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Innovationsförderung

Verbesserte Innovationsförderung für Bayerns Mittelstand

Neue EU-Garantie ermöglicht Finanzierung von innovativen Vorhaben bis 5 Mio. Euro

Die LfA Förderbank Bayern hat die Förderung für innovative Unternehmen und Freiberufler über den Universalkredit Innovativ durch eine neue Kooperation mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) weiter verbessert.

 

„Innovationen sind der Motor der bayerischen Wirtschaft. Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen in frische Ideen treiben das Wachstum an, schaffen Arbeitsplätze und stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem verbesserten Förderkredit der LfA setzen wir einen klaren Impuls für mehr Innovationen im Freistaat. Außerdem konnten wir mit der neuen EIF-Garantie, die einen Teil der Risiken übernimmt, erneut europäische Mittel nach Bayern holen“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

 

„Mit unserem verbesserten Förderangebot unterstützen wir innovative Mittelständler, damit aus Ideen Erfolgsgeschichten werden. Der Universalkredit Innovativ zeichnet sich durch sehr günstige Zinssätze, lange Laufzeiten, eine Risikoübernahme von 70 % sowie ein schlankes Antragsverfahren ohne technologische Begutachtung aus. Profitieren können von der Förderung Unternehmen, die in den Bereichen Forschung und Entwicklung bzw. Innovation besonders engagiert sind“, ergänzt LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl.

 

Über den Universalkredit Innovativ können neben Investitionen und Betriebsmitteln ab sofort auch Betriebsübernahmen ab 25.000 Euro gefördert werden. Die vollständige Finanzierung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen zu äußerst zinsgünstigen Konditionen kann bis 5 Mio. Euro (bisher: 3 Mio. Euro) je Vorhaben beantragt werden; pro Unternehmen können maximal 10 Mio. Euro finanziert werden. Der Universalkredit Innovativ bietet dabei Laufzeiten von bis zu 10 Jahren. Wie bisher wird durch eine Übernahme des Kreditrisikos zu 70 % kleinen und mittleren Unternehmen der Kreditzugang erleichtert.

 

Die Finanzierung wird von der InnovFin KMU-Kredit-Garantiefazilität des Horizon 2020-Programms der Europäischen Union (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation) und dem unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI“) ermöglicht. Zweck des EFSI ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen in der Europäischen Union zu fördern sowie einen verbesserten Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Offensive Mittelstand

Seit September 2013 ist die xGAP Unternehmensberatung zertifizierter Berater und Dozent der Offensive Mittelstand.Logo OM S

Die Offensive Mittelstand ist ein Zusammenschluss von Fachverbänden, Ministerien, Krankenkassen und Unternehmen. Ziel der „Offensive Mittelstand“ ist es kleine und mittlere Unternehmen zu fördern und noch besser aufzustellen. Erfreulich für die Unternehmen: für die Beratung stehen staatliche Fördergelder zur Verfügung.

Renommierte Offensive Mittelstand Mitglieder sind u.a.:

  • BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.
  • Bertelsmann Stiftung
  • Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
  • Fachhochschule des Mittelstands
  • IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
  • Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
  • itb – Institut für Technik der Betriebsführung
  • RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft
  • Verband Deutscher Sicherheitsingenieure – VDSI
  • Diverse Krankenkassen: u.a. AOK, IKK Classic, BKK-Akademie
  • ZDH – Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.
  • Bund der Selbständigen Bayern e.V.
  • Steinbeis-Beratungszentrum Finanzen.Kommunikation.Training
  • Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
  • Wirtschaftsförderung Landeshauptstadt Stuttgart

Ein zentrales Instrument ist der INQA Unternehmens-Check „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“. Hier können sich Unternehmen nach standardisierten Abläufen analysieren lassen. Mit den Ergebnissen werden konkrete Optimierungs-Massnahmen und Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erarbeitet. Bei der Umsetzung der Ergebnisse helfen die unterschiedlichen Kompetenzen der im Beraternetzwerk zusammengeschlossenen Berater um die optimalen Ergebnisse für die Unternehmen zu erzielen.

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KfW: Zinssenkung bei KfW-Programmen

Die KfW nutzt die anhaltend günstige Entwicklung am Kapitalmarkt, um zum 6. Juni 2012 die Zinsen in zahlreichen Kreditprogrammen zu senken. Dabei weitet die KfW auch den vor einigen Wochen in einer Reihe von Kreditprogrammen für Privatpersonen und Unternehmen eingeführten „Signalzins“ von 1% auf weitere Programmvarianten aus.

„Das historisch sehr günstige Zinsniveau gibt uns die Möglichkeit, die Zinskonditionen unserer Programme noch attraktiver zu gestalten. Die Finanzierung auch langfristiger Investitionen in Energieeffizienz und Umweltschutz ist derzeit so preiswert wie noch nie. Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen sollten diese Chance jetzt nutzen, um sich auf die Herausforderungen durch Energiewende und Klimawandel vorzubereiten“, sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW.

„In den Kommunen liegt ein erhebliches Energieeinsparpotenzial. Die guten Konditionen der kommunalen Programme – insbesondere das Programm zur energetischen Stadtsanierung – geben einen zusätzlichen Impuls zu deren Erschließung,“ sagte Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer.

In die Zinssenkung sind der Großteil der wohnwirtschaftlichen Kreditprogramme sowie die Programme zur Gründungs-, Umwelt- und allgemeinen Unternehmensfinanzierung einbezogen. Zinssenkungen gibt es zudem in den Programmen zur Energetischen Stadtsanierung und Energieeffizient Sanieren Kommunen. Mit Zinssätzen ab 0,10% erleichtert die KfW den Kommunen die Finanzierung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung von kommunalen Nicht-Wohngebäuden. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Quartiersebene werden mit Zinssätzen ab 0,50% finanziert.

Die KfW hat unter anderem für

  • Investitionsdarlehen
  • Betriebsmitteldarlehen
  • Innovationsdarlehen
  • Investitionen in Energieeffizienz

die Zinssätze gesenkt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt erreichen die Zinssätze einen historischen Tiefststand.

Aus diesem Grunde jetzt über die genauen Konditionen informieren und die sich ergebenden Vorteile für die nächsten Jahre zu sichern.

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(Quelle: KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Innovationsförderung in Bayern – zielgerichtet für innovative Gründer und Mittelständler

Gründer und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bayern, die innovative Technologien und Produkte entwickeln, herstellen oder anwenden, können attraktive Finanzierungsangebote der LfA Förderbank Bayern nutzen. Damit wird den oft hohen Kosten von Innovationsprozessen, wie sie gerade auch im Bereich der Sensorik, Mess- und Prüftechnik typisch sind, Rechnung getragen.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

EU-Innovationsranking: Deutschland gehört zu den vier Spitzenreitern

Obwohl fast alle EU-Staaten ihre Innovationsleistungen verbessern konnten, muss der Rückstand zu den USA, Japan und Südkorea noch weiter aufgeholt werden. Das geht aus dem von der EU-Kommission veröffentlichen Innovationsranking 2011 hervor. Es zeigt auch eine deutliche Kluft in der EU hinter den Spitzenreitern des Rankings – Schweden, Dänemark, Deutschland und Finnland.

Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn appellierte an die Mitgliedstaaten, für Innovationen fördernde Rahmenbedingungen zu sorgen und etwa Unternehmensgründungen oder den Neuanfang nach einer Unternehmensinsolvenz zu erleichtern, Steueranreize zu setzen und geeignete Ausbildungsplätze zu schaffen. Allerdings werde dies allein nicht
ausreichen, wenn die EU nicht in der Lage sei, Spitzenforschern und jungen Wissenschaftlern attraktive Bedingungen zu bieten. „Die diesjährigen Ergebnisse sind ein deutliches Warnsignal dafür, dass wir mehr Anstrengungen zur Förderung der
Innovation unternehmen müssen“, sagte Industriekommissar Antonio Tajani.

(Quelle: EU Nachrichten 03.2012)

FuE und Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen

Der Bereich FuE (Forschung und Entwicklung) ist eine der treibenden Kräfte einer wettbewerbsfähigen und dynamischen Wirtschaft. Hier wird aus Ideen Wissen und Innovationen entwickelt. Der Europäische Rat hat sich bei der Tagung 2000 in Lissabon zum Ziel gesetzt, die Europäische Union bis zum Jahre 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ werden zu lassen. In Überprüfung der Lissabon Ziele zwei Jahre später auf der Tagung des Europäischen Rats in Barcelona wurde Einigung erzielt, dass bis zum Jahre 2010 der für FuE ausgegebene Anteil des Bruttoinlandsprodukts von 1,9 % im Jahre 2000 auf 3 % gesteigert werden sollte. Dabei sollte der Anteil des privaten Sektors an den FuE-Ausgaben von 56 % im Jahre 2000 auf zwei Drittel der gesamten FuE-Investitionen aufwachsen.

Nach den aktuellen FuE-Daten, die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhoben wurden, sind in Deutschland zwar einige Fortschritte bei der Intensivierung der FuE erreicht worden, um dem gesetzten Ziel von 3 % näher zu kommen, sind jedoch deutlich größere Anstrengungen notwendig.

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahre 2006 insgesamt 52,0 Mrd. € für FuE ausgegeben. Davon wurden 41,1 Mrd. € für unternehmensinterne und 10,9 Mrd. € für externe FuE eingesetzt. Gegenüber 2005 entspricht dies einer Steigerung der Gesamtaufwendungen um 7,4 %, womit eine deutlich höhere Zuwachsrate als in den Vorjahren erzielt wurde.

Die Forschungsintensität, gemessen als Anteil der FuE-Aufwendungen am Bruttoinlandsprodukt, stieg von 2,48 % im Jahre 2005 auf 2,53 % im Jahre 2006, die für 2010 angepeilte 3 %-Schwelle dürfte damit aber nur schwerlich zu erreichen sein. Erfreulich ist, dass der Anteil des privaten Sektors auf 67,6 % der Gesamtaufwendungen für FuE gestiegen ist und damit das Barcelona-Ziel eines zwei Drittel Anteils des Wirtschaftssektors an den gesamten FuE-Aufwendungen bereits erreicht wurde. Ebenso gestiegen ist die Anzahl des FuE-Personals im Wirtschaftssektor, und zwar um 2,5 % von 305.000 Personen im Jahre 2005 auf 312.000 Personen im Jahre 2006 (gemessen in Vollzeitäquivalenten). Der Zuwachs beim Personal bleibt aber deutlich hinter der Steigerungsrate der FuE-Aufwendungen zurück.

An den FuE-Aufwendungen halten KMU einen Anteil von 12,7 %, am FuE-Personal hingegen einen Anteil von 20 %. Während der Anteil der FuE-Aufwendungen der KMU von 2005 auf 2006 geringfügig gesunken ist, stieg der Anteil am FuE-Personal auf einen Höchstwert seit 2001.

FuE und Innovationen finden in Unternehmen aller Größenordnungen statt, wobei die Anteile mit wachsender Unternehmensgröße ansteigen. Die wertmäßige Bedeutung der KMU ist indessen deutlich geringer als die der Anzahl nach. KMU erhalten zwar relativ mehr Fördermittel für FuE als große Unternehmen, allerdings absorbieren die wenigen großen Unternehmen rd. 79 % aller staatlichen Finanzierungsmittel für FuE des Wirtschaftssektors.

(Quelle: IfM Institut für Mittelstandsforschung, Bonn)