Fördermittel Deutschland
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Fördermittel steigen

Zum Jahresende hat das Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen an Dynamik gewonnen und wuchs im vierten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr

 

Kreditneugeschäft zieht im Schlussquartal an

 

Das von der KfW geschätzte Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) hat im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 % (gleitende Zuwachsrate über zwei Quartale) zugelegt. Der verstärkte Appetit der Unternehmen auf Fremdkapital wurde jedoch nicht von einer Zunahme der Investitionsdynamik begleitet. Im Gegenteil: Die Unternehmensinvestitionen gingen in preisbereinigter Rechnung im letzten Quartal des Jahres zum dritten Mal in Folge zurück. Das bestärkt uns in der Ansicht, dass die Aufhellung am Kreditmarkt ein temporäres Phänomen ist und primär auf die Erwartung künftig wieder steigender Kreditkosten zurückzuführen ist.

 

Aktuelle Finanzierungsbedingungen weiterhin ausgezeichnet

 

Dies gilt umso mehr, als die durchschnittlichen Kreditkosten selbst ihren Abwärtstrend bislang weiter fortgesetzt haben. Sie markierten im Januar ein neues Rekordtief bei nur noch 1,7 %. Auch die übrigen Kreditbedingungen haben sich im vierten Quartal gemäß „Bank Lending Survey“ zum Vorteil der deutschen Unternehmen entwickelt. Dies galt insbesondere für die vertraglichen Zusatz- und Nebenvereinbarungen.

 

(Quelle: Kfw.de)

Neuausrichtung der Gründungs- und Mittelstandsberatung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute Eckpunkte zur künftigen Förderung der Gründungs- und Mittelstandsberatung vorgelegt. Damit werden die verschiedenen Programme des Bundes, die Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen unterstützen, zu einer einheitlichen Förderung zusammengefasst. So erhalten diese einen besseren Zugang zu externem unternehmerischen Know-how. Gerade für Menschen, die sich selbständig machen, sind eine gute Vorbereitung und Begleitung von unternehmerischen Richtungsentscheidungen essenziell.

 

Professionelle Beratung unterstützt dabei, die Erfolgschancen von Gründungen wie auch die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bestehender Unternehmen zu steigern. Vorbehaltlich der parlamentarischen Zustimmung zum Haushalt 2016 stehen für das kommende Jahr 16 Mio. Euro aus Bundesmitteln für die Beratung zur Verfügung. Die aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanzierten Zuschüsse sind vor allem für kleine und finanziell nicht sehr starke Unternehmen in schwächer entwickelten Regionen von großer Bedeutung. Die Richtlinien der künftigen Förderung werden im Herbst veröffentlicht und zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die neue Förderung ersetzt die bisherige „Förderung unternehmerischen Know-hows“ sowie die Programme „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“. Antragsberechtigt sind neu gegründete sowie bereits bestehende KMU sowie Freie Berufe im Sinne der EU-Mittelstandsdefinition. Die Durchführung der neuen Beratungsförderung übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

 

Eckpunkte der Gründungs- und Mittelstandsberatung ab 2016

 

  • Zusammenführung der bisherigen Programme Gründercoaching Deutschland (GCD), Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung, Runder Tisch (RT) und Turn-Around-Beratung (TAB) zu einem einheitlichen Beratungsförderungsprogramm des Bundes

 

  • Spezifische Förderkonditionen für Unternehmen in verschiedenen Phasen:
    • neu gegründete Unternehmen bis zwei Jahre nach Gründung (bisher: Gründercoaching Deutschland): maximale Bemessungsgrundlage: 4.000 Euro Fördersatz: 80 Prozent neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 Prozent Region Lüneburg, sonst 50 Prozent
    • bestehende Unternehmen (mindestens zwei Jahre tätig, bisher: KMU-Beratung): maximale Bemessungsgrundlage: 3.000 Euro Fördersatz: 80 Prozent neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 Prozent Region Lüneburg, sonst 50 Prozent
    • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (bisher: Turn-Around-Beratung und Runder Tisch): Maximale Bemessungsgrundlage: 3.000 Euro Fördersatz: 90 Prozent bundesweit

 

  • In-Kraft-Treten: ab 1. Januar 2016
  • De-minimis-Beihilfe
  • Umsetzung durch das BAFA als zentralem Ansprechpartner
  • Online-Antragsverfahren

 

  • Einbindung von Leitstellen in allen Förderbereichen zur Unterstützung der Programmdurchführung und Antragsbearbeitung, u. a:
    • Information und Öffentlichkeitsarbeit für Berater, Gründer/innen und Unternehmen über die Förderung
    • Qualitätssicherung, Koordinierung und Schulungsangebote in Kooperation mit den Regionalpartnern
    • Unterstützung des BAFA bei Antragsbearbeitung und Verwendungsnachweisprüfung

 

  • Regionalpartner als örtliche Anlaufstellen in Zusammenarbeit mit den Leitstellen:
    • verpflichtend bei Beratung von Gründer/innen (= neu gegründete Unternehmen in den ersten zwei Jahren nach Gründung)
    • fakultativ bei Beratung von (bestehenden) KMU
    • verpflichtend für Beratungen von Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • Schlankes Verwaltungsverfahren in zwei Stufen:
    • nach Antragstellung erhält das KMU umgehend eine Mitteilung, dass die formalen Fördervoraussetzungen erfüllt sind und mit der Beratung begonnen werden kann
    • Zuwendungsbescheid (Bewilligung) und Auszahlung des Zuschusses durch das BAFA nach erfolgter Beratung und Prüfung des Beratungsberichts
  • Sicherung der Beratungsqualität durch in den Richtlinien festgelegte formale Anforderungen an die Berater und Prüfung der Beratungsberichte

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Fördermittel für Einzelhändler

160 Millionen Euro für Einzelhändler in Bayern

Fördermittel helfen 530 Firmen bei Investitionen im Strukturwandel

 

Die LfA Förderbank Bayern hat Einzelhandelsunternehmen im vergangenen Jahr rund 160 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten zugesagt. Die Fördermittel gehen an 530 kleine und mittlere Firmen in Bayern, die damit Investitionen in Höhe von 240 Millionen Euro verwirklichen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Die Branche befindet sich durch ein geändertes Kaufverhalten der Kunden und den boomenden Online-Handel im Strukturwandel.

 

„Mit rund 60.000 Unternehmen und 335.000 Beschäftigten ist der Einzelhandel der drittgrößte Wirtschaftszweig in Bayern. Vor allem viele kleine und mittelständische Betriebe stehen vor großen Herausforderungen und benötigen hierfür langfristig günstige Finanzmittel. Deshalb investieren die Unternehmen kräftig in ihre Wettbewerbsfähigkeit und nutzen dabei die Förderkredite der LfA“, erklärt Ernst Läuger, Präsident des Handelsverbands Bayern bei einem Erfahrungsaustausch mit der LfA Förderbank Bayern.

 

„Der bayerische Einzelhandel nutzt die gute Geschäftslage und das niedrige Zinsniveau zur Finanzierung neuer Investitionen. Durch die geförderten Investitionen werden in Bayern rund 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen und 14.500 Arbeitsplätze gesichert. Die Unternehmen verwenden das Geld zumeist für Modernisierungen, Betriebserweiterungen und Energieeffizienzmaßnahmen“, erklärt LfA Vorstand Hans Peter Göttler.

 

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch kommunale Infrastrukturvorhaben.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Konjunktur steigend

Die deutsche Wirtschaft hat sich von der konjunkturellen Schwäche Mitte des vergangenen Jahres schneller als erwartet erholt. Die Konjunktur steigert weiter. Sie sei auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt, der von der Binnen- und Außennachfrage gestützt wird, schreiben die Bundesbank-Ökonomen in ihrem aktuellen Monatsbericht. Die Binnenwirtschaft profitiere dabei von der guten Arbeitsmarktlage und den kräftigen Einkommenszuwächsen. Das Auslandsgeschäft werde zwar gegenwärtig durch dämpfende Effekte aus der Weltwirtschaft beeinträchtigt, dem stünden aber die Euro-Abwertung und die sich festigende konjunkturelle Erholung des Euro-Raums gegenüber. Zudem dürfte die Weltwirtschaft wieder an Schwung gewinnen, so die Ökonomen.

Unter diesen Bedingungen, schätzen die Bundesbank-Ökonomen, könnte die deutsche Wirtschaft nach einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 % im laufenden Jahr im kommenden Jahr um 1,8 % und im darauf folgenden Jahr um 1,5 % expandieren. In kalenderbereinigter Rechnung entspräche dies Expansionsraten von 1,5 % im Jahr 2015 und jeweils 1,7 % in den Jahren 2016 und 2017.

Ein weiteres Schwerpunktthema sind die marktfähigen Finanzierungsinstrumente von Banken. Begünstigt durch Maßnahmen zur Finanzmarktförderung und den europäischen Integrationsprozess habe die marktbasierte Finanzierung von Banken mit Beginn der Währungsunion zum traditionellen Einlagengeschäft aufschließen können, heißt es im Monatsbericht. Das Eurosystem akzeptierte einen Großteil der marktfähigen Finanzierungsinstrumente von Banken als Sicherheit in seinen Refinanzierungsgeschäften. Dies ist nach Darstellung der Bundesbank-Ökonomen Ausdruck eines geldpolitischen Handlungsrahmens, der durch ein breites Spektrum an Sicherheiten und einen breiten Zugang von Banken zu den Refinanzierungsgeschäften die Gleichbehandlung der Geschäftspartner im Euro-Raum fördern soll.

Die Refinanzierungsgeschäfte des Eurosystems seien dabei grundsätzlich umfangreiche kurzfristige Kreditgeschäfte, für die Banken entsprechend notenbankfähige Aktiva zur Besicherung vorhielten. Die Tatsache, dass ein breiter Kreis von Vermögenswerten notenbankfähig sei, unterscheide das Eurosystem wesentlich von vielen anderen Zentralbanken, schreiben die Ökonomen.

(Quelle: Deutsche Bundesbank)

Förderprogramm des Freistaates Bayern stockt auf

Um weitere Investitionsanreize für bayerische Unternehmen zu schaffen, wird das Mittelstandskreditprogramm (Start- und Investivkredite) der LfA Förderbank Bayern ab sofort deutlich verbessert. Das gab Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende heute bekannt.

 

Die Neuerungen von dem Förderprogramm sehen unter anderem vor, dass der Kreis der Antragsberechtigten deutlich ausgeweitet wird; hierfür wird die Gewinngrenze, bis zu welcher Vorhaben gefördert werden können, um 30 000 Euro auf 200 000 Euro angehoben. Zudem werden Betriebsübertragungen an die Folgegenerationen erleichtert, indem künftig auch Kaufpreiszahlungen zwischen Eltern/Schwiegereltern und Kindern förderfähig sind.
 

Darüber hinaus wird die Existenzgründerförderung erheblich ausgeweitet: Betriebsübernahmen und tätige Beteiligungen sind künftig auch dann im Startkredit förderfähig, wenn bereits eine selbständige Existenz besteht. Zudem wird das Programm für die Gründung von Nebenerwerbsbetrieben geöffnet, um so unternehmerisches Potential möglichst früh zu fördern. Ebenfalls erleichtert wird die Förderung von Verkehrsmitteln (z.B. Omnibusse, Taxen). Auch im Unternehmen genutzte Elektro- und Hybridfahrzeuge können nun über Förderkredite finanziert werden.
 

Aus dem Bayerischen Mittelstandskreditprogramm werden neben der Gründung selbständiger Existenzen in erster Linie die Rationalisierung, Modernisierung und Erweiterung von bestehenden Betrieben gefördert.
 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Zuschüsse vor der Gründung

Bayern ist auf dem Vormarsch, Zuschüsse vor der Gründung

 

Gründer und Übernehmer eines Unternehmens können sich in der Vorgründungsphase Unterstützung durch Berater in wichtigen betriebswirtschaftlichen Fragen holen. Diese Beratung wird vom Land Bayern bis zu 70% bezuschusst. 

 

Das zahlt sich für die Gründer und Unternehmensnachfolger aus. Denn es hat sich gezeigt, wer sich vor der Gründung oder Übernahme fachmännisch beraten lässt, der hat es gerade in der Startphase leichter.

Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass bei professioneller Begleitung das gegründete oder übernommene Unternehmen eine um 90% besser Chance hat sich am Markt zu behaupten und zu wachsen als ein Unternehmen, das ohne professionelle Beratung gestartet ist.

 

Des Weiteren wachsen die Chancen erfolgreich Fremdkapital für Betriebsmittel und Investitionen zu bekommen.

In den letzten Jahren haben vermehrt Gründer und Nachfolger von Unternehmen fachmännische Beratung in Anspruch genommen und hierzu einen Antrag auf Zuschuss für die Beratungsleistung gestellt. Das Feedback ist durchweg positiv.

Diese Erkenntnisse sind auch der Grund für die bayerische Regierung das sehr erfolgreiche Förderprogramm Vorgründungs- und Nachfolgecoaching weiter anzubieten. Die Förderperiode wurde im April 2015 verlängert und kann wieder beantragt werden.

 

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums von Bayern ist das Programm auch dank Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit insgesamt 11 Millionen Euro dotiert. Die neue Förderperiode hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

 

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Fördermittel der EU

Investitionsoffensive der Europäischen Kommission

Fördermittel und Zuschüsse für Wachstum, Beschäftigung und Investitionen

 

Mit der Investitionsoffensive werden in den kommenden drei Jahren (2015-2017) öffentliche und private Investitionen in die Realwirtschaft im Umfang von mindestens 315 Mrd. EUR mobilisiert.

Die Europäische Kommission hat eine Investitionsoffensive mit einem Volumen von mindestens 315 Mrd. EUR angekündigt, um das Wachstum in Europa wieder anzukurbeln und mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Investitionsoffensive beruht auf drei Komponenten

  • Einrichtung eines mit öffentlichen Mitteln garantierten neuen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), um in den kommenden drei Jahren (2015–2017) zusätzliche Investitionen in Höhe von mindestens 315 Mrd. EUR zu mobilisieren
  • Schaffung einer glaubwürdigen Projekt-Pipeline in Verbindung mit technischer Hilfe, damit die Investitionen dorthin fließen, wo sie am dringendsten benötigt werden
  • Aufstellung eines ehrgeizigen Zeitplans, um Europa für Investitionen attraktiver zu machen und regulatorische Engpässe zu beseitigen

 

Nach Schätzungen der Europäischen Kommission könnten das BIP der EU durch das vorgeschlagene Maßnahmenpaket in den nächsten drei Jahren um 330 bis 410 Mrd. EUR gesteigert und bis zu 1,3 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Ein grosser Teil kommt auch den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu. Kleine und mittlere Unternehmen sind Unternehmen mit 1-250 Mitarbeitern.  Diese Unternehmen sind immer häufiger Nutzniesser von Fördermitteln und Zuschüssen.

Ziele durch die Fördermittel:

  • Starke Impulse für strategische Investitionen
  • Besserer Zugang zu Kapital für KMU und Mid-Cap-Unternehmen
  • Strategische Nutzung des EU-Haushalts
  • Flexibilität im Stabilitäts- und Wachstumspakt für Mitgliedstaaten, die zum neuen Europäischen Fonds für strategische Investitionen beitragen
  • Bessere Nutzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds
  • Finanzmittel für langfristige Investitionen rund 240 Mrd. EUR
  • Finanzmittel für KMU und Mid-Cap-Unternehmen rund 75 Mrd. EUR

 

(Quelle: Europäische Kommission, http://ec.europa.eu)