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Konjunktur wieder besser

Konjunktur verbessert sich

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November auf 104,7 Punkte gestiegen, von 103,2 im Vormonat. Zuvor hatte sich das Geschäftsklima sechs Mal in Folge verschlechtert. Die aktuelle Geschäftslage wird von den Unternehmen etwas besser bewertet als im Vormonat. Auch die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate hellen sich auf. Der Abschwung ist zumindest unterbrochen.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator nach sechs Rückgängen in Folge gestiegen. Die Industriefirmen sind wieder zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf sind sie etwas weniger pessimistisch. Vom Exportgeschäft werden weitere Impulse erwartet.

Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima merklich verbessert. Die Großhändler bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich günstiger. Ihre Geschäftserwartungen haben sich wieder leicht ins Positive gedreht. Auch im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima aufgehellt. Nach einer minimal verbesserten Geschäftslage halten sich nun positive und negative Bewertungen genau die Waage. Der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Geschäfte hat deutlich abgenommen.

Im Bauhauptgewerbe hat sich die insgesamt günstige Geschäftslage nur minimal verschlechtert. Die deutliche Verbesserung der Erwartungen ist kalendertypisch. Dies hat positive Auswirkungen auf die Konjunktur.

(Quelle: ifo Institut)

Wirtschaft steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist deutlich gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird von den Unternehmen wieder besser eingeschätzt. Die Erwartungen an den weiteren Geschäftsverlauf sind auf den höchsten Wert seit Frühjahr 2011 gestiegen. Die deutsche Wirtschaft blickt zuversichtlich auf die kommenden Wintermonate. 

Der Geschäftsklimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe ist kräftig gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird wieder positiver eingeschätzt. Die Erwartungen der Industriefirmen sind merklich optimistischer ausgefallen als noch im Vormonat. Vom Export werden verstärkte Impulse erwartet.

In den beiden Handelsstufen hat sich das Geschäftsklima verbessert. Im Einzelhandel blicken die Unternehmen deutlich optimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf, während die aktuelle Geschäftslage weitgehend unverändert geblieben ist. Im Großhandel sind die Unternehmen zufriedener mit der aktuellen Geschäftssituation. Sie schauen zudem mit merklich gestiegener Zuversicht auf die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex nach sieben Rückgängen in Folge wieder deutlich gestiegen. Obwohl die aktuelle Geschäftslage etwas weniger positiv beurteilt worden ist, schauen die Baufirmen erheblich optimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf als noch im Vormonat.

(Quelle: ifo Institut)

Konjunktur weiter im Aufwärtstrend

Geschäftsklima im Mittelstand weiter im Aufwärtstrend

  • Geschäftserwartungen steigen deutlicher als die Lageurteile
  • Leichte Erwartungseintrübung bei Großunternehmen
  • Beschäftigungspläne erneut im Plus

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs fort. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen, der wichtigste Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers, verbessert sich im Oktober um 0,8 Zähler auf 15,1 Saldenpunkte – immerhin ein Siebenmonatshoch und mehr als ausreichend, um den leichten Rücksetzer aus dem Vormonat zu korrigieren.

Beide Klimakomponenten sind im Plus:

  • Die Geschäftserwartungen für das kommende Halbjahr ziehen um 1,3 Zähler auf 9,4 Saldenpunkte an. Damit tragen sie den Löwenanteil zu dem Anstieg bei. Der überproportionale Zuwachs bei den Geschäftserwartungen ist ein gutes Signal, da Investitions- und Arbeitsplatzentscheidungen vom Zukunftsvertrauen abhängen.
  • Demgegenüber verbessern sich die Urteile zur Geschäftslage nur leicht um 0,3 Zähler auf 20,5 Saldenpunkte. Die Lageurteile bewegen sich allerdings bereits seit einiger Zeit auf einem in historischer Perspektive recht hohen Niveau, das für eine aktuell gute wirtschaftliche Situation spricht.

Großunternehmen mit etwas reduziertem Optimismus 

Im Unterschied zu den Mittelständlern sind die Großunternehmen im Oktober etwas weniger optimistisch als im Monat davor. Gleichwohl gibt dies wenig Anlass zur Besorgnis. Der Erwartungsindikator verschlechtert sich zwar um 1,5 Zähler auf 7,5 Saldenpunkte. Damit wird aber nur die Hälfte des spürbaren Zuwachses aus dem Vormonat korrigiert – der Aufwärtstrend ist also nach wie vor intakt. Wesentliche Gründe für den etwas reduzierten Optimismus der großen, stark im Exportgeschäft engagierten Firmen dürften der inzwischen überwundene „government shutdown“ in den USA, die politischen Turbulenzen in Italien sowie der steigende Eurokurs gewesen sein. Die Lageurteile der Großunternehmen ziehen demgegenüber um 1,5 Zähler auf 16,6 Saldenpunkte an, sodass das Geschäftsklima im Ergebnis auf der Stelle tritt (-0,1 Zähler auf 12,2 Saldenpunkte).

Beschäftigungserwartungen auf Neunzehnmonatshoch

Positive Signale kommen auch aus den Personalabteilungen. Die Firmen beider Unternehmensgrößenklassen setzen bei den Arbeitsplätzen zunehmend auf Expansion. Im Mittelstand verbessern sich die Beschäftigungserwartungen um kräftige 1,8 Zähler auf 10,6 Saldenpunkte. Dies ist der höchste Wert in gut anderthalb Jahren. Auch bei den Großunternehmen bleibt unter dem Strich ein – allerdings kleineres – Plus (+0,3 Zähler auf 11,9 Saldenpunkte). Inflationsgefahren sind dagegen nicht in Sicht: Die Absatzpreiserwartungen bewegen sich in beiden Unternehmensgrößenklassen unauffällig in der Nähe des langfristigen Durchschnitts.

Deutschland erholt sich – wenn auch Europa Fortschritte macht

Mit dem Oktober-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers sehen wir unser Konjunkturbild bestätigt. Die schon seit längerem gute Binnennachfrage wird zunehmend durch die Aufhellung des europäischen und internationalen Umfeldes unterstützt. Deutschland ist auf dem Weg der Erholung, auch wenn man sich nach dem witterungsbedingten Sprung im Frühjahr kurzfristig wieder auf moderatere BIP-Quartalsraten einstellen muss. 2014 kann die Wirtschaftsleistung erstmals seit drei Jahren wieder schneller wachsen als im langfristigen Trend, sodass sich die Unterauslastung der Produktionskapazitäten zurückbilden wird. Wir erwarten ein Realwachstum von bis zu 2 % im kommenden Jahr, begleitet von einer anziehenden Investitionstätigkeit. Allerdings darf man die Risiken nicht vernachlässigen. In der Eurozone könnte die weitere Stabilisierung nicht nur von Finanzierungsengpässen behindert werden. Auch eine weitere Aufwertung des Euro käme für Europa zur Unzeit.

(Quelle: KfW.de)

Konjunktur steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist das fünfte Mal in Folge gestiegen. Zwar beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als etwas weniger zufriedenstellend als im Vormonat. Die Erwartungen an die weitere Geschäftsentwicklung sind aber erneut optimistischer ausgefallen. Die deutsche Wirtschaft ist mit Zuversicht in den Herbst gestartet. 

Der Geschäftsklimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe ist erneut gestiegen. Die aktuelle Ge-schäftslage wird etwas weniger positiv beurteilt. Jedoch sind die Erwartungen an den weiteren Geschäfts-verlauf auf den höchsten Wert seit Juni 2011 gestiegen. Auch vom Export werden weiterhin Impulse erwar-tet.

Im Einzelhandel ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Insbesondere die Erwartungen fielen erheblich optimistischer aus und sind auf den höchsten Wert seit Februar 2011 gestiegen. Auch mit ihrer aktuellen Geschäftslage sind die Einzelhändler wieder zufriedener. Im Großhandel hingegen hat der Ge-schäftsklimaindex etwas nachgegeben. Während die Großhändler leicht optimistischer auf die weitere Geschäftsentwicklung blicken, schätzen sie die aktuelle Situation etwas weniger positiv ein.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gesunken, befindet sich historisch betrachtet jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die aktuelle Geschäftslage wird wieder etwas günstiger beur-teilt. Die Baufirmen blicken jedoch skeptischer auf den weiteren Geschäftsverlauf.

(Quelle: ifo Geschäftsklima www.ifo.de)

Konjunktur steigt weiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist das dritte Mal in Folge gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird positiver als im Vormonat eingeschätzt. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich zwar minimal abgeschwächt, die Unternehmen blicken aber nach wie vor verhalten optimistisch in die Zukunft. Am Konjunkturhimmel zeigen sich nur wenige Wolken.

Der Geschäftsklimaindikator für das Verarbeitende Gewerbe ist leicht gestiegen. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage hat sich zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Geschäftserwartungen sind ganz leicht gesunken, liegen aber nach wie vor im positiven Bereich. Die Kapazitätsauslastung ist um mehr als einen Prozentpunkt gestiegen. Die Exporterwartungen sind nach dem starken Anstieg im Vormonat wieder etwas zurückgegangen. Die Firmen erwarten jedoch weiterhin expansive Impulse vom Auslandsgeschäft.

In den beiden Handelsstufen ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Im Einzelhandel sind die Firmen wieder deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen sind auf den höchsten Wert seit April 2012 gestiegen. Auch im Großhandel bewerten die Firmen die Geschäftssituation positiver als im Vormonat. Jedoch nahm die Skepsis mit Blick auf den zukünftigen Geschäftsverlauf zu.

Im Bauhauptgewerbe hat der Geschäftsklimaindikator erneut nachgegeben. Insbesondere die Geschäftserwartungen der Baufirmen sind verhaltener als im Vormonat. Auch die aktuelle Geschäftslage wird etwas weniger positiv eingeschätzt, sie ist aber nach wie vor sehr gut.

(Quelle: ifo Geschäftsklimaindex)

Konjunktur: Zuversicht kehrt zurück

  • Leichtes Klimaplus dank besserer Geschäftserwartungen
  • Flut wirkt sich kaum auf Urteile zur Geschäftslage aus
  • Industrie wird zunehmend Hoffungsträger für Konjunktur

Die Zuversicht der deutschen Mittelständler nimmt im Juni zu: Zum zweiten Mal in Folge verbessert sich ihr Geschäftsklima, der Hauptindikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers – diesmal um 0,5 Zähler auf 11,7 Saldenpunkte. Die Aufhellung ist damit zwar wie schon im Mai nur moderat, doch sind es im Unterschied zum Vormonat die Geschäftserwartungen, die das aktuelle Klimaplus tragen (+1,6 auf 5,1 Saldenpunkte). Dies ist ein gutes Signal, denn nur wenn die Firmen ihre künftigen Geschäfte besser einschätzen, dann sind sie auch bereit zu Investitionen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Urteile zur Geschäftslage hingegen geben im Juni trotz der verheerenden Flut in Süd- und Ostdeutschland nur leicht um 0,6 Zähler auf 18,0 Saldenpunkte nach.

„Die erneute Stimmungsaufhellung im Mittelstand ist erfreulich und keine Selbstverständlichkeit angesichts der Flutschäden, der Rezession in der Eurozone und den zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturindikatoren aus China“, kommentiert Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Sie spricht dafür, dass sich die deutsche Konjunktur wie von uns erwartet im weiteren Jahresverlauf allmählich beleben dürfte.“

Auch bei den Großunternehmen verbessert sich die Stimmung, sogar stärker als im Mittelstand. Sie schätzen im Juni ihre aktuelle Geschäftslage (+0,7 Zähler auf 12,1 Saldenpunkte), besonders aber ihre Geschäftserwartungen (+3,7 Zähler auf 5,5 Saldenpunkte) günstiger ein als im Mai. Ihr Geschäftsklima zieht um 2,2 Zähler auf 9,0 Saldenpunkte an und liegt damit nur noch um rund drei Punkte unter dem mittelständischen Geschäftsklima. Bei den Geschäftserwartungen lassen die Großunternehmen den Mittelstand sogar erstmals seit zwei Jahren wieder knapp hinter sich.

Höher war der Erwartungsindikator der stark international orientierten Großunternehmen zuletzt im Juli 2011. Das deutet darauf hin, dass die Firmen immer mehr auf eine Erholung des Exportgeschäfts setzen.

Hierzu passt die umfassende Stimmungsaufhellung im exportstarken Verarbeitenden Gewerbe: Das Geschäftsklima verbessert sich sowohl in der Großindustrie (+1,6 Zähler auf 8,7 Saldenpunkte) als auch im industriellen Mittelstand (+2,1 Zähler auf 9,1 Saldenpunkte). Die Industrie wird damit zunehmend zum Hoffnungsträger für die Erholung. Im Branchenvergleich liegt das Industrieklima inzwischen auf dem zweiten Platz – nach dem Bau, der trotz eines Rücksetzers bei den großen Baufirmen weiterhin mit großem Abstand führt.

Zeuner: „Die Stimmungsverbesserung in der Exportwirtschaft zeigt: die Firmen sehen Stabilisierungsansätze in der Eurozone und bewerten sie höher als das Risiko eines Nachfragerückgangs in China.“

(Quelle: KfW.de)

 

Konjunktur legt weiter zu

Die Verbraucherstimmung behauptet sich im Mai weiterhin sehr gut. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen leicht zu, während die Anschaffungsneigung ihr insgesamt sehr hohes Niveau noch einmal bestätigt. Für Juni prognostiziert der Gesamtindikator 6,5 Punkte nach 6,2 Punkten im Mai.

Obwohl die EU-Kommission für die Eurozone in diesem Jahr eine Rezession prognostiziert hat, lassen sich die deutschen Verbraucher in ihrem Optimismus weiterhin nicht beeinträchtigen. Offenbar ist ihr Augenmerk in erster Linie auf die guten und stabilen Rahmenbedingungen in Deutschland gerichtet. Eine auf hohem Niveau befindliche Beschäftigung, gute Tarifabschlüsse sowie eine sinkende Inflation stützen die gute Stimmung. Folglich legen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung im Mai leicht zu. Im Sog dieser Entwicklung behauptet auch die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr gutes Niveau eindrucksvoll.

Zusätzlich wird die positive Entwicklung des Konsumklimas durch die niedrige Sparneigung gestützt, die im Mai auf einen neuen historischen Tiefstwert gesunken ist. Dies ist vermutlich auch auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank zurückzuführen, die Zinsen in der Eurozone noch einmal zu senken, um die Konjunktur anzukurbeln.

Konjunkturerwartung: leichte Verbesserung 

Nach den leichten Verlusten im Vormonat steigt die Konjunkturerwartung im Mai mit 1,3 Zählern wieder etwas. Mit aktuell -0,2 Punkten liegt der Indikator damit in etwa auf seinem langjährigen Durchschnitt von null Punkten.

Diese insgesamt eher zögerliche Erholung deckt sich mit der tatsächlichen Entwicklung in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber der Vorperiode nur minimal um 0,1 Prozent zu. Dies deutet darauf hin, dass sich die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf des Jahres 2013 erholen kann, dieser Prozess aber eher schleppend verlaufen dürfte. Vor allem die Investitionen der Unternehmen zeigen sich gegenwärtig noch sehr verhalten. Gegen eine dynamischere Entwicklung spricht die Rezession in vielen Staaten der Eurozone, die wichtige Handelspartner für Deutschland sind. Folglich dürften sich auch die Exporte in diesen Wirtschaftsraum vermutlich moderat entwickeln.

Einkommenserwartung: leichter Anstieg

Nach dem leichten Zuwachs im April gewinnt die Einkommenserwartung auch im Mai an Wert. Ein Plus von 3,1 Punkten bedeutet aktuell einen Stand von 33,9 Zählern. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Juli 2012 mit gut 36 Punkten gemessen.

Offenbar stützen sich die deutschen Konsumenten derzeit in erster Linie auf die überaus positiven inländischen Rahmenbedingungen, wenn es um die weiteren Aussichten für ihre finanzielle Situation geht. Ein nach wie vor stabiler Arbeitsmarkt, im Vergleich zu den Vorjahren verbesserte Tariferhöhungen für eine Reihe von Beschäftigten in Verbindung mit einer rückläufigen Inflationsrate lassen die Verbraucher mehrheitlich vermuten, dass sie auch real mehr Geld in der Tasche haben werden. Diese Annahme ist nicht unbegründet, wie der kürzlich ausgehandelte Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Bayern beweist. Demnach erhalten die Beschäftigten in dieser großen und wichtigen Branche ab Juli 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt, im Mai 2014 noch einmal 2,2 Prozent. Aktuell ist dieser Abschluss bereits von fünf weiteren Regionen übernommen worden. Weitere Übernahmeverhandlungen stehen derzeit an. Es gilt als ziemlich sicher, dass auch diese erfolgreich verlaufen werden.

(Quelle: GfK SE)

ifo Geschäftsklimaindex steigt erneut

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist das dritte Mal in Folge gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird nach einem Rückgang im Vormonat wieder etwas positiver beurteilt. Zudem haben sich die Aussichten auf die kommende Geschäftsentwicklung erneut deutlich verbessert. Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsvoll ins neue Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich der Anstieg des Geschäftsklimaindikators weiter fortgesetzt. Die Industriefirmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufriedener als im Vormonat. Die Erholung der Erwartungen bezüglich des weiteren Geschäftsverlaufs hat sich im neuen Jahr fortgesetzt. Der Optimismus kehrt zurück. Auch die Kapazitätsauslastung ist nach drei Rückgängen in Folge wieder gestiegen.

Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima hingegen eingetrübt. Die Großhändler sind mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden und blicken zudem etwas pessimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf. Im Einzelhandel ist der Geschäftsklimaindex geringfügig gestiegen. Dies ist auf eine minimal bessere Einschätzung der Geschäftslage zurückzuführen, während die Erwartungen der Unternehmen unverändert sind.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Dies ist vor allem auf erheblich optimistischere Erwartungen zurückzuführen, die zuletzt im März 2012 dieses hohe Niveau erreichten. Auch die Einschätzung der aktuellen Lage verbesserte sich.

Hans-Werner Sinn
Präsident des ifo Instituts

(Quelle: ifo Institut)

 

Legende

Das ifo Geschäftsklima basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungenfür die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit „gut“, „befriedigend“ oder „schlecht“ und ihre Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monaten als „günstiger“, „gleich bleibend“ oder „ungünstiger“ kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten „gut“ und „schlecht“, der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten „günstiger“ und „ungünstiger“. Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Zur Berechnung derIndexwerte werden die transformierten Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2005 normiert.

Deutsche Wirtschaft wird Schwächephase bald überwinden

Im Schlussquartal 2012 wird die deutsche Wirtschaft um voraussichtlich 0,2 Prozent schrumpfen. Dies zeigt das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Dezember an. „Die Abkühlung der Weltkonjunktur und die Krise im Euroraum belasten die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr spürbar, die Flaute wird aber nicht lange anhalten“, kommentiert DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner die aktuelle konjunkturelle Entwicklung.

Die Industrie hat die Produktion im Schlussquartal kräftig zurückgefahren. „Die Nachfrage aus dem Euroraum war in den vergangenen Monaten schwach“, so Fichtner weiter. „Dazu kommt, dass die Unternehmen im Inland die Nachfrage nach Investitionsgütern massiv eingeschränkt haben.“

Die Weltkonjunktur wird nach Einschätzung des DIW Berlin jedoch allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Die deutschen Unternehmen, die gerade auch in den schnell wachsenden Schwellenländern gut aufgestellt sind, werden hiervon merklich profitieren und dann die günstigen Finanzierungsbedingungen mehr und mehr nutzen, um ihre Investitionen deutlich ausweiten. Dafür spricht auch die zuletzt deutlich aufgehellte Stimmung der Unternehmen. „Seit zwei Monaten blicken die stark vom Export abhängigen Industrieunternehmen wieder zuversichtlicher in die Zukunft“, so DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. „Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland schätzen die Unternehmen wieder deutlich positiver ein.“

Angesichts der sich bereits abzeichnenden Erholung dürfte auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt insgesamt gut bleiben. „Die Erwerbstätigenzahlen sinken zwar zunächst leicht, vor allem in der Industrie und bei den industrienahen Dienstleistern“, dämpft Fichtner allzu optimistische Erwartungen, „bereits ab Frühjahr werden die Unternehmen aber wohl wieder vermehrt Beschäftigung aufbauen. Die konjunkturelle Flaute werden sie weitgehend durch sinkende Arbeitszeiten abfedern.“ Die Einkommen werden nach Einschätzung des DIW Berlin in diesem Umfeld weiterhin spürbar steigen und den privaten Verbrauch ankurbeln.

 

(Quelle: DIW Berlin)

ifo Geschäftsklimaindex erneut gestiegen

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist erneut gestiegen. Die Firmen bewerten ihre aktuelle Lage zwar etwas weniger günstig als im Vormonat. Jedoch hat der Pessimismus bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung deutlich abgenommen. Die Unternehmen sind in froher weihnachtlicher Erwartung.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima weiter aufgehellt. Zwar schätzen die befragten Industriefirmen ihre Lage etwas ungünstiger ein als im Vormonat, doch blicken sie deutlich optimistischer auf die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten. Die Geschäftserwartungen verzeichneten den stärksten Anstieg seit August 2009. Auch die Erwartungen an das Exportgeschäft sind erneut gestiegen.

In den beiden Handelsstufen hat sich der Geschäftsklimaindikator abgeschwächt. Im Groß- wie imEinzelhandel sind die befragten Unternehmer weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage und etwas skeptischer mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf.

Im Bauhauptgewerbe setzte sich der Anstieg des Geschäftsklimaindex im Dezember fort. Während die befragten Baufirmen die aktuelle Lage zurückhaltender beurteilen als noch vor einem Monat, sind sie bezüglich ihrer Geschäftsentwicklung im nächsten halben Jahr deutlich optimistischer.

 

(Quelle: ifo Institut, München)