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Kapital für Unternehmen

Finanzierungsumfeld in Deutschland bleibt weiterhin sehr gut

Deutsche Unternehmen kommen vermehrt an Bankkredite. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist nach dem historischen Tiefstand im Mai leicht auf 18,3 Prozent gestiegen, nach 17,4 Prozent im Vormonat. Die Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft waren bereits vor der Leitzinssenkung der EZB hervorragend und sind es weiterhin.

Die Kredithürde im Verarbeitenden Gewerbe ist um 0,9 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent gestiegen. Großfirmen kommen weiterhin sehr gut an Bankkredite. Nur noch 13,3 Prozent der Firmen gaben an, dass die Kreditvergabe der Banken restriktiv ist. Im Gegensatz dazu stehen die kleinen Firmen. Hier gibt knapp ein Fünftel an, Probleme bei der Kreditvergabe zu haben.

Auch im Baugewerbe und im Handel stieg die Kredithürde im Juni an. Mit jeweils 18,6 Prozent und 22,6 Prozent liegt sie jedoch historisch betrachtet weiterhin sehr niedrig.

(Quelle: ifo Institut)

Kapital-Beschaffung

Entscheidend für eine erfolgreiche Finanzierung ist eine professionelle Vorbereitung. Es zeigt sich immer öfter, dass die Begleitung durch einen spezialisierten Berater unerlässlich ist. Dieser Berater sollte nicht nur bei der Erstellung des Businessplan begleiten sondern sollte auch direkte Kontakte zu den Finanzinstituten haben.

Weitere Informationen

Das sind die besten Banken der Welt

Das Magazin „Global Finance“ hat die besten Banken in verschiedenen Kategorien gekürt. Neben Kennzahlen gingen auch Informationen von Insidern und Experten in die Wertung ein. Unter den Gewinnern ist die Deutsche Bank.

Banken in 136 Ländern hat das US-Magazin „Global Finance“ für seine Rangliste der besten Banken 2012 unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Schließlich wurden in zwölf Kategorien Gewinner gekürt. Dies seien nicht immer die größten, aber sicher die besten Banken, betont das Magazin.

 

Beste Sub-Depotbank: Citibank

In der Kategorie beste Sub-Depotbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt und decke damit 61 Märkte sowie 98,5 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Als Sub-Depotbanken bezeichnet man Depotbanken, die von anderen Finanzinstituten in Ländern beauftragt werden, in denen diese selbst nicht tätig sind.

 

Bester Devisenhändler: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist Dauer-Sieger in der Kategorie bester Devisenhändler. Das größte deutsche Finanzinstitut habe den größten, vielseitigsten und profitabelsten Devisenbereich aller Banken, heißt es bei „Global Finance“. Es ist nicht die einzige Kategorie, in der die Deutsche Bank gewonnen hat.

 

Bester Handelsfinanzierer: Citibank

Citigroup-Chef Vikram Pandit kann sich auch in der Kategorie bester Handelsfinanzierer über einen Erfolg freuen. Citibank biete ihren Service in Sachen Handelsfinanzierung in 86 Ländern an und ermögliche es Unternehmen damit, in einer globalisierten Wirtschaftswelt und sich verschiebenden Handelsströmen stets über Geld zu verfügen.

 

Cash Management: Citibank

Und noch in einer dritten Kategorie siegt die Citibank. Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die US-Großbank ganz vorne. Die entsprechende Sparte der Bank verfüge über eine beeindruckende Kundenliste heißt es in der Begründung. Es umfasse multinationale Firmen ebenso wie Finanzinstitute, Regierungen und Notenbanken.

 

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon

Laut „Global Finance“ ist die BNY Mellon mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Billionen Dollar die größte Depotbank der Welt. Die Bank habe die Prozessrisiken gemindert. Trotz eines Gewinneinbruchs im zweiten Quartal sei BNY Mellon die beste Depotbank der Welt. In einer Depotbank werden Sondervermögen wie Wertpapiere von Investmentfonds unabhängig verwahrt.

 

Beste Vermögensverwaltung: Blackrock

Der US-Finanzdienstleister Blackrock gewinnt in der Kategorie beste Vermögensverwaltung. Blackrock sei mit 3,6 Billionen Dollar verwalteten Vermögens der größte Dienstleister der Welt in diesem Bereich. Das Geschäft mit der Beratung von Regierungen, Zentralbanken und Unternehmen in Sachen Risikomanagement floriere seit der Finanzkrise.

 

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank

Die Al Baraka Bank ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Ägypten sei ein besonderer Wachstumsmarkt von Al Baraka, die ihren Sitz in Bahrain hat. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Türkei, Indonesien und Pakistan.

 

Beste Bank in aufstrebenden Märkten (Emerging Markets): Standard Chartered

Die Briten von Standard Chartered sind die beste Bank in Emerging Markets. Die Bank habe eine hohe Präsenz in den Wachstumsmärkten Asien, Afrika und dem Nahen Osten, begründet „Global Finance“.

 

Beste Privatbank: Julius Bär

Julius-Bär-Chef Boris Collardi kann sich freuen, sein Institut wurde als beste Privatbank 2012 ausgezeichnet. Mit der Übernahme des internationalen Vermögensverwaltung der Bank of America hat die Bank ihre Position gestärkt. Julius Bär habe zudem in Wachstumsmärkten investiert und strategische Partnerschaften mit der Bank of China und der australischen Macquarie Gruppe abgeschlossen, begründet „Global Finance“. Die zwei wichtigsten Auszeichnungen gehen an Großbanken.

 

Beste Privatkundenbank: HSBC

Die internationale Großbank mit Sitz in London ist für „Global Finance“ die beste Privatkundenbank. In seiner Begründung führt das US-Magazin an, dass HSBC zwei Drittel seiner Gewinne im Asien-Pazifik-Raum erziele. In Asien und Lateinamerika befinde sich das Institut zudem in einer strategischen Neupositionierung. In Europa sei die Bank dagegen Unsicherheiten durch eine mögliche Regulierung in Großbritannien und eine europäische Bankenunion ausgesetzt – was ihr zumindest im Ranking nicht schadet.

 

Beste Geschäftsbank: Deutsche Bank

Die neuen Co-Vorsitzenden Jürgen Fitschen (l.) und Anshu Jain können sich freuen. Die Deutsche Bank ist der Sieger in der Kategorie beste Geschäftsbank unter den besten Banken der Welt. Die Deutsche Bank sei mit Niederlassungen in 72 Ländern sehr präsent in Schwellenländern, aber durch seine umfangreichen Aktivitäten in Europa auch stark von der Konjunkturabschwächung in Europa betroffen, heißt es in der Begründung.

 

(Quelle: Handelsblatt und Global Finance)

 

Kredithürde gibt leicht nach

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im September leicht gesunken. Nur 20,7% der befragten Unternehmen berichteten von Problemen bei der Kreditvergabe ihrer Banken. Die Kredithürde verharrt damit weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Die 25%-Marke wurde zuletzt im Januar 2011 überschritten. Die Finanzierungsbedingungen der deutschen Wirtschaft sind nach wie vor außerordentlich günstig.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde für die Großfirmen deutlich gefallen, während für die kleineren und mittleren Unternehmen ein Anstieg zu verzeichnen war. Hier berichteten 22,3 respektive 18,2 % von einem restriktiven Zugang zu Bankkrediten. Bei den Großfirmen sank der Anteil um 1,8 Prozentpunkte auf 17,9%.

Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde um 2,1 Prozentpunkte auf 25,5% gefallen. Dies ist ein neuer historischer Tiefstand. Im Handel sank die Kredithürde marginal um 0,1 Prozentpunkte. 20,4% der Handelsfirmen sind mit der Kreditvergabe ihrer Banken unzufrieden.

(Quelle: Ifo Institut)

Legende:

Die Kredithürde basiert auf ca. 4.000 Meldungen von Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft. Darin enthalten sind das verarbeitenden Gewerbe, das Bauhauptgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel. Die Unternehmen werden gebeten, ihr Urteil auf folgende Frage abzugeben: „Wie beurteilen Sie zur Zeit die Bereitschaft der Banken, Kredite an Unternehmen zu vergeben?“. Die möglichen Antworten sind: „entgegenkommend“, „normal“; „restriktiv“. Die Kredithürde wird aus den Prozentanteilen der letzten dieser drei Antwortkategorien berechnet. Für die Zusammenfassung zur Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft werden die Prozentanteile im verarbeitenden Gewerbe, im Bauhauptgewerbe und im Handel mit den durchschnittlichen Kreditvolumen der Wirtschaftsbereiche im Jahr 2005 gewichtet.

ifo Institut: Wegfall staatlicher Garantien lässt Banken höhere Risiken eingehen

Nach der Ankündigung der Abschaffung der Gewährträgerhaftung im Jahr 2001 hat sich das Risiko der von Landesbanken vergebenen Kredite im Vergleich zu Nicht-Landesbanken deutlich erhöht. Landesbanken finanzierten vermehrt risikoreichere Kreditnehmer. Zudem erhöhte sich nach der Kreditvergabe das Risiko dieser Kreditkunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des ifo Instituts, die im aktuellen ifo Schnelldienst veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Kreditvergabepraxis der Landesbanken mit deren zukünftiger Herabstufung am Kapitalmarkt zusammenhängt: Je größer die Herabstufung durch den Wegfall der Garantien war, umso eher vergaben die Landesbanken Kredite an risikoreiche Unternehmen. Allerdings verlangten sie keine Kompensation für die Übernahme des zusätzlichen Risikos: Die Zinssätze der Landesbanken folgten nicht dem Anstieg, der bei den Nicht-Landesbanken nach 2001 zu beobachten ist.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Landesbanken, die mit einer höheren Herabstufung rechnen mussten, haben auch mehr Schuldverschreibungen emittiert. Sie hatten mit einem höheren Anstieg der Refinanzierungskosten zu rechnen und konnten sich durch die großzügige Übergangsregelung bis Juli 2005 noch zu günstigen Konditionen refinanzieren. Geld, das nicht immer sinnvoll verwendet wurde, wie ein Blick auf die Rolle der Landesbanken im Asset Backed Commercial Paper Markt zeigt. Sieben Landesbanken machten 2005 7% des weltweiten ABCP Marktes aus, 2006 sogar 8,4% und haben wesentlich zu der weltweiten Entwicklung dieses Marktes beigetragen. Sie konnten sich so großen Risiken aussetzen, weil sie durch die damals noch geltende Gewährträgerhaftung Liquidität aufnehmen konnten. Gerade diese Landesbanken waren die ersten Banken, die nach Ausbruch der Finanzkrise 2007 gerettet werden mussten.

Öffentliche Banken (Landesbanken und Sparkassen) genossen in Deutschland bis zum Jahr 2001 das Privileg der Gewährträgerhaftung. Mit der Gewährträgerhaftung garantiert der staatliche Eigentümer die Rückzahlung der Verbindlichkeiten seiner Bank. Daraus ließ sich für die öffentlichen Banken eine unbegrenzte Garantie ableiten. Landesbanken (und Sparkassen) erhielten bessere Ratings und somit am Kapitalmarkt günstigere Refinanzierungskonditionen und damit letztlich einen Wettbewerbsvorteil. Am 17. Juli 2001 wurde in der sogenannten „Brüsseler Konkordanz“ festgelegt, die Gewährträgerhaftung zum 18. Juli 2005 abzuschaffen. Für diese vier Jahre sah eine Übergangsregelung vor, dass neu emittierte Schuldverschreibungen, deren Laufzeit vor dem 31.12.2015 endet, weiterhin von der Gewährträgerhaftung erfasst werden.

 

(Quelle: ifo Institut München)

Investoren feiern Standort Deutschland

„Made in Germany“ hat wieder ein Spitzenimage. Trotz Schuldenkrise in Europa setzen Manager weltweit auf den Standort D. Das zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Demnach schaffen ausländische Investoren hierzulande so viele Arbeitsplätze wie nie zuvor.

Die europäische Schuldenkrise geht an Deutschland komplett vorbei – jedenfalls in der Bewertung der Investoren weltweit. Internationale Manager bewerten den Standort Deutschland noch besser als im Vorjahr und erwarten sogar, dass die Attraktivität weiter zunimmt. Das zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young bei Managern von 840 internationalen Unternehmen zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa.

Deutschland ist demnach in den kommenden Jahren der mit Abstand attraktivste Investitionsstandort in Europa – weltweit nur geschlagen von China, Indien, den USA, Russland und Brasilien. Die Zahl der ausländischen Unternehmen, die im vergangenen Jahr in Deutschland investiert haben, stieg deutlich an. Der Untersuchung zufolge ist die Zahl der Investitionsprojekte um sieben Prozent gestiegen, die neu geschaffenen Jobs legten auf fast 18.000 zu – ein Plus von satten 43 Prozent.

Deutschland hängt Westeuropa ab

Der Befragung zufolge vergrößert sich der Abstand zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern. Während Westeuropa insgesamt schlechter abschneidet als im vergangenen Jahr, ist die Attraktivität Deutschlands gestiegen: 13 Prozent der befragten Manager bezeichnen Deutschland als einen der drei Top-Standorte weltweit. Die wichtigsten Konkurrenten Deutschlands um die Ansiedlung ausländischer Unternehmen sind demnach nicht die europäischen Nachbarländer, sondern China und die USA.

„Deutschland ist heute eindeutig die dynamischste und wettbewerbsfähigste unter den großen Volkswirtschaften Europas“, sagte Peter Englisch von Ernst & Young. „Wer in Europa investieren möchte, nimmt fast immer Deutschland in die engere Wahl – das war noch vor fünf Jahren ganz anders.“ Gerade die europäische Schuldenkrise habe die Stärken des Standorts offenbart: Die international wettbewerbsfähige Wirtschaft und eine einigermaßen gesunde Haushaltslage.

(Quelle: Spiegel Online)

Erfolgreiche Gründung Guba Computer

Anfang 2012 wurde die Firma GUBA Computer von Slava Guba in München gegründet. Durch eine strukturierte Vorbereitung und begleitende Gründungsberatung sowie mit Geldern aus Fördermittelprogrammen wurde der Start in die Selbständigkeit erfolgreich umgesetzt. Heute ist Herr Guba erfolgreicher Inhaber eines gut laufenden Computer-Shops in der Computermeile von München.

«Einige Jahre war ich Angestellter in einem Fachelektronikgeschäft. Vor einem Jahr habe ich mir vorgenommen, mich selbständig zu machen, aber auf Grund vor Unsicherheiten und der Angst vor Verantwortung, konnte ich mich nicht dazu überwinden ein Unternehmen zu gründen. Der Wunsch der Selbständigkeit aber blieb und daher habe ich mir eine Beratungsstunde bei der Firma xGAP Unternehmensberatung (Herr Joachim Gottwald) genommen. Schon nach unserem ersten Treffen waren alle meine Ängste beseitigt. Er hat mir bei meinem Businessplan geholfen und einen Gründungszuschuss beantragt. Danach hat er mir bei dem Marketing geholfen, eine Website eingerichtet und mir wurde sogar eine Software für das Auftrags und Rechnungswesen eingerichtet. Dank dieser Unterstützung habe ich mit Erfolg mein Geschäft eröffnet. Die Unternehmensberatung war das Beste, was meiner Firma und mir hätte passieren können. Auch die Publikationen über mich in der Zeitschrift „Apelsin“ haben stark mitbewirkt, dass ich viele Kunden gewonnen habe und ich hoffe, dass auch in Zukunft die Menschen auf meinen Laden aufmerksam werden».

 

Beratungsleistung:

  • Gründung
  • Businessplan
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Organisation
  • Auftragswesen
  • Kapitalbeschaffung
  • Fördermittel

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:

Artikel Erfolgreiche Geschichten München 2

Kredithürde sinkt weiter

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist erneut gesunken und fällt auf einen neuen Tiefstand. Nur noch 19,5% der befragten Unternehmen bewerten die Kreditvergabepraxis der Banken als restriktiv. Dies sind erneut 0,8 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die günstigen Finanzierungsbedingungen stellen weiterhin einen Pfeiler für die positive wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands dar.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde erneut über alle Unternehmensgrößenklassen hinweg gesunken. Bei den großen Unternehmen sank sie um 1,7 Prozentpunkte auf nun 17,2%. Bei den mittleren Unternehmen berichten nur noch 16,5% von einem restriktiven Zugang zu Bankkrediten. In der Kategorie der kleinen Firmen sank die Kredithürde auf 20,8%.

Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde um 1,6 Prozentpunkte auf 26% gesunken. Im Handel ist die Kredithürde minimal gesunken. 18,6% der Handelsfirmen berichten von einem restriktiven Zugang zu Krediten.

(Quelle: Ifo Institut)

Finanzmarktunsicherheit geht zurück – Erholung schreitet aber nur langsam voran

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone sank im vierten Quartal 2011 um 0,3%. Sowohl die Auslands- als auch die Inlandsnachfrage gingen zurück. Die Staatsschuldenkrise belastete die Realwirtschaft durch steigende Kreditzinsen, die zu einem Rückgang der Investitionen um 0,5% führten. Die privaten Konsumausgaben sanken aufgrund eines rückläufigen Verbrauchervertrauens und einer geringeren Kaufkraft um 0,5%.

Die Abschwächung des internationalen Handels belastete zudem die Exporte. Anfang 2012 hat sich die Unsicherheit an den Finanzmärkten abgeschwächt, was auf zusätzliche fiskalische Konsolidierungsmaßnahmen in einigen Mitgliedsländern, die Verabschiedung eines Fiskalpakts und die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückgeführt werden kann. Die Stimmung in den Unternehmen hat sich auch verbessert. Das reale BIP Wachstum der Eurozone dürfte sich im Prognosezeitraum daher langsam erholen (-0,2% in Q1, 0% in Q2 und +0,1% in Q3), wobei Abwärtsrisiken bestehen.

Die Konsolidierungsmaßnahmen sowie schlechtere Arbeitsmarkbedingungen dürften den privaten Konsum belasten. Der Rückgang der Finanzmarktunsicherheit dürfte zwar die Kreditvergabebedingungen verbessern – die privaten Investitionen werden sich aber nur langsam erholen. Zudem ist der Ölpreis seit Jahresbeginn aufgrund der geopolitischen Unsicherheit gestiegen und ein weiterer Anstieg ist denkbar. Unter der Annahme, dass der Ölpreis im Prognosezeitraum um 125 USD und der Wechselkurs um 1,33 USD je Euro schwanken werden, wird die Inflationsrate voraussichtlich von 2,6% im März auf 2,2% im September fallen.

(Quelle: Ifo Konjunkturprognose 03. April 2012)

Eigenkapital von kleinen und mittleren Unternehmen

Die Eigenkapitalquote, gemessen als haftendes Eigenkapital in Relation zur Bilanzsumme, gilt als eine wichtige Kenngröße der Robustheit und Risikotragfähigkeit von Unternehmen. Im Gegensatz zu der hohen Bedeutung als Maßstab der finanziellen Verfassung der Unternehmen und dem Schutz gegen Insolvenzen, ist die statistische Datenlage über diese wichtige Kenngröße für die Gesamtpopulation der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) immer noch unbefriedigend. Es gibt nicht die eine repräsentative Eigenkapitalquote für den Mittelstand, sondern nur mehr oder minder repräsentative Kennzahlen für Ausschnitte aus der Gesamtheit kleiner und mittlerer Unternehmen. Dies liegt daran, dass es in Deutschland keine nationale Bilanzdatenbank gibt, die die Jahresabschlüsse aller Unternehmen erfasst, sondern jeweils Datenbanken von verschiedenen Institutionen mit unterschiedlichen Berichtskreisen. Die z.T. erheblich divergierenden Eigenkapitalquoten sind daher dem Umstand geschuldet, dass je nach Datenbasis unterschiedliche Teilbereiche erfasst werden. Eine Zusammenführung der Datenbasen der Institutionen ist bisher nicht möglich. Eine der bedeutendsten Quellen ist die Deutsche Bundesbank, die mit einem Hochrechnungsverfahren die durchschnittliche Eigenkapitalquote für ca. 2,2 Mio. Unternehmen schätzt.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote von 24,5% im Jahre 2007 auf 24,8% im Jahre 2008 gestiegen. Nach der vorläufigen Schätzung hat sich diese positive Entwicklung auch im Jahre 2009, für das eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 25,5% ermittelt wurde, fortgesetzt. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch große Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen weisen trotz des sehr starken Aufwuchses der Eigenkapitalausstattung in dem Zeitraum 1997 bis 2009 eine deutlich niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. Im Jahr 2009 lag die Eigenkapitalquote der KMU bei 20,0% und die der Großunternehmen bei 27,9%.

(Quelle: IfM Institut für Mittelstandsforschung, Bonn)