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Gründungen nehmen zu

Mehr Gründer in Deutschland

Die Gründung von Unternehmen haben in Vergleich zum Vorjahr zugenommen. So haben sich 93.000 Existenzgründer mehr im Jahr 2013 selbständig gemacht.

Dies stellt eine positive Entwicklung des Gründungsverhaltens in Deutschland dar. Im Jahr 2013 haben insgesamt 868.000 Personen eine selbständige Tätigkeit angemeldet. Dies sind rund 12% oder 93.000 Gründungen mehr als im Vorjahr.

Sehr häufig führt der Weg in die Selbständigkeit über die Gründung im Nebenerwerb. So fällt ein Grossteil der Gründungen in diesen Bereich. Eine Gründung im Nebenerwerb kann dann zu einem späteren Zeitpunkt in eine Gründung im Vollerwerb geändert werden.

Für das Jahr 2014 wird ein weiterer Anstieg der Gründungen erwartet, denn die Konjunkturerwartungen sind sehr positiv. Dies betrifft sowohl die Gründung in Handel und Handwerk sowie die Freien Berufe.

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw)

 

 

 

Eigenschaften eines Unternehmers

Eigenschaften eines Unternehmers

Mit der Überlegung sich selbständig zu machen kommt automatisch auch die Frage auf, ob man sich bewusst ist, was dies bedeutet und welche Tragweite diese Entscheidung hat. Somit reicht es nicht aus, sich einfach vorzustellen, das die Tätigkeit als Angestellter auch einfach als Selbständiger ausgeübt werden kann. Hinzu kommt die Sichtweise, dass man das, was der Chef bisher gemacht hat, selber bestimmt viel besser machen könnte.

In der Selbständigkeit kommt es ausschliesslich auf sie als Person an. Hierbei ist es wichtig, dass sie für sich selber einschätzen können:

  • Wie meistern sie Herausforderungen
  • Wie gehen sie mit Rückschlägen um
  • Sind sie absolut überzeugt von ihrem Vorhaben
  • Können sie andere Menschen motivieren
  • Können sie mit Kritik umgehen
  • Haben sie Durchhaltevermögen

 

Ein Unternehmer muss gewisse Eigenschaften mitbringen, um auf dem nicht immer einfachen Weg der Selbständigkeit bestehen zu können. Er muss sich durchbeissen wollen und können.

Folgende wichtige Eigenschaften sollte ein Unternehmer mitbringen:

1. Positive Grundhaltung und Ausdauer

Der typische Unternehmer zeichnet sich durch seine positive Grundhaltung aus. Er ist ein positiv denkender Mensch und von seiner Sache und vor allem seinem Geschäftsvorhaben überzeugt. Diese positive Grundeinstellung und Überzeugung von seiner Idee verhilft ihm, die Ausdauer zu entwickeln, seine Idee voranzubringen und mögliche Rückschläge zu verkraften um seine Vision zu realisieren.

2. Begeisterungsfähigkeit und Überzeugungskraft

Der Unternehmen hat eine Vision und weiss andere dafür zu begeistern. Dies mündet darin, dass sie als Unternehmer überzeugend ihre Visionen und Ideen darstellen und somit Dritte dafür begeistern können. Hierbei gilt, sie können nur andere mit ihrer Idee erwärmen, wenn sie selber dafür brennen.

3. Fachliche Kompetenz

Wer erfolgreich sein möchte, der sollte sich mit dem Thema gut auskennen. Hierbei zählt auch das Team, das die fachlichen Kenntnisse abdeckt. Kenntnisse über die Grösse des Marktes und die damit erzielbaren Möglichkeiten sind genauso wichtig, wie Kenntnisse darüber, was denn genau mein Alleinstellungsmerkmal (USP) ist. Wie grenze ich mich mit meiner Idee oder meinem Produkt von anderen Marktteilnehmern ab.

4. Soziale Kompetenz

Naben der fachlichen Kompetenz ist die soziale Kompetenz erforderlich. Ein guter Unternehmer und Firmenlenker kann Defizite in der fachlichen Kompetenz haben, wenn er dies durch gute Mitarbeiter ausgleicht. Aber die soziale Kompetenz sollte er mitbringen. Denn hierbei geht es darum, das der Unternehmer die Personen in seinem Umfeld dazu bewegen kann ihn zu unterstützen. Dies können auf der einen Seite potenzielle Geldgeber (Banken, Investoren, etc.) sein als auch die Mitarbeiter (Angestellte oder freie Mitarbeiter). Hierzu bedarf es der Gabe, sich in seine Mitmenschen hineinzudenken und somit besser mit ihnen zu kommunizieren. Genau dies verschafft dem Unternehmer den Vorteil um die Unternehmensziele zu erreichen.

5. Visionäre Fähigkeiten

Aus einer Idee entsteht die Vision und durch die Vision entsteht die Gründung und der Unternehmensaufbau. Der Unternehmer besitzt also die Fähigkeit sich etwas vorzustellen, was es in dieser Art und Weise noch nicht gibt. Dies können sowohl Produkte als auch Dienstleistungen sein. Visionäre werden oftmals von ihrem Umfeld belächelt.

 

Die Kombination und gesunde Mischung aus den Punkten und Fähigkeiten tragen dazu bei den Gründer und Selbständigen zu einem erfolgreichen Unternehmer zu machen.

Um dies zu unterstützen werden Gründer und Unternehmer durch Fördermittelprogramme unterstützt. Über das Kontaktformular können weitere Informationen angefragt werden.

 

GmbH Gründung – Was ist zu beachten

Die Kurzform GmbH steht für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft bei der die Haftung auf das Vermögen der Gesellschaft beschränkt ist.

Folgende Informationen sind bei der Gründung einer GmbH zu beachten.

1. GmbH Gründung
2. Haftung der Gesellschafter
3. Gesellschaftervertrag
4. Kapital
5. Einlagen
6. Name und Gegenstand der GmbH
7. Geschäftsführer
8. Beurkundung und Eintragung ins Handelsregister
9. Gewerbeanmeldung

 

1. GmbH Gründung

Mit der Gründung der GmbH entsteht eine juristische Person. Diese GmbH hat eigene Rechte und Pflichten sowie einen eigenen Namen der durch die Abkürzung GmbH ergänzt wird.

Die Rechte und Pflichten der GmbH stehen nicht in einer Verbindung zu deren Gesellschaftern. Die GmbH kann selbst klagen und verklagt werden. Weiter kann die GmbH Eigentümerin von Vermögen, Grundstücken und beweglichen Sachen sein. Eine GmbH kann auch durch einen Gesellschafter gegründet werden (Einmann-GmbH). Ausländer haben auch die Möglichkeit eine GmbH zu gründen oder sich an einer GmbH zu beteiligen.

2. Haftung der Gesellschafter

Die GmbH haftet für ihre Verbindlichkeiten mit dem gesamten GmbH Vermögen. Die Gesellschafter sind mit ihrer Haftung auf ihre Einlage beschränkt.

3. Gesellschaftervertrag

Eine GmbH kann nur mit einem schriftlichen Vertrag gegründet werden. Dieser Gesellschaftervertrag muss notariell beurkundet sein. Im Gesellschaftervertrag muss angegeben sein:

  • Name der Gesellschaft (Firma)
  • Unternehmensgegenstand (Tätigkeiten)
  • Sitz der Gesellschaft
  • Höhe des Stammkapitals
  • Einlagen der Gesellschafter

4. Kapital

Das Mindeststammkapital einer GmbH beträgt EUR 25.000,00

5. Einlagen

Das Stammkapital kann aus Bar- und Sacheinlagen bestehen. Bei einer Bargründung muss mindestens die Hälfte des gesetzlichen Mindeststammkapitals (EUR 12.500,00) eingezahlt sein. Neben der Bargründung gibt es auch die Sachgründung.

6. Name und Gegenstand einer GmbH

Der Name der GmbH (Firma) ist frei wählbar. Wichtig ist, dass der Name unterscheidungskräftig ist und zu dem Namen immer der Begriff GmbH mitgeführt wird.

7. Geschäftsführer

Die Gesellschafter entscheiden über den Geschäftsführer. Grundsätzlich können auch Ausländer Geschäftsführer werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass eine Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis der Bundesrepublik Deutschland besteht. Die Geschäftsführer müssen schriftlich versichern, dass keine Umstände vorliegen, die ihrer Bestellung zum Geschäftsführer widersprechen (Insolvenzverfahren, Gewerbeuntersagung, etc.)

8. Beurkundung und Eintragung ins Handelsregister

Hierfür muss ein Notar hinzugezogen werden. Der Notar beurkundet den Gesellschaftervertrag sowie die Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister.

9. Gewerbeanmeldung

Nach der Eintragung ins Handelsregister ist bei der zuständigen Behörde eine Gewerbeanmeldung zu beantragen.

Info: Bei dieser Beschreibung handelt es sich um eine verkürzte Darstellung zum Thema GmbH Gründung.  Diese Darstellung ersetzt keine Beratung durch einen Experten, wie Steuerberater, Anwalt für Gesellschaftsrecht, Notar, Unternehmensberater

 

 

Unternehmensgründung in Deutschland – Bayern Spitze

Die Unternehmensgründungen in den großen westdeutschen Flächenstaaten sind in den Jahren 2000 bis 2012 – abgesehen von zwei kurzen Zwischenhochs – zurückgegangen. Bayern zeigt sich von diesem Trend weniger stark betroffen als etwa Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Sowohl bei einer Betrachtung der Gründungen über alle Branchen als auch der Gründungen in den besonders wichtigen forschungs- und wissensintensiven Branchen liegt Bayern seit dem Jahr 2008 vor den anderen westdeutschen Flächenstaaten.

 

Als Gründungsschwerpunkte innerhalb Bayerns erweisen sich die Regierungsbezirke Oberbayern, insbesondere die Region südlich von München, sowie Oberfranken, vornehmlich um die Städte Bamberg, Coburg und Hof. Dies sind Ergebnisse aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie durchgeführt wurde und die auf Daten des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP) basiert. Mit inzwischen vorliegenden Daten auch für das Jahr 2012 wurden die Ergebnisse für das Gründungsgeschehen bis an den aktuellen Rand fortgeschrieben.

 

Die Studie attestiert Bayern eine im Vergleich zu anderen westdeutschen Flächenländern sehr rege Gründungstätigkeit, mit einer modernen Branchenstruktur der Neugründungen. Letztere resultiert unter anderem daraus, dass Bayern bei einem Vergleich der Gründungsintensitäten (Anzahl aller Gründungen pro Jahr pro 10.000 Erwerbsfähige) in den forschungs- und wissensintensiven Branchen einen herausgehobenen Platz unter den westdeutschen Flächenländern einnimmt. So liegt die jährliche Anzahl von Gründungen in den Branchen der Industrieunternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, nahezu über den gesamten Betrachtungszeitraum seit dem Jahr 2000 hinweg an zweiter Stelle hinter der Gründungsintensität von Baden-Württemberg. In den Branchen der wissensintensiven Dienstleistungen weist Bayern in diesem Zeitraum sogar durchgängig deutlich höhere Gründungsintensitäten auf als die Vergleichsländer.

 

Bei einem Vergleich der Gründungsintensitäten der sieben bayerischen Regierungsbezirke Ober- und Niederbayern, Oberpfalz, Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie Schwaben zeigt sich, dass Oberbayern und Oberfranken hier klar an der Spitze liegen.  Dabei hat Oberbayern seine Stärke bei Gründungen in den Branchen der  wissensintensiven Dienstleistungen und Oberfranken dominiert bei den Gründungen in der  forschungsintensiven Industrie.

 

(Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsförderung, ZEW)

Gründertag 21.11.2013

Anlässlich der Gründerwoche 2013 als Initiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie der europäischen KMU Woche bieten wir als Partner dieser Initiative folgende Veranstaltung an:

Thema: Fördermittel für Gründer und Unternehmen

Zielgruppe: Unternehmer, Gründer und Interessierte zu den Themen Kundengewinnung und Kapitalbeschaffung.

Agenda

16:00 Get together
16:15 Begrüssung
16:20 Fördermittel für Gründer, Unternehmer und Unternehmen
16:50 Rückfragen
17:00 Kundengewinnung und Kundenbindung durch ein strukturiertes Backoffice
17:30 Rückfragen und lockere Diskussionsrunde
19:00 Ende

Ort: München-Schwabing
Tag: Donnerstag, 21.11.2013
Zeitraum: 16:00 – 19:00 Uhr
Sprache: deutsch
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei
Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist limitiert (Anmeldung erforderlich)

Aufgrund der limitierten Anzahl von Plätzen ist eine Anmeldung pro Person erforderlich. Zur Anmeldung füllen Sie bitte die Felder aus. Dies gilt auch für Begleitungen. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Terminbestätigung mit den Eventdetails.

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Rückblick: Existenzgründung 2012 – Ausblick 2013

Im Jahr 2012 hat die Agentur für Arbeit insgesamt 20.600 mal den Gründungszuschuss (GZ) an Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist dies ein Rückgang von mehr als 75%.

Dies ist sehr stark auf die geänderten Bedingungen zurückzuführen.

Neben dem Gründungszuschuss ist auch bei der Bewilligung von Einstiegsgeld (ESG) ein Rückgang zu erkennen. Jedoch liegt der Rückgang bei ca. 30%. In Summe haben in 2012 ca. 7.800 Gründer aus ALG2 die Fördermittel in Form des Einstiegsgeldes erhalten.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 mehr als 28.000 Gründungen mit Fördermitteln bezuschusst.

Die Werte beziehen sich auf ganz Deutschland.

Der Rückgang der Förderungen zum Vorjahr 2011 ist unter anderem dadurch zu erklären, dass weniger Gründer einen Antrag auf Gründungszuschuss oder einen Antrag auf Einstiegsgeld gestellt haben. Die Arbeitsamtberater  haben sehr stark versucht, möglichst viele Gründungswillige davon abzuhalten den Antrag auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu stellen.

Sehr häufig wurden durch die Arbeitsamtberater allgemeine und teilweise unrichtige Behauptungen aufgestellt, wie „Es sind keine Mittel mehr vorhanden“ oder „Sie haben in Ihrer Branche keine Aussicht auf einen Zuschuss.“

Wer von seiner Sache überzeugt ist, der lässt sich nicht abwimmeln.

Eine gute Vorbereitung ist das „A“ und „O“. Denn wer von seinem Gründungsvorhaben und von seiner Geschäftsidee überzeugt ist, der holt sich die Fachleute zur Seite und stellt einen gut vorbereiteten Antrag. Hierzu gehört ein schlüssiger Businessplan mit aussagefähigem Finanzplan.

Die Gründer, die sich gut beraten lassen und sich gut vorbereiten haben eine sehr gute Chance den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld zu erhalten.

Was viele Gründer nicht wissen, die Vorbereitungsmassnahmen für die Gründung bis hin zum Businessplan werden in vielen Bundesländern auch gefördert. Wichtig ist immer die rechtzeitige Beantragung, die vorher erfolgen muss.

Gerade dies zeigt sich auch in der weiteren Vorgehensweise nach Abgabe des Antrages auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld. So wurden in 2012 diverse Anträge von der Arbeitsagentur pauschal abgelehnt. Hier hat sich gezeigt, dass diese erste Ablehnung bei den zuständigen Gerichten nicht auf Zustimmung gestossen ist.

Die Gründer, die folglich gut beraten waren, die haben Widerspruch eingelegt und sind somit noch zu dem Zuschuss gekommen.

Ausblick 2013

Der Gründungszuschuss zählt auch in 2013 zu dem Fördermittel, das jeden Gründer finanziell gut entlasten kann und den Weg in die Selbständigkeit mit ebnen kann.

Eine professionelle Vorbereitung ist bei jeder Gründung unerlässlich, genauso wie die absolute Überzeugung des Gründers von seinem Geschäftsvorhaben.

Zu einer guten Vorbereitung zählt die professionelle Beratung sowie der Kampf um die Sache.

Sollten Sie eine Gründung planen, so zögern Sie nicht und nehmen Kontakt mit uns auf.

Gründung in Deutschland – Gründungsmonitor 2012

Im Jahr 2011 haben 835.000 Personen eine selbstständige Tätigkeit begonnen, 101.000 weniger als im Jahr zuvor. Der Rückgang ist vor allem auf eine geringere Zahl von Nebenerwerbsgründern zurückzuführen (-18 % auf 443.000 Personen), während die Zahl der Vollerwerbsgründer mit 392.000 Personen nahezu konstant blieb.
Der Rückgang der Gründungsaktivität ist zum einen das Resultat der guten Arbeitsmarktlage, sodass weniger Personen den Druck verspürten, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Zum anderen war der Sog der zwar positiven, jedoch in der zweiten Jahreshälfte deutlich nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrageentwicklung auf die Umsetzung von Gründungsplänen nicht mehr so stark wie im Jahr zuvor. Im Vollerwerb wurden diese dämpfenden Einflüsse durch die zum Jahresende in Kraft getretene Änderung des Gründungszuschusses kompensiert, die Gründer aus der Arbeitslosigkeit dazu bewegte, ihre Gründungsvorhaben noch im Jahr 2011 umzusetzen, um die günstigeren alten Förderbedingungen zu nutzen.
Die Prognosen für das Jahr 2012 gehen von einer schwächeren Konjunktur aus. Wir erwarten aktuell nur noch ein Wachstum von 1,2 % nach 3,1 % im Jahr 2011. Zudem wird die Entspannung am Arbeitsmarkt deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen. In der Summe würden diese Effekte zu einer Seitwärtsbewegung bei der Gründerzahl führen. Allerdings werden sie vom stark dämpfenden Einfluss der restriktiveren Ausgestaltung des Gründungszuschusses durch die Bundesagentur für Arbeit überlagert. Insgesamt ist deshalb ein Rückgang der Gründungsaktivität im Jahr 2012 zu erwarten.
Im Bundesländervergleich weisen nach wie vor die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen die höchsten Gründerquoten auf. In diesen Ballungsräumen treffen große lokale Absatzmärkte und ein großes, vielfältig qualifiziertes Arbeitskräfteangebot aufeinander. Beide Faktoren wirken sich stimulierend auf die Gründungstätigkeit aus.
Von neu gegründeten Unternehmen gingen im Jahr 2011 mit rund 453.000 Vollzeitstellen (VZÄ) positive Effekte auf den Arbeitsmarkt aus, wenn auch in einem deutlich (-22 %) geringeren Umfang (129.000 VZÄ weniger) als im Jahr zuvor. Die geringere Gründungstätigkeit und der geringere Bedarf der Gründer an Arbeitskräften waren Ursachen dafür. Die Beschäftigungseffekte entfallen im Durchschnitt der Jahre 2008–2011 zu 55 % auf die Gründer selbst und zu 45 % auf die angestellten Mitarbeiter.
Der Anteil der Gründer, deren Hauptmotiv die Umsetzung einer Geschäftsidee ist und die von Anfang an Mitarbeiter beschäftigen – so genannte Entrepreneure – an allen Gründern ist relativ gering und liegt im Durchschnitt der Jahre 2008–2011 bei rund 14 %. Entrepreneure starten häufiger in Gründerteams, haben häufiger Managementerfahrung und setzen größere finanzielle Ressourcen ein. Ihre Gründungen sind im Vergleich zu den Projekten der so genannten Self-Employed bestandsfester. Self-Employed sind Gründer, die aufgrund fehlender Erwerbsalternativen oder anderer, nicht auf die Realisierung einer Geschäftsidee basierenden Motivationen ihre Selbstständigkeit starten und keine Mitarbeiter beschäftigen. Während nach 36 Monaten noch 83 % der Entrepreneur- Projekte am Markt sind, sind es von den Projekten der Self-Employed nur 71 %.
(Quelle: KfW)

Fördermittel für Unternehmen

Unternehmen aus Handel und Handwerk erhalten Zuschüsse für Beratungs-Dienstleistungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Europäischen Sozialfonds

Der Wettbewerb wird immer härter, und die Rahmenbedingungen verändern sich: Weil wirtschaftlicher Erfolg für Unternehmer keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wurde jetzt ein sinnvolles Förderprogramm neu aufgelegt und erweitert. Besonders weitreichend ist das Programm für Neugründungen sowie Unternehmer und Unternehmerinnen. Und auch größere Unternehmen kommen nun in den Genuss der Zuschüsse, da die Umsatzbegrenzung fast auf das vierzigfache angehoben wurde.

Hiervon profitieren Handelsbetriebe und Handwerksbetriebe aller Branchen.

Richtige Strategie und mehr Effizienz
Das Spektrum der geförderten Beratungsleistungen ist weit gefasst: Ziel ist es durch Coaching Lösungen für wirtschaftliche, technische, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen zu erarbeiten. Auch der Bereich Marketing ist eingeschlossen, damit Unternehmen sich an neue Wettbewerbsbedingungen anpassen können. Das Förderprogramm bietet optimale Möglichkeiten das Unternehmen für die kommenden Jahre zu positionieren. Fördermittel Bayern hilft hierbei. Wir geben die Informationen, die Sie benötigen. Dies bezieht sich auf Gründer, junge Unternehmen und auch Unternehmen im Bereich Nachfolge.

Ausgeschlossen sind lediglich Unternehmen die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen. Der Vorjahresumsatz darf 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro nicht überschreiten.

„90% der Existenzgründer, die eine Beratung in Anspruch genommen haben, überleben die ersten 5 Jahre.“ (Quelle: Creditreform und KfW)

Werden Sie erfolgreicher mit Fördermitteln und professioneller Unterstützung.

Seit vielen Jahren verhilft Fördermittel Bayern bundesweit Existenzgründern und jungen Unternehmen vor allem zu:

– Fördermitteln
– Fremdkapital
– Geschäftsideen
– Businessplanungen
– Tragfähigkeitsbescheinigungen
– Wachstum
– Kooperationen und Partnerprogramme
– Effektives Controlling

Unsere erfahrenen Berater sind gelistet bei anerkannten Instituten wie der KfW, dem Bundesministerium für Wirtschaft, der IHK, HWK und vielen anderen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

info@foerdermittel-bayern.de

 

Konsumklima weiterhin stabil

Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für September 2012

Nürnberg, 25. September 2012 – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im September uneinheitlich entwickelt. Die Konjunkturerwartung beendet ihre dreimonatige Talfahrt und legt leicht zu. Die Anschaffungsneigung kann ihr gutes Niveau beibehalten, während die Einkommenserwartung spürbare Einbußen hinnehmen muss. Der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober 5,9 Punkte und bleibt damit gegenüber September unverändert.

Die Furcht der deutschen Verbraucher vor einem Abgleiten der Konjunktur in die Rezession hat im September nicht weiter zugenommen, wie der leichte Anstieg der Konjunkturerwartung belegt. Dafür geraten die Einkommensaussichten in den Sog der schwächelnden Konjunktur . Sie verlieren deutlich. Dagegen trotzt die Anschaffungsneigung bislang den Abwärtstendenzen und hält ihr gutes Niveau. Das Konsumklima zeigt sich insgesamt unverändert. Dies liegt auch daran, dass die Sparneigung der Bürger nach wie vor rückläufig ist und damit die Konsumstimmung stützt.

 

Konjunkturerwartung: Talfahrt vorerst beendet

Nachdem die Konjunkturerwartung zuvor dreimal in Folge deutliche Einbußen hinnehmen musste, legt diese wieder zu.  Der Indikator legt um 1,7 Zähler zu und weist nun -17,2 Punkte auf. Damit hat sich der Konjunkturindikator zunächst einmal stabilisiert, allerdings auf einem niedrigen Niveau. Im Vorjahresvergleich zeigt sich  derzeit ein Minus von 22 Punkten. Mit dem leichten Anstieg der Konjunkturerwartung wurde im September ein weiteres Absinken des Indikators auf das Rezessionsniveau der Jahre 2008/2009 für den Moment verhindert. Damals lag er phasenweise unter -30 Punkten.

Ob dieser positive Trend anhält, lässt sich derzeit jedoch nicht genau abschätzen. Im zweiten Quartal hat sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland etwas verlangsamt. Ähnlich dürfte es auch im dritten Quartal aussehen. Zudem kann sich die deutsche Wirtschaft immer weniger den weitreichenden Rezessionstendenzen in Europa entziehen. Die Exporte in die kriselnden europäischen Staaten wie Griechenland, Spanien und Italien sind zuletzt eingebrochen. Sie können auch nur zu einem gewissen Teil durch Exportsteigerungen in Länder wie China oder die USA kompensiert werden. Dies zeigt sich auch beim ifo-Geschäftsklimaindex, der im September zum fünften Mal in Folge gesunken ist.

 (Quelle: GfK Gruppe)

 

Ludwig-Maximilians-Universität empfiehlt Zusammenarbeit

Die Firma xGAP Unternehmensberatung führte an der Ludwig-Maximilians-Universität im Rahmen einer Unternehmensgründung aus der Wissenschaft Beratungsleistungen durch.

Ziel des rund 12monatigen Projektes war die ganzheitliche Betreuung der Mitarbeiter des Start-up Unternehmens mit dem vorläufigen Namen „Supercut“ (jetzt „PerfectPattern GmbH“) in den Themen Marketing und Vertrieb.

Wichtig bei dem Coaching war, dass das Gründerteam intensiv zu den Details von Marketing und Vertrieb gecoached wurde. Es ging darum, engagierte junge Absoventen ohne Erfahrung in kürzester Zeit in die praktische Arbeit zu Markerting und Vertrieb einzuweisen.

Die Firma xGAP Unternehmensberatung überzeugte dabei vor allem durch hervorragendes Projektmanagement und Coaching, sowie durch schnelle Einarbeitung in die Materie, sehr großem Ideenreichtum, durch kreative Verbesserungsvorschläge auch bei dem Aufbau der Prozesse sowie durch Sorgfalt und Kulanz in der Startphase.

Die Firma xGAP Unternehmensberatung erledigte alle anfallenden Arbeiten stets sehr zügig, engagiert, kompetent und immer mit sehr hoher Qualität in den Resultaten.

Die Zusammenarbeit mit unserer fünfköpfigen Projektgruppe ist fachlich und persönlich als hervorragend zu bezeichnen.

Insgesamt sind wir außerordentlich zufrieden mit der Zusammenarbeit und mit den Resultaten, durch die sich die Prozesse in dem jungen Unternehmen effizient abwickeln lassen. Aus diesem Grund können wir die Zusammenarbeit mit der Firma xGAP Unternehmensberatung und insbesondere mit dem Geschäftsführer Herrn Joachim Gottwald uneingeschränkt weiterempfehlen und würden uns freuen, ebenfalls bald wieder ein gemeinsames Projekt mit der Firma xGAP Unternehmensberatung umzusetzen.

(xGAP Unternehmensberatung ist Partner von Fördermittel Deutschland)

20120714 Referenz LMU