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Mehr Fördermittel für Start-ups

Mehr EU-Mittel für bayerische Start-ups

• LfA und Europäischer Investitionsfonds bauen Zusammenarbeit aus

• Venture-Capital-Dachfonds wird auf 200 Mio. Euro aufgestockt

 

Die LfA Förderbank Bayern und der Europäische Investitionsfonds (EIF) bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für Start-ups weiter aus. Die LfA-EIF-Fazilität, ein Dachfonds zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für innovative Unternehmen, wird von LfA und EIF jeweils um 25 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro aufgestockt. Der Anteil der LfA beläuft sich damit auf 100 Millionen Euro. Der Fonds wurde auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der LfA und des EIF geschaffen und investiert seit 2009 in Venture-Capital-Fonds in Bayern. Ziel ist es, das Wagniskapitalangebot im Freistaat für kleinere und mittlere Technologieunternehmen zu erweitern. Bislang sind Zusagen an 26 Fonds mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat erfolgt. Über 50 bayerische Unternehmen haben bereits von Investitionen aus den Fonds der LfA-EIF-Fazilität profitiert.

 

Der Geschäftsführende Direktor des Europäischen Investitionsfonds, Pier Luigi Gilibert, kommentiert: „Der EIF ist hocherfreut sein Engagement für die LfA-EIF-Fazilität zur Unterstützung von KMU in Bayern weiter auszubauen. Die LfA-EIF-Fazilität investiert in VC-Fonds, um Unternehmen den Zugang zu finanziellen Mitteln zu erleichtern. Unser Engagement wird weiter dazu beitragen, die Finanzierung von Unternehmen durch bestehende und neue Fondsmanager weiter zu fördern.“

 

Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Franz Josef Pschierer erklärt: „Der Zugang zu Wagniskapital ist gerade für junge technologieorientierte Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Mit der Aufstockung des bayerisch-europäischen Dachfonds schafft die LfA nachhaltige Anreize, mehr Wagniskapital nach Bayern zu holen. Das stärkt die bayerische Venture-Capital-Landschaft, verbessert die Finanzierungschancen für innovative Start-ups und setzt Wachstumsimpulse am Standort.“

 

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, ergänzt: „Unsere Kooperation mit dem EIF für mehr Wagniskapital in Bayern ist ein großer Erfolg. Durch unsere Investitionen in den Dachfonds des EIF konnten bislang rund 3 Milliarden Euro an zusätzlichem Kapital bei Drittinvestoren eingeworben werden. So fließt ein Vielfaches unseres Mitteleinsatzes an bayerische Hightech-Gründer über Eigenkapital zurück. Im Interesse der bayerischen Start-ups weiten wir unser Engagement nun erneut aus.“

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Fördermittel nehmen zu

Starke Nachfrage nach KfW-Förderung in Deutschland

 

Die KfW Bankengruppe hat in den ersten neun Monaten 2016 ein Fördervolumen von insgesamt 54,6 Mrd. EUR verzeichnet (Vorjahreszeitraum 59,5 Mrd. EUR, -8,2 %). Die inländische Förderung erreichte in diesem Zeitraum ein hohes Zusagevolumen von 40,8 Mrd. EUR (38,6 Mrd. EUR, +6 %) und konnte damit den Vorjahreswert um mehr als 2 Mrd. EUR übertreffen. Insbesondere die starke Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum sowie die Unternehmensinvestitionen in Energieeffizienzvorhaben haben zu diesem Anstieg beigetragen. Das Geschäftsvolumen der internationalen Finanzierungen der KfW ist auf 13,2 Mrd. EUR (20,3 Mrd. EUR, -35 %) zurückgegangen. Zu dieser Entwicklung führte hauptsächlich das Neuzusagevolumen der KfW IPEX-Bank mit 8,6 Mrd. EUR (16,3 Mrd. EUR, -47,1 %); die KfW IPEX-Bank hatte im Vorjahr, geprägt durch eine Kumulierung von Sondergeschäften und Marktentwicklungen, ein sehr hohes Zusagevolumen verzeichnet. Die Neuzusagen der DEG betrugen zum dritten Quartal 0,7 Mrd. EUR (0,8 Mrd. EUR, -9,8 %). Positiv beigetragen hingegen hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank mit 3,8 Mrd. EUR (3,1 Mrd. EUR, +20,8 %).

 

„Die starke Nachfrage nach KfW-Förderung spiegelt die robuste Konjunktur in Deutschland wider. Das sind gute Nachrichten. Dennoch muss sich die deutsche Wirtschaft noch stärker den Herausforderungen der Digitalisierung stellen“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW und betont zugleich, dass dies auch für eine Förderbank wie die KfW gelte.

 

Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

Das Neugeschäft der Mittelstandsbank liegt mit 15,3 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (15,4 Mrd. EUR). Damit zeigt sich die Nachfrage nach gewerblichen Förderkrediten trotz weiterhin erschwerter Rahmenbedingungen (globale Unsicherheitsfaktoren wie Auswirkungen des Brexit, moderate Konjunkturerwartungen in Europa, verlangsamtes Exportwachstum) erfreulich stabil.

 

Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung liegt das Zusagevolumen mit 7,1 Mrd. EUR unter dem Vorjahreswert (8,1 Mrd. EUR). Der Grund hierfür ist die rückläufige Entwicklung im KfW-Unternehmerkredit (4,1 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum: 5,0 Mrd. EUR). Die Gründungsfinanzierung entwickelt sich mit 2,5 Mrd. EUR weiterhin positiv und liegt damit nahezu auf dem bereits sehr starken Vorjahresniveau (2,7 Mrd. EUR).

 

Die Förderung im Bereich Innovation zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil (0,4 Mrd. EUR; wie im Vorjahreszeitraum).

 

(Quelle: Kfw.de)

Erfolgreiche Finanzierung

Das legendäre Café Roxy in München auf der Leopoldstrasse hat nach 30 Jahren die Pforten geschlossen. Hier entsteht das erste Restaurant der Restaurantkette Via Appia. Nach einem umfangreichen Umbau entsteht an der Adresse ein italienisches Restaurant mit gemütlichem Ambiente und hochwertigen italienischen Speisen zu bezahlbaren Preisen.

 

Anfang 2016 wurde die Ablösung des Roxy im Rahmen einer klassischen Unternehmensnachfolge eingeplant. Mit Unterstützung der xGAP Unternehmensberatung und Foerdermittel Deutschland wurde die Nachfolge eingeleitet. Die neuen Inhaber investieren eine siebenstellige Summe.

 

Zur Vorbereitung des Vorhabens haben die neuen Inhaber eine Gründungs- und Nachfolgeberatung der xGAP Unternehmensberatung in Anspruch genommen. Über eine Empfehlung aus dem Freundeskreis und die Webseite http://www.foerdermittel-bayern.de sind die Inhaber auf die Unternehmensberatung aufmerksam geworden. xGAP hat auch bei der Kapitalbeschaffung beraten. Die notwendigen Investitionen und Betriebsmittel wurden vom Land Bayern durch Fördermittelprogramme der LfA bezuschusst.

www.foerdermittel-bayern.de

www.foerdermittel-deutschland.de

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Beratungsleistung:

  • Unternehmensnachfolge
  • Gründung
  • Businessplan
  • Marketing
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  • Organisation
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Erfolgreiche Finanzierung

Die Konditormeisterin Christina Wild hat zum September 2015 erfolgreich das Dom Cafe in
Eichstätt übernommen.

 

Mitten im Zentrum der schönen Barockstadt Eichstätt bietet die Konditorei ein grosszügiges Platzangebot mit 120 Innen- und 80 Terrassenplätzen im modernen Ambiente sowie eine grosse Auswahl an Kuchen, Torten und anderen süssen Köstlichkeiten aus der hauseigenen Konditorei. Hinzu kommen täglich wechselnde Mittagsgerichte.

 

Um die Übergabe von den Vorgängern so reibungslos wie möglich umsetzen zu können, ließ sich die Gründerin professionell beraten von der xGAP Unternehmensberatung und von Fördermittel Deutschland. Es wurde ein Nachfolgekonzept und ein Businessplan mit Finanzplan erstellt. Die Finanzierung erfolgte in Verbindung mit einem Fördermittelprogramm der Kfw.

 

Somit konnten alle sechs Mitarbeiter übernommen werden und nach einer umfangreichen Renovierung die Konditorei wieder eröffnet werden.

 

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Erfolgreiche Finanzierung Refresh Lounge

Wer schön sein will muss nicht leiden, sondern sich entspannen. Zum Beispiel in der Refresh Lounge in München-Schwabing. Dort kümmern sich die Kosmetikerinnen nicht nur um die äussere Hülle, sondern auch um das innere Wohlbefinden ihrer Kunden.

 

Schönheit ist die Blüte des Glücks‘ – das ist ein japanisches Sprichwort und unser Arbeitsmotto“, sagt Elpida Barazantzidou, Inhaberin der Refresh Lounge. „Wir wollen unsere Kunden nicht nur äußerlich verschönern. Wir wollen, dass sie sich wohlfühlen und mit einem Lächeln gehen.“ In der Vergangenheit hat die Kosmetikerin oft erlebt, wie Kunden in Schönheitssalons schnell, oberflächlich und lieblos abgefertigt wurden. Doch Schönheit und Hektik passen nicht zusammen, findet Barazantzidou, sie wollte etwas ändern.

 

Anfang Juli 2014 eröffnete sie deshalb mit Unterstützung der Grenke Bank und der xGAP Unternehmensberatung ihr eigenes Studio in München-Schwabing – und macht seither vieles anders. „Wir sind ehrlich, vielseitig und ausgesprochen kundenfreundlich“, so Barazantzidou. Falsche Versprechungen gibt es nicht. „Eine 60-Jährige sieht hinterher nicht wie 20 aus – dafür aber frisch, entspannt und ausgeglichen.“

 

Die Refresh Lounge steht für einen ganzheitlichen Weg zur Schönheit:

Außer Klassikern wie Maniküre, Pediküre, Haarentfernung und Gesichtsbehandlungen haben die Inhaberin und ihre beiden Kolleginnen auch Fruchtsäurebehandlungen, Body-Wrapping und Saugpumpenmassagen im Angebot. Diese reinigen und straffen die Haut auf natürliche Weise. Damit sich die Kunden richtig wohlfühlen, achten die Kosmetikerinnen auf eine entspannte Atmosphäre. Dazu gehört auch eine bequeme Terminvereinbarung per Online-Anmeldung.

 

Das Konzept kommt sehr gut an, die Nachfrage war von Anfang an groß. Mittlerweile ist der Umsatz um rund 15 Prozent gestiegen – und Barazantzidou erhält so viele Anfragen, dass sie ihr Team verstärken wird. „In Zukunft möchten wir unsere Leistungen außerdem weiter ausbauen und auch Männer noch stärker ansprechen.“ Dazu entwickelt das Team spezielle Behandlungen wie die „MEN-Time“: In 120 Minuten können gestresste Männer dank Pediküre, Gesichtsbehandlung und Massage wieder Kraft tanken. „Schließlich wollen auch sie gepflegt und entspannt aussehen.“

 

(Quelle: Mittelpunkt Magazin 03/2015)

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Erfolgreiche Finanzierung Turtlebox

Konkurrenz für den Pappkarton

 

Nie wieder gerissene Griffe oder durchgebrochene Böden:

 

Mit Turtlebox hat sich Oliver Mund vor zwei Jahren selbstständig gemacht, zur Freude vieler Umzugshelfer.

Als Oliver Mund 2010 vor der Herausforderung stand, robuste Kartons für seinen Großumzug von Hamburg nach München zu finden, bot ihm ein Freund an, seine Klappkisten auszuleihen. Nicht nur Oliver Mund, auch seine Umzugshelfer erkannten schnell den praktischen Nutzen gegenüber herkömmlichen Pappkartons: Sie waren stabiler, mussten nicht umständlich zusammengebaut werden, die Griffe rissen nicht ein, sie ließen sich stapeln und waren vor allem mehrfach wiederverwendbar. Für Oliver Mund war damit die Idee der Turtlebox geboren.

 

Drei Jahre später machte der damals erfolgreiche Immobilieninvestor Nägel mit Köpfen. Mit Hilfe der Unternehmensberatung xGAP entwarf er einen Businessplan. Zudem holte er sich noch die Grenke Bank an Bord. „Für mich war vor allem eine schnelle Finanzierung wichtig. Ich war erstaunt, wie flott und unbürokratisch die Abwicklung ablief“, erinnert sich Oliver Mund.

 

Heute, zwei Jahre nach der Gründung von Turtlebox GmbH, floriert das Geschäft mit den schier unverwüstlichen Umzugsboxen. Das Team, bestehend aus Oliver Mund und drei Angestellten, beliefert Kunden in Süddeutschland. Im Vergleich zu herkömmlichen Umzugskartons sind die Boxen zwischen 20 und 50 Prozent günstiger – denn im Gegensatz zum Pappkarton sind sie geliehen. Doch es gibt noch weitere Besonderheiten:

„Die Boxen sind so stabil, dass sie bis zu 40 Kilogramm Gewicht tragen können. Ein normaler Umzugskarton schafft gerade einmal 30 Kilogramm. Und weil das Material so robust ist, lassen sich die Boxen auch prima stapeln, ohne einzuknicken.“ Dabei basieren die grünen Kisten auf einem Mehrwegkonzept, das extrem Ressourcen sparend ist. „Bis zu 600-mal können wir sie wiederverwenden, während Pappteile es gerade einmal auf drei bis viermal schaffen, bevor sie auseinanderfallen“, so der gebürtige Hamburger. Nach erfolgreichem Umzug holt Turtlebox die Kisten ab. Die nächsten Ziele hat Oliver Mund schon vor Augen: Er möchte seine Boxen deutschlandweit anbieten und zudem Spediteure als Vertriebspartner gewinnen.

 

(Quelle: Magazin Mittelpunkt 03/2015)

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Gründungen nehmen zu, Freie Berufe dominieren

Die Zahl der Gründungen in Deutschland stieg 2014 zunächst nochmals an.

Wie der KfW-Gründungsmonitor 2015 zeigt, wagten im vergangenen Jahr rund 915.000 Menschen den Sprung in die unternehmerische Selbständigkeit – das sind etwa 47.000 mehr als im Jahr 2013. Der Anstieg ergibt sich aus einem Zuwachs bei Vollerwerbsgründungen und einem Rückgang bei Gründungen im Nebenerwerb. Treibende Kraft im Gründungsgeschehen waren Gründungen in freiberuflichen Branchen. In gewerblichen Bereichen gab es hingegen weniger Gründungen als im Jahr 2013.

 

Eine Volkswirtschaft profitiert von einem regen Gründungsgeschehen, denn Gründer fordern etablierte Unternehmen ständig aufs Neue heraus und halten diese so unter permanentem Effizienzen Innovationsdruck. Darüber hinaus schaffen Gründer Arbeitsplätze, für sich selbst und oft auch für andere.

 

Dienstleister in Überzahl – freiberufliche Tätigkeitsfelder stark im Kommen

Die Mehrheit der Gründer startet typischerweise im Dienstleistungsbereich. Häufig überwiegt der Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen (2014: 35%). Daneben sind die persönlichen Dienstleistungen (27%) der zweite große Bereich. Weitere 6% entfallen auf den Bereich Finanzdienstleistungen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung. Der Handel (18%) und das Produzierende Gewerbe (15%) halten sich meist die Waage.

 

Ein Blick auf die Gründungstätigkeit nach Tätigkeitsfeldern der Gründer zeigt allerdings eine interessante Entwicklung: Die Anzahl von Gründern in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern ist stark angestiegen, während die Gründungstätigkeit in gewerblichen Tätigkeitsfeldern nachließ. Diese Entwicklung ist schon länger zu beobachten: Das Gründungsgeschehen ist zunehmend von Existenzgründern in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern geprägt. Ihr Anteil hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Sie sorgten auch maßgeblich für den Anstieg der Gründungstätigkeit im Jahr 2014, wodurch sie erstmals mehr als 40 % der Existenzgründungen ausmachen. Die Zahl gewerblicher Gründer ging im Gegensatz dazu zurück.

 

Ein Grund für den Boom von Existenzgründungen in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern ist die größer gewordene Nachfrage nach Erziehungs- und Bildungsdienstleistungen, die von Gründern bedient wird. Beigetragen hat zudem der allgemeine Trend hin zu akademischen Bildungsabschlüssen. Dieser schlägt sich aufgrund der Nähe von akademischer Bildung und freiberuflichen Tätigkeiten sowie der hohen Gründungsneigung von Akademikern entsprechend im Gründungsgeschehen nieder. Wie schon im Vorjahr ist das meistgenannte Tätigkeitsfeld im freiberuflichen Bereich die Unternehmensberatung.

 

Gründungen in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern sind in den letzten Jahren zwar zunehmend eine Stütze des Gründungsgeschehens. Gründungen in gewerblichen Tätigkeitsfeldern haben andererseits eine bessere Bilanz direkter volkswirtschaftlicher Effekte. So steht bei ihnen beispielsweise häufiger der Aufbau eines Unternehmens im Vordergrund (15% ggü. 6%) – insbesondere im Vollerwerb (21% ggü. 7%) anstatt ein zeitlich befristeter Hinzuverdienst. Entsprechend häufiger beschäftigen sie Mitarbeiter (32% ggü. 13%) und wenn, dann auch mehr als Gründer in freiberuflichen Tätigkeitsfeldern (4,6 ggü. 3,6 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente, VZÄ)). Insgesamt stellte 2014 knapp jeder vierte Gründer Mitarbeiter ein und stellte dabei durchschnittlich 4,5 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze bereit.

 

Tätigkeitsfelder:

1. Unternehmensberatung

2. Dozentur

3. Kindertagespflege

4. Webdesign

5. Ingenieurbüro

6. Übersetzungen

7. Psychotherapie

8. Softwareengineering

9. Rechtsberatung

10. Coaching

 

(Quelle: Kfw-Gründungsmonitor 2015)

 

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Starke Nachfrage nach KfW-Förderung

Die Nachfrage nach Fördermitteln durch die KfW ist im ersten Quartal 2015 weiter steigend und erfreut sich grosser Beliebtheit. So sieht die KfW weiter Ihre Rolle als die führende deutsche Förderbank bestätigt.

 

Massgeblich haben die Geschäftsfelder Export- und Projektfinanzierung und der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank zugenommen. Die Inlandsförderung der KfW ist weiterhin stabil geblieben. Hierzu zählt auch die Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen un Deutschland.

So wurden im Bereich Inlandsförderung Zusagen in Höhe von 9,8 Mrd. EUR getätigt.

 

Der Förderschwerpunkt Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung erzielt ein Zusagevolumen von 2,1 Mrd. EUR (2,7 Mrd. EUR). Die rückläufige Nachfrage fand primär in der allgemeinen Unternehmensfinanzierung statt. Die Zusagetätigkeit bei den Gründungsfinanzierungen blieb mit 0,7 Mrd. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum weitgehend unverändert.

 

Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Handel, Handwerk und Freie Berufe sind die Fördermittelprogramme sehr beliebt und helfen Unternehmen in den Phasen Gründung, Wachstum, Restrukturierung und Nachfolge.

(Quelle: Kfw.de)

 

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Gründer unterschätzen Finanzierung

Zwei von drei neuen Unternehmen starten mit Businessplan
Aber: Finanzbedarf im Schnitt doppelt so hoch wie geplant
Falsche Planung der Finanzierung oft Grundstein für ein Scheitern

 

Nur bei zwei von drei neuen Unternehmen stellen Gründer einen Businessplan auf. Rund 70 % von ihnen unterschätzen ihren Finanzbedarf im Gründungsjahr. Im Mittel brauchen diese Gründer mehr als doppelt so viel Geld wie im Businessplan veranschlagt. Das zeigt eine Studie der KfW. „Eine Unterkapitalisierung bereits zum Unternehmensstart erhöht die Gefahr eines Scheiterns deutlich“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Gründer müssen sich genau mit dem Finanzbedarf beschäftigen und einen Puffer einplanen. Wenn ein finanzieller Puffer fehlt, können unerwartete Liquiditätsengpässe, etwa durch Forderungsausfälle, nur schwer überbrückt werden. Junge Unternehmen können so sehr schnell in Existenznöte geraten.“

ür das erste Geschäftsjahr ihrer neuen Unternehmen planen die Gründer mit einem Finanzbedarf von durchschnittlich 102.000 EUR. Tatsächlich fallen im Mittel aber 152.000 EUR für Investitionen und Betriebsmittel an. Je geringer der Planwert, desto größer ist die Abweichung: Gründer, die im Businessplan mit Kosten von weniger als 25.000 Euro im Jahr rechnen, haben im Durchschnitt tatsächlich den 3,3-fachen Finanzbedarf; Unternehmen mit einem geplanten Finanzbedarf von 25.000 – 100.000 EUR haben einen Mehrbedarf von 90 % und Unternehmen, die mit über 100.000 EUR kalkulieren, benötigen 65 % mehr Geld. Im Durchschnitt aller Gründer ergibt sich dadurch eine Abweichung zum Businessplan von 122 %.

Auffällig ist, dass insbesondere Unternehmensgründer, die zugleich Mitarbeiter einstellen, von ihrem tatsächlichen Finanzbedarf überrascht werden: Sie haben im Vergleich zu ihrem Planansatz einen Mehrbedarf von 172 %, Gründer ohne Mitarbeiter liegen nur 44 % über Plan. „Gründer sollten immer ein Wachstumsszenario einplanen. Dabei ist wichtig, mit den Bruttokosten der zusätzlichen Mitarbeiter zu kalkulieren“, sagt Dr. Zeuner.

Die KfW fördert im Inland neben Umwelt, Infrastruktur und Wohnungsbau den Mittelstand in jedem Unternehmensalter. Für Gründer bietet die KfW u. a. den KfW-Gründerkredit Startgeld und Universell (seit 01.12.2014 mit verbesserten Konditionen) an sowie den ERP-Startfonds für Beteiligungskapital. Außerdem bietet die KfW über das Gründercoaching Zuschüsse zu qualifizierter Beratung. Gründer können sich im Infocenter der KfW (0800/5399001) über die Produkte informieren.

(Quelle: KfW Bankengruppe)

 

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Existenzgründungen von Landärzten im Aufwind

Der Anteil der Existenzgründungen in ländlichen Regionen hat sich innerhalb von zwei Jahren annähernd verdoppelt. Dennoch bleibt die Versorgungssituation auf dem Land angespannt. Das geht aus der Existenzgründungsanalyse für Hausärzte hervor, die die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) gemeinsam mit dem Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (ZI) durchgeführt hat. Auch der Anteil der Hausärzte, die sich in einer Einzelpraxis niederlassen, steigt kontinuierlich an. Aufhebung der Residenzpflicht gibt Aufwind.

 

Eine Existenzgründung auf dem Land ziehen wieder mehr Hausärzte in Betracht: 2012/2013 ließ sich mehr als jeder Zehnte (11,5 Prozent) in einer Region mit weniger als 5.000 Einwohnern nieder. Damit hat sich der Wert seit 2010/2011 nahezu verdoppelt. „Die Zahlen zeigen, dass die Politik mit der Aufhebung der Residenzpflicht 2012 einen Schritt in die richtige Richtung unternommen hat“, erklärt Georg Heßbrügge, Bereichsleiter Gesundheitsmärkte und -politik bei der apoBank. „In der Regel stehen Landpraxen wirtschaftlich gut dar. Die neue Regelung hat – neben weiteren Faktoren – dazu geführt, dass sie nun auch eine echte Option für Existenzgründer sind.“ Dessen ungeachtet bleibt die Versorgungssituation in ländlichen Regionen problematisch. Denn nach wie vor lassen sich insgesamt zu wenige Hausärzte nieder. So liegt ihr Anteil unter den Existenzgründern bei 26,6 Prozent, unter den Vertragsärzten jedoch bei 44,2 Prozent.

 

Einzelpraxis als Kooperationsmodell

Auch die Einzelpraxis erfährt neuen Zuspruch. Hierfür entscheidet sich mittlerweile wieder deutlich mehr als jeder zweite Existenzgründer (57,9 Prozent). Dennoch bedeutet dies keine Abkehr vom Trend zur Kooperation, wie Heßbrügge betont: „Viele Hausärzte in Einzelpraxis planen, mittelfristig einen Kollegen anzustellen. Auch hier wird also eine Art der Kooperation angestrebt.“ Eine klassische Kooperation gehen 42,1 Prozent der Existenzgründer ein. Unter den Vertragsärzten liegt dieser Anteil bei 40,5 Prozent. Es sei davon auszugehen, so Heßbrügge, dass damit der Sättigungsgrad erreicht sei. Am häufigsten entscheiden sich Hausärzte für eine Kooperation in Form einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) (34,8 Prozent). Praxisgemeinschaften, Medizinische Versorgungszentren und sonstige Kooperationen spielen mit 7,3 Prozent eine eher untergeordnete Rolle.

 

Durchschnittliches Investitionsvolumen liegt bei 109.000 Euro

Die Investitionen für eine hausärztliche Praxis bewegen sich je nach Praxisart zwischen 92.000 und 115.000 Euro. Das durchschnittliche Investitionsvolumen beträgt 109.000 Euro. Die höchsten Investitionen fallen mit 115.000 Euro für die Übernahme einer Einzelpraxis an. 67 Prozent der Investitionen (77.000 Euro) entfallen auf den Übernahmepreis und werden an den Praxisabgeber gezahlt. Wer als zusätzlicher Partner einer bestehenden BAG beitritt, muss 112.000 Euro einkalkulieren. Hausärzte, die die Anteile eines ausscheidenden Partners an einer BAG übernehmen, investieren durchschnittlich 104.000 Euro. Wer zusammen mit einem bereits niedergelassenen Arzt eine BAG gründet, wendet 103.000 Euro auf, wer eine BAG übernimmt 99.000 Euro. Die Neugründung einer Einzelpraxis ist mit 92.000 Euro die am wenigsten investitionsintensive Form der Existenzgründung.

 

Männer besonders investitionsfreudig

Männer investieren deutlich offensiver als Frauen. Das durchschnittliche Volumen liegt bei 123.000 Euro. Das sind 29,5 Prozent mehr als Hausärztinnen einplanen. Auch das Alter beeinflusst das Investitionsverhalten. So wenden Existenzgründer, die 40 Jahre und jünger sind, im Schnitt 118.000 Euro auf. Hausärzte, die zwischen 41 und 45 Jahren alt sind, investieren 106.000 Euro; die Altersgruppe 45+ 98.000 Euro. Nach Praxislage betrachtet, sind Existenzgründungen in mittelgroßen Städten besonders investitionsintensiv (114.000 Euro). Es folgen großstädtische Lagen (108.000 Euro), ländliche Gebiete (107.000 Euro) und kleinstädtische Lagen (106.000 Euro).

(Quelle: Deutsche Apotheker- und Ärztebank)

 
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