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Resilienz von Unternehmen

Resilienz von Unternehmen – gegen schwere Zeiten

Unternehmensphasen sind geprägt durch gute und schlechte Zeiten. Auf die schlechten Zeiten muss ein Unternehmen bestmöglich vorbereitet sein. Es besteht ein ständiger Wandel und dieser Wandel wird durch die Digitalisierung immer schneller. Unternehmen müssen widerstandsfähiger werden, um schwere Zeiten besser zu verarbeiten.

Das Thema Resilienz (Widerstandskraft) ist in der Geschäftswelt und in der Führungsebene von Unternehmen angekommen. Resiliente Systeme sind flexible, agile Systeme. Sie schaffen es, sich immer zwischen Erhaltung, Reorganisation und Wachstumsphase zu bewegen. Das gelingt dann, wenn durch eine kontinuierliche Verbesserung schwierige Situationen erkannt und vermieden werden. Ist das Unternehmen auf schwierige Zeiten nicht ausreichend vorbereitet, leidet das ganze Unternehmen bis hin zur Insolvenz. 

Für Unternehmen geht es darum rechtzeitig zu erkennen, wann von außen oder von innen Veränderungen eintreten, um rechtzeitig handeln zu können. Letztlich soll die Widerstandskraft (Resilienz) von Unternehmen gestärkt werden, um Schaden zu vermeiden. Hierbei stellen sich folgende Fragen:


Wichtige Schritte zu einem resilienten Unternehmen

Grundlage für eine gute Resilienz sind Unternehmenswerte. Die Umsetzung dieser Werte führt zu einem resilienten Unternehmen. 


1. Strategie

Eine Strategie ist nur so gut wie ihre Akzeptanz und Umsetzung. Absolut wichtig ist hierbei, dass die Strategie im Unternehmen und bei den Mitarbeitern gelebt wird. Ansonsten bleibt sie wirkungslos.


2. Diversifikation

Unternehmen müssen ihr Portfolio ständig auf den Prüfstand stellen, denn schnell kann sich das Marktverhalten verändern und die Nachfrage nach den Leistungen und Produkten sich verändern.  Die ständige Überprüfung bestehender und neuer Märkte sowie Leistungen und Produkte gibt immer eine aktuelle Sicht und das Unternehmen kann auf neue Entwicklungen schnell reagieren.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum mit dem Titel „Wie deutsche Unternehmen auf die Wirtschaftskrise reagieren“ waren 2009 mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen von der Krise unmittelbar und zum Teil existenzbedrohend betroffen. Die Mehrheit der Unternehmen sieht darin auch ein schwerwiegendes Hindernis bei der Umsetzung von Restrukturierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. In der Studie heißt es sinngemäß: „Da alle ‚Player’ in den Märkten betroffen sind, also Lieferanten und Kunden, ist die Entwicklung ganzer Wirtschaftszweige über die gesamte Wertschöpfungskette bedroht.“


3. Aussensicht

Unternehmen müssen aktiv ihr Umfeld im Auge haben. Hierdurch werden Marktänderungen und Innovationen erkannt damit Veränderungen rascher wahrgenommen werden können. Zu jeder Zeit ist es notwendig eine funktionierende Aussensicht zu haben und zeitnah Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen am Markt sichern und in schwierigen Zeiten genug Widerstandskraft geben.


4. Innere Stabilität

Mitarbeiter sind das Human Capital im Unternehmen. Sie entscheiden mit für die Zukunft. Mitarbeiter die sich mit dem Unternehmen identifizieren, sind motivierter und schaffen innere Stabilität im Unternehmen. Daraus entsteht Zufriedenheit und Innovationskraft. Dies sind klare Wettbewerbsvorteile und unterstützen die Widerstandskraft des Unternehmens.


5. Offene Unternehmenskultur

Durch eine Unternehmenskultur, die auf eine offene Kommunikation ermöglicht, wird die Grundlage geschaffen, dass sich Ideen entwickeln können. Hieraus können sich weitere Wachstumsmöglichkeiten im Unternehmen etablieren. Gerade durch die zentrale Rolle von Social Media ist eine offene Kommunikation im Unternehmen sehr wichtig. Eine regelmässige Kontrolle und Anpassung der Unternehmenskultur ist elementar wichtig.


6. Einfachheit

KISS: Keep it simple and stupid. Einfache und flexibele Strukturen im Unternehmen sind sehr wichtig und sorgen dafür, dass ein Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren kann. Daher gilt es alle Prozesse und Abläufe regelmässig zu überprüfen und komplexe Strukturen zu vermeiden. Ohne diese regelmässigen Überprüfungen etablieren sich Abläufe, die inzwischen vielleicht besser und effizienter umgesetzt werden können. Durch stetig verbesserte Prozesse bleiben Unternehmen flexibler und sind dadurch stabiler am Markt. Stichwort KVP: kontinuierlicher Verbesserungsprozess


7. Das Ganze sehen

Gerade in schwierigen Zeiten ist eine Unternehmensführung gefordert, die eine Überblick zulässt um neue Ziele zu erkennen und Antworten auf neue Fragen zu finden. Hierzu ist eine sichere Umsetzung aus den Punkten 1 bis 6 notwendig. Denn ein gut aufgestelltes Unternehmen kommuniziert und hat straffe Prozesse. Hierdurch schafft sich das Unternehmen ein stabiles Fundament um auf schwierige Zeiten adäquat zu reagieren. 


Hinter den sieben Schritten stehen Methoden und Tools, die durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) immer wieder hinterfragt und optimiert werden. Der KVP zeichnet sich dadurch aus, dass er Produkte. Prozesse und Services ständig hinterfragt und verbessert. Dadurch verschafft man dem Unternehmen eine verbesserte Kraft auf besondere Marktereignisse zu reagieren. Es schafft ein verbessertes Unternehmens-Immunsystem. 


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