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Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 24,6 Milliarden Euro.

Antragstellende Unternehmen müssen im Rahmen einer Ver­pflichtungs­erklärung bestätigen, dass weder Über­brückungs­hilfen in Steueroasen abfließen, noch sonstige Gewinnverschiebungen in diese Jurisdiktionen erfolgen und dass sie Steuertransparenz gewährleisten.

Zur Antragstellung wenden Sie sich an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.


Antragstellung und weitere Informationen:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/

(Quelle: BMWi.de, STMWI.bayern.de)

Mehr Bankkredite – Neugeschäft steigt

Die Corona-Krise hat zu einer sprunghaften Beschleunigung der Kreditdynamik geführt. Das von KfW Research berechnete Kreditneugeschäft mit deutschen Unternehmen und Selbstständigen wuchs im ersten Quartal um 7,3% gegenüber dem Vorjahr. Damit hat sich die Zuwachsrate im Vergleich zum Jahresende nahezu verdoppelt.

Insbesondere der Zugriff auf kurzfristige Kreditmittel war unmittelbar zu Beginn des Corona-Ausbruchs im März ein wichtiges Instrument zur Deckung der abrupt auftretenden Liquiditätslücken. Auch wenn die Erholung begonnen hat, kämpfen die deutschen Unternehmen in der Pandemie weiterhin mit gravierenden Umsatzeinbußen. Wir erwarten daher eine weitere Zunahme des Kreditwachstums mit Höhepunkt im zweiten Quartal.

Der Kreditzugang der Unternehmen wird dabei durch eine Reihe wirtschaftspolitischer Maßnahmen unterstützt, die es den Banken erleichtern ihr Kreditangebot trotz steigender Risikokosten auszuweiten. Dazu zählt auch das jüngst beschlossene Konjunkturprogramm.

Die Pandemie und die mit ihr verbundenen Beeinträchtigungen der Wirtschaftsaktivität werden bis zum Ende des Jahres die Entwicklung am Unternehmenskreditmarkt dominieren. KfW Research schätzt, dass die Wirtschaftsleistung in den Wochen des Lockdown im zweiten Quartal lediglich 75–80 % des Normalniveaus betrug. Auch wenn die Erholung seitdem eingesetzt hat, wird das Vorkrisenniveau voraussichtlich erst 2021 wieder erreicht. Der Finanzierungsbedarf der Unternehmen zur Überwindung des Schocks nimmt deshalb weiter zu und im gleichen Zug die Nachfrage nach Bankkrediten als wichtigstem Fremdfinanzierungsinstrument. Diese Einschätzung wird von den sehr klaren Ergebnissen des jüngsten Bank Lending Survey (BLS) gestützt: Eine Rekordmehrheit von 40 % der befragten deutschen Finanzinstitute meldete eine steigende Kreditnachfrage seitens der Unternehmen und 60 % (Nettosaldo) rechnen damit, dass sie weiter steigt. Auch über das Motiv der Kredit- nachfrage herrscht Einigkeit. Als treibender Faktor dominiert nach Bewertung der Banken die Betriebsmittelfinanzierung.

Nicht nur die Unternehmen der Realwirtschaft, sondern auch die Banken sind durch die Pandemie enormen Belastungen ausgesetzt. Deshalb stellt sich die legitime Frage, ob die schlagartig wachsenden Kreditrisiken und die damit verbundenen Wertberichtigungen zu Einschränkungen beim Kreditangebot führen könnten. Wir sehen jedoch gute Chancen für einen in der Breite weiterhin offenen Kreditzugang. Nicht nur die gute Ausgangsposition der Banken bei Eigenkapital und Liquidität in Kombination mit regulatorischen Entlastungen stimmt uns in dieser Hinsicht optimistisch. Zusätzlich unterstützt eine ganze Reihe der wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Banken direkt oder indirekt bei der Ausweitung des Kreditangebots. So sorgt die EZB neben reichlich Liquidität auch über attraktive Refinanzierungskonditionen für eine verbesserte Profitabilität der Kreditvergabe. Für die gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte hat die Notenbank den Zinssatz unter den Einlagensatz zwischen -0,5 und -1 % abgesenkt. Im Rahmen der KfW Programme wer- den die Banken weit reichend von zusätzlichen Risiken neuer Kredite entlastet. Die als Zuschüsse fließenden Liquiditätshilfen von Bund und Ländern mindern das Insolvenzrisiko. Schließlich verbessert das gerade beschlossene Konjunkturprogramm die mittelfristigen geschäftlichen Perspektiven für viele Unternehmen und damit auch die Rückzahlungswahrscheinlichkeit für Kredite.

Nach wie vor gilt, dass alle quantitativen Einschätzungen aufgrund der Einzigartigkeit der Corona-Krise mit höheren Prognoseunsicherheiten behaftet sind als üblich. Dies voran- gestellt rechnen wir auf Basis der wachsenden Nachfrage bei offenem Kreditzugang mit einer Beschleunigung des Kredit- neugeschäfts im laufenden Quartal. Neben dem Zugriff auf Kreditlinien dürften neu verhandelte Überbrückungskredite, die die KfW Programme einschließen, ebenso an Bedeutung gewinnen, wie die Aussetzung von Tilgungen. Insgesamt erwarten wir einen Zuwachs der Neukreditvergabe im Bereich von 10 %. Das ist etwas niedriger als der bisherige Maximalwert zu Beginn der Finanzmarktkrise. Unsere vorsichtige Schätzung berücksichtigt, dass das Kreditneugeschäft bereits vor Krisenbeginn ein hohes Ausgangsniveau erreicht hatte. Zudem greifen große Unternehmen aufgrund der günstigen Finanzierungsbedingungen derzeit verstärkt auf den Anleihemarkt zurück, kleinen Unternehmen stehen Liquiditätszuschüsse zur Verfügung. Im weiteren Jahresverlauf dürfte dann mit der fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung die Verlangsamung der Kreditvergabe einsetzen.

(Quelle: KfW Research)

Start-Ups legen zu

Zahl der Start-ups in Deutschland legt weiter zu

Die Zahl innovations- oder wachstumsorientierter junger Unternehmen in Deutschland ist erneut gestiegen. Im Jahr 2018 gab es 70.000 Start-ups nach 60.000 im Jahr zuvor.

Die für Start-ups typischen Merkmale sind bei Existenzgründungen von Frauen seltener zu finden. Im Schnitt weisen nur 3 von 100 Existenzgründungen von Frauen Start-up-Merkmale auf. Bei Männern sind es 9 von 100. Aufgrund dessen sind Start-up- Gründerinnen im Vergleich zu Gründern deutlich unterrepräsentiert.

Die größten Unterschiede zwischen Gründungen von Frauen und Männern gibt es bei der Innovati- ons- und Wachstumsorientierung. Das erklärt warum es wenige Start-ups von Frauen gibt. Geeignete Maßnahmen, um diese Lücken zu schließen, sind beispielsweise

− noch stärkere Anstrengungen, um Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu gewinnen,

− eine Verankerung unternehmerischer Kenntnisse in der Schule sowie

− eine stärkere Ansprache von Frauen durch Beratungsangebote.

In Deutschland hat sich die Zahl der Start-ups erneut erhöht, auf zuletzt 70.000 im Jahr 2018. Bei einer durchschnittlichen Teamgröße von 1,8 stehen hinter diesen Start-ups rund 129.000 aktive Gründerinnen und Gründer. Deren Charakteristika sind im KfW-Start-up-Report 2018 näher beleuchtet. Sie sind beispielsweise jünger und akademisch geprägter als andere Gründerinnen und Gründer, vor allem aber sind Männer deutlich stärker vertreten.

Insbesondere dieses Phänomen, dass Gründerinnen bei Start-ups deutlich unterrepräsentiert sind, ist ein oft diskutierter Fakt. Die Kernfragen dabei sind: Warum sind Frauen so stark unterrepräsentiert und wie kann man das ändern? Lösungen auf diese Fragen zu finden ist wichtig, um das Beschäftigungs- und Innovationspotenzial von Start-ups volkswirtschaftlich noch besser ausschöpfen zu können.

(Quelle: Kfw.de)

Zuschuss Beratung 100%

Aufgrund der derzeitigen Situation bzgl. Covid-19 oder auch Corona hat die Bundesregierung ein Zuschussprogramm auf 100% ausgeweitet. Das bekannte Zuschussprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“, ist ein Programm bei dem kleine und mittlere Unternahmen (KMU) Beratungsleistungen von einer Unternehmensberatung zu wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Themen beauftragen können. Diese Dienstleistungen werden gefördert über einen Zuschuss. Im Zuge der Corona Situation ist der Zuschuss auf 100% erhöht worden. 

Beratungsleistungen sind unter anderem:

– Aufarbeitung notwendiger Unterlagen für Banken und Förderinstitute
– Liquiditätsplanung
– Investitionsplanung
– Analyse und Optimierung Kostenstruktur
– Erarbeitung neuer Geschäftsfelder
– Neue Marketingstrategien
– Vorbereitung Banken
– Begleitung Banken
– Kapitalbeschaffung
– Jede andere Form der Unterstützung


Diese Beratung ist für Unternehmen und Kleinstunternehmen bzw. Einzelunternehmen aus Handel, Handwerk und Freie Berufe, die von der Corona Situation betroffen sind.


(Quelle: Bafa.de)

Corona-Hilfe für Unternehmen


Umfassende Programme zur Unterstützung der Wirtschaft aufgrund der Auswirkungen von Coronavirus und Covid-19. Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen. Ein weitreichendes Maßnahmenbündel wird Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen.


Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.


Unternehmen und Selbstständige der Bereiche Handel, Handwerk und Freie Berufe wenden sich an den Berater bzw. die Hausbank, die zur Durchleitung und Beantragung von Förder- und Zuschussprogrammen unterstützen können.


Die Lage wird laufend neu beurteilt. Das BMWi ist dazu in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien sowie mit Unternehmen, Verbänden, Instituten, Bürgschaftsbanken und dem weltweiten Netz von Auslandshandelskammern. Das BMWi erstellt hieraus laufend Lagebilder, um gegebenenfalls zügig reagieren zu können. Minister Altmaier ist auch auf europäischer Ebene mit der Europäischen Kommission sowie den anderen Mitgliedstaaten in Kontakt.


Es wurde ein 3 Stufen-Plan eigerichtet

In Stufe 1 können Unternehmen auf etablierte Unterstützungsinstrumente wie KfW-Unternehmer- oder auch ERP-Gründerkredite, Betriebsmittelfinanzierungen über Landesförderinstitute und auch Bürgschaften für Betriebsmittelkredite für Unternehmen mit fehlenden oder nicht ausreichenden banküblichen Sicherheiten (Bürgschaftsbanken, Landesbürgschaften oder parallele Bund-/Länderbürgschaften je nach Umfang des Bürgschaftsbedarfs) zurückgreifen.


In Stufe 2 will das BMWi die o.g. bestehenden Finanzierungsinstrumente (z.B. KfW- Unternehmerkredit, Angebote der Bürgschaftsbanken) rasch ausweiten, wenn etwa Lieferketten (bspw. in der Industrie) unterbrochen werden und der Absatz der Unternehmen deutlich zurückgeht.


Stufe 3
Das BMWi bereitet sich auf alle Szenarien vor und hat entsprechende Instrumente vorbereitet. Sollte sich die Lage zuspitzen, Unternehmen in größerem Umfang aufgrund unterbrochener Lieferketten ihre Produktion einstellen müssen, Betriebe aufgrund behördlicher Anordnung oder aus Vorsichtsmaßnahme geschlossen werden, kann die Bundesregierung nachsteuern. Hierzu gibt es verschiedentliche Erfahrungen, etwa aus der Fluthilfe 2013 oder der Finanzkrise 2008/2009. Die Instrumente stehen zur Verfügung und werden je nach Bedarf eingesetzt. Beispielhaft ist das KfW- Sonderprogramm zur kurzfristigen Versorgung von Unternehmen mit Krediten.


Viele Unternehmen und Betriebe leiden derzeit an unverschuldeten Umsatzrückgängen – entweder aufgrund von Störungen in den Lieferketten oder durch signifikanten Nachfrage-Rückgang in zahlreichen Sektoren unserer Volkswirtschaft. Gleichzeitig können die laufenden Kosten oft gar nicht oder nur langsam abgebaut werden. Dies kann dazu führen, dass gesunde Unternehmen völlig unverschuldet in Finanznöte geraten, insbesondere was ihre Ausstattung mit liquiden Finanzmittel angeht. Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung schützen wir Unternehmen und Beschäftigte. Wegen der hohen Unsicherheit in der aktuellen Situation haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden, keine Begrenzung des Volumens unserer Maßnahmen vorzunehmen. Dies ist eine sehr bedeutende Entscheidung, hinter der die ganze Bundesregierung steht.


Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Mit diesen Mitteln können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite privater Banken mobilisiert werden. Dazu werden unsere etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht:


• Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit – Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu zwei Milliarden Euro (bisher: 500 Millionen Euro) geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.


• Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von zwei Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich (bisher nur Innovation und Digitalisierung) zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70% erhöht (bisher 50%). Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert.


• Für Unternehmen mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung wie bisher nach Einzelfallprüfung.


Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können. Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.


Das bislang auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen beschränkte Großbürgschaftsprogramm (parallele Bund-Länder-Bürgschaften) wird für Unternehmen außerhalb dieser Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Mio. Euro. und mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80%.


Mit den Landesförderbanken sowie den Bürgschaftsbanken stehen wir dazu in engem Austausch.


Diese Maßnahmen sind durch die bisherigen beihilferechtlichen Regelungen abgedeckt.


Für Unternehmen, die krisenbedingt vorrübergehend in ernsthaftere Finanzierungs- schwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden wir zusätzliche Sonderprogramme für alle entsprechenden Unternehmen bei der KfW auflegen. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80%, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Darüber hinaus sollen für diese Unternehmen konsortiale Strukturen angeboten werden.


Diese Sonderprogramme werden jetzt bei der EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die Kommissionspräsidentin hat bereits signalisiert, dass sie für Flexibilität in der Anwendung beihilferechtlicher Regelungen im Zuge der Corona-Krise sorgen möchte. Die EU- und Eurogruppen-Finanzminister werden sich dafür einsetzen, dass die EU-Kommission das notwendige Maß an Flexibilität zeigt.


Die Bundesregierung wird die KfW in die Lage versetzen, diese Programme entsprechend auszustatten, indem die nötigen Garantievolumina zur Verfügung gestellt werden. Das ist unproblematisch möglich. Denn im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieser Rahmen kann – sofern erforderlich – zeitnah um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden.


Der Bund stellt der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) eine flexible, effektive und umfassende Unterstützung bereit, die ausreicht, um eine ernste Situation, vergleichbar mit den Jahren nach der Finanzkrise 2009, zu bewältigen. Die Instrumente haben sich damals bewährt und die im Haushalt 2020 verfügbaren Mittel reichen aus für eine vergleichbare Steigerung des Fördervolumens. Die wird flankiert durch ein gut ausgestattetes KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportgeschäften. Bei etwaigem zusätzlichem Bedarf für Exportdeckung und Refinanzierung lässt sich der Ermächtigungsrahmen sehr schnell erhöhen.



Antrag Soforthilfe Corona / Covid-19

Antrag Bayern

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona


Antrag Berlin

https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html


(Quelle: Bundesministerium f. Wirtschaft und Energie (BMWi), Bayerisches Staatsministerium f. Wirtschaft (STMWI) sowie Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw))


Baden-Württemberg: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/

Bayern: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Berlin: https://www.berlin.de/sen/web/corona/

Brandenburg: https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen

Bremen: https://www.bab-bremen.de/stabilisieren/beratung/task-force.html

Hamburg: https://www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/

Hessen: https://www.wibank.de/wibank/corona

Mecklenburg-Vorpommern: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuelles–Blickpunkte/Wichtige-Informationen-zum-Corona%E2%80%93Virus

Niedersachsen: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

NRW: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Rheinland-Pfalz: https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/

Rheinland-Pfalz: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Saarland: https://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_LAS/Allgemeinverfuegung_zum_Vollzug_des_Infektionsschutzgesetzes_13032020.pdf

Saarland: https://www.saarland.de/SID-3F6FE240-173732D5/254042.htm

Sachsen: https://www.staatsregierung.sachsen.de/download/allgv-corona-veranstaltungen.pdf

Sachsen: https://www.smwa.sachsen.de/4358.htm

Sachsen-Anhalt: https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Verordnung_unterschrieben.pdf

Sachsen-Anhalt: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft/

Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/wirtschaft.html

Thüringen: https://www.tmasgff.de/covid-19#c673

Thüringen: https://aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen


KfW Kreditantrag für Bank vorbereiten
https://corona.kfw.de/?kfwnl=Unternehmensfinanzierung_MSB.27-03-2020.700218


Digitalisierung

Der digitale Wandel ermöglicht Veränderungsprozesse in Unternehmen und erfordert sie. Denn die Fortschritte in der Informationstechnologie verändern auf der einen Seite die Marktnachfrage und schaffen auf der anderen Seite vernetzte, effiziente Möglichkeiten für Produktion, Arbeitsorganisation, Kommunikation und Vertrieb. Eine Sonderbefragung im KfW-Mittelstandspanel 2018 zeigt, dass die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Anpassungsdruck spüren. So messen 22 % aller KMU der Veränderung ihrer Produkte / Dienstleistungen in den nächsten fünf Jahren große Bedeutung bei. Die Erschließung neuer Märkte / Kunden ist für 15 % sehr wichtig.

Tatsächlich digitalisiert sich der Mittelstand zunehmend. In den Jahren 2015– 2017 haben 30 % der KMU Digitalisierungsprojekte durchgeführt. Im Zeitraum 2014–2016 waren es noch 26 %.1 Hierunter fallen Investitionen in neue oder verbesserte Hard- / Software sowie die Erneuerung von IT-Strukturen. Das betrifft gut die Hälfte der „Digitalisierer“ (53 %). Ebenso viele digitalisieren ihren Kunden- und Zuliefererkontakt (56 %), z. B. mit Websites, Social Media und Bezahlsystemen. Ganz zentral ist auch das Humankapital: 38 % der Digitalisierer haben sich Knowhow durch Weiterbildung oder externe Beratung be- schafft. Etwas seltener sind Anpassungen von Workflows und Marketing / Vertriebskonzepten (jew. 25 %) oder Anpassungen der angebotenen Produkte / Dienstleistungen (21 %).

Im Jahr 2017 hat der Mittelstand für seine Digitalisierungsprojekte insgesamt 15 Mrd. EUR ausgegeben, im Schnitt 17.000 EUR pro Digitalisierer. Außerhalb von Digitalisierungsprojekten fallen in ähnlicher Größenordnung (ca. 13 Mrd. EUR) zudem Routine- und Ersatzinvestitionen in die IT an.2 Die allgemein steigende Nachfrage nach Digitalkompetenzen dürfte außerdem Druck auf die laufenden Personalkosten ausüben. Auf der anderen Seite sind – vor allem in der längeren Frist – auch Kosteneinsparungen durch die Digitalisierung denkbar, etwa durch Effizienzsteigerung und Automatisierung.

Passend zu den zuletzt gesteigerten Digitalisierungsaktivitäten überwiegen nach Einschätzung der KMU in diesem Stadium des Strukturwandels die kostensteigernden Effekte. Insgesamt rechnen in der Sonderbefragung 28 % der KMU damit, dass die Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren ihre Kosten erhöht – ein mögliches Indiz für zunehmende Digitalisierungsaktivitäten. Etwa halb so viele KMU (13 %) gehen von einem Kostenrückgang aus.

KMU, die im Zeitraum 2015–2017 Digitalisierungsprojekte durchgeführt haben, rechnen etwas häufiger als der Durchschnitt mit digitalisierungsbedingt steigenden Kosten (32 %) – eventuell mit Blick auf weitere Projekte. Die Anpassung an den digitalen Wandel ist eine kontinuierliche Aufgabe.

Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur auf die Ausgabenseite aus, sondern auch auf die Einnahmen – etwa durch verändertes Informations- und Konsumverhalten der Kunden oder neue Möglichkeiten der Vernetzung. Innerhalb von fünf Jahren erwarten 36 % der KMU eine durch die Digitalisierung verursachte Veränderung des Umsatzes. Hierbei halten sich Optimisten und Pessimisten in etwa die Waage: 19 % der KMU rechnen mit einem mittelfristigen Umsatzanstieg, also dass ihre Produkte stärker nachgefragt werden, höhere Preise erzielen und / oder neue Kundengruppen erreichen. Vom Gegenteil gehen 18 % aus.

KMU mit Digitalisierungsprojekten blicken naturgemäß zuversichtlicher auf den Absatzmarkt. Von ihnen rechnen 28 % mit einem digitalisierungsbeding- ten Umsatzanstieg innerhalb von fünf Jahren, nur 9 % mit einem Rückgang. Die Optimisten sind also unter Digitalisierern klar in der Überzahl. Besonders häufig (43 %) sind positive Umsatzerwartungen erwartungsgemäß bei KMU, die ihren Output bzw. Marketing / Vertrieb digitalisiert haben.

(Quelle: Kfw.de)

Projekte im Bereich Digitalisierung werden durch Förderprogramme von Bund und Land bezuschusst. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Unternehmensnachfolge

Jährlich streben rund 76.000 Inhaber und Inhaberinnen die Fortführung ihres Unternehmens durch eine geeignete Nachfolge an. Eine Ursache für die aktuelle Entlastung ist in dem gewachsenen Interesse für Übernahmegründungen zu sehen. Das reduziert die Zahl offener Nachfolgewünsche.

Das Bewusstsein bei den Altinhabern, die Nachfolge frühzeitig zu finalisieren, ist wiederholt gestiegen. Der Anteil bereits finalisierter Übergaben liegt nochmals höher. Dennoch wird für knapp 32.000 Mittelständler die Zeit knapp. Sie planen innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Nachfolge, haben aber noch keinerlei Aktivitäten für einen erfolgreichen Wechsel an der Spitze unternommen.

Familieninterne Nachfolgen scheinen beim Blick auf die Nachfolgeoptionen zum Auslaufmodell zu werden. Dagegen wird der Wunsch im Mittelstand nach externen Käufern für die Nachfolge stärker. Die von den Inhabern anvisierten Kaufpreise ziehen erneut an: Derzeit müssten potenzielle Käufer im Durchschnitt 372.000 EUR für den Kauf eines mittelständischen Unternehmens einplanen.

Der demografische Wandel wird den Bedarf an Nachfolgern erhöhen und die Nachfolgesuche erschweren. Bereits jetzt sind über 1,5 Mio. Inhaber / -innen 55 Jahre oder älter. In den kommenden zehn Jahren werden mehr Nachfolger / -innen gebraucht werden als heutzutage. Die Zahl nachrückender Junggründer / -innen ist allerdings zu niedrig.

Die Tragweite eines zu gestaltenden Generationenwechsels im Unternehmen ist enorm. Im Regelfall ist es für den scheidenden Kopf des Unternehmens wie auch für den nachfolgenden Jungunternehmer ein tief greifendes Lebensereignis – nicht selten stark emotional aufgeladen. Eine Routine gibt es beiderseitig nicht, auf konkrete eigene Erfahrungen lässt sich meist nicht zurückgreifen. Erfahrungen anderer sind ebenso rar gesät, denn Verhandlungen im Zuge einer Nachfolgeregelung finden weit gehend im Verborgenen statt.

Sehr viele Puzzleteile gilt es in einem Kompromiss zusammenzusetzen – ein Prozess der ausreichend Vorbereitung und Information bedarf. Umso erfreulicher ist die in der jüngsten Vergangenheit merklich gestiegene Diskussion, die sich um die Königsdisziplin Nachfolge entfacht hat: Vor allem wirtschaftspolitisch – sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene – ist viel passiert. Auch das Bewusstsein der Inhaber / innen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland wächst. Aktuelle Daten zum Nachfolge-Monitoring Mittelstand deuten etwas Entspannung bei der Zahl kurzfristig anstehender Unternehmensnachfolgen an.

Für die Unternehmensnachfolge und die Beratung zu diesem Thema gibt es spezielle Fördermittel und Zuschüsse.

Weitere Informationen bekommen Sie über unser Anfragenformular

(Quelle: Kfw.de)

Kreativwirtschaft 2018

Fast 100.000 Existenzgründung in der Kreativwirtschaft in 2018

Existenzgründungen in der Kreativwirtschaft zeigen teilweise deutliche strukturelle Unterschiede zu Gründungen in anderen Bereichen. So dominieren Einzelgründungen noch stärker als bei der allgemeinen Gründungstätigkeit ohnehin schon. Auch sind Freiberufler doppelt so häufig.

Kreativgründer sind außerdem stärker auf überregionale Zielmärkte und auf Geschäftskunden ausgerichtet. Ihre Angebote sind häufiger digitaler Natur, wobei das Internet häufiger Kernelement des Geschäftsmodells ist. Zur Realisierung ihrer Existenzgründung benötigt ein Drittel der Kreativgründer nur private Sachmittel, wie den Laptop oder das Auto.

Ist ein Finanzmitteleinsatz notwendig, reichen wiederum die eigenen Mittel der Gründer häufig aus. Nur gut jeder zehnte Kreativgründer hat externe Kapitalgeber wie Freunde, Verwandte oder Finanzinstitute. 

Schon die Auswahl der größten Teilmärkte (Design, Werbung, Software / Games, Bücher) deutet darauf hin, dass unter Kreativgründern viele Wissensarbeiter zu finden sind. Die Merkmale der Kreativgründer bestätigen dies. Offensichtlich sind hier auch viele „Digitale Nomaden“ – Solo, Freiberufler, B2B, digital – vertreten, denen ihre private IT-Ausstattung genügt, um ihre Dienstleistung zu erbringen. 

Die Kreativwirtschaft umfasst verschiedene Teilmärkte. Im Teilmarkt Designwirtschaft (25 %) gab es zuletzt (∅ 2015–2018) die meisten Gründungen. Die Teilmärkte Werbewirtschaft (14 %), Software / Games und Büchermarkt (je 11 %) folgen auf den Plätzen 2 und 3. 

Das war 2003 bis 2006 noch anders: Software / Games hatten mit 28 % den weitaus größten Anteil an der Gründungstätigkeit. Für den relativen Bedeutungsverlust gibt es eine einfache Erklärung. In Software / Games gründen zum Großteil Männer: Im langfristigen Durchschnitt 8 von 10 Existenzgründungen. Der deutliche Rückgang der Gründungen durch Männer hat den Teilmarkt somit überproportional getroffen.

Zur Kreativwirtschaft gehören die Bereiche Musik, Film, Rundfunk, Kunst, Bücher, Presse, Design, Werbung, Architektur, darstellende Künste sowie Software-/Games

(Quelle: Kfw.de)

Kreditgeschäft wächst

Das Wachstum des Kreditneugeschäfts mit Unternehmen und Selbstständigen blieb zum Jahresstart auf überdurchschnittlichem Niveau und mit 6,4 % ggü. dem Vorjahr ähnlich hoch wie zuvor.

Anfang 2019 legte das von KfW Research berechnete Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) in Deutschland um 6,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Damit blieb seine Dynamik in den ersten drei Monaten des Jahres fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2018, als das Wachstum 6,6 % gegenüber dem Vorjahr betrug. Besonders interessant dabei: Das Neugeschäft mit längerfristigen Krediten fiel kräftig aus, obwohl die Konjunkturentwicklung in Deutschland seit dem zweiten Halbjahr 2018 insgesamt betrachtet doch ziemlich enttäuschend ausgefallen war. Die niedrigere Wirtschaftsdynamik und die beobachtbare gedämpftere Stimmung der Unternehmen hätten nahegelegt, dass längerfristige Kreditengagements zunehmend gemieden werden.

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel Unternehmensnachfolge

Rund 227.000 Inhaber im Mittelstand wollen bis Ende 2020 ihr Unternehmen in die Hände eines Nachfolgers legen. Das zeigen jüngste Daten des KfW-Mittelstandspanels. Über ein Drittel dieser Unternehmen haben bereits erfolgreich einen Nachfolger gefunden. Ein weiteres Viertel befindet sich derzeit in konkreten Verhandlungen. Das Bewusstsein der aktuellen Inhabergeneration, sich den Herausforderungen des Generationenwechsels frühzeitig zu stellen, ist generell gestiegen. Dabei sind Nachfolgevarianten außerhalb der Familie auf dem Vormarsch. Ertragskraft, Profitabilität und Eigenkapitalausstattung der meisten Nachfolgeplaner sind solide. Dennoch wird nicht allen Unternehmen eine Übergabe gelingen. Speziell für 36.000 KMU wird die Zeit knapp. Sie streben eine Unternehmensnachfolge in den kommenden zwei Jahren an, haben aber noch keinerlei Aktivitäten unternommen. Zudem besteht der zentrale Engpass nach wie vor: Die nachrückende Unternehmergeneration ist zu dünn besetzt.

(Quelle: Kfw.de)