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Liquiditätsmanagement – Cash Management

Zahlungsströme planen, optimieren und umsetzen

Das Liquiditätsmanagement und die Liquiditätssicherung ist eines der zentralen Themen in jedem Unternehmen. Sie sichert nicht nur das Überleben, sondern ist auch Grundlage für Wachstumsinvestitionen. Professionelles Liquiditätsmanagement besteht aus einer Planung und Kontrolle der betrieblichen Zahlungsströme (Cash-Flows) und einer Reduzierung der Kapitalbindung im Unternehmen.

Die Turbulenzen auf den Geld- und Kapitalmärkten haben verdeutlicht, wie bedeutend ein angemessenes Liquiditätsmanagement für die Stabilität der Unternehmenslandschaft und des gesamten Finanzsystems ist. Dies spiegelt sich auch in erhöhten Anforderungen für den Inhaber rund das Controlling bzw. den Buchhalter von Liquiditätsrisiken wider.

Analyse: Wir analysieren die vorhandenen Instrumente und die Qualität der Daten der Finanzbuchhaltung. Darauf basierend erarbeiten wir ein Konzept für Ihr Liquiditätsmanagement und definieren notwendige Maßnahmen. Hierbei berücksichtigen wir auch die vorhandenen Systeme für die Einbindung in ein optimiertes Liquiditätsmanagement. So erkennen Sie ganz einfach, ob Ihre Liquidität gesichert ist, oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Liquiditätsplan: Grundlage eines fundierten Liquiditätsmanagements ist der Finanz- und Liquiditätsplan, der als integrierter Bestandteil mit einem aussagefähigen Businessplan erstellt wird. Wir helfen Ihnen bei der Erstellung ihres Businessplanes sowie ihres Finanzplanes. Wir unterstützen Sie bei der Liquiditätsplanung durch unser Knowhow und unsere Tools. Eine professionelle Liquiditätsplanung hilft Ihnen auch bei Ihren Verhandlungen mit Ihrer Bank, sowie bei der Auswahl von Fördermittelprogrammen oder Investoren.

Sprechen Sie uns an, wir helfen unkompliziert weiter. Hierfür gibt es Fördermittel.

Eigenkapital von kleinen und mittleren Unternehmen

Die Eigenkapitalquote, gemessen als haftendes Eigenkapital in Relation zur Bilanzsumme, gilt als eine wichtige Kenngröße der Robustheit und Risikotragfähigkeit von Unternehmen. Im Gegensatz zu der hohen Bedeutung als Maßstab der finanziellen Verfassung der Unternehmen und dem Schutz gegen Insolvenzen, ist die statistische Datenlage über diese wichtige Kenngröße für die Gesamtpopulation der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) immer noch unbefriedigend. Es gibt nicht die eine repräsentative Eigenkapitalquote für den Mittelstand, sondern nur mehr oder minder repräsentative Kennzahlen für Ausschnitte aus der Gesamtheit kleiner und mittlerer Unternehmen. Dies liegt daran, dass es in Deutschland keine nationale Bilanzdatenbank gibt, die die Jahresabschlüsse aller Unternehmen erfasst, sondern jeweils Datenbanken von verschiedenen Institutionen mit unterschiedlichen Berichtskreisen. Die z.T. erheblich divergierenden Eigenkapitalquoten sind daher dem Umstand geschuldet, dass je nach Datenbasis unterschiedliche Teilbereiche erfasst werden. Eine Zusammenführung der Datenbasen der Institutionen ist bisher nicht möglich. Eine der bedeutendsten Quellen ist die Deutsche Bundesbank, die mit einem Hochrechnungsverfahren die durchschnittliche Eigenkapitalquote für ca. 2,2 Mio. Unternehmen schätzt.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote von 24,5% im Jahre 2007 auf 24,8% im Jahre 2008 gestiegen. Nach der vorläufigen Schätzung hat sich diese positive Entwicklung auch im Jahre 2009, für das eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 25,5% ermittelt wurde, fortgesetzt. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch große Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen weisen trotz des sehr starken Aufwuchses der Eigenkapitalausstattung in dem Zeitraum 1997 bis 2009 eine deutlich niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. Im Jahr 2009 lag die Eigenkapitalquote der KMU bei 20,0% und die der Großunternehmen bei 27,9%.

(Quelle: IfM Institut für Mittelstandsforschung, Bonn)