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Corona-Hilfe für Unternehmen


Umfassende Programme zur Unterstützung der Wirtschaft aufgrund der Auswirkungen von Coronavirus und Covid-19. Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen. Ein weitreichendes Maßnahmenbündel wird Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen.


Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.


Unternehmen und Selbstständige der Bereiche Handel, Handwerk und Freie Berufe wenden sich an den Berater bzw. die Hausbank, die zur Durchleitung und Beantragung von Förder- und Zuschussprogrammen unterstützen können.


Die Lage wird laufend neu beurteilt. Das BMWi ist dazu in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien sowie mit Unternehmen, Verbänden, Instituten, Bürgschaftsbanken und dem weltweiten Netz von Auslandshandelskammern. Das BMWi erstellt hieraus laufend Lagebilder, um gegebenenfalls zügig reagieren zu können. Minister Altmaier ist auch auf europäischer Ebene mit der Europäischen Kommission sowie den anderen Mitgliedstaaten in Kontakt.


Es wurde ein 3 Stufen-Plan eigerichtet

In Stufe 1 können Unternehmen auf etablierte Unterstützungsinstrumente wie KfW-Unternehmer- oder auch ERP-Gründerkredite, Betriebsmittelfinanzierungen über Landesförderinstitute und auch Bürgschaften für Betriebsmittelkredite für Unternehmen mit fehlenden oder nicht ausreichenden banküblichen Sicherheiten (Bürgschaftsbanken, Landesbürgschaften oder parallele Bund-/Länderbürgschaften je nach Umfang des Bürgschaftsbedarfs) zurückgreifen.


In Stufe 2 will das BMWi die o.g. bestehenden Finanzierungsinstrumente (z.B. KfW- Unternehmerkredit, Angebote der Bürgschaftsbanken) rasch ausweiten, wenn etwa Lieferketten (bspw. in der Industrie) unterbrochen werden und der Absatz der Unternehmen deutlich zurückgeht.


Stufe 3
Das BMWi bereitet sich auf alle Szenarien vor und hat entsprechende Instrumente vorbereitet. Sollte sich die Lage zuspitzen, Unternehmen in größerem Umfang aufgrund unterbrochener Lieferketten ihre Produktion einstellen müssen, Betriebe aufgrund behördlicher Anordnung oder aus Vorsichtsmaßnahme geschlossen werden, kann die Bundesregierung nachsteuern. Hierzu gibt es verschiedentliche Erfahrungen, etwa aus der Fluthilfe 2013 oder der Finanzkrise 2008/2009. Die Instrumente stehen zur Verfügung und werden je nach Bedarf eingesetzt. Beispielhaft ist das KfW- Sonderprogramm zur kurzfristigen Versorgung von Unternehmen mit Krediten.


Viele Unternehmen und Betriebe leiden derzeit an unverschuldeten Umsatzrückgängen – entweder aufgrund von Störungen in den Lieferketten oder durch signifikanten Nachfrage-Rückgang in zahlreichen Sektoren unserer Volkswirtschaft. Gleichzeitig können die laufenden Kosten oft gar nicht oder nur langsam abgebaut werden. Dies kann dazu führen, dass gesunde Unternehmen völlig unverschuldet in Finanznöte geraten, insbesondere was ihre Ausstattung mit liquiden Finanzmittel angeht. Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung schützen wir Unternehmen und Beschäftigte. Wegen der hohen Unsicherheit in der aktuellen Situation haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden, keine Begrenzung des Volumens unserer Maßnahmen vorzunehmen. Dies ist eine sehr bedeutende Entscheidung, hinter der die ganze Bundesregierung steht.


Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Mit diesen Mitteln können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite privater Banken mobilisiert werden. Dazu werden unsere etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht:


• Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit – Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu zwei Milliarden Euro (bisher: 500 Millionen Euro) geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.


• Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von zwei Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich (bisher nur Innovation und Digitalisierung) zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70% erhöht (bisher 50%). Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert.


• Für Unternehmen mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung wie bisher nach Einzelfallprüfung.


Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können. Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.


Das bislang auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen beschränkte Großbürgschaftsprogramm (parallele Bund-Länder-Bürgschaften) wird für Unternehmen außerhalb dieser Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Mio. Euro. und mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80%.


Mit den Landesförderbanken sowie den Bürgschaftsbanken stehen wir dazu in engem Austausch.


Diese Maßnahmen sind durch die bisherigen beihilferechtlichen Regelungen abgedeckt.


Für Unternehmen, die krisenbedingt vorrübergehend in ernsthaftere Finanzierungs- schwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden wir zusätzliche Sonderprogramme für alle entsprechenden Unternehmen bei der KfW auflegen. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80%, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Darüber hinaus sollen für diese Unternehmen konsortiale Strukturen angeboten werden.


Diese Sonderprogramme werden jetzt bei der EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die Kommissionspräsidentin hat bereits signalisiert, dass sie für Flexibilität in der Anwendung beihilferechtlicher Regelungen im Zuge der Corona-Krise sorgen möchte. Die EU- und Eurogruppen-Finanzminister werden sich dafür einsetzen, dass die EU-Kommission das notwendige Maß an Flexibilität zeigt.


Die Bundesregierung wird die KfW in die Lage versetzen, diese Programme entsprechend auszustatten, indem die nötigen Garantievolumina zur Verfügung gestellt werden. Das ist unproblematisch möglich. Denn im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieser Rahmen kann – sofern erforderlich – zeitnah um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden.


Der Bund stellt der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) eine flexible, effektive und umfassende Unterstützung bereit, die ausreicht, um eine ernste Situation, vergleichbar mit den Jahren nach der Finanzkrise 2009, zu bewältigen. Die Instrumente haben sich damals bewährt und die im Haushalt 2020 verfügbaren Mittel reichen aus für eine vergleichbare Steigerung des Fördervolumens. Die wird flankiert durch ein gut ausgestattetes KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportgeschäften. Bei etwaigem zusätzlichem Bedarf für Exportdeckung und Refinanzierung lässt sich der Ermächtigungsrahmen sehr schnell erhöhen.



Antrag Soforthilfe Corona / Covid-19

Antrag Bayern

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona


Antrag Berlin

https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html


(Quelle: Bundesministerium f. Wirtschaft und Energie (BMWi), Bayerisches Staatsministerium f. Wirtschaft (STMWI) sowie Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw))


Baden-Württemberg: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/

Bayern: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Berlin: https://www.berlin.de/sen/web/corona/

Brandenburg: https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen

Bremen: https://www.bab-bremen.de/stabilisieren/beratung/task-force.html

Hamburg: https://www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/

Hessen: https://www.wibank.de/wibank/corona

Mecklenburg-Vorpommern: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuelles–Blickpunkte/Wichtige-Informationen-zum-Corona%E2%80%93Virus

Niedersachsen: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

NRW: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Rheinland-Pfalz: https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/

Rheinland-Pfalz: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Saarland: https://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_LAS/Allgemeinverfuegung_zum_Vollzug_des_Infektionsschutzgesetzes_13032020.pdf

Saarland: https://www.saarland.de/SID-3F6FE240-173732D5/254042.htm

Sachsen: https://www.staatsregierung.sachsen.de/download/allgv-corona-veranstaltungen.pdf

Sachsen: https://www.smwa.sachsen.de/4358.htm

Sachsen-Anhalt: https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Verordnung_unterschrieben.pdf

Sachsen-Anhalt: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft/

Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/wirtschaft.html

Thüringen: https://www.tmasgff.de/covid-19#c673

Thüringen: https://aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen


KfW Kreditantrag für Bank vorbereiten
https://corona.kfw.de/?kfwnl=Unternehmensfinanzierung_MSB.27-03-2020.700218


Kreditgeschäft wächst

Das Wachstum des Kreditneugeschäfts mit Unternehmen und Selbstständigen blieb zum Jahresstart auf überdurchschnittlichem Niveau und mit 6,4 % ggü. dem Vorjahr ähnlich hoch wie zuvor.

Anfang 2019 legte das von KfW Research berechnete Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) in Deutschland um 6,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Damit blieb seine Dynamik in den ersten drei Monaten des Jahres fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2018, als das Wachstum 6,6 % gegenüber dem Vorjahr betrug. Besonders interessant dabei: Das Neugeschäft mit längerfristigen Krediten fiel kräftig aus, obwohl die Konjunkturentwicklung in Deutschland seit dem zweiten Halbjahr 2018 insgesamt betrachtet doch ziemlich enttäuschend ausgefallen war. Die niedrigere Wirtschaftsdynamik und die beobachtbare gedämpftere Stimmung der Unternehmen hätten nahegelegt, dass längerfristige Kreditengagements zunehmend gemieden werden.

(Quelle: Kfw.de)

Kreditvergabe legt zu

Das von KfW Research für Deutschland geschätzte Kreditneugeschäft der Banken mit Unternehmen und Selbstständigen ist im dritten Quartal 2018 erneut außerordentlich stark um 9,6 % zum Vorjahr gewachsen. Die Kreditvergabe an Unternehmen legt damit das neunte Quartal in Folge zu. Perspektivisch erwartet KfW Research im Zuge einer Stabilisierung der Konjunkturdynamik auf niedrigerem Niveau als zu Jahresbeginn etwas nachlassende, aber weiterhin hohe Wachstumsraten.

Im zweiten Quartal war es genau die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, die wesentlich zu steigender Dynamik des Kreditneugeschäfts beigetragen haben dürfte. Die konjunkturelle Abkühlung kam offensichtlich für viele Unternehmen überraschend, sodass diese Lager aufbauen mussten, die in der Regel über kürzer laufende Kredite refinanziert werden. Tatsächlich war auch im Frühjahr bei den neu vergebenen Krediten in den kurz- und mittelfristigen Laufzeiten ein besonders hoher Zuwachs beobachtbar. Im dritten Quartal ist keine weitere Zunahme mehr bei den Wachstumsraten der Kredite mit kürzerer Laufzeit zu verzeichnen. Das Motiv für die Kreditaufnahme scheint sich im Sommer wieder weg vom Zweck der Lagerhaltung und hin zur Absicht der Investitionsfinanzierung bewegt zu haben, wie auch der jüngste Bank Lending Survey signalisiert.


(Quelle: Kfw.de)

Mehr Fördermittel für Start-ups

Mehr EU-Mittel für bayerische Start-ups

• LfA und Europäischer Investitionsfonds bauen Zusammenarbeit aus

• Venture-Capital-Dachfonds wird auf 200 Mio. Euro aufgestockt

 

Die LfA Förderbank Bayern und der Europäische Investitionsfonds (EIF) bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für Start-ups weiter aus. Die LfA-EIF-Fazilität, ein Dachfonds zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für innovative Unternehmen, wird von LfA und EIF jeweils um 25 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro aufgestockt. Der Anteil der LfA beläuft sich damit auf 100 Millionen Euro. Der Fonds wurde auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der LfA und des EIF geschaffen und investiert seit 2009 in Venture-Capital-Fonds in Bayern. Ziel ist es, das Wagniskapitalangebot im Freistaat für kleinere und mittlere Technologieunternehmen zu erweitern. Bislang sind Zusagen an 26 Fonds mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat erfolgt. Über 50 bayerische Unternehmen haben bereits von Investitionen aus den Fonds der LfA-EIF-Fazilität profitiert.

 

Der Geschäftsführende Direktor des Europäischen Investitionsfonds, Pier Luigi Gilibert, kommentiert: „Der EIF ist hocherfreut sein Engagement für die LfA-EIF-Fazilität zur Unterstützung von KMU in Bayern weiter auszubauen. Die LfA-EIF-Fazilität investiert in VC-Fonds, um Unternehmen den Zugang zu finanziellen Mitteln zu erleichtern. Unser Engagement wird weiter dazu beitragen, die Finanzierung von Unternehmen durch bestehende und neue Fondsmanager weiter zu fördern.“

 

Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Franz Josef Pschierer erklärt: „Der Zugang zu Wagniskapital ist gerade für junge technologieorientierte Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Mit der Aufstockung des bayerisch-europäischen Dachfonds schafft die LfA nachhaltige Anreize, mehr Wagniskapital nach Bayern zu holen. Das stärkt die bayerische Venture-Capital-Landschaft, verbessert die Finanzierungschancen für innovative Start-ups und setzt Wachstumsimpulse am Standort.“

 

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, ergänzt: „Unsere Kooperation mit dem EIF für mehr Wagniskapital in Bayern ist ein großer Erfolg. Durch unsere Investitionen in den Dachfonds des EIF konnten bislang rund 3 Milliarden Euro an zusätzlichem Kapital bei Drittinvestoren eingeworben werden. So fließt ein Vielfaches unseres Mitteleinsatzes an bayerische Hightech-Gründer über Eigenkapital zurück. Im Interesse der bayerischen Start-ups weiten wir unser Engagement nun erneut aus.“

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Fördermittel nehmen zu

Starke Nachfrage nach KfW-Förderung in Deutschland

 

Die KfW Bankengruppe hat in den ersten neun Monaten 2016 ein Fördervolumen von insgesamt 54,6 Mrd. EUR verzeichnet (Vorjahreszeitraum 59,5 Mrd. EUR, -8,2 %). Die inländische Förderung erreichte in diesem Zeitraum ein hohes Zusagevolumen von 40,8 Mrd. EUR (38,6 Mrd. EUR, +6 %) und konnte damit den Vorjahreswert um mehr als 2 Mrd. EUR übertreffen. Insbesondere die starke Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum sowie die Unternehmensinvestitionen in Energieeffizienzvorhaben haben zu diesem Anstieg beigetragen. Das Geschäftsvolumen der internationalen Finanzierungen der KfW ist auf 13,2 Mrd. EUR (20,3 Mrd. EUR, -35 %) zurückgegangen. Zu dieser Entwicklung führte hauptsächlich das Neuzusagevolumen der KfW IPEX-Bank mit 8,6 Mrd. EUR (16,3 Mrd. EUR, -47,1 %); die KfW IPEX-Bank hatte im Vorjahr, geprägt durch eine Kumulierung von Sondergeschäften und Marktentwicklungen, ein sehr hohes Zusagevolumen verzeichnet. Die Neuzusagen der DEG betrugen zum dritten Quartal 0,7 Mrd. EUR (0,8 Mrd. EUR, -9,8 %). Positiv beigetragen hingegen hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank mit 3,8 Mrd. EUR (3,1 Mrd. EUR, +20,8 %).

 

„Die starke Nachfrage nach KfW-Förderung spiegelt die robuste Konjunktur in Deutschland wider. Das sind gute Nachrichten. Dennoch muss sich die deutsche Wirtschaft noch stärker den Herausforderungen der Digitalisierung stellen“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW und betont zugleich, dass dies auch für eine Förderbank wie die KfW gelte.

 

Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

Das Neugeschäft der Mittelstandsbank liegt mit 15,3 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (15,4 Mrd. EUR). Damit zeigt sich die Nachfrage nach gewerblichen Förderkrediten trotz weiterhin erschwerter Rahmenbedingungen (globale Unsicherheitsfaktoren wie Auswirkungen des Brexit, moderate Konjunkturerwartungen in Europa, verlangsamtes Exportwachstum) erfreulich stabil.

 

Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung liegt das Zusagevolumen mit 7,1 Mrd. EUR unter dem Vorjahreswert (8,1 Mrd. EUR). Der Grund hierfür ist die rückläufige Entwicklung im KfW-Unternehmerkredit (4,1 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum: 5,0 Mrd. EUR). Die Gründungsfinanzierung entwickelt sich mit 2,5 Mrd. EUR weiterhin positiv und liegt damit nahezu auf dem bereits sehr starken Vorjahresniveau (2,7 Mrd. EUR).

 

Die Förderung im Bereich Innovation zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil (0,4 Mrd. EUR; wie im Vorjahreszeitraum).

 

(Quelle: Kfw.de)

Erfolgreiche Finanzierung

Das legendäre Café Roxy in München auf der Leopoldstrasse hat nach 30 Jahren die Pforten geschlossen. Hier entsteht das erste Restaurant der Restaurantkette Via Appia. Nach einem umfangreichen Umbau entsteht an der Adresse ein italienisches Restaurant mit gemütlichem Ambiente und hochwertigen italienischen Speisen zu bezahlbaren Preisen.

 

Anfang 2016 wurde die Ablösung des Roxy im Rahmen einer klassischen Unternehmensnachfolge eingeplant. Mit Unterstützung der xGAP Unternehmensberatung und Foerdermittel Deutschland wurde die Nachfolge eingeleitet. Die neuen Inhaber investieren eine siebenstellige Summe.

 

Zur Vorbereitung des Vorhabens haben die neuen Inhaber eine Gründungs- und Nachfolgeberatung der xGAP Unternehmensberatung in Anspruch genommen. Über eine Empfehlung aus dem Freundeskreis und die Webseite http://www.foerdermittel-bayern.de sind die Inhaber auf die Unternehmensberatung aufmerksam geworden. xGAP hat auch bei der Kapitalbeschaffung beraten. Die notwendigen Investitionen und Betriebsmittel wurden vom Land Bayern durch Fördermittelprogramme der LfA bezuschusst.

www.foerdermittel-bayern.de

www.foerdermittel-deutschland.de

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Kontakt

 

Beratungsleistung:

  • Unternehmensnachfolge
  • Gründung
  • Businessplan
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Organisation
  • Kapitalbeschaffung
  • Fördermittel

Erfolgreiche Finanzierung

Die Konditormeisterin Christina Wild hat zum September 2015 erfolgreich das Dom Cafe in
Eichstätt übernommen.

 

Mitten im Zentrum der schönen Barockstadt Eichstätt bietet die Konditorei ein grosszügiges Platzangebot mit 120 Innen- und 80 Terrassenplätzen im modernen Ambiente sowie eine grosse Auswahl an Kuchen, Torten und anderen süssen Köstlichkeiten aus der hauseigenen Konditorei. Hinzu kommen täglich wechselnde Mittagsgerichte.

 

Um die Übergabe von den Vorgängern so reibungslos wie möglich umsetzen zu können, ließ sich die Gründerin professionell beraten von der xGAP Unternehmensberatung und von Fördermittel Deutschland. Es wurde ein Nachfolgekonzept und ein Businessplan mit Finanzplan erstellt. Die Finanzierung erfolgte in Verbindung mit einem Fördermittelprogramm der Kfw.

 

Somit konnten alle sechs Mitarbeiter übernommen werden und nach einer umfangreichen Renovierung die Konditorei wieder eröffnet werden.

 

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Erfolgreiche Finanzierung Refresh Lounge

Wer schön sein will muss nicht leiden, sondern sich entspannen. Zum Beispiel in der Refresh Lounge in München-Schwabing. Dort kümmern sich die Kosmetikerinnen nicht nur um die äussere Hülle, sondern auch um das innere Wohlbefinden ihrer Kunden.

 

Schönheit ist die Blüte des Glücks‘ – das ist ein japanisches Sprichwort und unser Arbeitsmotto“, sagt Elpida Barazantzidou, Inhaberin der Refresh Lounge. „Wir wollen unsere Kunden nicht nur äußerlich verschönern. Wir wollen, dass sie sich wohlfühlen und mit einem Lächeln gehen.“ In der Vergangenheit hat die Kosmetikerin oft erlebt, wie Kunden in Schönheitssalons schnell, oberflächlich und lieblos abgefertigt wurden. Doch Schönheit und Hektik passen nicht zusammen, findet Barazantzidou, sie wollte etwas ändern.

 

Anfang Juli 2014 eröffnete sie deshalb mit Unterstützung der Grenke Bank und der xGAP Unternehmensberatung ihr eigenes Studio in München-Schwabing – und macht seither vieles anders. „Wir sind ehrlich, vielseitig und ausgesprochen kundenfreundlich“, so Barazantzidou. Falsche Versprechungen gibt es nicht. „Eine 60-Jährige sieht hinterher nicht wie 20 aus – dafür aber frisch, entspannt und ausgeglichen.“

 

Die Refresh Lounge steht für einen ganzheitlichen Weg zur Schönheit:

Außer Klassikern wie Maniküre, Pediküre, Haarentfernung und Gesichtsbehandlungen haben die Inhaberin und ihre beiden Kolleginnen auch Fruchtsäurebehandlungen, Body-Wrapping und Saugpumpenmassagen im Angebot. Diese reinigen und straffen die Haut auf natürliche Weise. Damit sich die Kunden richtig wohlfühlen, achten die Kosmetikerinnen auf eine entspannte Atmosphäre. Dazu gehört auch eine bequeme Terminvereinbarung per Online-Anmeldung.

 

Das Konzept kommt sehr gut an, die Nachfrage war von Anfang an groß. Mittlerweile ist der Umsatz um rund 15 Prozent gestiegen – und Barazantzidou erhält so viele Anfragen, dass sie ihr Team verstärken wird. „In Zukunft möchten wir unsere Leistungen außerdem weiter ausbauen und auch Männer noch stärker ansprechen.“ Dazu entwickelt das Team spezielle Behandlungen wie die „MEN-Time“: In 120 Minuten können gestresste Männer dank Pediküre, Gesichtsbehandlung und Massage wieder Kraft tanken. „Schließlich wollen auch sie gepflegt und entspannt aussehen.“

 

(Quelle: Mittelpunkt Magazin 03/2015)

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Erfolgreiche Finanzierung Turtlebox

Konkurrenz für den Pappkarton

 

Nie wieder gerissene Griffe oder durchgebrochene Böden:

 

Mit Turtlebox hat sich Oliver Mund vor zwei Jahren selbstständig gemacht, zur Freude vieler Umzugshelfer.

Als Oliver Mund 2010 vor der Herausforderung stand, robuste Kartons für seinen Großumzug von Hamburg nach München zu finden, bot ihm ein Freund an, seine Klappkisten auszuleihen. Nicht nur Oliver Mund, auch seine Umzugshelfer erkannten schnell den praktischen Nutzen gegenüber herkömmlichen Pappkartons: Sie waren stabiler, mussten nicht umständlich zusammengebaut werden, die Griffe rissen nicht ein, sie ließen sich stapeln und waren vor allem mehrfach wiederverwendbar. Für Oliver Mund war damit die Idee der Turtlebox geboren.

 

Drei Jahre später machte der damals erfolgreiche Immobilieninvestor Nägel mit Köpfen. Mit Hilfe der Unternehmensberatung xGAP entwarf er einen Businessplan. Zudem holte er sich noch die Grenke Bank an Bord. „Für mich war vor allem eine schnelle Finanzierung wichtig. Ich war erstaunt, wie flott und unbürokratisch die Abwicklung ablief“, erinnert sich Oliver Mund.

 

Heute, zwei Jahre nach der Gründung von Turtlebox GmbH, floriert das Geschäft mit den schier unverwüstlichen Umzugsboxen. Das Team, bestehend aus Oliver Mund und drei Angestellten, beliefert Kunden in Süddeutschland. Im Vergleich zu herkömmlichen Umzugskartons sind die Boxen zwischen 20 und 50 Prozent günstiger – denn im Gegensatz zum Pappkarton sind sie geliehen. Doch es gibt noch weitere Besonderheiten:

„Die Boxen sind so stabil, dass sie bis zu 40 Kilogramm Gewicht tragen können. Ein normaler Umzugskarton schafft gerade einmal 30 Kilogramm. Und weil das Material so robust ist, lassen sich die Boxen auch prima stapeln, ohne einzuknicken.“ Dabei basieren die grünen Kisten auf einem Mehrwegkonzept, das extrem Ressourcen sparend ist. „Bis zu 600-mal können wir sie wiederverwenden, während Pappteile es gerade einmal auf drei bis viermal schaffen, bevor sie auseinanderfallen“, so der gebürtige Hamburger. Nach erfolgreichem Umzug holt Turtlebox die Kisten ab. Die nächsten Ziele hat Oliver Mund schon vor Augen: Er möchte seine Boxen deutschlandweit anbieten und zudem Spediteure als Vertriebspartner gewinnen.

 

(Quelle: Magazin Mittelpunkt 03/2015)

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Gründungen nehmen zu, Freie Berufe dominieren

Die Zahl der Gründungen in Deutschland stieg 2014 zunächst nochmals an.

Wie der KfW-Gründungsmonitor 2015 zeigt, wagten im vergangenen Jahr rund 915.000 Menschen den Sprung in die unternehmerische Selbständigkeit – das sind etwa 47.000 mehr als im Jahr 2013. Der Anstieg ergibt sich aus einem Zuwachs bei Vollerwerbsgründungen und einem Rückgang bei Gründungen im Nebenerwerb. Treibende Kraft im Gründungsgeschehen waren Gründungen in freiberuflichen Branchen. In gewerblichen Bereichen gab es hingegen weniger Gründungen als im Jahr 2013.

Eine Volkswirtschaft profitiert von einem regen Gründungsgeschehen, denn Gründer fordern etablierte Unternehmen ständig aufs Neue heraus und halten diese so unter permanentem Effizienzen Innovationsdruck. Darüber hinaus schaffen Gründer Arbeitsplätze, für sich selbst und oft auch für andere.

Dienstleister in Überzahl – freiberufliche Tätigkeitsfelder stark im Kommen

Die Mehrheit der Gründer startet typischerweise im Dienstleistungsbereich. Häufig überwiegt der Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen (2014: 35%). Daneben sind die persönlichen Dienstleistungen (27%) der zweite große Bereich. Weitere 6% entfallen auf den Bereich Finanzdienstleistungen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung. Der Handel (18%) und das Produzierende Gewerbe (15%) halten sich meist die Waage.

Ein Blick auf die Gründungstätigkeit nach Tätigkeitsfeldern der Gründer zeigt allerdings eine interessante Entwicklung: Die Anzahl von Gründern in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern ist stark angestiegen, während die Gründungstätigkeit in gewerblichen Tätigkeitsfeldern nachließ. Diese Entwicklung ist schon länger zu beobachten: Das Gründungsgeschehen ist zunehmend von Existenzgründern in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern geprägt. Ihr Anteil hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Sie sorgten auch maßgeblich für den Anstieg der Gründungstätigkeit im Jahr 2014, wodurch sie erstmals mehr als 40 % der Existenzgründungen ausmachen. Die Zahl gewerblicher Gründer ging im Gegensatz dazu zurück.

Ein Grund für den Boom von Existenzgründungen in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern ist die größer gewordene Nachfrage nach Erziehungs- und Bildungsdienstleistungen, die von Gründern bedient wird. Beigetragen hat zudem der allgemeine Trend hin zu akademischen Bildungsabschlüssen. Dieser schlägt sich aufgrund der Nähe von akademischer Bildung und freiberuflichen Tätigkeiten sowie der hohen Gründungsneigung von Akademikern entsprechend im Gründungsgeschehen nieder. Wie schon im Vorjahr ist das meistgenannte Tätigkeitsfeld im freiberuflichen Bereich die Unternehmensberatung.

Gründungen in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern sind in den letzten Jahren zwar zunehmend eine Stütze des Gründungsgeschehens. Gründungen in gewerblichen Tätigkeitsfeldern haben andererseits eine bessere Bilanz direkter volkswirtschaftlicher Effekte. So steht bei ihnen beispielsweise häufiger der Aufbau eines Unternehmens im Vordergrund (15% ggü. 6%) – insbesondere im Vollerwerb (21% ggü. 7%) anstatt ein zeitlich befristeter Hinzuverdienst. Entsprechend häufiger beschäftigen sie Mitarbeiter (32% ggü. 13%) und wenn, dann auch mehr als Gründer in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern (4,6 ggü. 3,6 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente, VZÄ)). Insgesamt stellte 2014 knapp jeder vierte Gründer Mitarbeiter ein und stellte dabei durchschnittlich 4,5 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze bereit.

Tätigkeitsfelder:

1. Unternehmensberatung

2. Dozentur

3. Kindertagespflege

4. Webdesign

5. Ingenieurbüro

6. Übersetzungen

7. Psychotherapie

8. Softwareengineering

9. Rechtsberatung

10. Coaching

(Quelle: Kfw-Gründungsmonitor 2015)

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