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Zuschüsse vor der Gründung

Bayern ist auf dem Vormarsch, Zuschüsse vor der Gründung

 

Gründer und Übernehmer eines Unternehmens können sich in der Vorgründungsphase Unterstützung durch Berater in wichtigen betriebswirtschaftlichen Fragen holen. Diese Beratung wird vom Land Bayern bis zu 70% bezuschusst. 

 

Das zahlt sich für die Gründer und Unternehmensnachfolger aus. Denn es hat sich gezeigt, wer sich vor der Gründung oder Übernahme fachmännisch beraten lässt, der hat es gerade in der Startphase leichter.

Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass bei professioneller Begleitung das gegründete oder übernommene Unternehmen eine um 90% besser Chance hat sich am Markt zu behaupten und zu wachsen als ein Unternehmen, das ohne professionelle Beratung gestartet ist.

 

Des Weiteren wachsen die Chancen erfolgreich Fremdkapital für Betriebsmittel und Investitionen zu bekommen.

In den letzten Jahren haben vermehrt Gründer und Nachfolger von Unternehmen fachmännische Beratung in Anspruch genommen und hierzu einen Antrag auf Zuschuss für die Beratungsleistung gestellt. Das Feedback ist durchweg positiv.

Diese Erkenntnisse sind auch der Grund für die bayerische Regierung das sehr erfolgreiche Förderprogramm Vorgründungs- und Nachfolgecoaching weiter anzubieten. Die Förderperiode wurde im April 2015 verlängert und kann wieder beantragt werden.

 

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums von Bayern ist das Programm auch dank Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit insgesamt 11 Millionen Euro dotiert. Die neue Förderperiode hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

 

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Wirtschaft wächst weiter

Im 1. Quartal 2014 ist die deutsche Wirtschaft um 0,8 Prozent gewachsen. Damit hat sich der schon einige Quartale andauernde Aufschwung deutlich verstärkt. Kräftige Impulse gingen von den Investitionen aus. Im 2. Quartal könnte sich das Wachstumstempo verringern, weil die durch das milde Winterwetter entstandenen Sondereffekte ausgeklungen sind. Doch weiterhin beurteilen die Betriebe ihre Geschäftslage als sehr positiv. Die Konjunkturaussichten liegen noch in einem guten Bereich, trüben sich aber zunehmend ein. Weiterhin wächst die Beschäftigung, allerdings nicht mehr so kräftig wie in den Wintermonaten. Trotz langsam steigender Chancen profitieren Arbeitslose noch wenig vom Beschäftigungsaufschwung.

Im 1. Quartal 2014 wuchs das preis-, saison und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,8 Prozent (nach +0,4 % im 4. Quartal und +0,3 % im 3. Quartal 2013). Dabei legte die Wertschöpfung im Bau, im Finanzwesen, im Handel sowie im Verarbeitenden Gewerbe und bei den Unternehmensdienstleistern überdurchschnittlich zu. Der kräftige Schub zu Jahresbeginn 2014 hängt auch mit der sehr milden Witterung zusammen. Für das 2. Quartal schätzen die Betriebe ihre wirtschaftliche Lage ebenfalls als sehr gut ein. Das BIP dürfte aber etwas schwächer wachsen als im 1. Quartal, weil die Nachholeffekte nach einem normalen Winter fehlen.

Im 2. Halbjahr 2014 könnte die Dynamik noch etwas mehr nachlassen

Zwar liegen die Konjunkturerwartungen noch auf einem guten Niveau, sie haben sich aber tendenziell bereits seit dem Jahreswechsel verschlechtert, zuletzt sogar stärker. Daraus sprechen u. a. die Verunsicherung angesichts der Krisen in der Ukraine und dem Irak sowie die nachlassenden Exportmöglichkeiten nach Russland. Das internationale Umfeld weist eine beachtliche Heterogenität auf. Die Wirtschaft der Europäischen Union wuchs im 1. Quartal 2014 um 0,3 Prozent – ebenso schwach, aber stabil wie in den Vorquartalen. Zum Wachstum trugen vor allem Deutschland und Großbritannien bei, während Italien noch nicht aus der Rezession herausfindet. Immer mehr Stabilität gewinnt Spanien. Außerhalb Europas hat sich die gute Entwicklung abgeschwächt. In den USA sorgten Schnee und Kälte zu Jahresbeginn für einen Einbruch im Bau und für einen schwachen Handel; die Wirtschaft schrumpfte. Eine solche Sonderentwicklung ist häufig mit Nachholeffekten im darauffolgenden Quartal verbunden; das signalisiert auch der Indikator für das nordamerikanische Wirtschaftsklima. Allerdings besteht zurzeit eine höhere Unsicherheit über die weitere Konjunktur in den USA. In China bleiben die jüngsten Wachstumsraten deutlich hinter den historischen Höchstständen zurück, die Industrie ist mehrere Monate in Folge geschrumpft. Aus den Schwellenländern kommen zurzeit bestenfalls geringe Konjunkturimpulse. Angesichts der durchwachsenen Weltwirtschaft hat sich die Entwicklung der Exporte wieder verlangsamt. Gegenüber dem 4. Quartal 2013 wuchsen sie nur um 0,2 Prozent. Die Exporterwartungen bleiben zwar im positiven Bereich, lassen aber keine Dynamik erkennen. Die gute Situation hierzulande sorgte indes für hohe Einfuhren (+2,2 %). In der Summe hat der Außenbeitrag die Entwicklung des BIP im 1. Quartal gebremst. Grundlage des guten Wachstums war also ausschließlich die Binnenwirtschaft, vor allem die Investitionen. Die milde Witterung und die günstigen Finanzierungsbedingungen führten zu einem kräftigen Plus bei den Bauinvestitionen (+3,6 %). Die Investitionen in Ausrüstungen und der Lageraufbau trugen ebenfalls erheblich zur Wirtschaftsleistung bei. Auch im 2. Quartal dürften die Investitionen ein wesentlicher Wachstumstreiber gewesen sein. Zwar fehlten die üblichen Frühjahrseffekte im Bau, aber die Kapazitätsauslastung war zu Beginn des 2. Quartals gestiegen und die Unsicherheit an den Finanzmärkten ist nachhaltig eingedämmt. Die weiteren Perspektiven werden von den Investitionsgüterproduzenten jedoch pessimistischer eingeschätzt. Der private Konsum hat wieder an Dynamik gewonnen (+0,7 % im 1. Quartal 2014, nach Stagnation im 2. Halbjahr 2013). Als wesentliche Gründe dieser günstigen Entwicklung und der hohen Anschaffungsneigung sind weiterhin die gute Beschäftigungssituation und die niedrigen Anlagezinsen zu nennen. Auch die Staatsausgaben wirkten mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent expansiv auf das BIP. Trotz hohem Schuldenstand und gesetzlicher Schuldenbremse entsteht dieser Handlungsspielraum durch deutlich wachsende Steuereinnahmen. Am Arbeitsmarkt setzt sich der positive Trend der Beschäftigung fort; nach dem ungewöhnlich milden Winter schwächt er sich aber ein wenig ab. Auch bei der Arbeitslosigkeit fehlen die üblichen Frühjahrseffekte, und sie steigt saisonbereinigt zum zweiten Mal in Folge leicht. Für die kommenden drei Monate signalisiert das IAB-Arbeitsmarktbarometer mit 99,6 Punkten eine Stagnation. Damit würden sich nach dem Ausklingen der untypischen Winter- und Frühjahrseffekte wieder stärker die strukturellen Probleme beim Abbau der Arbeitslosigkeit zeigen.

 

(Quelle: IAB, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg)

Erfolgreiche Finanzierung

Auch das Jahr 2013 verzeichnet wieder viele erfolgreiche Finanzierungen. So hat die Kfw Bankengruppe den Mittelstand und insbesondere den Bereich KMU (kleine und mittlere Unternehmen) in der Höhe von 22,6 Mrd. EUR unterstützt.

Die Nachfrage der kleinen und mittleren Unternehmen konzentrierte sich besonders stark auf die Bereiche Finanzierung von  Gründung und Innovation sowie die allgemeine langfristige Investitionsfinanzierung.

Gerade im Bereich der gewerblichen Förderkredite war die Finanzierungsquote besonders stark. Dies zieht sich durch alle Phasen der Unternehmensfinanzierung, wie Unternehmensgründung, Unternehmenswachstum, Sanierung und Restrukturierung sowie Unternehmensnachfolge und Unternehmensbeteiligung.

Dies erstreckt sich auf alle Unternehmenstätigkeiten, wie Gewerbe, Handel, Handwerk und Freie Berufe.

So lag die Summe der durch die Kfw finanzierten und geförderten Mittel für kleine und mittlere Unternehmen bei 22,6 Mrd. EUR. Die Mittelstandsquote in der inländischen Förderung beträgt 47%.

Das ausländische Geschäftsvolumen beträgt 20,5 Mrd. EUR. Hierzu zählen die Bereiche Export- und Projektfinanzierung, der Kfw Entwicklungsbank und der Tochtergesellschaft Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG.

„Das Jahr 2013 war ein erfolgreiches Förderjahr. Die weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Finanzierungen zeigt, dass unsere Programme in hohem Maße den aktuellen Bedürfnissen von Unternehmen, Kommunen und Privatkunden entsprechen. Das Jahr 2013 zeigt aber auch, dass sich die Nachfrage an das jeweilige Finanz- und Wirtschaftsumfeld anpasst und die KfW ihre subsidiäre Rolle wahrnimmt“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW.

 

Förderergebnisse der Geschäftsbereiche

  • KfW Mittelstandsbank: 22,6 Mrd. EUR
  • Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung: 11,3 Mrd. EUR
  • Umwelt: 10,3 Mrd. EUR
  • Export- und Projektfinanzierung: 13,7 Mrd. EUR

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw)

 

 

 

 

Konjunktur weiter im Aufwärtstrend

Geschäftsklima im Mittelstand weiter im Aufwärtstrend

  • Geschäftserwartungen steigen deutlicher als die Lageurteile
  • Leichte Erwartungseintrübung bei Großunternehmen
  • Beschäftigungspläne erneut im Plus

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs fort. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen, der wichtigste Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers, verbessert sich im Oktober um 0,8 Zähler auf 15,1 Saldenpunkte – immerhin ein Siebenmonatshoch und mehr als ausreichend, um den leichten Rücksetzer aus dem Vormonat zu korrigieren.

Beide Klimakomponenten sind im Plus:

  • Die Geschäftserwartungen für das kommende Halbjahr ziehen um 1,3 Zähler auf 9,4 Saldenpunkte an. Damit tragen sie den Löwenanteil zu dem Anstieg bei. Der überproportionale Zuwachs bei den Geschäftserwartungen ist ein gutes Signal, da Investitions- und Arbeitsplatzentscheidungen vom Zukunftsvertrauen abhängen.
  • Demgegenüber verbessern sich die Urteile zur Geschäftslage nur leicht um 0,3 Zähler auf 20,5 Saldenpunkte. Die Lageurteile bewegen sich allerdings bereits seit einiger Zeit auf einem in historischer Perspektive recht hohen Niveau, das für eine aktuell gute wirtschaftliche Situation spricht.

Großunternehmen mit etwas reduziertem Optimismus 

Im Unterschied zu den Mittelständlern sind die Großunternehmen im Oktober etwas weniger optimistisch als im Monat davor. Gleichwohl gibt dies wenig Anlass zur Besorgnis. Der Erwartungsindikator verschlechtert sich zwar um 1,5 Zähler auf 7,5 Saldenpunkte. Damit wird aber nur die Hälfte des spürbaren Zuwachses aus dem Vormonat korrigiert – der Aufwärtstrend ist also nach wie vor intakt. Wesentliche Gründe für den etwas reduzierten Optimismus der großen, stark im Exportgeschäft engagierten Firmen dürften der inzwischen überwundene „government shutdown“ in den USA, die politischen Turbulenzen in Italien sowie der steigende Eurokurs gewesen sein. Die Lageurteile der Großunternehmen ziehen demgegenüber um 1,5 Zähler auf 16,6 Saldenpunkte an, sodass das Geschäftsklima im Ergebnis auf der Stelle tritt (-0,1 Zähler auf 12,2 Saldenpunkte).

Beschäftigungserwartungen auf Neunzehnmonatshoch

Positive Signale kommen auch aus den Personalabteilungen. Die Firmen beider Unternehmensgrößenklassen setzen bei den Arbeitsplätzen zunehmend auf Expansion. Im Mittelstand verbessern sich die Beschäftigungserwartungen um kräftige 1,8 Zähler auf 10,6 Saldenpunkte. Dies ist der höchste Wert in gut anderthalb Jahren. Auch bei den Großunternehmen bleibt unter dem Strich ein – allerdings kleineres – Plus (+0,3 Zähler auf 11,9 Saldenpunkte). Inflationsgefahren sind dagegen nicht in Sicht: Die Absatzpreiserwartungen bewegen sich in beiden Unternehmensgrößenklassen unauffällig in der Nähe des langfristigen Durchschnitts.

Deutschland erholt sich – wenn auch Europa Fortschritte macht

Mit dem Oktober-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers sehen wir unser Konjunkturbild bestätigt. Die schon seit längerem gute Binnennachfrage wird zunehmend durch die Aufhellung des europäischen und internationalen Umfeldes unterstützt. Deutschland ist auf dem Weg der Erholung, auch wenn man sich nach dem witterungsbedingten Sprung im Frühjahr kurzfristig wieder auf moderatere BIP-Quartalsraten einstellen muss. 2014 kann die Wirtschaftsleistung erstmals seit drei Jahren wieder schneller wachsen als im langfristigen Trend, sodass sich die Unterauslastung der Produktionskapazitäten zurückbilden wird. Wir erwarten ein Realwachstum von bis zu 2 % im kommenden Jahr, begleitet von einer anziehenden Investitionstätigkeit. Allerdings darf man die Risiken nicht vernachlässigen. In der Eurozone könnte die weitere Stabilisierung nicht nur von Finanzierungsengpässen behindert werden. Auch eine weitere Aufwertung des Euro käme für Europa zur Unzeit.

(Quelle: KfW.de)

Konjunktur: Deutschland profitiert vom Ende der Rezession in Europa

Die KfW revidiert ihre Konjunkturprognose für 2013 von zuvor 0,3 % auf 0,6 % nach oben; 2014 wird sich das Realwachstum auf 2,0 % beschleunigen (Vorprognose: 1,7 %) und damit nach zwei schwachen Jahren erstmals wieder über dem langfristigen Durchschnitt liegen

Die wichtigsten Gründe für die Aufwärtsrevision im laufenden Jahr sind erstens das starke zweite Quartal (0,7 %) – auch dank nachholender Bauinvestitionen – und zweitens die nach neuem Datenstand geringere Wachstumsbelastung aus dem Einbruch im Schlussquartal 2012; für das zweite Halbjahr 2013 gehen wir unverändert von Quartalsraten um 0,4 % aus; 2014 sind im Schnitt etwas höhere Quartalszuwächse möglich, sofern Europa leicht expandiert

Konsum und Wohnbau sind unverändert eine Stütze der Konjunktur; sie profitieren von niedriger Arbeitslosigkeit, Reallohnsteigerungen und günstigen Finanzierungsbedingungen; die Investitionen des Staates erhalten einen leichten Impuls von der Beseitigung der Flutschäden; die Unternehmensinvestitionen dürften sich angesichts verminderter Unsicherheit, gestiegener Kapazitätsauslastung und besserer Exportaussichten im Verlauf des Prognosezeitraums endlich beleben; der Wachstumsbeitrag des Außenhandels bleibt trotz merklich höherer Exportdynamik im kommenden Jahr in etwa neutral, da auch die Importe deutlich zunehmen werden.

 

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw.de)

KfW-Förderung bietet Stabilität im schwierigen Finanz- und Wirtschaftsumfeld

KfW steigert Förderung

Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2012 ein Gesamtfördervolumen von 73,4 Mrd. EUR erzielt. Nach einem Volumen von 70,4 Mrd. EUR im Vorjahr bleibt sie auf einem moderaten und langfristig qualitativen Wachstumskurs. Die KfW hat im Jahr 2012 Finanzierungszusagen an Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen in Deutschland in Höhe von 50,6 Mrd. EUR gemacht (2011: 50,9 Mrd. EUR). Die Förderung des Mittelstands im Inland konnte um fast 2 Mrd. EUR (+7 %) deutlich zulegen (2012: 24,1 Mrd.; 2011: 22,4 Mrd. EUR). Der Anteil der Mittelstandsfinanzierung im Inland ist von 44 % auf 48 % gestiegen.

„Das Förderergebnis der KfW im Jahr 2012 zeigt, dass die KfW für die deutschen Unternehmen, Privatpersonen und Kommu-nen Stabilität im schwierigen Finanz- und Wirtschaftsumfeld bietet. Dies spiegelt insbesondere die gestiegene Nachfrage nach KfW-Finanzierungen von Unternehmen sowie die Rekordnachfrage nach Program-men für Energieeffizientes Bauen und Sanieren wider. Allein letztere schafften und sicherten im Jahr 2012 gleichzeitig rund 370.000 Arbeitsplätze“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe. Dr. Ulrich Schröder bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Einen Schwerpunkt der Fördertätigkeit bildete im Jahr 2012 neben der Mittelstandsförderung der Umwelt- und Klimaschutz. Die KfW-Gesamtzusagen für diesen Bereich sind im Jahr 2012 von 22,8 Mrd. EUR auf 29,2 Mrd. EUR deutlich gestiegen (+ 28 %). Sie machen einen Anteil von 40 % am gesamten Fördervolumen aus (2011: 32 %).

Diese Quote soll auch 2013 zwischen 35 % und 40 % betragen. Sie spiegelt die Fokussierung der KfW-Förderung auf die Finanzierung von Maßnahmen gegen den Klimawandel und zugunsten des Umwelt- und Ressourcenschutzes wider.

Um für die veränderten Anforderungen durch die Banken- und Finanzkrise wie die wachsende Nachfrage nach langfristigen Krediten, die neuen Kundenbedürfnisse und die regulatorischen Veränderungen verantwortlich vorbereitet zu sein, setzt die KfW ihren Modernisierungsprozess fort. Sie treibt die stärkere Fokussierung des Förderangebots betreffend gesellschaftlich relevante Entwicklungen und eine kontinuierliche Verbesserung der Förderqualität voran. Parallel verfolgt sie eine noch stärkere Orientierung an den Erwartungen und Bedürfnissen der Kunden und Vertriebspartner. Insbesondere arbeitet die KfW an umfassenden Projekten zur Verbesserung der Kundenorientierung wie der Produkttransparenz, der Internetfähigkeit von Förderkrediten sowie der Beschleunigung und Standardisierung von Prozessen der Kreditvergabe.

„Damit die KfW ihren Förderauftrag auch in Zukunft effektiv erfüllen und aus reichende Finanzierungen für Mittelständler, Haussanierer, Studenten, Kommunen sowie die ausländischen Geschäftspartner und Partnerländer bereitstellen kann, sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres bewährten Geschäftsmodells. Basierend auf dem Durchleitungsprinzip wollen wir durch eine konsequente Orientierung an den Kundenbedürfnissen die Wirksamkeit unserer eingesetzten Fördermittel erhöhen“, sagte Dr. Schröder.

Förderergebnisse der Geschäftsbereiche im Einzelnen

Das Neugeschäftsvolumen erreichte im Geschäftsbereich KfW Mittelstandsbank 24,1 Mrd. EUR (2011: 22,4 Mrd. EUR). Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung ist das Zusagevolumen von 9,4 auf 11,1 Mrd. EUR kräftig gewachsen. Maßgeblich relevant war dafür die hohe Nachfrage im KfW-Unternehmerkredit. Einen ebenfalls deutlichen Zusageanstieg auf 12,0 Mrd. EUR verzeichnet das Förderfeld Umwelt (2011: 10,8 Mrd. EUR). Insbesondere hat sich das KfW-Programm Erneuerbare Energien mit 7,9 Mrd. EUR (2011: 7,0 Mrd. EUR) positiv entwickelt. Erfreulich ist zudem die Zusageentwicklung für die Finanzierung von Energieeffizienzvorhaben: das Fördervolumen stieg von 2,8 Mrd. EUR auf 3,6 Mrd. EUR.

(Quelle: KfW Bankengruppe)

Rückblick: Existenzgründung 2012 – Ausblick 2013

Im Jahr 2012 hat die Agentur für Arbeit insgesamt 20.600 mal den Gründungszuschuss (GZ) an Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist dies ein Rückgang von mehr als 75%.

Dies ist sehr stark auf die geänderten Bedingungen zurückzuführen.

Neben dem Gründungszuschuss ist auch bei der Bewilligung von Einstiegsgeld (ESG) ein Rückgang zu erkennen. Jedoch liegt der Rückgang bei ca. 30%. In Summe haben in 2012 ca. 7.800 Gründer aus ALG2 die Fördermittel in Form des Einstiegsgeldes erhalten.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 mehr als 28.000 Gründungen mit Fördermitteln bezuschusst.

Die Werte beziehen sich auf ganz Deutschland.

Der Rückgang der Förderungen zum Vorjahr 2011 ist unter anderem dadurch zu erklären, dass weniger Gründer einen Antrag auf Gründungszuschuss oder einen Antrag auf Einstiegsgeld gestellt haben. Die Arbeitsamtberater  haben sehr stark versucht, möglichst viele Gründungswillige davon abzuhalten den Antrag auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu stellen.

Sehr häufig wurden durch die Arbeitsamtberater allgemeine und teilweise unrichtige Behauptungen aufgestellt, wie „Es sind keine Mittel mehr vorhanden“ oder „Sie haben in Ihrer Branche keine Aussicht auf einen Zuschuss.“

Wer von seiner Sache überzeugt ist, der lässt sich nicht abwimmeln.

Eine gute Vorbereitung ist das „A“ und „O“. Denn wer von seinem Gründungsvorhaben und von seiner Geschäftsidee überzeugt ist, der holt sich die Fachleute zur Seite und stellt einen gut vorbereiteten Antrag. Hierzu gehört ein schlüssiger Businessplan mit aussagefähigem Finanzplan.

Die Gründer, die sich gut beraten lassen und sich gut vorbereiten haben eine sehr gute Chance den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld zu erhalten.

Was viele Gründer nicht wissen, die Vorbereitungsmassnahmen für die Gründung bis hin zum Businessplan werden in vielen Bundesländern auch gefördert. Wichtig ist immer die rechtzeitige Beantragung, die vorher erfolgen muss.

Gerade dies zeigt sich auch in der weiteren Vorgehensweise nach Abgabe des Antrages auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld. So wurden in 2012 diverse Anträge von der Arbeitsagentur pauschal abgelehnt. Hier hat sich gezeigt, dass diese erste Ablehnung bei den zuständigen Gerichten nicht auf Zustimmung gestossen ist.

Die Gründer, die folglich gut beraten waren, die haben Widerspruch eingelegt und sind somit noch zu dem Zuschuss gekommen.

Ausblick 2013

Der Gründungszuschuss zählt auch in 2013 zu dem Fördermittel, das jeden Gründer finanziell gut entlasten kann und den Weg in die Selbständigkeit mit ebnen kann.

Eine professionelle Vorbereitung ist bei jeder Gründung unerlässlich, genauso wie die absolute Überzeugung des Gründers von seinem Geschäftsvorhaben.

Zu einer guten Vorbereitung zählt die professionelle Beratung sowie der Kampf um die Sache.

Sollten Sie eine Gründung planen, so zögern Sie nicht und nehmen Kontakt mit uns auf.

Fördermittel für Unternehmen

Unternehmen aus Handel und Handwerk erhalten Zuschüsse für Beratungs-Dienstleistungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Europäischen Sozialfonds

Der Wettbewerb wird immer härter, und die Rahmenbedingungen verändern sich: Weil wirtschaftlicher Erfolg für Unternehmer keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wurde jetzt ein sinnvolles Förderprogramm neu aufgelegt und erweitert. Besonders weitreichend ist das Programm für Neugründungen sowie Unternehmer und Unternehmerinnen. Und auch größere Unternehmen kommen nun in den Genuss der Zuschüsse, da die Umsatzbegrenzung fast auf das vierzigfache angehoben wurde.

Hiervon profitieren Handelsbetriebe und Handwerksbetriebe aller Branchen.

Richtige Strategie und mehr Effizienz
Das Spektrum der geförderten Beratungsleistungen ist weit gefasst: Ziel ist es durch Coaching Lösungen für wirtschaftliche, technische, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen zu erarbeiten. Auch der Bereich Marketing ist eingeschlossen, damit Unternehmen sich an neue Wettbewerbsbedingungen anpassen können. Das Förderprogramm bietet optimale Möglichkeiten das Unternehmen für die kommenden Jahre zu positionieren. Fördermittel Bayern hilft hierbei. Wir geben die Informationen, die Sie benötigen. Dies bezieht sich auf Gründer, junge Unternehmen und auch Unternehmen im Bereich Nachfolge.

Ausgeschlossen sind lediglich Unternehmen die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen. Der Vorjahresumsatz darf 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro nicht überschreiten.

„90% der Existenzgründer, die eine Beratung in Anspruch genommen haben, überleben die ersten 5 Jahre.“ (Quelle: Creditreform und KfW)

Werden Sie erfolgreicher mit Fördermitteln und professioneller Unterstützung.

Seit vielen Jahren verhilft Fördermittel Bayern bundesweit Existenzgründern und jungen Unternehmen vor allem zu:

– Fördermitteln
– Fremdkapital
– Geschäftsideen
– Businessplanungen
– Tragfähigkeitsbescheinigungen
– Wachstum
– Kooperationen und Partnerprogramme
– Effektives Controlling

Unsere erfahrenen Berater sind gelistet bei anerkannten Instituten wie der KfW, dem Bundesministerium für Wirtschaft, der IHK, HWK und vielen anderen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

info@foerdermittel-bayern.de

 

Konsumklima legt leicht zu – Konjunktur bessert sich

Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für Oktober 2012

Nürnberg, 26. Oktober 2012 – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im Oktober etwas verbessert. Die Einkommenserwartung legt spürbar zu, Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung verzeichnen leichte Zuwächse. Der Gesamtindikator prognostiziert für November 6,3 nach revidiert 6,1 Zählern im Oktober.

Die Rezessionsängste der Bundesbürger haben im Herbst dieses Jahres nicht weiter zugenommen. Zum zweiten Mal in Folge legt der Konjunkturindikator leicht zu und stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Nach drei Monaten mit Verlusten steigen die Einkommensaussichten im Oktober deutlich. In deren Sog setzt sich die stabile Entwicklung der Anschaffungsneigung auch in diesem Monat fort. Die Konsumneigung gewinnt geringfügig hinzu. Als Folge klettert das Konsumklima leicht nach oben, wobei der rückläufige Trend der Sparneigung diese Entwicklung stützt.

Konjunkturerwartung: niedrig aber stabil

Bereits zum zweiten Mal in Folge verbessern sich moderat die Konjunkturaussichten der Verbraucher. Der Indikator gewinnt im Oktober 1,4 Punkte hinzu und weist nun -15,8 Zähler auf. Damit stabilisiert sich die Konjunkturstimmung auf einem niedrigen Niveau. Die Rezessionsängste, die im Sommer noch überaus stark erkennbar waren, sind leicht rückläufig

(Quelle: GfK, www.gfk.com)

KfW: Zinssenkung bei KfW-Programmen

Die KfW nutzt die anhaltend günstige Entwicklung am Kapitalmarkt, um zum 6. Juni 2012 die Zinsen in zahlreichen Kreditprogrammen zu senken. Dabei weitet die KfW auch den vor einigen Wochen in einer Reihe von Kreditprogrammen für Privatpersonen und Unternehmen eingeführten „Signalzins“ von 1% auf weitere Programmvarianten aus.

„Das historisch sehr günstige Zinsniveau gibt uns die Möglichkeit, die Zinskonditionen unserer Programme noch attraktiver zu gestalten. Die Finanzierung auch langfristiger Investitionen in Energieeffizienz und Umweltschutz ist derzeit so preiswert wie noch nie. Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen sollten diese Chance jetzt nutzen, um sich auf die Herausforderungen durch Energiewende und Klimawandel vorzubereiten“, sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW.

„In den Kommunen liegt ein erhebliches Energieeinsparpotenzial. Die guten Konditionen der kommunalen Programme – insbesondere das Programm zur energetischen Stadtsanierung – geben einen zusätzlichen Impuls zu deren Erschließung,“ sagte Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer.

In die Zinssenkung sind der Großteil der wohnwirtschaftlichen Kreditprogramme sowie die Programme zur Gründungs-, Umwelt- und allgemeinen Unternehmensfinanzierung einbezogen. Zinssenkungen gibt es zudem in den Programmen zur Energetischen Stadtsanierung und Energieeffizient Sanieren Kommunen. Mit Zinssätzen ab 0,10% erleichtert die KfW den Kommunen die Finanzierung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung von kommunalen Nicht-Wohngebäuden. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Quartiersebene werden mit Zinssätzen ab 0,50% finanziert.

Die KfW hat unter anderem für

  • Investitionsdarlehen
  • Betriebsmitteldarlehen
  • Innovationsdarlehen
  • Investitionen in Energieeffizienz

die Zinssätze gesenkt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt erreichen die Zinssätze einen historischen Tiefststand.

Aus diesem Grunde jetzt über die genauen Konditionen informieren und die sich ergebenden Vorteile für die nächsten Jahre zu sichern.

Sprechen Sie mit uns:

Kontakt

 

(Quelle: KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau)