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Konjunktur steigt weiter

Geschäftsklima steigt auf neuen Rekordstand 

Die Stimmung in den Chefetagen der kleinen und mittleren Unternehmen läuft heiß: Das Geschäftsklima steigt markant um 4,8 Zähler – das entspricht knapp dem Zweieinhalbfachen einer üblichen Monatsveränderung – auf jetzt 28,0 Saldenpunkte. Damit schwingt es sich im Juni zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten in neue gesamtdeutsche Rekordhöhen auf.

 

Binnennachfrage mit zweiter Luft 

Die bereits seit einigen Jahren verlässlich wachsende deutsche Binnennachfrage bekommt gegenwärtig die zweite Luft. So stärkt der jüngste Ölpreisrückgang zusammen mit der leichten Aufwertung des Euro die Kaufkraft der Verbraucher, während die hohe Dynamik beim Beschäftigungsaufbau anhält. Die starke Verfassung des Arbeitsmarktes unterstreichen auch die Beschäftigungspläne der Firmen, die sich in beiden Unternehmensgrößenklassen schon lange auf sehr hohen Niveaus bewegen. Bei den Mittelständlern erreichen sie im Juni mit 19,0 Saldenpunkten bzw. einem Plus von äußerst kräftigen 3,7 Zählern gegenüber Mai sogar ein neues Allzeithoch. Das sind weiter fundamental exzellente Aussichten für den privaten Konsum, die sich im Juni nicht zuletzt in deutlichen Geschäftsklimaverbesserungen bei Einzel- und Großhandel niederschlagen. Den oberen Rand der Anstiege markiert dabei der mittelständische Großhandel mit einem äußerst selten gesehenen Vormonatszuwachs von 12,1 Zählern – auf jetzt 32,9 Saldenpunkte. Doch auch bei den Ein-zelhandelsfirmen beider Größenklassen steigen die Klimaindikatoren mehr als deutlich. Im Bau bewegt sich die Stimmung weiterhin auf Rekordkurs (Mittelständler) oder bleibt nach einem leichten Rücksetzer gegenüber Mai – dem einzigen bei einem Teilindikator des Geschäftsklimas in diesem Monat – nur knapp dahinter zurück (Großunternehmen). Der Bauboom in Deutschland dürfte so schnell nicht enden. Ein recht kräftiger Klimazuwachs beim industriellen Mittelstand (+4,1 Zähler auf 25,9 Saldenpunkte) und ein eher moderater auf Seiten der Großindustrie (+0,7 Zähler auf 25,1 Salden-punkte) runden das positive Branchenbild ab.

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel steigen

Zum Jahresende hat das Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen an Dynamik gewonnen und wuchs im vierten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr

 

Kreditneugeschäft zieht im Schlussquartal an

 

Das von der KfW geschätzte Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) hat im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 % (gleitende Zuwachsrate über zwei Quartale) zugelegt. Der verstärkte Appetit der Unternehmen auf Fremdkapital wurde jedoch nicht von einer Zunahme der Investitionsdynamik begleitet. Im Gegenteil: Die Unternehmensinvestitionen gingen in preisbereinigter Rechnung im letzten Quartal des Jahres zum dritten Mal in Folge zurück. Das bestärkt uns in der Ansicht, dass die Aufhellung am Kreditmarkt ein temporäres Phänomen ist und primär auf die Erwartung künftig wieder steigender Kreditkosten zurückzuführen ist.

 

Aktuelle Finanzierungsbedingungen weiterhin ausgezeichnet

 

Dies gilt umso mehr, als die durchschnittlichen Kreditkosten selbst ihren Abwärtstrend bislang weiter fortgesetzt haben. Sie markierten im Januar ein neues Rekordtief bei nur noch 1,7 %. Auch die übrigen Kreditbedingungen haben sich im vierten Quartal gemäß „Bank Lending Survey“ zum Vorteil der deutschen Unternehmen entwickelt. Dies galt insbesondere für die vertraglichen Zusatz- und Nebenvereinbarungen.

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel Digitalisierung

Digitalbonus Bayern

Staatliche Förderung von Investitionen und Betriebsmitteln in die digitale Zukunft von kleinen und mittleren Unternehmen.

Der Digitalbonus hilft kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen zu digitalisieren sowie die IT Sicherheit zu verbessern.

Gefördert werden im Rahmen des Digitalbonus alle Massnahmen aus den Bereichen

  • Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IKT-Systemen und IKT-Anwendungen im Unternehmen
  • Einführung oder Verbesserung von IT-Sicherheit im Unternehmen

Der Digitalbonus steht in drei Varianten zur Verfügung (Standard, Plus und Kredit).

Weitere Informationen erhalten Sie auch Anfrage.

 

Anfrage

Fördermittel für Mittelstand

Genossenschaftsbanken starker Partner im Fördergeschäft

• Fast 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand
• LfA-Förderangebot ist attraktiv und gefragt

 

Jahresbilanz mit den Genossenschaftsbanken: Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben in 2016 rund 470 Millionen Euro an Förderkrediten der LfA Förderbank Bayern zugesagt. Mit knapp 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand sind die Genossenschaftsbanken damit ein starker Partner im Fördergeschäft.

 

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

 

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern.

 

(Quelle: LfA.de)

Geschäftsklima sehr gut

Geschäftsklima bleibt auch im Schlussquartal sehr gut

Das Jahr 2016 geht mit dem besten Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt seit 2007 zu Ende. Im vierten Quartal steigt der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage legt dabei um 4,4 Zähler auf 64,6 Saldenpunkte zu, der Indikator für die Geschäftserwartung um 0,6 Zähler auf 59,5 Saldenpunkte. Die Beteiligungsinvestoren sind sich allerdings uneins in der Bewertung des Geschäftsklimas. Während die Spätphaseninvestoren das Jahr in Rekordlaune beenden, kippt die Stimmung der Frühphaseninvestoren wieder ab.

 

Das Jahr 2016 war erfreulich für den deutschen Beteiligungskapitalmarkt. Es war das Jahr mit dem im Mittel bisher besten Fundraisingklima und dem geringsten Abschreibungsdruck sowie einem sehr guten Exitklima. Kehrseite waren allerdings sehr hohe Einstiegspreise für Beteiligungen. Bereits 2015 waren die Investoren so unzufrieden mit den Preisen wie nie zuvor – daran hat sich auch 2016 nichts geändert.

 

Spätphaseninvestoren zum Jahresende in Rekordlaune

Die Spätphaseninvestoren nehmen die Dynamik aus dem Stimmungsumschwung im Vorquartal mit und beenden das Jahr mit einem Geschäftsklima auf Rekordstand. Der Geschäftsklimaindikator steigt im vierten Quartal 2016 um 12,0 Zähler auf 70,7 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage legt dabei um 12,4 Zähler auf 73,9 Saldenpunkte zu, der Indikator für die Geschäftserwartung um 11,6 Zähler auf 67,6 Saldenpunkte. Für das Erreichen der Bestmarke dürfte ein abermaliger Anstieg des Fundraisingklimas (ebenfalls auf ein Rekordniveau) entscheidend gewesen sein. Unterstützt wurde dies durch eine Erholung der Nachfragequalität sowie einem sehr guten Umfeld bei Exitmöglichkeiten und Abschreibungsbedarf. Rekordhohe Einstiegspreise für Beteiligungen sind allerdings die Kehrseite des sehr guten Fundraisingklimas – weniger Investitionsgelegenheiten stehen steigende Investitionsmittel gegenüber. Denn die Bewertung der Nachfrage nach Beteiligungskapital ist im Schlussquartal ebenfalls auf einen Tiefpunkt gefallen.

 

Investoren bleiben in bester Stimmung

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt bleibt im Schlussquartal 2016 insgesamt gut. Dabei übertönen die Spätphaseninvestoren in Rekordstimmung allerdings etwas die Frühphaseninvestoren, deren Stimmung wieder abkühlt, aber trotzdem noch gut bleibt. Die beiden im Schlussquartal stattgefundenen Ereignisse mit weltwirtschaftlicher Relevanz – die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und die von der FED realisierte Zinswende – beeinflussten diese Entwicklung vermutlich nicht. Direkte kurzfristige Auswirkungen auf den deutschen Beteiligungskapitalmarkt sind und waren davon zumindest nicht zu erwarten. Mittelfristig könnten Auswirkungen – positive wie negative – spürbar sein, falls sich durch Folgemaßnahmen die transatlantische Mobilität von Kapital und Unternehmen verändert.

 

Auch in Deutschland gab es wirtschaftspolitisch Bewegung. Ende Dezember wurde das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschiedet. Es ermöglicht Unternehmen, aufgelaufene Verluste auch nach Änderungen im Gesellschafterkreis, wie etwa beim Einstieg einer Beteiligungsgesellschaft, steuerlich zu nutzen. Dies ist vor allem für VC-Geber relevant; deren Bewertung des steuerlichen Umfelds ist entsprechend so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Dazu beigetragen hat sicher auch, dass ab 2017 Veräußerungsgewinne von Beteiligungen aus dem Programm „INVEST Zuschuss für Wagniskapital“ quasi steuerfrei gestellt sind.

 

„Ausschlaggebend für die gute Stimmung der Beteiligungsinvestoren ist, dass wir bei Fundraising und Exits, also am Anfang und am Ende des Beteiligungsprozesses, aktuell die besten Bedingungen seit nahezu zehn Jahren vorfinden“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Nur dazwischen, beim Abschluss der Deals, sind die Investoren unzufrieden, teilweise mit der Stärke ihres Dealflows, insbesondere aber mit den hohen Einstiegspreisen. Diese sind allerdings die Kehrseite des hervorragenden Umfelds bei Fundraising und Exits – und damit ein unvermeidbarer Wermutstropfen.“

 

„Das Umfeld für Beteiligungskapital bleibt alles in allem vorteilhaft. Nicht einmal die hohen Unternehmensbewertungen können auf die Stimmung schlagen, denn diese zahlen sich wiederum beim Beteiligungsverkauf positiv für die Investoren aus“, ergänzt Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied. „Gerade die gute Fundraising-Stimmung freut uns. Sie sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir gerade für Venture Capital-Fonds mehr einheimische Investoren benötigen. Im Venture Capital-Bereich hat zudem die Politik mit ihren Weichenstellungen bei den Verlustvorträgen und beim INVEST-Zuschuss positive Impulse gesetzt, so dass wir insgesamt hoffnungsfroh ins Jahr 2017 schauen.“

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel stark nachgefragt

Die KfW Bankengruppe verzeichnet im Jahr 2016 weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach ihren Finanzierungsprodukten. Die Förderzusagen sind auf ein Gesamtvolumen von 81 Mrd. EUR gestiegen (2015: 79,3 Mrd. EUR, +2 %). Das inländische Fördergeschäft konnte mit einem Zusagevolumen in Höhe von 55,1 Mrd. EUR (2015: 50,5 Mrd. EUR, +9 %) Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft setzen. Der Anstieg ist insbesondere auf die sehr starke Nachfrage bei Wohnungsbaufinanzierungen bei gleichzeitig robuster gewerblicher Finanzierungsnachfrage zurückzuführen.

 

„Die starke Nachfrage zeigt: KfW-Förderung kommt beim Bürger und beim Unternehmer an und leistet damit einen großen Beitrag, den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen“, sagte Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.

 

Der Förderschwerpunkt Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung blieb mit 10,1 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (2015: 10,3 Mrd. EUR), dies gilt auch für die bereits im Vorjahr stark nachgefragte Gründungsfinanzierung (2016: 3,6 Mrd. EUR; 2015: 3,7 Mrd. EUR).

 

In der Innovationsfinanzierung lagen die Zusagen mit 0,6 Mrd. EUR knapp unter dem Vorjahresniveau (2015: 0,8 Mrd. EUR). Wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des deutschen Mittelstands ist das Thema Digitalisierung. Um gezielt Anreize für Digitalisierungsvorhaben zu schaffen, entwickelt die KfW ihre Innovationsförderung aktuell gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiter. Bereits 2016 deutlich gestärkt wurde die Innovationsfinanzierung durch erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie in der Beteiligungsfinanzierung. Nach gutem Start der ERP-Venture Capital-Fondsinvestments wird das Programm auf Beteiligungen an Venture Debt Fonds erweitert, um schnell wachsende Technologieunternehmen noch besser zu unterstützen. Auf sehr positive Marktresonanz trifft auch der im März 2016 von KfW und BMWi aufgelegte VC-Fonds coparion. Insgesamt hebelt die KfW über die neue Beteiligungsfinanzierung in den nächsten Jahren privates Kapital für innovative Start-Ups in Höhe von bis zu 2,5 Mrd. EUR.

 

(Quelle www.kfw.de)

 

Mittelstand schafft Arbeitsplätze

Im Jahr 2015 wurde mit 516.600 neuen Ausbildungsverträgen ein Negativrekord verzeichnet: Nie haben in Deutschland weniger junge Menschen eine Ausbildung aufgenommen. Sinkende Schülerzahlen und ein anhaltender Trend zur akademischen Bildung wirken sich aus. Die Zahl der Auszubildenden in Deutschland ist zwischen 2008 und 2015 jährlich um ca. 3 % gesunken, von einstmals 1,61 auf aktuell 1,34 Mio.

 

Zumindest im Mittelstand konnte dieser Trend zuletzt gebremst werden, wie eine Vorabauswertung des neuen KfW-Mittelstandspanels zeigt (Gesamtveröffentlichung im Oktober 2016): Die Anzahl der Auszubildenden in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich seit 2010 bei ca. 1,2 Mio. stabilisiert. Im Jahr 2015 haben 53 % der Ausbildungsunternehmen die Zahl ihrer Azubis auf Vorjahresniveau gehalten. Immerhin 27 % der Unternehmen hatten mehr Auszubildende als in 2014, während 20 % ihre Ausbildungsaktivitäten eingeschränkt haben.

 

Damit hat sich die Ausbildungstätigkeit noch stärker als ohnehin schon in den Mittelstand verlagert. Dort arbeiten 68 % aller Erwerbstätigen, aber mittlerweile etwa 90 % der Auszubildenden. Die aktuellen Daten des KfW-Mittelstandspanels zu den Planungen der KMU lassen für das gerade gestartete Ausbildungsjahr 2016 einen leichten Rückgang der Azubi-Zahlen erwarten.

Die großen KMU (mit 50 oder mehr Beschäftigten) tragen am meisten zur Berufsausbildung bei: Drei Viertel sind Ausbildungsunternehmen, fast die Hälfte der 1,2 Mio. Azubis steht dort unter Vertrag. Von den Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten bildet jedes zweite aus. Relativ betrachtet leisten diese mittelgroßen KMU den größten Beitrag: Sie haben mit 5 % den höchsten Azubi-Anteil an ihren Beschäftigten.

 

Unter den KMU mit 5 bis 9 Beschäftigten sind immerhin 29 % Ausbildungsunternehmen. Die Kleinstunternehmen (mit weniger als 5 Beschäftigten) bilden hingegen nur sehr selten aus (7 %). Oft mangelt es ihnen an Ressourcen und Ausbildungsberechtigungen, und sie haben größere Schwierigkeiten, Ausbildungsplätze zu besetzen. Etwa 80 % der KMU sind Kleinstunternehmen, weshalb die Ausbildungsquote im gesamten Mittelstand bei 13 % liegt.

Die geringe Ausbildungsaktivität der kleinsten KMU führt auch zu ausgeprägten Branchenunterschieden. So bilden im Verarbeitenden Gewerbe mit seinen überdurchschnittlich großen Unternehmen 28 % der KMU aus, und 4 % des Personals sind Auszubildende. Im Dienstleistungssektor betragen die ent- sprechenden Anteile nur 12 und 2 % – nicht nur weil akademische Berufe dort häufiger sind, sondern auch weil die Unternehmen kleiner sind.

 

Das Handwerk spielt eine besondere Rolle für die Berufsausbildung in Deutschland, weil es diese Größenabhängigkeit durchbricht. Denn gerade die zahlreichen kleinen Handwerksunternehmen sind weit überdurchschnittlich ausbildungsaktiv. Dadurch ist der Anteil ausbildender Unternehmen fast doppelt so groß wie im restlichen Mittelstand (24 %). Die 475.000 Lehrlinge machen mehr als 6 % der Beschäftigten im Handwerk aus.

 

Quelle: Kfw und Kfw Mittelstandspanel

Unternehmensnachfolge

Bis zum Jahr 2018 planen 17% der mittelständischen Unternehmer die Übergabe oder den Verkauf ihres Unternehmens.

Betroffen sind ca. 620.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit über 4 Mio. Beschäftigten.

 

Der demografische Wandel lässt für die nahe Zukunft spürbare Reibungsverluste bei der Unternehmensnachfolge befürchten:

Auf der einen Seite altern die Unternehmer, und es gibt Jahr für Jahr mehr kleine und mittlere Unternehmen, deren Übergabe kurzfristig ansteht.

Auf der anderen Seite fehlen die potenziellen Nachfolger. Dieser demografische Eng- pass wird durch das seit Jahren stagnierende Gründungsgeschehen zusätzlich verschärft.

Aktuell gibt es jährlich etwa dreimal so viele zu übergebende Unternehmen wie Übernahmegründer.

 

Damit droht für mehr als ein Drittel der anstehenden Unternehmensnachfolgen die Zeit knapp zu werden. Denn die Übergabe eines Unternehmens ist ein langfristiges Unterfangen, das sorgfältig vorbereitet werden muss. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfiehlt z. B. spätestens drei Jahre vor der Übergabe mit der konkreten Planung und Nachfolgersuche zu beginnen.

 

Planung und Durchführung einer Unternehmensnachfolge sind komplexe Vorgänge mit zahlreichen organisatorischen, und (steuer-) rechtlichen Fallstricken. Entsprechend groß ist der Informationsbedarf im Vorfeld und während der Übergabe: Wie findet man einen geeigneten Nachfolger? Welche Schritte sind wann einzuleiten, welche Dokumente erforderlich? Wie hoch ist der realistische Kaufpreis?

 

Rechtzeitig planen

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge wird mehr und mehr zu einer zentralen Herausforderung für den Mittelstand. Wenn sich die Übergabe bzw. der Verkauf an die nachfolgende Unternehmergeneration verzögert – eventuell sogar scheitert – geraten Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unter Druck.

 

Drei zentrale Probleme bei der Unternehmensnachfolge.

 

  1. Zeit

Viele Unternehmer widmen sich erst spät der eigenen Nachfolge, obwohl es sich um einen komplexen Prozess handelt, der sorgfältig geplant werden muss. Mehr als ein Drittel der Inhaber, die sich innerhalb von drei Jahren zurückziehen wollen, befindet sich noch nicht im Stadium konkreter Planungen.

 

  1. Demografie

Es zeichnet sich ein grundlegender demografischer Engpass bei der Nachfolge ab: Die Alterung erhöht Jahr für Jahr die Anzahl von kleinen und mittleren Unternehmen, deren Übergabe kurzfristig ansteht. Doch die nachfolgenden Generationen sind nicht nur dünner besetzt, es mangelt ihnen derzeit auch an Gründungsneigung. Denn viele, die grundsätzlich an einer Existenzgründung bzw. Unternehmensnachfolge interessiert sind, ziehen bei der aktuell guten Arbeitsmarktlage die abhängige Beschäftigung der Selbstständigkeit vor.

 

  1. Bürokratieaufwand

Die Unternehmer identifizieren als größten Unterstützungsbedarf die Entlastung von Bürokratieaufwand. Auf diesem Feld wurden zuletzt Fortschritte gemacht: Im Jahr 2015 ist vor allem durch das Bürokratieentlastungsgesetz der so genannte Erfüllungsaufwand (in Geld und Zeit) erstmals seit 2011 gesunken. Gerade kleinere Unternehmen profitieren von angehobenen Schwellenwerten für Buchführungs- und Meldepflichten.

 

(Quelle: Kfw)

 

Erfolgreiche Finanzierung

Das legendäre Café Roxy in München auf der Leopoldstrasse hat nach 30 Jahren die Pforten geschlossen. Hier entsteht das erste Restaurant der Restaurantkette Via Appia. Nach einem umfangreichen Umbau entsteht an der Adresse ein italienisches Restaurant mit gemütlichem Ambiente und hochwertigen italienischen Speisen zu bezahlbaren Preisen.

 

Anfang 2016 wurde die Ablösung des Roxy im Rahmen einer klassischen Unternehmensnachfolge eingeplant. Mit Unterstützung der xGAP Unternehmensberatung und Foerdermittel Deutschland wurde die Nachfolge eingeleitet. Die neuen Inhaber investieren eine siebenstellige Summe.

 

Zur Vorbereitung des Vorhabens haben die neuen Inhaber eine Gründungs- und Nachfolgeberatung der xGAP Unternehmensberatung in Anspruch genommen. Über eine Empfehlung aus dem Freundeskreis und die Webseite http://www.foerdermittel-bayern.de sind die Inhaber auf die Unternehmensberatung aufmerksam geworden. xGAP hat auch bei der Kapitalbeschaffung beraten. Die notwendigen Investitionen und Betriebsmittel wurden vom Land Bayern durch Fördermittelprogramme der LfA bezuschusst.

www.foerdermittel-bayern.de

www.foerdermittel-deutschland.de

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Mittelstand im Aufwind

Stimmung in den mittelständischen Firmen blüht auf

Konjunkturelle Risiken wie insbesondere das in Kürze anstehende Brexit-Referendum wiegen in der Einschätzung der Mittelständler anscheinend nicht so schwer, dass diese sich dadurch die Laune verderben ließen. Im Gegenteil, passend zur Jahreszeit blüht die Stimmung sogar regelrecht auf: Das mittelständische Geschäftsklima verbessert sich im Mai um kräftige 3,0 Zähler und erreicht mit 15,4 Saldenpunkten den höchsten Stand in diesem Jahr. Beide Komponenten des Stimmungsindikators sind deutlich im Plus:

 

Die Urteile der Mittelständler zur aktuellen Geschäftslage ziehen um 3,4 Zähler auf 27,0 Saldenpunkte an – ein Zweijahreshoch. Die sehr gute Lageeinschätzung spricht für eine solide aufwärts gerichtete konjunkturelle Grundtendenz im zweiten Quartal. Gleichwohl dürfte das Realwachstum im Frühling einen Gang zurückschalten, da nach der witterungsbedingt überzeichneten BIP-Rate im ersten Quartal (+0,7 % gegenüber Vorquartal) mit einer korrigierenden Gegenbewegung zu rechnen ist.

 

Dass die kleinen und mittleren Firmen auf einen Fortgang der guten Konjunktur setzen, signalisieren auch ihre Geschäftserwartungen. Diese steigen um 2,7 Zähler auf 3,9 Saldenpunkte. Die Optimisten gewinnen damit allmählich wieder die Oberhand, wenngleich der Vorsprung vor den Pessimisten noch immer nicht so deutlich ausfällt wie Ende 2015. Immerhin hat der Erwartungsindikator nach dem spürbaren Anstieg im Mai inzwischen aber beinahe die Hälfte des Einbruchs von November 2015 bis Februar 2016 wieder aufgeholt. Der gegenüber dem Jahresende 2015 vorsichtigere Grundton bei den Erwartungen ist angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten gerade im außenwirtschaftlichen Umfeld gut nachvollziehbar. Neben den ungeklärten Fragen in Europa prägen die Rezessionen in Russland und Brasilien sowie die Wachstumsabschwächung in China das globale Bild.

 

(Quelle: Kfw.de)