Fördermittel Deutschland
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Fördermittel stark nachgefragt

Die KfW Bankengruppe verzeichnet im Jahr 2016 weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach ihren Finanzierungsprodukten. Die Förderzusagen sind auf ein Gesamtvolumen von 81 Mrd. EUR gestiegen (2015: 79,3 Mrd. EUR, +2 %). Das inländische Fördergeschäft konnte mit einem Zusagevolumen in Höhe von 55,1 Mrd. EUR (2015: 50,5 Mrd. EUR, +9 %) Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft setzen. Der Anstieg ist insbesondere auf die sehr starke Nachfrage bei Wohnungsbaufinanzierungen bei gleichzeitig robuster gewerblicher Finanzierungsnachfrage zurückzuführen.

 

„Die starke Nachfrage zeigt: KfW-Förderung kommt beim Bürger und beim Unternehmer an und leistet damit einen großen Beitrag, den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen“, sagte Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.

 

Der Förderschwerpunkt Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung blieb mit 10,1 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (2015: 10,3 Mrd. EUR), dies gilt auch für die bereits im Vorjahr stark nachgefragte Gründungsfinanzierung (2016: 3,6 Mrd. EUR; 2015: 3,7 Mrd. EUR).

 

In der Innovationsfinanzierung lagen die Zusagen mit 0,6 Mrd. EUR knapp unter dem Vorjahresniveau (2015: 0,8 Mrd. EUR). Wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des deutschen Mittelstands ist das Thema Digitalisierung. Um gezielt Anreize für Digitalisierungsvorhaben zu schaffen, entwickelt die KfW ihre Innovationsförderung aktuell gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiter. Bereits 2016 deutlich gestärkt wurde die Innovationsfinanzierung durch erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie in der Beteiligungsfinanzierung. Nach gutem Start der ERP-Venture Capital-Fondsinvestments wird das Programm auf Beteiligungen an Venture Debt Fonds erweitert, um schnell wachsende Technologieunternehmen noch besser zu unterstützen. Auf sehr positive Marktresonanz trifft auch der im März 2016 von KfW und BMWi aufgelegte VC-Fonds coparion. Insgesamt hebelt die KfW über die neue Beteiligungsfinanzierung in den nächsten Jahren privates Kapital für innovative Start-Ups in Höhe von bis zu 2,5 Mrd. EUR.

 

(Quelle www.kfw.de)

 

Fördermittel nehmen zu

Starke Nachfrage nach KfW-Förderung in Deutschland

 

Die KfW Bankengruppe hat in den ersten neun Monaten 2016 ein Fördervolumen von insgesamt 54,6 Mrd. EUR verzeichnet (Vorjahreszeitraum 59,5 Mrd. EUR, -8,2 %). Die inländische Förderung erreichte in diesem Zeitraum ein hohes Zusagevolumen von 40,8 Mrd. EUR (38,6 Mrd. EUR, +6 %) und konnte damit den Vorjahreswert um mehr als 2 Mrd. EUR übertreffen. Insbesondere die starke Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum sowie die Unternehmensinvestitionen in Energieeffizienzvorhaben haben zu diesem Anstieg beigetragen. Das Geschäftsvolumen der internationalen Finanzierungen der KfW ist auf 13,2 Mrd. EUR (20,3 Mrd. EUR, -35 %) zurückgegangen. Zu dieser Entwicklung führte hauptsächlich das Neuzusagevolumen der KfW IPEX-Bank mit 8,6 Mrd. EUR (16,3 Mrd. EUR, -47,1 %); die KfW IPEX-Bank hatte im Vorjahr, geprägt durch eine Kumulierung von Sondergeschäften und Marktentwicklungen, ein sehr hohes Zusagevolumen verzeichnet. Die Neuzusagen der DEG betrugen zum dritten Quartal 0,7 Mrd. EUR (0,8 Mrd. EUR, -9,8 %). Positiv beigetragen hingegen hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank mit 3,8 Mrd. EUR (3,1 Mrd. EUR, +20,8 %).

 

„Die starke Nachfrage nach KfW-Förderung spiegelt die robuste Konjunktur in Deutschland wider. Das sind gute Nachrichten. Dennoch muss sich die deutsche Wirtschaft noch stärker den Herausforderungen der Digitalisierung stellen“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW und betont zugleich, dass dies auch für eine Förderbank wie die KfW gelte.

 

Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

Das Neugeschäft der Mittelstandsbank liegt mit 15,3 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (15,4 Mrd. EUR). Damit zeigt sich die Nachfrage nach gewerblichen Förderkrediten trotz weiterhin erschwerter Rahmenbedingungen (globale Unsicherheitsfaktoren wie Auswirkungen des Brexit, moderate Konjunkturerwartungen in Europa, verlangsamtes Exportwachstum) erfreulich stabil.

 

Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung liegt das Zusagevolumen mit 7,1 Mrd. EUR unter dem Vorjahreswert (8,1 Mrd. EUR). Der Grund hierfür ist die rückläufige Entwicklung im KfW-Unternehmerkredit (4,1 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum: 5,0 Mrd. EUR). Die Gründungsfinanzierung entwickelt sich mit 2,5 Mrd. EUR weiterhin positiv und liegt damit nahezu auf dem bereits sehr starken Vorjahresniveau (2,7 Mrd. EUR).

 

Die Förderung im Bereich Innovation zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil (0,4 Mrd. EUR; wie im Vorjahreszeitraum).

 

(Quelle: Kfw.de)

Mittelstand im Aufwind

Stimmung in den mittelständischen Firmen blüht auf

Konjunkturelle Risiken wie insbesondere das in Kürze anstehende Brexit-Referendum wiegen in der Einschätzung der Mittelständler anscheinend nicht so schwer, dass diese sich dadurch die Laune verderben ließen. Im Gegenteil, passend zur Jahreszeit blüht die Stimmung sogar regelrecht auf: Das mittelständische Geschäftsklima verbessert sich im Mai um kräftige 3,0 Zähler und erreicht mit 15,4 Saldenpunkten den höchsten Stand in diesem Jahr. Beide Komponenten des Stimmungsindikators sind deutlich im Plus:

 

Die Urteile der Mittelständler zur aktuellen Geschäftslage ziehen um 3,4 Zähler auf 27,0 Saldenpunkte an – ein Zweijahreshoch. Die sehr gute Lageeinschätzung spricht für eine solide aufwärts gerichtete konjunkturelle Grundtendenz im zweiten Quartal. Gleichwohl dürfte das Realwachstum im Frühling einen Gang zurückschalten, da nach der witterungsbedingt überzeichneten BIP-Rate im ersten Quartal (+0,7 % gegenüber Vorquartal) mit einer korrigierenden Gegenbewegung zu rechnen ist.

 

Dass die kleinen und mittleren Firmen auf einen Fortgang der guten Konjunktur setzen, signalisieren auch ihre Geschäftserwartungen. Diese steigen um 2,7 Zähler auf 3,9 Saldenpunkte. Die Optimisten gewinnen damit allmählich wieder die Oberhand, wenngleich der Vorsprung vor den Pessimisten noch immer nicht so deutlich ausfällt wie Ende 2015. Immerhin hat der Erwartungsindikator nach dem spürbaren Anstieg im Mai inzwischen aber beinahe die Hälfte des Einbruchs von November 2015 bis Februar 2016 wieder aufgeholt. Der gegenüber dem Jahresende 2015 vorsichtigere Grundton bei den Erwartungen ist angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten gerade im außenwirtschaftlichen Umfeld gut nachvollziehbar. Neben den ungeklärten Fragen in Europa prägen die Rezessionen in Russland und Brasilien sowie die Wachstumsabschwächung in China das globale Bild.

 

(Quelle: Kfw.de)

Wirtschaft Top im Süden

Der Süden Deutschlands bleibt wirtschaftlich das Maß aller Dinge: Im Regionalranking der IW Consult glänzen Städte und Landkreise in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen mit innovativen Unternehmen. Hier liegen 89 der 100 stärksten Regionen in Deutschland. Während Teile Niedersachsens den Anschluss an die Spitze halten können, verliert das Ruhrgebiet weiter an Boden.

 

Vollbeschäftigung – dieses wirtschaftliche Ideal ist in einigen Regionen Deutschlands in greifbarer Nähe. In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs, aber auch im Süden Niedersachsens und im Westen von Rheinland-Pfalz liegt die Arbeitslosenquote bei höchstens 4 Prozent. Nach Berechnungen der IW Consult, einer Tochter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), bleibt der Landkreis München die erfolgreichste Region hierzulande.

 

Vor allem Regionen mit einer innovativen Wirtschaft entwickeln sich positiver als der Durchschnitt, können aber gleichzeitig ihren Bedarf an Fachkräften immer seltener decken. Studien des IW Köln zeigen, dass Engpässe selbst bei Facharbeitern bestehen, die zunächst nur geringe Deutschkenntnisse brauchen. Dazu zählen LKW-Fahrer, Bäcker oder Köche. Hier könnten Flüchtlinge Lücken schließen, sagt die IW Consult. Für die benötigte schnelle Integration können die starken Regionen zudem mehr Geld investieren.

 

Dagegen kämpfen viele Regionen im Westen Deutschlands mit wirtschaftlichen Problemen – von den schlechtesten zehn Kreisen und Städten sind alleine fünf aus dem Ruhrgebiet. Schlusslicht des Regionalrankings ist Duisburg. Mit Wilhelmshaven, Neumünster, Flensburg und Bremerhaven liegen zudem vier Städte aus Norddeutschland ganz hinten. „Die schwachen Regionen drohen den Anschluss zu verlieren, wenn sie nicht gegensteuern“, warnt Hanno Kempermann von der IW Consult.

 

Im Regionalranking 2016 hat die IW Consult die sozio-ökonomische Lage in allen 402 Städten und Kreisen Deutschlands untersucht. Im Dynamikranking wird die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 analysiert.

 

(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln)

 

Wachstumsfinanzierung

Wachstumsfinanzierung voranbringen – Startschuss für zwei neue Instrumente für mehr Risikokapital in Deutschland

Mit zwei neuen Fonds will die Bundesregierung den Kapitalbedarf von kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen. Dies gilt insbesondere für Start-up Unternehmen.

Bundeswirtschaftsministerium, Europäischer Investitionsfonds und KfW haben heute den Startschuss für zwei neue, großvolumige Instrumente der Finanzierung von Wagniskapital gegeben. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den zwei neuen Instrumenten, d.h. zur sogenannten ERP/EIF Wachstumsfazilität und zum sogenannten coparion-Fonds.

  1. ERP/EIF-Wachstumsfazilität mit einem Volumen von 500 Mio. EUR
  2. coparion-Fonds mit einem Volumen von 225 Mio. EUR

Das coparion-Kapital kommt von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und aus dem ERP-Sondervermögen. Die KfW hat 2015 entschieden wieder in Bereich Risikokapital tätig zu werden.

Der Fonds wird sich an innovativen Start-ups und jungen Technologieunternehmen beteiligen. Diese Beteiligung erfolgt immer gemeinsam mit einem privaten Investor. Der Investor muss sein Kapital in gleicher Höhe und zu gleichen Konditionen investieren.

Pro Investment will der Fonds Investitionen in Höhe von EUR 500.000 und 3 Mio. EUR zur Verfügung stellen. Insgesamt können so bis zu 10 Mio. EUR pro Unternehmen in verschiedenen Investitionsstufen zusammen kommen.

 

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft, BMWi.de)

Fördermittel für Handel

300 Mio. Euro für Grosshandelsunternehmen in Bayern

Über 24.000 Arbeitsplätze gesichert und rund 680 neue Jobs geschaffen

 

In den vergangenen drei Jahren haben über 500 bayerische Großhandelsunternehmen von der Förderung der LfA Förderbank Bayern profitiert. Die Großhandelsunternehmen haben knapp 300 Mio. Euro an zinsgünstigen Förderkrediten erhalten. Damit konnten sie Investitionen in Höhe von rund 412 Mio. Euro verwirklichen und rund 680 neue Arbeitsplätze schaffen.

 

Christoph Leicher, Präsident des Landesverbandes Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen, erklärt: „Für den bayerischen Groß- und Außenhandel ist die LfA ein verlässlicher Finanzierungspartner. Mit dem Förderangebot können unsere Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten, Innovationen oder Wachstumsvorhaben langfristig und tragbar finanzieren. Auch Risikoübernahmen durch die Bürgschaftsbank Bayern und die LfA sind in Zeiten niedriger Zinsen gefragt.“

 

„Groß- und Außenhandelsunternehmen sind im Freistaat ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in allen Regionen. Durch die geförderten Investitionen von gut 412 Mio. Euro konnten allein in den letzten drei Jahren über 24.000 Arbeitsplätze gesichert und rund 680 neu geschaffen werden“, so der stellvertretende LfA-Vorstandschef Dr. Thies Claussen.

 

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Kredithürde sinkt

Kredithürde sinkt auf neues Rekordtief

Eine Kreditfinanzierung wird für deutsche Unternehmen immer einfacher. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft sank im Januar auf 14,3 Prozent, nach 14,6 Prozent im Vormonat. Dies ist ein neuer historischer Tiefstand.

Im Verarbeitenden Gewerbe gab die Kredithürde nur leicht nach. Dies war vor allem auf die Entwicklung bei den mittleren Firmen zurückzuführen. Bei den kleinen und großen Firmen stieg die Kredithürde hingegen leicht.

Im Bauhauptgewerbe sank nach dem kleinen Anstieg im Vormonat die Kredithürde auf einen neuen Tiefststand von 16,9 Prozent. Im Handel ist sie hingegen minimal gestiegen.

 

Legende: Die Kredithürde basiert auf ca. 4.000 Meldungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Darin enthalten sind das Verarbeitenden Gewerbe, das Bauhauptgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel. Die Unternehmen werden gebeten, ihr Urteil auf folgende Frage abzugeben: „Wie beurteilen Sie zur Zeit die Bereitschaft der Banken, Kredite an Unternehmen zu vergeben?“. Die möglichen Antworten sind: „entgegenkommend“, „normal“ und „restriktiv“. Seit November 2008 wird diese Frage monatlich im ifo Konjunkturtest gestellt. Davor war sie zweimal jährlich als Sonderfrage im Fragenprogramm. Die Kredithürde gibt den Prozentanteil der Antwortkategorie „restriktiv“ an. Für die Zusammenfassung zur „Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft“ werden die Prozentanteile im verarbeitenden Gewerbe, im Bauhauptgewerbe und im Handel mit den durchschnittlichen Kreditvolumina der Wirtschaftsbereiche im Jahr 2005 gewichtet.

 

(Quelle: ifo Institut)

Nachfrage für Fördermittel steigt

Die LfA Förderbank Bayern hat 2015 die Unternehmen und Kommunen im Freistaat mit 2,1 Mrd. Euro unterstützt. Das ist ein Zuwachs um rund 6,6 % gegenüber dem Vorjahr – trotz Zinstief am Kapitalmarkt. Gerade die Gründungsförderung für junge Unternehmer hat mit rund 25 % sprunghaft zugelegt. Insgesamt konnten von den Fördervorteilen der staatlichen Spezialbank über 4.600 Mittelständler sowie Kommunen profitieren.

 

„Gründerland Bayern ist weiter auf Erfolgskurs. Über 1.500 Vorhaben und 25 % mehr Zusagevolumen in der LfA-Gründungsförderung bestätigen: Das verbesserte Förderangebot für Jungunternehmer kommt da an, wo es gebraucht wird. So können noch mehr Ideen in die Tat umgesetzt werden und sich Gründer zu erfolgreichen Mittelständlern etablieren. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

 

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, ergänzt: „Die Förderbilanz zeigt: Auch bei niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt ist unser Angebot gefragt. Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen können sich nicht wie Großunternehmen am Kapitalmarkt finanzieren. Diesen Nachteil bei der Finanzierung von Investitionen gleichen wir mit unseren günstigen und langfristigen Förderkrediten aus. Rund 4.400 Mittelständler haben davon im letzten Jahr profitiert.“

 

Die bayerischen Kommunen haben 2015 das Angebot der LfA zum Breitbandausbau intensiv nachgefragt. Das Zusagevolumen hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr mehr als verachtfacht. Daneben investierten Städte und Gemeinden mit Hilfe der LfA in Infrastrukturprojekte in den Bereichen Verkehr, Ver- und Entsorgung oder Gewerbegebiete. Die Kreditnachfrage für diese Zwecke ist um über 50 % gestiegen.

 

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Innovationsförderung

Verbesserte Innovationsförderung für Bayerns Mittelstand

Neue EU-Garantie ermöglicht Finanzierung von innovativen Vorhaben bis 5 Mio. Euro

Die LfA Förderbank Bayern hat die Förderung für innovative Unternehmen und Freiberufler über den Universalkredit Innovativ durch eine neue Kooperation mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) weiter verbessert.

 

„Innovationen sind der Motor der bayerischen Wirtschaft. Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen in frische Ideen treiben das Wachstum an, schaffen Arbeitsplätze und stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem verbesserten Förderkredit der LfA setzen wir einen klaren Impuls für mehr Innovationen im Freistaat. Außerdem konnten wir mit der neuen EIF-Garantie, die einen Teil der Risiken übernimmt, erneut europäische Mittel nach Bayern holen“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

 

„Mit unserem verbesserten Förderangebot unterstützen wir innovative Mittelständler, damit aus Ideen Erfolgsgeschichten werden. Der Universalkredit Innovativ zeichnet sich durch sehr günstige Zinssätze, lange Laufzeiten, eine Risikoübernahme von 70 % sowie ein schlankes Antragsverfahren ohne technologische Begutachtung aus. Profitieren können von der Förderung Unternehmen, die in den Bereichen Forschung und Entwicklung bzw. Innovation besonders engagiert sind“, ergänzt LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl.

 

Über den Universalkredit Innovativ können neben Investitionen und Betriebsmitteln ab sofort auch Betriebsübernahmen ab 25.000 Euro gefördert werden. Die vollständige Finanzierung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen zu äußerst zinsgünstigen Konditionen kann bis 5 Mio. Euro (bisher: 3 Mio. Euro) je Vorhaben beantragt werden; pro Unternehmen können maximal 10 Mio. Euro finanziert werden. Der Universalkredit Innovativ bietet dabei Laufzeiten von bis zu 10 Jahren. Wie bisher wird durch eine Übernahme des Kreditrisikos zu 70 % kleinen und mittleren Unternehmen der Kreditzugang erleichtert.

 

Die Finanzierung wird von der InnovFin KMU-Kredit-Garantiefazilität des Horizon 2020-Programms der Europäischen Union (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation) und dem unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI“) ermöglicht. Zweck des EFSI ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen in der Europäischen Union zu fördern sowie einen verbesserten Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Wirtschaft optimistisch

Für 2016 gehen 29 deutsche Verbände davon aus, dass ihr Wirtschaftszweig mehr produzieren wird als in diesem Jahr. Nur 7 Verbände rechnen mit einem Produktionsrückgang. So lautet ein zentrales Ergebnis der Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bei 46 Wirtschaftsverbänden. Einen starken konjunkturellen Aufschwung wird es dennoch nicht geben – aus einer Reihe von Gründen.

 

Die deutschen Wirtschaftsverbände schauen in etwa so optimistisch ins neue Jahr wie im Dezember 2014: 12 Verbände attestieren eine bessere Stimmung in ihrer Branche, 13 eine schlechtere. Bei den Investitionen sehen 17 Verbände für 2016 Luft nach oben; nur 5 erwarten weniger Spielraum als Ende des Vorjahres.

 

Auf dem Arbeitsmarkt werden sich die guten Produktions- und Investitions-Perspektiven laut IW-Verbandsumfrage allerdings nicht niederschlagen: 12 Verbände rechnen mit mehr Beschäftigten, ebenfalls 12 aber auch mit weniger Mitarbeitern. „Neue staatliche Vorgaben wie der Mindestlohn oder verschärfte Regeln im Finanzsektor, aber auch drohende Re-Regulierungen etwa bei der Zeitarbeit, bei Werkverträgen und bei der Entgeltgleichheit wirken sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Branchen aus. Das spiegeln die uneinheitlichen Beschäftigungs-Erwartungen wider“, erläutert IW-Direktor Michael Hüther.

 

Die gute Konsumlaune hierzulande, die langsame Erholung im Euroraum sowie der Aufschwung in den USA und in Großbritannien beeinflussen die Stimmung insgesamt positiv. Gleichwohl bleiben die Unsicherheiten aus Sicht der deutschen Firmen und Verbände hoch, betont Ökonom Hüther: „Große Schwellenländer wie China schwächeln und die Unwägbarkeiten mit Blick auf die Flüchtlingsströme und die jüngsten Terrorrisiken haben viele Unternehmen stark verunsichert.“

 

(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln)