Pitchdeck – 5 Not-to-Dos

Pitchdeck

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Beschreibung

Fünf gravierende Fehler, die bei einem Pitchdeck immer wieder gemacht werden – und die vermeidbar sind, wenn man sie nur kennt. Wenn das Ziel ist, mit einem Pitchdeck Geldgeber und Investoren anzusprechen und diese dann davon zu überzeugen, Geld zu investieren, dann sollte man die nachfolgenden Punkte beachten.

1. Zu lang

Geldgeber und Investoren haben viele Anfragen und häufig wenig Zeit. Der Geldsuchende hat oft viel zu erzählen. Das ist nur verständlich und eigentlich auch gut so – allerdings haben Investoren selten die Zeit, sich all das anzuhören oder in einem Pitchdeck durchzulesen. Es gilt also, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nur genau das ins Deck zu schreiben. Maximal zehn Seiten sollte ein Pitchdeck haben, rät der Experte. „Wenn ihr mehr Daten unterbringen wollt, dann macht einen Anhang ans Ende der Präsentation.“ Zusätzlich gibt es auch noch den Businessplan, der bei weiterem Interesse übergeben werden kann.

2. Zu viele Köpfe

In guten Pitchdecks gibt es eine Seite, auf der sich das Team präsentiert, jene Menschen, die einem Startup zu großem Erfolg verhelfen sollen. Das tun sie nicht einfach durch ihre Anwesenheit, sondern durch ihr Können, ihre Erfahrung, ihre Skills. Die müssen folglich auf dieser Seite präsentiert werden. Stattdessen aber, so der Experte, sind Team-Seiten oft eine bloße Ansammlung von Profilbildern irgendwelcher Typen. „Die haben so aber keinen Mehrwert und stehen da ohne jeden Kontext“, so der Investor. Lieber also weniger Bilder zeigen und mehr Stichworte hier unterbringen, inwiefern eine Person perfekt dafür geeignete ist, künftige Herausforderungen des Startups zu meistern.

3. Advisors raus

Startups rühmen sich gern mit besonders seniorigen oder gar prominenten Mitgliedern ihres Board of Advisors. Der Investor berichtet aus seiner Erfahrung und der weiterer Investoren, mit denen er spricht, dass die Seite im Pitchdeck, auf der stolz die Advisors präsentiert werden, oft als wertlos empfunden wird. Schließlich seien die Advisors „ja nicht diejenigen, die diese Firma ausfbauen.“ Sein Tipp: Weg mit dieser Seite.

4. Zu euphorische Marktanalyse

Wenn es um den gesamten, adressierbaren Markt geht, neigen die Inhaber gerne zu Übertreibungen. In den allerwenigsten Fällen könne man korrekterweise von einem „Billiarden-Dollar-Markt“ sprechen. „Seid präzise und segmentiert den Markt“, wird empfohlen. Wer hier nicht übertreibt und bei den Fakten bleibt, kann nur gewinnen: „Verwendet die Folie zur Marktgröße doch einfach, um euer Wissen und euren Intellekt unter Beweis zu stellen. Ihr versteht wirklich, wo der Markt heute steht und wie er sich verändern wird.“

5. Überflüssige Schlussseite

Der Rat an dieser Sache ist klar und direkt: „Macht keine Schluss-Folie. Totale Bullshit.“ Nimmt man sich Tipp Nummer Eins zu Herzen – nicht mehr als 10 Seiten – kommt dieser Ratschlag sehr gelegen, denn wer die letzte Seite mit dem großen Foto, dem Markenname und dem „thank you for your attention“ einfach streicht, hat gleich noch eine Seite für echten Content gewonnen.

(Quelle: Businessinsider.de und Harry Stebbings als Gründer von Stride VC und 20VC sowie erfahrener Investor)

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