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Wagniskapital in Deutschland

Neue Beteiligungstochter KfW Capital: Wagniskapitalfinanzierung in Deutschland

 

KfW Capital, die neue Beteiligungstochter der KfW Bankengruppe, ist gegründet und startet ihr operatives Geschäft am Montag, den 15.10.2018. Das gaben heute der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier, und Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, in Berlin bekannt.

Ziel der neuen Beteiligungstochter mit Sitz in Frankfurt am Main ist es, die VC- und VD-Fondslandschaft in Deutschland und Europa zu stärken, um den Zugang zu Kapital für junge innovative, schnell wachsende Technologieunternehmen in Deutschland in der Startup- und Wachstumsphase zu verbessern. Mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens (ERP-SV) wird das bisherige Investitionsvolumen der KfW in VC- und VD-Fonds zunächst bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 200 Mio. EUR p.a. gesteigert.

Die neue Beteiligungsgesellschaft baut dabei auf die professionelle Vorarbeit der KfW und des Bundeswirtschaftsministeriums auf. Seit 2015 – dem Start des Programms „ERP-Venture Capital – Fondsinvestment“ – hat sich die KfW mit einem Volumen von 265 Mio. EUR an 18 Venture Capital Fonds beteiligt und gemeinsam mit dem BMWi im Jahr 2016 coparion, den großen Co-Investitionsfonds, gegründet. Neben diesen Fondsbeteiligungen wird KfW Capital auch die bestehenden Beteiligungen der KfW an den drei Generationen des High Tech-Gründerfonds übernehmen.

 

Wagniskapital ist von erheblicher Bedeutung für die Gründung und das Wachstum von jungen innovativen Unternehmen. In den letzten Jahren hat sich der deutsche Venture Capital-Markt – auch dank der zahlreichen Maßnahmen der Bundesregierung – weiterentwickelt. Mit der neuen Tochtergesellschaft KfW Capital wird die KfW ihr Beteiligungsgeschäft marktnäher durchführen und weiter ausbauen können. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass der Venture Capital und Venture Debt Markt nachhaltig gestärkt wird.

 

(Quelle: Kfw)

Banken vor Umbruch

Die Banken in Deutschland stehen vor einem Umbruch

 

In 10-15 Jahren wird es statt heute 1.600 nur noch 150 bis 300 Banken in Deutschland geben, die nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle haben. Der Wettbewerb nimmt zu und immer mehr Auslandsbanken, FinTechs, Marktinfrastrukturanbieter und globale Technologiekonzerne dringen in das deutsche Bankengeschäft vor. Gleichzeitig werden Kunden durch die Digitalisierung immer anspruchsvoller und erwarten nahtlos miteinander verknüpfte Lösungen, die einfach zu bedienen sind.

 

Für den „Bankenreport Deutschland 2030“ wurden zwei Szenarien für die zukünftige Bankenlandschaft entworfen. Je nach Szenario verläuft die Marktanpassung kontinuierlich oder disruptiv: Gemeinsamer Nenner ist die Reduktion auf nur noch 150 bis 300 Banken in Deutschland innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre.

 

Je nach Geschwindigkeit der Veränderung werden die nachhaltigen Geschäftsmodelle unterschiedlich aussehen: In einem Evolutionsszenario mit geringer Veränderungsgeschwindigkeit können Banken auf ihren bestehenden Stärken aufbauen: Banken mit großer lokaler Verankerung könnten sich etwa zu „Platzhirschen“ entwickeln, die sich stark mit den regionalen Ökosystemen verflechten; während Produktspezialisten als „Monoliner“ der bevorzugte Anbieter für einzelne Dienstleistungen werden können.

 

Steigt die Geschwindigkeit der Veränderungen, müssen auch die Banken noch stärker reagieren, um ihre Relevanz für Kunden zu behalten: so könnten sie etwa Kunden als „Lotsen durch den digitalen Dschungel“ führen oder als „Unsichtbare Banken“ die Wertschöpfungsketten ihrer Kunden fast unbemerkt unterstützen. Andere Typen wie „Museumsbanken“ mit einem klassischen, integrierten Bankmodell oder Banken des Typs „Telefonzelle im 21. Jahrhundert“, werden ebenso aus dem Markt fallen wie „Zögerer und Zauderer“, die sich nicht für eine klare Ausrichtung entscheiden können.

 

Die nachhaltigen Geschäftsmodelle für beide Szenarien sollen Banken helfen, eine Auswahl zu treffen, und ihre Fähigkeiten, Investitionen und das Operating Model konsequent darauf auszurichten.

 

(Quelle: Bankenreport Deutschland 2030, Oliver Wyman)

 

Unternehmensnachfolge

Bis zum Jahr 2018 planen 17% der mittelständischen Unternehmer die Übergabe oder den Verkauf ihres Unternehmens.

Betroffen sind ca. 620.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit über 4 Mio. Beschäftigten.

 

Der demografische Wandel lässt für die nahe Zukunft spürbare Reibungsverluste bei der Unternehmensnachfolge befürchten:

Auf der einen Seite altern die Unternehmer, und es gibt Jahr für Jahr mehr kleine und mittlere Unternehmen, deren Übergabe kurzfristig ansteht.

Auf der anderen Seite fehlen die potenziellen Nachfolger. Dieser demografische Eng- pass wird durch das seit Jahren stagnierende Gründungsgeschehen zusätzlich verschärft.

Aktuell gibt es jährlich etwa dreimal so viele zu übergebende Unternehmen wie Übernahmegründer.

 

Damit droht für mehr als ein Drittel der anstehenden Unternehmensnachfolgen die Zeit knapp zu werden. Denn die Übergabe eines Unternehmens ist ein langfristiges Unterfangen, das sorgfältig vorbereitet werden muss. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfiehlt z. B. spätestens drei Jahre vor der Übergabe mit der konkreten Planung und Nachfolgersuche zu beginnen.

 

Planung und Durchführung einer Unternehmensnachfolge sind komplexe Vorgänge mit zahlreichen organisatorischen, und (steuer-) rechtlichen Fallstricken. Entsprechend groß ist der Informationsbedarf im Vorfeld und während der Übergabe: Wie findet man einen geeigneten Nachfolger? Welche Schritte sind wann einzuleiten, welche Dokumente erforderlich? Wie hoch ist der realistische Kaufpreis?

 

Rechtzeitig planen

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge wird mehr und mehr zu einer zentralen Herausforderung für den Mittelstand. Wenn sich die Übergabe bzw. der Verkauf an die nachfolgende Unternehmergeneration verzögert – eventuell sogar scheitert – geraten Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unter Druck.

 

Drei zentrale Probleme bei der Unternehmensnachfolge.

 

  1. Zeit

Viele Unternehmer widmen sich erst spät der eigenen Nachfolge, obwohl es sich um einen komplexen Prozess handelt, der sorgfältig geplant werden muss. Mehr als ein Drittel der Inhaber, die sich innerhalb von drei Jahren zurückziehen wollen, befindet sich noch nicht im Stadium konkreter Planungen.

 

  1. Demografie

Es zeichnet sich ein grundlegender demografischer Engpass bei der Nachfolge ab: Die Alterung erhöht Jahr für Jahr die Anzahl von kleinen und mittleren Unternehmen, deren Übergabe kurzfristig ansteht. Doch die nachfolgenden Generationen sind nicht nur dünner besetzt, es mangelt ihnen derzeit auch an Gründungsneigung. Denn viele, die grundsätzlich an einer Existenzgründung bzw. Unternehmensnachfolge interessiert sind, ziehen bei der aktuell guten Arbeitsmarktlage die abhängige Beschäftigung der Selbstständigkeit vor.

 

  1. Bürokratieaufwand

Die Unternehmer identifizieren als größten Unterstützungsbedarf die Entlastung von Bürokratieaufwand. Auf diesem Feld wurden zuletzt Fortschritte gemacht: Im Jahr 2015 ist vor allem durch das Bürokratieentlastungsgesetz der so genannte Erfüllungsaufwand (in Geld und Zeit) erstmals seit 2011 gesunken. Gerade kleinere Unternehmen profitieren von angehobenen Schwellenwerten für Buchführungs- und Meldepflichten.

 

(Quelle: Kfw)

 

Wirtschaft weiter im Aufschwung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,6 %), 2013 lediglich um 0,3 %. Eine längerfristigere Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2015 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag.

 

Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war der Konsum im Jahr 2015 wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor. Auch die Investitionen legten zu: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr in Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – als ein Jahr zuvor. Die preisbereinigten Bauinvestitionen erzielten ebenfalls ein leichtes Plus von 0,2 %. Der deutsche Außenhandel gewann im Jahr 2015 weiter an Dynamik: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten in ähnlicher Größenordnung zu (+ 5,7 %), sodass der resultierende Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, einen vergleichsweise geringen Beitrag zum BIP-Wachstum leistete (+ 0,2 Prozentpunkte).

 

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts trugen sowohl das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe als auch die Dienstleistungsbereiche insgesamt zur wirtschaftlichen Belebung im Jahr 2015 bei. Das Produzierende Gewerbe, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung erwirtschaftet, konnte spürbar um 2,2 % zulegen. Daneben entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche überwiegend positiv. Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister lagen 2015 preisbereinigt mit – 1,0 % im Minus. Daneben kam es im Baugewerbe im Jahr 2015 – trotz überwiegend milder Witterung in den Wintermonaten – zu einem leichten Rückgang der wirtschaftlichen Leistung von – 0,2 %, nachdem es im Vorjahr einen kräftigen Anstieg gegeben hatte. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 %.

 

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2015 erstmals von mehr als 43 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten vorläufigen Berechnungen waren im Jahr 2015 rund 329 000 Personen oder 0,8 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der seit zehn Jahren anhaltende Aufwärtstrend fort. Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, war 2015 um 0,5 % höher als im Vorjahr. Je Erwerbstätigen ist die Arbeitsproduktivität etwas stärker gestiegen (+ 0,9 %).

 

Die Staatshaushalte waren im Jahr 2015 weiter auf Konsolidierungskurs:
Der Staatssektor – dazu gehören Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen – beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von 16,4 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2015 eine Überschussquote von + 0,5 %. Damit kann der Staat den neuesten Berechnungen zufolge das zweite Jahr in Folge mit einem Überschuss abschließen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Erfolgreiche Finanzierung

Erfolgreiche Finanzierung

Gespräch mit Richard Brückner, Gründer und Inhaber

Nach langjähriger Erfahrung als Angestellter in verschiedenen Führungspositionen in den Bereichen Marketing und Vertrieb bei Industrieunternehmen ist bei mir der Entschluss gereift, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Da stieß ich auf global office und war von Beginn an von dem Geschäftskonzept äußerst überzeugt. Die Kombination aus sinnvollen Bürodienstleistungen, die kleinen und mittleren Unternehmen helfen, ihren Service zu verbessern, sich voll auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren, den Umsatz zu steigern und auch Kosten für externe Dienstleistungen zu senken, liegt voll im Trend der Zeit.

 

So habe ich das global office Vertriebsgebiet Süd-Ost-Bayern übernommen und mir wurde gleich von einigen meiner neuen global office Kollegen die xGAP Unternehmensberatung, Herr Joachim Gottwald, als Gründungsberatung empfohlen.

Die Zusammenarbeit mit Herrn Gottwald war von Beginn an ausgezeichnet. In regelmäßig stattfindenden Gesprächen hat er mich ausgesprochen kompetent beraten zu einer breiten Palette von Themen, wie grundlegende Fragen zur Gründung, Marktanalysen, Erstellung des Businessplans, Strategie, Finanzierung, öffentliche Zuschüsse, oder IT. Auch jetzt, zwei Monate nach der Gründung, berät mich Herr Gottwald weiter bei den ersten Schritten im Markt. Die bisherige Resonanz meines Angebots ist sehr positiv und vielversprechend. Als Haupt-Dienstleistung biete ich einen telefonischen Erreichbarkeitsservice in Raum Rosenheim und südlich davon (ungefähr von Bad Tölz über Traunstein bis nach Freilassing) an.

 

global office Kunden sind telefonisch immer erreichbar für ihre Kunden und potenziellen Neukunden, auf Wunsch auch 24 Stunden an 7 Tagen. Kompetente Mitarbeiter nehmen im Firmennamen des Kunden das eingehende Telefonat an, leiten es an den richtigen Gesprächspartner weiter oder notieren Gesprächswünsche und Nachrichten und geben diese an die richtige Stelle per e-mail oder SMS im Unternehmen. Darüber hinaus bietet global office eine Reihe weiterer Kundendialog- Services an, wie Outbound-Kampagnen, Terminierungs-Service oder Online-Fragebogen-Service. Außerdem profitieren global office Kunden von günstigen Einkaufspreisen weiterer Dienstleistungen, wie Mietfahrzeuge, Übersetzungsdiensten, Inkassomanagement oder Wirtschaftsauskünften.

 

Kontakt

 

 

Beratungsleistung:

 

  • Unternehmensnachfolge
  • Gründung
  • Businessplan
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Organisation
  • Kapitalbeschaffung
  • Fördermittel

Erfolgreiche Finanzierung

Die Konditormeisterin Christina Wild hat zum September 2015 erfolgreich das Dom Cafe in
Eichstätt übernommen.

 

Mitten im Zentrum der schönen Barockstadt Eichstätt bietet die Konditorei ein grosszügiges Platzangebot mit 120 Innen- und 80 Terrassenplätzen im modernen Ambiente sowie eine grosse Auswahl an Kuchen, Torten und anderen süssen Köstlichkeiten aus der hauseigenen Konditorei. Hinzu kommen täglich wechselnde Mittagsgerichte.

 

Um die Übergabe von den Vorgängern so reibungslos wie möglich umsetzen zu können, ließ sich die Gründerin professionell beraten von der xGAP Unternehmensberatung und von Fördermittel Deutschland. Es wurde ein Nachfolgekonzept und ein Businessplan mit Finanzplan erstellt. Die Finanzierung erfolgte in Verbindung mit einem Fördermittelprogramm der Kfw.

 

Somit konnten alle sechs Mitarbeiter übernommen werden und nach einer umfangreichen Renovierung die Konditorei wieder eröffnet werden.

 

Kontakt

 

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Geschäftsklimaindex gestiegen – Konjunktur steigt

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli auf 108,0 Punkte gestiegen, von 107,5 im Vormonat. Die Konjunktur steigt. Die Lageeinschätzungen der Unternehmen verbesserten sich nach einem Dämpfer im Vormonat deutlich. Auch die Geschäftsaussichten waren nach drei Rückgängen in Folge wieder etwas optimistischer. Die vorläufige Entspannung bei der Griechenlandfrage trägt zur Stimmungsaufhellung in der deutschen Wirtschaft bei. 

 

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Industrieunternehmen blicken deutlich optimistischer auf den kommenden Geschäftsverlauf. Ihre sehr guten Urteile zur aktuellen Geschäftslage gaben hingegen leicht nach. Die Kapazitätsauslastung ist minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,2 Prozent gefallen.

 

Im Großhandel ist der Index deutlich gestiegen. Die Einschätzungen zur Geschäftslage verbesserten sich auf den höchsten Stand seit Februar 2012. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Im Einzelhandel gab der Klimaindikator erneut nach. Dies war auf merklich zurückhaltendere Geschäftsaussichten zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde von den Einzelhändlern hingegen wieder etwas besser beurteilt.

 

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima nach drei Anstiegen in Folge verschlechtert. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage etwas nachgaben, hellten sich die Erwartungen erneut auf.

 

(Quelle: ifo Institut)

Erfolgreiche Finanzierung Refresh Lounge

Wer schön sein will muss nicht leiden, sondern sich entspannen. Zum Beispiel in der Refresh Lounge in München-Schwabing. Dort kümmern sich die Kosmetikerinnen nicht nur um die äussere Hülle, sondern auch um das innere Wohlbefinden ihrer Kunden.

 

Schönheit ist die Blüte des Glücks‘ – das ist ein japanisches Sprichwort und unser Arbeitsmotto“, sagt Elpida Barazantzidou, Inhaberin der Refresh Lounge. „Wir wollen unsere Kunden nicht nur äußerlich verschönern. Wir wollen, dass sie sich wohlfühlen und mit einem Lächeln gehen.“ In der Vergangenheit hat die Kosmetikerin oft erlebt, wie Kunden in Schönheitssalons schnell, oberflächlich und lieblos abgefertigt wurden. Doch Schönheit und Hektik passen nicht zusammen, findet Barazantzidou, sie wollte etwas ändern.

 

Anfang Juli 2014 eröffnete sie deshalb mit Unterstützung der Grenke Bank und der xGAP Unternehmensberatung ihr eigenes Studio in München-Schwabing – und macht seither vieles anders. „Wir sind ehrlich, vielseitig und ausgesprochen kundenfreundlich“, so Barazantzidou. Falsche Versprechungen gibt es nicht. „Eine 60-Jährige sieht hinterher nicht wie 20 aus – dafür aber frisch, entspannt und ausgeglichen.“

 

Die Refresh Lounge steht für einen ganzheitlichen Weg zur Schönheit:

Außer Klassikern wie Maniküre, Pediküre, Haarentfernung und Gesichtsbehandlungen haben die Inhaberin und ihre beiden Kolleginnen auch Fruchtsäurebehandlungen, Body-Wrapping und Saugpumpenmassagen im Angebot. Diese reinigen und straffen die Haut auf natürliche Weise. Damit sich die Kunden richtig wohlfühlen, achten die Kosmetikerinnen auf eine entspannte Atmosphäre. Dazu gehört auch eine bequeme Terminvereinbarung per Online-Anmeldung.

 

Das Konzept kommt sehr gut an, die Nachfrage war von Anfang an groß. Mittlerweile ist der Umsatz um rund 15 Prozent gestiegen – und Barazantzidou erhält so viele Anfragen, dass sie ihr Team verstärken wird. „In Zukunft möchten wir unsere Leistungen außerdem weiter ausbauen und auch Männer noch stärker ansprechen.“ Dazu entwickelt das Team spezielle Behandlungen wie die „MEN-Time“: In 120 Minuten können gestresste Männer dank Pediküre, Gesichtsbehandlung und Massage wieder Kraft tanken. „Schließlich wollen auch sie gepflegt und entspannt aussehen.“

 

(Quelle: Mittelpunkt Magazin 03/2015)

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Erfolgreiche Finanzierung Turtlebox

Konkurrenz für den Pappkarton

 

Nie wieder gerissene Griffe oder durchgebrochene Böden:

 

Mit Turtlebox hat sich Oliver Mund vor zwei Jahren selbstständig gemacht, zur Freude vieler Umzugshelfer.

Als Oliver Mund 2010 vor der Herausforderung stand, robuste Kartons für seinen Großumzug von Hamburg nach München zu finden, bot ihm ein Freund an, seine Klappkisten auszuleihen. Nicht nur Oliver Mund, auch seine Umzugshelfer erkannten schnell den praktischen Nutzen gegenüber herkömmlichen Pappkartons: Sie waren stabiler, mussten nicht umständlich zusammengebaut werden, die Griffe rissen nicht ein, sie ließen sich stapeln und waren vor allem mehrfach wiederverwendbar. Für Oliver Mund war damit die Idee der Turtlebox geboren.

 

Drei Jahre später machte der damals erfolgreiche Immobilieninvestor Nägel mit Köpfen. Mit Hilfe der Unternehmensberatung xGAP entwarf er einen Businessplan. Zudem holte er sich noch die Grenke Bank an Bord. „Für mich war vor allem eine schnelle Finanzierung wichtig. Ich war erstaunt, wie flott und unbürokratisch die Abwicklung ablief“, erinnert sich Oliver Mund.

 

Heute, zwei Jahre nach der Gründung von Turtlebox GmbH, floriert das Geschäft mit den schier unverwüstlichen Umzugsboxen. Das Team, bestehend aus Oliver Mund und drei Angestellten, beliefert Kunden in Süddeutschland. Im Vergleich zu herkömmlichen Umzugskartons sind die Boxen zwischen 20 und 50 Prozent günstiger – denn im Gegensatz zum Pappkarton sind sie geliehen. Doch es gibt noch weitere Besonderheiten:

„Die Boxen sind so stabil, dass sie bis zu 40 Kilogramm Gewicht tragen können. Ein normaler Umzugskarton schafft gerade einmal 30 Kilogramm. Und weil das Material so robust ist, lassen sich die Boxen auch prima stapeln, ohne einzuknicken.“ Dabei basieren die grünen Kisten auf einem Mehrwegkonzept, das extrem Ressourcen sparend ist. „Bis zu 600-mal können wir sie wiederverwenden, während Pappteile es gerade einmal auf drei bis viermal schaffen, bevor sie auseinanderfallen“, so der gebürtige Hamburger. Nach erfolgreichem Umzug holt Turtlebox die Kisten ab. Die nächsten Ziele hat Oliver Mund schon vor Augen: Er möchte seine Boxen deutschlandweit anbieten und zudem Spediteure als Vertriebspartner gewinnen.

 

(Quelle: Magazin Mittelpunkt 03/2015)

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Frühlingserwachen im Mittelstand

Das Geschäftsklima steigt merklich

 

Pünktlich zu Frühlingsbeginn zeigen sich die lange Zeit eher skeptischen Mittelständler wieder optimistischer: Wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer belegt, steigt ihr Geschäftsklima im April erstmals in diesem Jahr spürbar an und erreicht 14,8 Saldenpunkte (+1,9 Zähler). Getragen wird die bessere Stimmung im Mittelstand sowohl von der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage (+1,9 Zähler auf 22,6 Saldenpunkte) als auch den Geschäftserwartungen (+2,0 Zähler auf 6,9 Saldenpunkte).

 

Den deutschen Großunternehmen gelingt – mit einem Plus von 1,2 Zählern auf 15,1 Saldenpunkte beim Geschäftsklima – ebenfalls ein positiver Einstieg ins zweite Quartal. Zufriedener sind die Großunternehmen im April allerdings nur mit den aktuellen Geschäften: Der Lageindikator verbessert sich um 6,7 Zähler oder das Doppelte einer üblichen Monatsveränderung auf das Dreijahreshoch von 25,8 Saldenpunkten. Die Geschäftserwartungen sinken hingegen um 4,0 Zähler auf 4,4 Saldenpunkte. Angesichts der hohen Außenhandelsorientierung der großen Firmen ist dies als Beleg dafür zu werten, dass die deutschen Exporte 2015 zwar ordentlich zulegen, aber trotz guter Rahmenbedingungen wie der einsetzenden Erholung in der Eurozone und dem billigeren Euro nicht in den Himmel wachsen werden.

„Das günstige Öl, der schwächere Euro und die sich mehrenden Erholungssignale aus der Eurozone nutzen der deutschen Konjunktur – im April kommt dieser Rückenwind endlich auch im Mittelstand an“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Ich rechne für dieses Jahr mit einem deutschen Wirtschaftswachstum zwischen 1,5 und 2,0 Prozent.“ Ein gewisses Risiko sei allerdings der rekordlange Bahnstreik, der im Mai sicherlich die Stimmung belasten werde. „Angesichts von Just-in-time-Fertigung und der großen Bedeutung der Bahn im Güterverkehr dürfte der Streik im zweiten Quartal auch etwas Wachstum kosten“, so Zeuner.

 

Eine tragende Säule der guten Konjunktur ist und bleibt 2015 der Arbeitsmarkt. Der neu eingeführte Mindestlohn scheint nur in einzelnen Regionen und Branchen Neueinstellungen zu bremsen – das KfW-Mittelstandsbarometer konstatiert im April merklich hinter den nationalen Durchschnitt zurückfallende Beschäftigungspläne in Ostdeutschland und im mittelständischen Einzelhandel. Auf die gesamtwirtschaftliche Ebene schlägt dies jedoch nicht durch. „Sowohl Mittelstand als auch Großunternehmen wollen die Beschäftigung in diesem Jahr ausweiten. Wir erwarten 2015 in Deutschland einen neuen Rekord von rund 43 Millionen Erwerbstätigen und einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit“, so Zeuner.

 

(Quelle: Kfw.de)