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Mittelstand schafft Arbeitsplätze

Im Jahr 2015 wurde mit 516.600 neuen Ausbildungsverträgen ein Negativrekord verzeichnet: Nie haben in Deutschland weniger junge Menschen eine Ausbildung aufgenommen. Sinkende Schülerzahlen und ein anhaltender Trend zur akademischen Bildung wirken sich aus. Die Zahl der Auszubildenden in Deutschland ist zwischen 2008 und 2015 jährlich um ca. 3 % gesunken, von einstmals 1,61 auf aktuell 1,34 Mio.

 

Zumindest im Mittelstand konnte dieser Trend zuletzt gebremst werden, wie eine Vorabauswertung des neuen KfW-Mittelstandspanels zeigt (Gesamtveröffentlichung im Oktober 2016): Die Anzahl der Auszubildenden in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich seit 2010 bei ca. 1,2 Mio. stabilisiert. Im Jahr 2015 haben 53 % der Ausbildungsunternehmen die Zahl ihrer Azubis auf Vorjahresniveau gehalten. Immerhin 27 % der Unternehmen hatten mehr Auszubildende als in 2014, während 20 % ihre Ausbildungsaktivitäten eingeschränkt haben.

 

Damit hat sich die Ausbildungstätigkeit noch stärker als ohnehin schon in den Mittelstand verlagert. Dort arbeiten 68 % aller Erwerbstätigen, aber mittlerweile etwa 90 % der Auszubildenden. Die aktuellen Daten des KfW-Mittelstandspanels zu den Planungen der KMU lassen für das gerade gestartete Ausbildungsjahr 2016 einen leichten Rückgang der Azubi-Zahlen erwarten.

Die großen KMU (mit 50 oder mehr Beschäftigten) tragen am meisten zur Berufsausbildung bei: Drei Viertel sind Ausbildungsunternehmen, fast die Hälfte der 1,2 Mio. Azubis steht dort unter Vertrag. Von den Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten bildet jedes zweite aus. Relativ betrachtet leisten diese mittelgroßen KMU den größten Beitrag: Sie haben mit 5 % den höchsten Azubi-Anteil an ihren Beschäftigten.

 

Unter den KMU mit 5 bis 9 Beschäftigten sind immerhin 29 % Ausbildungsunternehmen. Die Kleinstunternehmen (mit weniger als 5 Beschäftigten) bilden hingegen nur sehr selten aus (7 %). Oft mangelt es ihnen an Ressourcen und Ausbildungsberechtigungen, und sie haben größere Schwierigkeiten, Ausbildungsplätze zu besetzen. Etwa 80 % der KMU sind Kleinstunternehmen, weshalb die Ausbildungsquote im gesamten Mittelstand bei 13 % liegt.

Die geringe Ausbildungsaktivität der kleinsten KMU führt auch zu ausgeprägten Branchenunterschieden. So bilden im Verarbeitenden Gewerbe mit seinen überdurchschnittlich großen Unternehmen 28 % der KMU aus, und 4 % des Personals sind Auszubildende. Im Dienstleistungssektor betragen die ent- sprechenden Anteile nur 12 und 2 % – nicht nur weil akademische Berufe dort häufiger sind, sondern auch weil die Unternehmen kleiner sind.

 

Das Handwerk spielt eine besondere Rolle für die Berufsausbildung in Deutschland, weil es diese Größenabhängigkeit durchbricht. Denn gerade die zahlreichen kleinen Handwerksunternehmen sind weit überdurchschnittlich ausbildungsaktiv. Dadurch ist der Anteil ausbildender Unternehmen fast doppelt so groß wie im restlichen Mittelstand (24 %). Die 475.000 Lehrlinge machen mehr als 6 % der Beschäftigten im Handwerk aus.

 

Quelle: Kfw und Kfw Mittelstandspanel

Fördermittel für Handel

300 Mio. Euro für Grosshandelsunternehmen in Bayern

Über 24.000 Arbeitsplätze gesichert und rund 680 neue Jobs geschaffen

 

In den vergangenen drei Jahren haben über 500 bayerische Großhandelsunternehmen von der Förderung der LfA Förderbank Bayern profitiert. Die Großhandelsunternehmen haben knapp 300 Mio. Euro an zinsgünstigen Förderkrediten erhalten. Damit konnten sie Investitionen in Höhe von rund 412 Mio. Euro verwirklichen und rund 680 neue Arbeitsplätze schaffen.

 

Christoph Leicher, Präsident des Landesverbandes Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen, erklärt: „Für den bayerischen Groß- und Außenhandel ist die LfA ein verlässlicher Finanzierungspartner. Mit dem Förderangebot können unsere Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten, Innovationen oder Wachstumsvorhaben langfristig und tragbar finanzieren. Auch Risikoübernahmen durch die Bürgschaftsbank Bayern und die LfA sind in Zeiten niedriger Zinsen gefragt.“

 

„Groß- und Außenhandelsunternehmen sind im Freistaat ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in allen Regionen. Durch die geförderten Investitionen von gut 412 Mio. Euro konnten allein in den letzten drei Jahren über 24.000 Arbeitsplätze gesichert und rund 680 neu geschaffen werden“, so der stellvertretende LfA-Vorstandschef Dr. Thies Claussen.

 

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Gründungen nehmen zu

Mehr Gründer in Deutschland

Die Gründung von Unternehmen haben in Vergleich zum Vorjahr zugenommen. So haben sich 93.000 Existenzgründer mehr im Jahr 2013 selbständig gemacht.

Dies stellt eine positive Entwicklung des Gründungsverhaltens in Deutschland dar. Im Jahr 2013 haben insgesamt 868.000 Personen eine selbständige Tätigkeit angemeldet. Dies sind rund 12% oder 93.000 Gründungen mehr als im Vorjahr.

Sehr häufig führt der Weg in die Selbständigkeit über die Gründung im Nebenerwerb. So fällt ein Grossteil der Gründungen in diesen Bereich. Eine Gründung im Nebenerwerb kann dann zu einem späteren Zeitpunkt in eine Gründung im Vollerwerb geändert werden.

Für das Jahr 2014 wird ein weiterer Anstieg der Gründungen erwartet, denn die Konjunkturerwartungen sind sehr positiv. Dies betrifft sowohl die Gründung in Handel und Handwerk sowie die Freien Berufe.

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw)

 

 

 

Finanzierung Gründung

Finanzierung Gründung

Der Weg in die Selbständigkeit ist häufig auch eine Frage der Finanzierbarkeit. Gerade die Startphase kann kostspielig sein. So bilden neben Ausgaben für Investitionen und Betriebsmitteln auch Mittel für die private Lebenshaltung einen wichtigen Kostenblock.

Dies sind nicht nur wichtige Bestandteile des Businessplanes sondern diese Informationen sind auch sehr wichtig für die kapitalgebenden Finanzinstitute.

Viele Selbständige, Gründer, Gewerbe-, Frei- und Kreativschaffende haben Schwierigkeiten zahlungswillige Finanzpartner zu finden. So sind gerade in der Startphase zukünftige Einnahmen schwer einzuschätzen. Sind doch diese Einnahmen entscheidend für die Rückzahlungen von Darlehen.

Zudem verfügen viele der Selbständigen meist über keine hinreichenden Sicherheiten oder regelmässigen Einkommensströme. Eine klassische Finanzierung über Finanzinstitute wird daher schwierig bis unmöglich, denn Banken fürchten mögliche Ausfälle von Krediten.

Diese von den Banken befürchteten Ausfallraten bei Krediten sind allerdings immer häufiger nicht der Grund für Absagen von Finanzierungsanfragen.

Vielmehr entstehen den Banken Kosten durch den umfangreichen Kreditprüfungsprozess. Da werden Business Pläne gelesen und analysiert, die BWA’s, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen werden nach Basel I, II und III in den Computer eingegeben und bewertet. Dieser Aufwand kostet zeit und Geld – das Geld der Bank. Schätzungen zu Folge betragen die Kreditprüfungsfixkosten in Deutschland im Durchschnitt EUR 1.800.

Wenn nun ein Selbständiger von seiner Hausbank einen Firmenkredit über EUR 10.000 möchte, dann wird schnell klar, dass die Bank die EUR 1.800 für die Prüfung nicht zurück verdienen kann. Dies ist das tatsächliche Problem und nicht die Ausfallraten.

Banken werden dies nicht offen zugeben. Aus diesem Grunde wird häufig das Argument mitgeteilt, dass das Gründen sehr risikobehaftet ist und eine Finanzierung nicht befürwortet werden kann.

Doch wie kann der Gründer dem nun entgegen wirken? Durch eine sehr gute und detaillierte Vorbereitung sowie die Ausarbeitung eines guten Businessplanes der kaum Fragen offen lässt. Hier ist eine Begleitung durch einen Profi unerlässlich.

Hierfür gibt es Zuschüsse und Fördermittelprogramme. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

 

 

Konjunktur 2014 positiv

Wirtschaft blickt optimistisch ins kommende Jahr

Die deutschen Wirtschaftsverbände sehen dem neuen Jahr überwiegend zuversichtlich entgegen. Für ihre Mitgliedsunternehmen erwarten die meisten bessere Geschäfte und etwas mehr Investitionen als 2013. Von einer positiveren Stimmung in ihren Unternehmen zum Jahreswechsel 2013/2014 im Vergleich zum Vorjahr berichten 26 der 48 Verbände, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragt hat.

Nur in sieben Branchen hat sich die Stimmung verschlechtert. Beim Blick nach vorn hellen sich die Mienen sogar noch weiter auf. Denn in 34 von 48 Wirtschaftszweigen rechnen die Unternehmen für 2014 mit einem Produktionsanstieg bzw. höheren Umsätzen als im abgelaufenen Jahr. IW-Direktor Prof. Michael Hüther: „Das sind erfreuliche Zahlen. Schon lange nicht mehr hat die deutsche Wirtschaft so positiv in die Zukunft geschaut. Aber ohne die Unsicherheiten, die der unzureichende Koalitionsvertrag für die Unternehmen mit sich bringt, wäre das Ergebnis sicher noch besser ausgefallen.“

Gründe für den Optimismus der Verbände sind die robuste inländische Konjunktur und die Tatsache, dass im Euroraum viele Zeichen auf Besserung stehen. Daran ändern auch die schwächeren Wachstumsimpulse aus den Schwellenländern Asiens und Südamerikas nichts. Deshalb werden die Betriebe in den meisten Wirtschaftssparten 2014 wohl zumindest in gleichem Maße investieren wie im vergangenen Jahr. In 16 Branchen wollen die Unternehmen ihr Investitionsbudget sogar aufstocken. Ein großes Beschäftigungsplus ist damit aber nicht verbunden. Denn die Zahl der Verbände, die einen Personalaufbau bzw. -abbau erwarten, hält sich mit jeweils zehn die Waage.

Unter den Branchen sticht besonders der Maschinenbau hervor, der gute Geschäfte aus dem Investitionsbedarf vieler Firmen erwartet. Die Bauindustrie wiederum profitiert vom anhaltenden Boom am Immobilienmarkt. Drei von sechs Verbänden der Finanzbranche wollen dagegen Stellen abbauen.

(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln)

Eigenschaften eines Unternehmers

Eigenschaften eines Unternehmers

Mit der Überlegung sich selbständig zu machen kommt automatisch auch die Frage auf, ob man sich bewusst ist, was dies bedeutet und welche Tragweite diese Entscheidung hat. Somit reicht es nicht aus, sich einfach vorzustellen, das die Tätigkeit als Angestellter auch einfach als Selbständiger ausgeübt werden kann. Hinzu kommt die Sichtweise, dass man das, was der Chef bisher gemacht hat, selber bestimmt viel besser machen könnte.

In der Selbständigkeit kommt es ausschliesslich auf sie als Person an. Hierbei ist es wichtig, dass sie für sich selber einschätzen können:

  • Wie meistern sie Herausforderungen
  • Wie gehen sie mit Rückschlägen um
  • Sind sie absolut überzeugt von ihrem Vorhaben
  • Können sie andere Menschen motivieren
  • Können sie mit Kritik umgehen
  • Haben sie Durchhaltevermögen

 

Ein Unternehmer muss gewisse Eigenschaften mitbringen, um auf dem nicht immer einfachen Weg der Selbständigkeit bestehen zu können. Er muss sich durchbeissen wollen und können.

Folgende wichtige Eigenschaften sollte ein Unternehmer mitbringen:

1. Positive Grundhaltung und Ausdauer

Der typische Unternehmer zeichnet sich durch seine positive Grundhaltung aus. Er ist ein positiv denkender Mensch und von seiner Sache und vor allem seinem Geschäftsvorhaben überzeugt. Diese positive Grundeinstellung und Überzeugung von seiner Idee verhilft ihm, die Ausdauer zu entwickeln, seine Idee voranzubringen und mögliche Rückschläge zu verkraften um seine Vision zu realisieren.

2. Begeisterungsfähigkeit und Überzeugungskraft

Der Unternehmen hat eine Vision und weiss andere dafür zu begeistern. Dies mündet darin, dass sie als Unternehmer überzeugend ihre Visionen und Ideen darstellen und somit Dritte dafür begeistern können. Hierbei gilt, sie können nur andere mit ihrer Idee erwärmen, wenn sie selber dafür brennen.

3. Fachliche Kompetenz

Wer erfolgreich sein möchte, der sollte sich mit dem Thema gut auskennen. Hierbei zählt auch das Team, das die fachlichen Kenntnisse abdeckt. Kenntnisse über die Grösse des Marktes und die damit erzielbaren Möglichkeiten sind genauso wichtig, wie Kenntnisse darüber, was denn genau mein Alleinstellungsmerkmal (USP) ist. Wie grenze ich mich mit meiner Idee oder meinem Produkt von anderen Marktteilnehmern ab.

4. Soziale Kompetenz

Naben der fachlichen Kompetenz ist die soziale Kompetenz erforderlich. Ein guter Unternehmer und Firmenlenker kann Defizite in der fachlichen Kompetenz haben, wenn er dies durch gute Mitarbeiter ausgleicht. Aber die soziale Kompetenz sollte er mitbringen. Denn hierbei geht es darum, das der Unternehmer die Personen in seinem Umfeld dazu bewegen kann ihn zu unterstützen. Dies können auf der einen Seite potenzielle Geldgeber (Banken, Investoren, etc.) sein als auch die Mitarbeiter (Angestellte oder freie Mitarbeiter). Hierzu bedarf es der Gabe, sich in seine Mitmenschen hineinzudenken und somit besser mit ihnen zu kommunizieren. Genau dies verschafft dem Unternehmer den Vorteil um die Unternehmensziele zu erreichen.

5. Visionäre Fähigkeiten

Aus einer Idee entsteht die Vision und durch die Vision entsteht die Gründung und der Unternehmensaufbau. Der Unternehmer besitzt also die Fähigkeit sich etwas vorzustellen, was es in dieser Art und Weise noch nicht gibt. Dies können sowohl Produkte als auch Dienstleistungen sein. Visionäre werden oftmals von ihrem Umfeld belächelt.

 

Die Kombination und gesunde Mischung aus den Punkten und Fähigkeiten tragen dazu bei den Gründer und Selbständigen zu einem erfolgreichen Unternehmer zu machen.

Um dies zu unterstützen werden Gründer und Unternehmer durch Fördermittelprogramme unterstützt. Über das Kontaktformular können weitere Informationen angefragt werden.

 

Unternehmensgründung in Deutschland – Bayern Spitze

Die Unternehmensgründungen in den großen westdeutschen Flächenstaaten sind in den Jahren 2000 bis 2012 – abgesehen von zwei kurzen Zwischenhochs – zurückgegangen. Bayern zeigt sich von diesem Trend weniger stark betroffen als etwa Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Sowohl bei einer Betrachtung der Gründungen über alle Branchen als auch der Gründungen in den besonders wichtigen forschungs- und wissensintensiven Branchen liegt Bayern seit dem Jahr 2008 vor den anderen westdeutschen Flächenstaaten.

 

Als Gründungsschwerpunkte innerhalb Bayerns erweisen sich die Regierungsbezirke Oberbayern, insbesondere die Region südlich von München, sowie Oberfranken, vornehmlich um die Städte Bamberg, Coburg und Hof. Dies sind Ergebnisse aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie durchgeführt wurde und die auf Daten des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP) basiert. Mit inzwischen vorliegenden Daten auch für das Jahr 2012 wurden die Ergebnisse für das Gründungsgeschehen bis an den aktuellen Rand fortgeschrieben.

 

Die Studie attestiert Bayern eine im Vergleich zu anderen westdeutschen Flächenländern sehr rege Gründungstätigkeit, mit einer modernen Branchenstruktur der Neugründungen. Letztere resultiert unter anderem daraus, dass Bayern bei einem Vergleich der Gründungsintensitäten (Anzahl aller Gründungen pro Jahr pro 10.000 Erwerbsfähige) in den forschungs- und wissensintensiven Branchen einen herausgehobenen Platz unter den westdeutschen Flächenländern einnimmt. So liegt die jährliche Anzahl von Gründungen in den Branchen der Industrieunternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, nahezu über den gesamten Betrachtungszeitraum seit dem Jahr 2000 hinweg an zweiter Stelle hinter der Gründungsintensität von Baden-Württemberg. In den Branchen der wissensintensiven Dienstleistungen weist Bayern in diesem Zeitraum sogar durchgängig deutlich höhere Gründungsintensitäten auf als die Vergleichsländer.

 

Bei einem Vergleich der Gründungsintensitäten der sieben bayerischen Regierungsbezirke Ober- und Niederbayern, Oberpfalz, Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie Schwaben zeigt sich, dass Oberbayern und Oberfranken hier klar an der Spitze liegen.  Dabei hat Oberbayern seine Stärke bei Gründungen in den Branchen der  wissensintensiven Dienstleistungen und Oberfranken dominiert bei den Gründungen in der  forschungsintensiven Industrie.

 

(Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsförderung, ZEW)

Wirtschaft steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist deutlich gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird von den Unternehmen wieder besser eingeschätzt. Die Erwartungen an den weiteren Geschäftsverlauf sind auf den höchsten Wert seit Frühjahr 2011 gestiegen. Die deutsche Wirtschaft blickt zuversichtlich auf die kommenden Wintermonate. 

Der Geschäftsklimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe ist kräftig gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird wieder positiver eingeschätzt. Die Erwartungen der Industriefirmen sind merklich optimistischer ausgefallen als noch im Vormonat. Vom Export werden verstärkte Impulse erwartet.

In den beiden Handelsstufen hat sich das Geschäftsklima verbessert. Im Einzelhandel blicken die Unternehmen deutlich optimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf, während die aktuelle Geschäftslage weitgehend unverändert geblieben ist. Im Großhandel sind die Unternehmen zufriedener mit der aktuellen Geschäftssituation. Sie schauen zudem mit merklich gestiegener Zuversicht auf die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex nach sieben Rückgängen in Folge wieder deutlich gestiegen. Obwohl die aktuelle Geschäftslage etwas weniger positiv beurteilt worden ist, schauen die Baufirmen erheblich optimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf als noch im Vormonat.

(Quelle: ifo Institut)

Offensive Mittelstand

Seit September 2013 ist die xGAP Unternehmensberatung zertifizierter Berater und Dozent der Offensive Mittelstand.Logo OM S

Die Offensive Mittelstand ist ein Zusammenschluss von Fachverbänden, Ministerien, Krankenkassen und Unternehmen. Ziel der „Offensive Mittelstand“ ist es kleine und mittlere Unternehmen zu fördern und noch besser aufzustellen. Erfreulich für die Unternehmen: für die Beratung stehen staatliche Fördergelder zur Verfügung.

Renommierte Offensive Mittelstand Mitglieder sind u.a.:

  • BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.
  • Bertelsmann Stiftung
  • Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
  • Fachhochschule des Mittelstands
  • IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
  • Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
  • itb – Institut für Technik der Betriebsführung
  • RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft
  • Verband Deutscher Sicherheitsingenieure – VDSI
  • Diverse Krankenkassen: u.a. AOK, IKK Classic, BKK-Akademie
  • ZDH – Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.
  • Bund der Selbständigen Bayern e.V.
  • Steinbeis-Beratungszentrum Finanzen.Kommunikation.Training
  • Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
  • Wirtschaftsförderung Landeshauptstadt Stuttgart

Ein zentrales Instrument ist der INQA Unternehmens-Check „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“. Hier können sich Unternehmen nach standardisierten Abläufen analysieren lassen. Mit den Ergebnissen werden konkrete Optimierungs-Massnahmen und Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erarbeitet. Bei der Umsetzung der Ergebnisse helfen die unterschiedlichen Kompetenzen der im Beraternetzwerk zusammengeschlossenen Berater um die optimalen Ergebnisse für die Unternehmen zu erzielen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 
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Konjunktur steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist das fünfte Mal in Folge gestiegen. Zwar beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als etwas weniger zufriedenstellend als im Vormonat. Die Erwartungen an die weitere Geschäftsentwicklung sind aber erneut optimistischer ausgefallen. Die deutsche Wirtschaft ist mit Zuversicht in den Herbst gestartet. 

Der Geschäftsklimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe ist erneut gestiegen. Die aktuelle Ge-schäftslage wird etwas weniger positiv beurteilt. Jedoch sind die Erwartungen an den weiteren Geschäfts-verlauf auf den höchsten Wert seit Juni 2011 gestiegen. Auch vom Export werden weiterhin Impulse erwar-tet.

Im Einzelhandel ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Insbesondere die Erwartungen fielen erheblich optimistischer aus und sind auf den höchsten Wert seit Februar 2011 gestiegen. Auch mit ihrer aktuellen Geschäftslage sind die Einzelhändler wieder zufriedener. Im Großhandel hingegen hat der Ge-schäftsklimaindex etwas nachgegeben. Während die Großhändler leicht optimistischer auf die weitere Geschäftsentwicklung blicken, schätzen sie die aktuelle Situation etwas weniger positiv ein.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gesunken, befindet sich historisch betrachtet jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die aktuelle Geschäftslage wird wieder etwas günstiger beur-teilt. Die Baufirmen blicken jedoch skeptischer auf den weiteren Geschäftsverlauf.

(Quelle: ifo Geschäftsklima www.ifo.de)