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Mehr Fördermittel für Start-ups

Mehr EU-Mittel für bayerische Start-ups

• LfA und Europäischer Investitionsfonds bauen Zusammenarbeit aus

• Venture-Capital-Dachfonds wird auf 200 Mio. Euro aufgestockt

 

Die LfA Förderbank Bayern und der Europäische Investitionsfonds (EIF) bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für Start-ups weiter aus. Die LfA-EIF-Fazilität, ein Dachfonds zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für innovative Unternehmen, wird von LfA und EIF jeweils um 25 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro aufgestockt. Der Anteil der LfA beläuft sich damit auf 100 Millionen Euro. Der Fonds wurde auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der LfA und des EIF geschaffen und investiert seit 2009 in Venture-Capital-Fonds in Bayern. Ziel ist es, das Wagniskapitalangebot im Freistaat für kleinere und mittlere Technologieunternehmen zu erweitern. Bislang sind Zusagen an 26 Fonds mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat erfolgt. Über 50 bayerische Unternehmen haben bereits von Investitionen aus den Fonds der LfA-EIF-Fazilität profitiert.

 

Der Geschäftsführende Direktor des Europäischen Investitionsfonds, Pier Luigi Gilibert, kommentiert: „Der EIF ist hocherfreut sein Engagement für die LfA-EIF-Fazilität zur Unterstützung von KMU in Bayern weiter auszubauen. Die LfA-EIF-Fazilität investiert in VC-Fonds, um Unternehmen den Zugang zu finanziellen Mitteln zu erleichtern. Unser Engagement wird weiter dazu beitragen, die Finanzierung von Unternehmen durch bestehende und neue Fondsmanager weiter zu fördern.“

 

Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Franz Josef Pschierer erklärt: „Der Zugang zu Wagniskapital ist gerade für junge technologieorientierte Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Mit der Aufstockung des bayerisch-europäischen Dachfonds schafft die LfA nachhaltige Anreize, mehr Wagniskapital nach Bayern zu holen. Das stärkt die bayerische Venture-Capital-Landschaft, verbessert die Finanzierungschancen für innovative Start-ups und setzt Wachstumsimpulse am Standort.“

 

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, ergänzt: „Unsere Kooperation mit dem EIF für mehr Wagniskapital in Bayern ist ein großer Erfolg. Durch unsere Investitionen in den Dachfonds des EIF konnten bislang rund 3 Milliarden Euro an zusätzlichem Kapital bei Drittinvestoren eingeworben werden. So fließt ein Vielfaches unseres Mitteleinsatzes an bayerische Hightech-Gründer über Eigenkapital zurück. Im Interesse der bayerischen Start-ups weiten wir unser Engagement nun erneut aus.“

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Stimmung im Mittelstand steigt

Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland setzt seine Rekordjagd fort. Im November verschieben die Mittelständler die Messlatte für das Allzeithoch bereits das sechste Mal in diesem Jahr nach oben: Der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers steigt um 0,7 Zähler auf jetzt 31,4 Saldenpunkte. Ausschlaggebend hierfür ist diesmal eine Verbesserung der Geschäftslage (+1,6 Zähler auf 44,5 Saldenpunkte). Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate bleiben stabil auf hohem Niveau (-0,1 Zähler auf 18,6 Saldenpunkte).

Auch die Großunternehmen übertreffen ihren bisherigen Spitzenwert aus dem Vormonat nochmals um +1,2 Zähler auf aktuell 31,3 Saldenpunkte. Sie melden einen deutlichen Zuwachs der Geschäftserwartungen (+3,0 Zähler auf 19,8 Saldenpunkte) bei einer unwesentlich veränderten Lage (-0,7 Zähler auf 43,0 Saldenpunkte).

Die Stimmung ist in allen Branchen sowohl bei den Mittelständlern als auch bei den Großunternehmen weiterhin auf einem historisch guten Niveau. Branchen-Spitzenreiter bleibt die Bauwirtschaft trotz eines deutlichen Rücksetzers im November in beiden Größenklassen. Die Industrieunternehmen setzen ihren Aufwärtstrend fort und nähern sich allmählich der Baubranche an.

Auch beim Thema Beschäftigung bleiben die deutschen Unternehmen auf Expansionskurs: Die Beschäftigungserwartungen der mittelständischen Unternehmen liegen im November über dem Rekordwert vom Vormonat (+2,4 Zähler auf 21,4 Saldenpunkte). Bei den Großunternehmen verharrt der Beschäftigungsindikator auf fast unverändert hohem Niveau (+0,1 Zähler auf 22,7 Saldenpunkte).

 

(Quelle: Kfw)

Konjunktur steigt weiter

Geschäftsklima steigt auf neuen Rekordstand 

Die Stimmung in den Chefetagen der kleinen und mittleren Unternehmen läuft heiß: Das Geschäftsklima steigt markant um 4,8 Zähler – das entspricht knapp dem Zweieinhalbfachen einer üblichen Monatsveränderung – auf jetzt 28,0 Saldenpunkte. Damit schwingt es sich im Juni zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten in neue gesamtdeutsche Rekordhöhen auf.

 

Binnennachfrage mit zweiter Luft 

Die bereits seit einigen Jahren verlässlich wachsende deutsche Binnennachfrage bekommt gegenwärtig die zweite Luft. So stärkt der jüngste Ölpreisrückgang zusammen mit der leichten Aufwertung des Euro die Kaufkraft der Verbraucher, während die hohe Dynamik beim Beschäftigungsaufbau anhält. Die starke Verfassung des Arbeitsmarktes unterstreichen auch die Beschäftigungspläne der Firmen, die sich in beiden Unternehmensgrößenklassen schon lange auf sehr hohen Niveaus bewegen. Bei den Mittelständlern erreichen sie im Juni mit 19,0 Saldenpunkten bzw. einem Plus von äußerst kräftigen 3,7 Zählern gegenüber Mai sogar ein neues Allzeithoch. Das sind weiter fundamental exzellente Aussichten für den privaten Konsum, die sich im Juni nicht zuletzt in deutlichen Geschäftsklimaverbesserungen bei Einzel- und Großhandel niederschlagen. Den oberen Rand der Anstiege markiert dabei der mittelständische Großhandel mit einem äußerst selten gesehenen Vormonatszuwachs von 12,1 Zählern – auf jetzt 32,9 Saldenpunkte. Doch auch bei den Ein-zelhandelsfirmen beider Größenklassen steigen die Klimaindikatoren mehr als deutlich. Im Bau bewegt sich die Stimmung weiterhin auf Rekordkurs (Mittelständler) oder bleibt nach einem leichten Rücksetzer gegenüber Mai – dem einzigen bei einem Teilindikator des Geschäftsklimas in diesem Monat – nur knapp dahinter zurück (Großunternehmen). Der Bauboom in Deutschland dürfte so schnell nicht enden. Ein recht kräftiger Klimazuwachs beim industriellen Mittelstand (+4,1 Zähler auf 25,9 Saldenpunkte) und ein eher moderater auf Seiten der Großindustrie (+0,7 Zähler auf 25,1 Salden-punkte) runden das positive Branchenbild ab.

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel steigen

Zum Jahresende hat das Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen an Dynamik gewonnen und wuchs im vierten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr

 

Kreditneugeschäft zieht im Schlussquartal an

 

Das von der KfW geschätzte Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) hat im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 % (gleitende Zuwachsrate über zwei Quartale) zugelegt. Der verstärkte Appetit der Unternehmen auf Fremdkapital wurde jedoch nicht von einer Zunahme der Investitionsdynamik begleitet. Im Gegenteil: Die Unternehmensinvestitionen gingen in preisbereinigter Rechnung im letzten Quartal des Jahres zum dritten Mal in Folge zurück. Das bestärkt uns in der Ansicht, dass die Aufhellung am Kreditmarkt ein temporäres Phänomen ist und primär auf die Erwartung künftig wieder steigender Kreditkosten zurückzuführen ist.

 

Aktuelle Finanzierungsbedingungen weiterhin ausgezeichnet

 

Dies gilt umso mehr, als die durchschnittlichen Kreditkosten selbst ihren Abwärtstrend bislang weiter fortgesetzt haben. Sie markierten im Januar ein neues Rekordtief bei nur noch 1,7 %. Auch die übrigen Kreditbedingungen haben sich im vierten Quartal gemäß „Bank Lending Survey“ zum Vorteil der deutschen Unternehmen entwickelt. Dies galt insbesondere für die vertraglichen Zusatz- und Nebenvereinbarungen.

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel Digitalisierung

Digitalisierung

 

Der Weg der digitalen Transformation wird immer wichtiger und für kleine und mittlere Unternehmen gefördert. Staatliche Förderung von Investitionen und Betriebsmitteln in die digitale Zukunft von kleinen und mittleren Unternehmen.

 

Programme, wie Go-Digital und der Digitalbonus helfen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen zu digitalisieren sowie die IT Sicherheit zu verbessern.

 

Gefördert Massnahmen aus den Bereichen

Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IKT-Systemen und IKT-Anwendungen im Unternehmen
Einführung oder Verbesserung von IT-Sicherheit im Unternehmen
Der Digitalbonus steht in drei Varianten zur Verfügung (Standard, Plus und Kredit). Go-Digital ist ein Zuschussprogramm für Beratungsleistungen.

 

Wir helfen bei der Analyse der vorhandenen Prozesse und Systeme und begleiten bei der Verbesserung und Umsetzung der Vorgänge und Systeme.

 

Digitalisierung Geschäftsprozesse
Visualisierung der Geschäftsprozesse sowie Auswahl und Integration von Systemen zur verbesserten Abwicklung und Kommunikation zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern.

  • Auftragsverwaltungsmanagement / Auftragsabwicklung / Rechnungswesen
  • Dokumentenmanagement (DMS)
  • Kundenbeziehungsmanagement (CRM)
  • Unternehmenslösungen (ERP)

 

Digitaler Marktzugang
Neben der Ausarbeitung einer Online-Marketing-Strategie überprüfen wir die vorhandenen Onlinesysteme und stimme diese aktuell auf die Abläufe und Prozesse ab.

  • Prüfung, Ausarbeitung, Optimierung Internetportal
  • Prüfung, Ausarbeitung, Optimierung Internetshop
  • Prüfung, Ausarbeitung, Optimierung digitales Marketing

 

IT Security
Wir analysieren die vorhandene IT Landschaft und passen diese zeitgemäss den aktuellen Anforderungen an.

  • IT-Security Check
  • IT-Security Katalag
  • Massnahmenkatalog zur IT Security

 

Des Weiteren unterstützen wir zu allen Themen im Bereich DS-GVO, ePV

  • Verfahrensverzeichnis
  • Auftragsverarbeitung
  • Datenschutz
  • Datenschutz-Verpflichtung
  • Datenschutzbeauftragter
  • Datenaufbewahrung
  • Betroffenendaten
  • Informations- und Auskunftspflichten

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

 

Anfrage

Fördermittel für Mittelstand

Genossenschaftsbanken starker Partner im Fördergeschäft

• Fast 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand
• LfA-Förderangebot ist attraktiv und gefragt

 

Jahresbilanz mit den Genossenschaftsbanken: Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben in 2016 rund 470 Millionen Euro an Förderkrediten der LfA Förderbank Bayern zugesagt. Mit knapp 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand sind die Genossenschaftsbanken damit ein starker Partner im Fördergeschäft.

 

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

 

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern.

 

(Quelle: LfA.de)

Geschäftsklima sehr gut

Geschäftsklima bleibt auch im Schlussquartal sehr gut

Das Jahr 2016 geht mit dem besten Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt seit 2007 zu Ende. Im vierten Quartal steigt der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage legt dabei um 4,4 Zähler auf 64,6 Saldenpunkte zu, der Indikator für die Geschäftserwartung um 0,6 Zähler auf 59,5 Saldenpunkte. Die Beteiligungsinvestoren sind sich allerdings uneins in der Bewertung des Geschäftsklimas. Während die Spätphaseninvestoren das Jahr in Rekordlaune beenden, kippt die Stimmung der Frühphaseninvestoren wieder ab.

 

Das Jahr 2016 war erfreulich für den deutschen Beteiligungskapitalmarkt. Es war das Jahr mit dem im Mittel bisher besten Fundraisingklima und dem geringsten Abschreibungsdruck sowie einem sehr guten Exitklima. Kehrseite waren allerdings sehr hohe Einstiegspreise für Beteiligungen. Bereits 2015 waren die Investoren so unzufrieden mit den Preisen wie nie zuvor – daran hat sich auch 2016 nichts geändert.

 

Spätphaseninvestoren zum Jahresende in Rekordlaune

Die Spätphaseninvestoren nehmen die Dynamik aus dem Stimmungsumschwung im Vorquartal mit und beenden das Jahr mit einem Geschäftsklima auf Rekordstand. Der Geschäftsklimaindikator steigt im vierten Quartal 2016 um 12,0 Zähler auf 70,7 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage legt dabei um 12,4 Zähler auf 73,9 Saldenpunkte zu, der Indikator für die Geschäftserwartung um 11,6 Zähler auf 67,6 Saldenpunkte. Für das Erreichen der Bestmarke dürfte ein abermaliger Anstieg des Fundraisingklimas (ebenfalls auf ein Rekordniveau) entscheidend gewesen sein. Unterstützt wurde dies durch eine Erholung der Nachfragequalität sowie einem sehr guten Umfeld bei Exitmöglichkeiten und Abschreibungsbedarf. Rekordhohe Einstiegspreise für Beteiligungen sind allerdings die Kehrseite des sehr guten Fundraisingklimas – weniger Investitionsgelegenheiten stehen steigende Investitionsmittel gegenüber. Denn die Bewertung der Nachfrage nach Beteiligungskapital ist im Schlussquartal ebenfalls auf einen Tiefpunkt gefallen.

 

Investoren bleiben in bester Stimmung

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt bleibt im Schlussquartal 2016 insgesamt gut. Dabei übertönen die Spätphaseninvestoren in Rekordstimmung allerdings etwas die Frühphaseninvestoren, deren Stimmung wieder abkühlt, aber trotzdem noch gut bleibt. Die beiden im Schlussquartal stattgefundenen Ereignisse mit weltwirtschaftlicher Relevanz – die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und die von der FED realisierte Zinswende – beeinflussten diese Entwicklung vermutlich nicht. Direkte kurzfristige Auswirkungen auf den deutschen Beteiligungskapitalmarkt sind und waren davon zumindest nicht zu erwarten. Mittelfristig könnten Auswirkungen – positive wie negative – spürbar sein, falls sich durch Folgemaßnahmen die transatlantische Mobilität von Kapital und Unternehmen verändert.

 

Auch in Deutschland gab es wirtschaftspolitisch Bewegung. Ende Dezember wurde das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschiedet. Es ermöglicht Unternehmen, aufgelaufene Verluste auch nach Änderungen im Gesellschafterkreis, wie etwa beim Einstieg einer Beteiligungsgesellschaft, steuerlich zu nutzen. Dies ist vor allem für VC-Geber relevant; deren Bewertung des steuerlichen Umfelds ist entsprechend so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Dazu beigetragen hat sicher auch, dass ab 2017 Veräußerungsgewinne von Beteiligungen aus dem Programm „INVEST Zuschuss für Wagniskapital“ quasi steuerfrei gestellt sind.

 

„Ausschlaggebend für die gute Stimmung der Beteiligungsinvestoren ist, dass wir bei Fundraising und Exits, also am Anfang und am Ende des Beteiligungsprozesses, aktuell die besten Bedingungen seit nahezu zehn Jahren vorfinden“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Nur dazwischen, beim Abschluss der Deals, sind die Investoren unzufrieden, teilweise mit der Stärke ihres Dealflows, insbesondere aber mit den hohen Einstiegspreisen. Diese sind allerdings die Kehrseite des hervorragenden Umfelds bei Fundraising und Exits – und damit ein unvermeidbarer Wermutstropfen.“

 

„Das Umfeld für Beteiligungskapital bleibt alles in allem vorteilhaft. Nicht einmal die hohen Unternehmensbewertungen können auf die Stimmung schlagen, denn diese zahlen sich wiederum beim Beteiligungsverkauf positiv für die Investoren aus“, ergänzt Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied. „Gerade die gute Fundraising-Stimmung freut uns. Sie sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir gerade für Venture Capital-Fonds mehr einheimische Investoren benötigen. Im Venture Capital-Bereich hat zudem die Politik mit ihren Weichenstellungen bei den Verlustvorträgen und beim INVEST-Zuschuss positive Impulse gesetzt, so dass wir insgesamt hoffnungsfroh ins Jahr 2017 schauen.“

 

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel stark nachgefragt

Die KfW Bankengruppe verzeichnet im Jahr 2016 weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach ihren Finanzierungsprodukten. Die Förderzusagen sind auf ein Gesamtvolumen von 81 Mrd. EUR gestiegen (2015: 79,3 Mrd. EUR, +2 %). Das inländische Fördergeschäft konnte mit einem Zusagevolumen in Höhe von 55,1 Mrd. EUR (2015: 50,5 Mrd. EUR, +9 %) Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft setzen. Der Anstieg ist insbesondere auf die sehr starke Nachfrage bei Wohnungsbaufinanzierungen bei gleichzeitig robuster gewerblicher Finanzierungsnachfrage zurückzuführen.

 

„Die starke Nachfrage zeigt: KfW-Förderung kommt beim Bürger und beim Unternehmer an und leistet damit einen großen Beitrag, den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen“, sagte Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.

 

Der Förderschwerpunkt Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung blieb mit 10,1 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (2015: 10,3 Mrd. EUR), dies gilt auch für die bereits im Vorjahr stark nachgefragte Gründungsfinanzierung (2016: 3,6 Mrd. EUR; 2015: 3,7 Mrd. EUR).

 

In der Innovationsfinanzierung lagen die Zusagen mit 0,6 Mrd. EUR knapp unter dem Vorjahresniveau (2015: 0,8 Mrd. EUR). Wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des deutschen Mittelstands ist das Thema Digitalisierung. Um gezielt Anreize für Digitalisierungsvorhaben zu schaffen, entwickelt die KfW ihre Innovationsförderung aktuell gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiter. Bereits 2016 deutlich gestärkt wurde die Innovationsfinanzierung durch erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie in der Beteiligungsfinanzierung. Nach gutem Start der ERP-Venture Capital-Fondsinvestments wird das Programm auf Beteiligungen an Venture Debt Fonds erweitert, um schnell wachsende Technologieunternehmen noch besser zu unterstützen. Auf sehr positive Marktresonanz trifft auch der im März 2016 von KfW und BMWi aufgelegte VC-Fonds coparion. Insgesamt hebelt die KfW über die neue Beteiligungsfinanzierung in den nächsten Jahren privates Kapital für innovative Start-Ups in Höhe von bis zu 2,5 Mrd. EUR.

 

(Quelle www.kfw.de)

 

Fördermittel nehmen zu

Starke Nachfrage nach KfW-Förderung in Deutschland

 

Die KfW Bankengruppe hat in den ersten neun Monaten 2016 ein Fördervolumen von insgesamt 54,6 Mrd. EUR verzeichnet (Vorjahreszeitraum 59,5 Mrd. EUR, -8,2 %). Die inländische Förderung erreichte in diesem Zeitraum ein hohes Zusagevolumen von 40,8 Mrd. EUR (38,6 Mrd. EUR, +6 %) und konnte damit den Vorjahreswert um mehr als 2 Mrd. EUR übertreffen. Insbesondere die starke Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum sowie die Unternehmensinvestitionen in Energieeffizienzvorhaben haben zu diesem Anstieg beigetragen. Das Geschäftsvolumen der internationalen Finanzierungen der KfW ist auf 13,2 Mrd. EUR (20,3 Mrd. EUR, -35 %) zurückgegangen. Zu dieser Entwicklung führte hauptsächlich das Neuzusagevolumen der KfW IPEX-Bank mit 8,6 Mrd. EUR (16,3 Mrd. EUR, -47,1 %); die KfW IPEX-Bank hatte im Vorjahr, geprägt durch eine Kumulierung von Sondergeschäften und Marktentwicklungen, ein sehr hohes Zusagevolumen verzeichnet. Die Neuzusagen der DEG betrugen zum dritten Quartal 0,7 Mrd. EUR (0,8 Mrd. EUR, -9,8 %). Positiv beigetragen hingegen hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank mit 3,8 Mrd. EUR (3,1 Mrd. EUR, +20,8 %).

 

„Die starke Nachfrage nach KfW-Förderung spiegelt die robuste Konjunktur in Deutschland wider. Das sind gute Nachrichten. Dennoch muss sich die deutsche Wirtschaft noch stärker den Herausforderungen der Digitalisierung stellen“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW und betont zugleich, dass dies auch für eine Förderbank wie die KfW gelte.

 

Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

Das Neugeschäft der Mittelstandsbank liegt mit 15,3 Mrd. EUR auf dem Vorjahresniveau (15,4 Mrd. EUR). Damit zeigt sich die Nachfrage nach gewerblichen Förderkrediten trotz weiterhin erschwerter Rahmenbedingungen (globale Unsicherheitsfaktoren wie Auswirkungen des Brexit, moderate Konjunkturerwartungen in Europa, verlangsamtes Exportwachstum) erfreulich stabil.

 

Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung liegt das Zusagevolumen mit 7,1 Mrd. EUR unter dem Vorjahreswert (8,1 Mrd. EUR). Der Grund hierfür ist die rückläufige Entwicklung im KfW-Unternehmerkredit (4,1 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum: 5,0 Mrd. EUR). Die Gründungsfinanzierung entwickelt sich mit 2,5 Mrd. EUR weiterhin positiv und liegt damit nahezu auf dem bereits sehr starken Vorjahresniveau (2,7 Mrd. EUR).

 

Die Förderung im Bereich Innovation zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil (0,4 Mrd. EUR; wie im Vorjahreszeitraum).

 

(Quelle: Kfw.de)

Mittelstand im Aufwind

Stimmung in den mittelständischen Firmen blüht auf

Konjunkturelle Risiken wie insbesondere das in Kürze anstehende Brexit-Referendum wiegen in der Einschätzung der Mittelständler anscheinend nicht so schwer, dass diese sich dadurch die Laune verderben ließen. Im Gegenteil, passend zur Jahreszeit blüht die Stimmung sogar regelrecht auf: Das mittelständische Geschäftsklima verbessert sich im Mai um kräftige 3,0 Zähler und erreicht mit 15,4 Saldenpunkten den höchsten Stand in diesem Jahr. Beide Komponenten des Stimmungsindikators sind deutlich im Plus:

 

Die Urteile der Mittelständler zur aktuellen Geschäftslage ziehen um 3,4 Zähler auf 27,0 Saldenpunkte an – ein Zweijahreshoch. Die sehr gute Lageeinschätzung spricht für eine solide aufwärts gerichtete konjunkturelle Grundtendenz im zweiten Quartal. Gleichwohl dürfte das Realwachstum im Frühling einen Gang zurückschalten, da nach der witterungsbedingt überzeichneten BIP-Rate im ersten Quartal (+0,7 % gegenüber Vorquartal) mit einer korrigierenden Gegenbewegung zu rechnen ist.

 

Dass die kleinen und mittleren Firmen auf einen Fortgang der guten Konjunktur setzen, signalisieren auch ihre Geschäftserwartungen. Diese steigen um 2,7 Zähler auf 3,9 Saldenpunkte. Die Optimisten gewinnen damit allmählich wieder die Oberhand, wenngleich der Vorsprung vor den Pessimisten noch immer nicht so deutlich ausfällt wie Ende 2015. Immerhin hat der Erwartungsindikator nach dem spürbaren Anstieg im Mai inzwischen aber beinahe die Hälfte des Einbruchs von November 2015 bis Februar 2016 wieder aufgeholt. Der gegenüber dem Jahresende 2015 vorsichtigere Grundton bei den Erwartungen ist angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten gerade im außenwirtschaftlichen Umfeld gut nachvollziehbar. Neben den ungeklärten Fragen in Europa prägen die Rezessionen in Russland und Brasilien sowie die Wachstumsabschwächung in China das globale Bild.

 

(Quelle: Kfw.de)