Fördermittel Deutschland
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Fördermittel werden ausgeweitet

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie startete heute das erste deutsche Projekt aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), auch „Juncker-Fonds“ genannt.

Das Projekt soll die Gründung von Unternehmen in Deutschland noch stärker fördern. Dazu wird das von der KfW angebotene Existenzgründerprogramm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) ausgeweitet.

Der EFSI-Fonds, eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der Europäischen Investitionsbank, soll innerhalb der nächsten drei Jahre zusätzliche Investitionen in Höhe von mindestens 315 Milliarden Euro in Europa mobilisieren. Die Bundesregierung plant, über ihre Förderbank KfW die Investitionsoffensive für Europa mit rund 8 Milliarden Euro zu unterstützen. Die Fondsmittel fließen überwiegend in strategische Investitionen in Schlüsselbereichen wie Infrastruktur und Innovation wie auch in die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen durch Risikokapital und Garantien. Verwaltet wird der Fonds durch EIB und EIF.

Das Fördermittel-Programm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ wird durch eine Garantie ermöglicht, die im Rahmen des EU-Programms für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU (COSME) gestellt wird. Dank EFSI werden bis 2018 Darlehen in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Euro bereit gestellt, um mindestens 15.000 Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Deutschland zu unterstützen.

(Quelle: Kfw.de)

Fördermittel für Einzelhändler

160 Millionen Euro für Einzelhändler in Bayern

Fördermittel helfen 530 Firmen bei Investitionen im Strukturwandel

 

Die LfA Förderbank Bayern hat Einzelhandelsunternehmen im vergangenen Jahr rund 160 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten zugesagt. Die Fördermittel gehen an 530 kleine und mittlere Firmen in Bayern, die damit Investitionen in Höhe von 240 Millionen Euro verwirklichen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Die Branche befindet sich durch ein geändertes Kaufverhalten der Kunden und den boomenden Online-Handel im Strukturwandel.

 

„Mit rund 60.000 Unternehmen und 335.000 Beschäftigten ist der Einzelhandel der drittgrößte Wirtschaftszweig in Bayern. Vor allem viele kleine und mittelständische Betriebe stehen vor großen Herausforderungen und benötigen hierfür langfristig günstige Finanzmittel. Deshalb investieren die Unternehmen kräftig in ihre Wettbewerbsfähigkeit und nutzen dabei die Förderkredite der LfA“, erklärt Ernst Läuger, Präsident des Handelsverbands Bayern bei einem Erfahrungsaustausch mit der LfA Förderbank Bayern.

 

„Der bayerische Einzelhandel nutzt die gute Geschäftslage und das niedrige Zinsniveau zur Finanzierung neuer Investitionen. Durch die geförderten Investitionen werden in Bayern rund 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen und 14.500 Arbeitsplätze gesichert. Die Unternehmen verwenden das Geld zumeist für Modernisierungen, Betriebserweiterungen und Energieeffizienzmaßnahmen“, erklärt LfA Vorstand Hans Peter Göttler.

 

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch kommunale Infrastrukturvorhaben.

 

(Quelle: LfA Förderbank Bayern)

Änderungen Beratungsförderung KfW

Ab 2014 gibt es Veränderungen bei Förderprogrammen. So auch beim Gründercoaching Deutschland. Informieren Sie sich rechtzeitig. So sind die aktuellen Anpassungen zu den Zuschussprogrammen für Beratungen innerhalb der Beratungsförderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):

Zuschussprogramm: Gründercoaching Deutschland (GCD)

Änderungen zum 01.01.2014

  • Verlängerung der Laufzeit des „Gründercoaching Deutschland“ bis zum 30.06.2014
  • Planmäßiges Auslaufen der Variante „Gründercoaching Deutschland – Gründungen aus Arbeitslosigkeit“

Wer den Gründungszuschuss erhalten hat und das Programm Gründercoaching Deutschland aus Arbeitslosigkeit noch nicht beantragt hat, sollte dies so schnell wie möglich machen, um sich den Zuschuss in Höhe von 90% noch zu sichern.

Zuschussprogramm: Turn Around Beratung (TAB)

Änderungen zum 01.01.2014

  • Verlängerung der Laufzeit der „Turn Around Beratung“ bis zum 30.06.2014

(Quelle: KfW Bankengruppe)

 

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Konjunktur: Deutschland profitiert vom Ende der Rezession in Europa

Die KfW revidiert ihre Konjunkturprognose für 2013 von zuvor 0,3 % auf 0,6 % nach oben; 2014 wird sich das Realwachstum auf 2,0 % beschleunigen (Vorprognose: 1,7 %) und damit nach zwei schwachen Jahren erstmals wieder über dem langfristigen Durchschnitt liegen

Die wichtigsten Gründe für die Aufwärtsrevision im laufenden Jahr sind erstens das starke zweite Quartal (0,7 %) – auch dank nachholender Bauinvestitionen – und zweitens die nach neuem Datenstand geringere Wachstumsbelastung aus dem Einbruch im Schlussquartal 2012; für das zweite Halbjahr 2013 gehen wir unverändert von Quartalsraten um 0,4 % aus; 2014 sind im Schnitt etwas höhere Quartalszuwächse möglich, sofern Europa leicht expandiert

Konsum und Wohnbau sind unverändert eine Stütze der Konjunktur; sie profitieren von niedriger Arbeitslosigkeit, Reallohnsteigerungen und günstigen Finanzierungsbedingungen; die Investitionen des Staates erhalten einen leichten Impuls von der Beseitigung der Flutschäden; die Unternehmensinvestitionen dürften sich angesichts verminderter Unsicherheit, gestiegener Kapazitätsauslastung und besserer Exportaussichten im Verlauf des Prognosezeitraums endlich beleben; der Wachstumsbeitrag des Außenhandels bleibt trotz merklich höherer Exportdynamik im kommenden Jahr in etwa neutral, da auch die Importe deutlich zunehmen werden.

 

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw.de)

Deutsche Firmen kommen leichter an Finanzierung

  • Leichte Verbesserung des Finanzierungsklimas gegenüber 2012
  • Wachsender Anteil an Unternehmen mit sinkenden Umsatzrenditen und bestenfalls stagnierenden Investitionen
  • Unternehmer erwarten von Hausbanken vor allem zügige Bereitstellung von Krediten und Ratingberatung

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland ist ungeachtet der Krise in der Eurozone und der konjunkturellen Unsicherheit weiterhin gut. Das Finanzierungsklima für die Firmen in Deutschland hat sich in den vergangenen 12 Monaten insgesamt sogar leicht verbessert. Allerdings schlägt sich die nachlassende konjunkturelle Dynamik zunehmend auf die Finanzkennziffern und Ratings der Unternehmen nieder. Bei einer weiter anhaltenden Konjunkturschwäche könnten die Finanzierungsprobleme der Unternehmen zunehmen. Dies sind die Kernergebnisse der Unternehmensbefragung 2013, die die KfW gemeinsam mit BDI, BGA, HDE, ZDH und anderen führenden Wirtschaftsverbänden unter 3.600 Unternehmen durchgeführt hat.

Das verbesserte Finanzierungsklima zeigt sich darin, dass der Anteil der Unternehmen, der von gestiegenen Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme berichtet, um 3 Prozentpunkte auf 22 % gesunken ist. Gleichzeitig stieg der Anteil der Unternehmen, der Erleichterungen bei der Kreditaufnahme wahrnimmt, um 1 Prozentpunkt auf 9 %. Dennoch sind damit noch immer mehr Unternehmen bei der Kreditaufnahme mit Erschwernissen konfrontiert als mit Erleichterungen.

Die schwache Konjunktur spiegelt sich in der Entwicklung der Finanzkennziffern wider. Die Umsatzrenditen stagnieren: lediglich 31 % der befragten Unternehmen berichten noch von Verbesserungen, 28 % von Verschlechterungen. In der Vorjahreserhebung betrugen die entsprechenden Werte noch 43 bzw. 20 %. Die Eigenkapitalquoten entwickelten sich mit einem Saldo von 29 Punkten gegenüber dem Vorjahr zwar weiterhin positiv. Ein wichtiger Faktor hierfür sind allerdings stagnierende Unternehmensinvestitionen, was langfristig ungünstig für das Wachstumspotential ist.

All dies hat Folgen für die Ratingnoten der Unternehmen: Hatte sich diese im Vorjahr noch spürbar verbessert, so lässt dieser Trend nun deutlich nach. Insbesondere großen Unternehmen gelang es seltener als im Vorjahr, ihre Ratingnote zu verbessern. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, können die Finanzierungsschwierigkeiten von Unternehmen in den kommenden Monaten zunehmen.

Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Dr. Ulrich Schröder, sagte: „Die Unternehmen in Deutschland sind stark und robust, aber nicht immun gegen eine dauerhaft schwache Konjunktur. Die Warnsignale sind ernst zu nehmen. Die Wachstumskräfte müssen gestärkt, das Investitionsklima muss verbessert werden. Die KfW wird ihre subsidiäre Aufgabe bei der Bereitstellung von langfristigen Investitionsfinanzierungen weiter engagiert wahrnehmen.“

Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel Dienstleistungen e. V., Anton F. Börner, sagte: „Mit ihrer stärkeren Eigenkapitalbasis stehen die meisten Unternehmen heute in Finanzierungsverhandlungen besser da. Allerdings brauchen sie auch weiterhin verlässliche und berechenbare Finanzierungspartner, gerade in der Langfristfinanzierung. Ohne Investitionen in Zukunftstechnologien und Unternehmensinfrastruktur leidet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die Unternehmensfinanzierung bietet also noch genügend Raum für Verbesserungen.“

Der klassische Bankkredit bleibt für die Unternehmen weiterhin mit Abstand das wichtigste Finanzierungsinstrument. Von ihrer Hausbank erwarten sie daher in erster Linie die zügige Bereitstellung von Krediten zu angemessenen Konditionen. 94 % der befragten Firmen bezeichneten dies als wichtigste Dienstleistung ihrer Hausbanken. Ein großer Teil der Unternehmen (56 %) legt auf eine schnelle Kreditbearbeitung besonderen Wert. Der Bedeutung der Kreditversorgung durch Banken entsprechend stellt die Beratung zur Ratingnote (70 %) und zur Einbindung von Fördermitteln (60 %) die wichtigsten Beratungsdienstleistungen dar. Nicht zuletzt erwarten mehr als vier Fünftel der Unternehmen in ihrer Hausbank einen persönlichen und gleichbleibenden Ansprechpartner.

Alternative Finanzierungsformen wie Leasing, Factoring, die Ausgabe von Schuldscheindarlehen oder die Emission von Anleihen am Kapitalmarkt spielen gegenüber der überragenden Bedeutung des Kredits bei der breiten Maße der Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings ist das Interesse großer Unternehmen an der Begleitung bei der Ausgabe von Schuldscheindarlehen und Anleihen gestiegen.

(Quelle: KfW.de)

Konjunktur legt weiter zu

Die Verbraucherstimmung behauptet sich im Mai weiterhin sehr gut. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen leicht zu, während die Anschaffungsneigung ihr insgesamt sehr hohes Niveau noch einmal bestätigt. Für Juni prognostiziert der Gesamtindikator 6,5 Punkte nach 6,2 Punkten im Mai.

Obwohl die EU-Kommission für die Eurozone in diesem Jahr eine Rezession prognostiziert hat, lassen sich die deutschen Verbraucher in ihrem Optimismus weiterhin nicht beeinträchtigen. Offenbar ist ihr Augenmerk in erster Linie auf die guten und stabilen Rahmenbedingungen in Deutschland gerichtet. Eine auf hohem Niveau befindliche Beschäftigung, gute Tarifabschlüsse sowie eine sinkende Inflation stützen die gute Stimmung. Folglich legen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung im Mai leicht zu. Im Sog dieser Entwicklung behauptet auch die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr gutes Niveau eindrucksvoll.

Zusätzlich wird die positive Entwicklung des Konsumklimas durch die niedrige Sparneigung gestützt, die im Mai auf einen neuen historischen Tiefstwert gesunken ist. Dies ist vermutlich auch auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank zurückzuführen, die Zinsen in der Eurozone noch einmal zu senken, um die Konjunktur anzukurbeln.

Konjunkturerwartung: leichte Verbesserung 

Nach den leichten Verlusten im Vormonat steigt die Konjunkturerwartung im Mai mit 1,3 Zählern wieder etwas. Mit aktuell -0,2 Punkten liegt der Indikator damit in etwa auf seinem langjährigen Durchschnitt von null Punkten.

Diese insgesamt eher zögerliche Erholung deckt sich mit der tatsächlichen Entwicklung in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber der Vorperiode nur minimal um 0,1 Prozent zu. Dies deutet darauf hin, dass sich die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf des Jahres 2013 erholen kann, dieser Prozess aber eher schleppend verlaufen dürfte. Vor allem die Investitionen der Unternehmen zeigen sich gegenwärtig noch sehr verhalten. Gegen eine dynamischere Entwicklung spricht die Rezession in vielen Staaten der Eurozone, die wichtige Handelspartner für Deutschland sind. Folglich dürften sich auch die Exporte in diesen Wirtschaftsraum vermutlich moderat entwickeln.

Einkommenserwartung: leichter Anstieg

Nach dem leichten Zuwachs im April gewinnt die Einkommenserwartung auch im Mai an Wert. Ein Plus von 3,1 Punkten bedeutet aktuell einen Stand von 33,9 Zählern. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Juli 2012 mit gut 36 Punkten gemessen.

Offenbar stützen sich die deutschen Konsumenten derzeit in erster Linie auf die überaus positiven inländischen Rahmenbedingungen, wenn es um die weiteren Aussichten für ihre finanzielle Situation geht. Ein nach wie vor stabiler Arbeitsmarkt, im Vergleich zu den Vorjahren verbesserte Tariferhöhungen für eine Reihe von Beschäftigten in Verbindung mit einer rückläufigen Inflationsrate lassen die Verbraucher mehrheitlich vermuten, dass sie auch real mehr Geld in der Tasche haben werden. Diese Annahme ist nicht unbegründet, wie der kürzlich ausgehandelte Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Bayern beweist. Demnach erhalten die Beschäftigten in dieser großen und wichtigen Branche ab Juli 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt, im Mai 2014 noch einmal 2,2 Prozent. Aktuell ist dieser Abschluss bereits von fünf weiteren Regionen übernommen worden. Weitere Übernahmeverhandlungen stehen derzeit an. Es gilt als ziemlich sicher, dass auch diese erfolgreich verlaufen werden.

(Quelle: GfK SE)

Zuschuss für Investoren

Mit einem neu aufgesetzten Fördermittelprogramm möchte die Bundesregierung Investoren ermutigen in junge innovative Unternehmen zu investieren.

Investitionszuschuss Wagniskapital

 

Der Name des Programmes ist Investitionszuschuss Wagniskapital und es ist über die Onlineplattform der Bafa (www.bafa.de) zu beantragen.

Start des Programms ist der 15. Mai 2013. Ab diesem Datum ist die Online-Plattform des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) frei geschaltet zur elektronischen Antragstellung.

Der Investitionszuschuss Wagniskapital hat zum Ziel die Finanzierungsbedingungen junger, innovativer Unternehmen zu verbessern. Für private Investoren – insbesondere Business Angels – sollen Anreize geschaffen werden, solchen Unternehmen privates Wagniskapital zur Verfügung zu stellen

Gefördert werden private Investoren (natürliche Personen), die Gesellschaftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben. Die Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken beteiligt sein. Der private Investor erhält 20 Prozent des Kaufpreises für den Anteilserwerb über den Zuschuss zurückerstattet – die Beteiligung muss für mindestens drei Jahre gehalten werden.

Der Investor muss dem Unternehmen mindestens 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Ist die Zahlung des Kaufpreises an die Erreichung von Meilensteinen durch das Unternehmen geknüpft, muss jede einzelne Zahlung des Investors mindestens 10.000 Euro betragen. Jeder Investor kann pro Jahr Zuschüsse für Anteilskäufe in Höhe von bis zu 250.000 Euro beantragen. Pro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Million Euro pro Jahr bezuschusst werden.

(Quelle: Bafa.de)

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KfW-Förderung bietet Stabilität im schwierigen Finanz- und Wirtschaftsumfeld

KfW steigert Förderung

Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2012 ein Gesamtfördervolumen von 73,4 Mrd. EUR erzielt. Nach einem Volumen von 70,4 Mrd. EUR im Vorjahr bleibt sie auf einem moderaten und langfristig qualitativen Wachstumskurs. Die KfW hat im Jahr 2012 Finanzierungszusagen an Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen in Deutschland in Höhe von 50,6 Mrd. EUR gemacht (2011: 50,9 Mrd. EUR). Die Förderung des Mittelstands im Inland konnte um fast 2 Mrd. EUR (+7 %) deutlich zulegen (2012: 24,1 Mrd.; 2011: 22,4 Mrd. EUR). Der Anteil der Mittelstandsfinanzierung im Inland ist von 44 % auf 48 % gestiegen.

„Das Förderergebnis der KfW im Jahr 2012 zeigt, dass die KfW für die deutschen Unternehmen, Privatpersonen und Kommu-nen Stabilität im schwierigen Finanz- und Wirtschaftsumfeld bietet. Dies spiegelt insbesondere die gestiegene Nachfrage nach KfW-Finanzierungen von Unternehmen sowie die Rekordnachfrage nach Program-men für Energieeffizientes Bauen und Sanieren wider. Allein letztere schafften und sicherten im Jahr 2012 gleichzeitig rund 370.000 Arbeitsplätze“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe. Dr. Ulrich Schröder bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Einen Schwerpunkt der Fördertätigkeit bildete im Jahr 2012 neben der Mittelstandsförderung der Umwelt- und Klimaschutz. Die KfW-Gesamtzusagen für diesen Bereich sind im Jahr 2012 von 22,8 Mrd. EUR auf 29,2 Mrd. EUR deutlich gestiegen (+ 28 %). Sie machen einen Anteil von 40 % am gesamten Fördervolumen aus (2011: 32 %).

Diese Quote soll auch 2013 zwischen 35 % und 40 % betragen. Sie spiegelt die Fokussierung der KfW-Förderung auf die Finanzierung von Maßnahmen gegen den Klimawandel und zugunsten des Umwelt- und Ressourcenschutzes wider.

Um für die veränderten Anforderungen durch die Banken- und Finanzkrise wie die wachsende Nachfrage nach langfristigen Krediten, die neuen Kundenbedürfnisse und die regulatorischen Veränderungen verantwortlich vorbereitet zu sein, setzt die KfW ihren Modernisierungsprozess fort. Sie treibt die stärkere Fokussierung des Förderangebots betreffend gesellschaftlich relevante Entwicklungen und eine kontinuierliche Verbesserung der Förderqualität voran. Parallel verfolgt sie eine noch stärkere Orientierung an den Erwartungen und Bedürfnissen der Kunden und Vertriebspartner. Insbesondere arbeitet die KfW an umfassenden Projekten zur Verbesserung der Kundenorientierung wie der Produkttransparenz, der Internetfähigkeit von Förderkrediten sowie der Beschleunigung und Standardisierung von Prozessen der Kreditvergabe.

„Damit die KfW ihren Förderauftrag auch in Zukunft effektiv erfüllen und aus reichende Finanzierungen für Mittelständler, Haussanierer, Studenten, Kommunen sowie die ausländischen Geschäftspartner und Partnerländer bereitstellen kann, sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres bewährten Geschäftsmodells. Basierend auf dem Durchleitungsprinzip wollen wir durch eine konsequente Orientierung an den Kundenbedürfnissen die Wirksamkeit unserer eingesetzten Fördermittel erhöhen“, sagte Dr. Schröder.

Förderergebnisse der Geschäftsbereiche im Einzelnen

Das Neugeschäftsvolumen erreichte im Geschäftsbereich KfW Mittelstandsbank 24,1 Mrd. EUR (2011: 22,4 Mrd. EUR). Im Bereich Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung ist das Zusagevolumen von 9,4 auf 11,1 Mrd. EUR kräftig gewachsen. Maßgeblich relevant war dafür die hohe Nachfrage im KfW-Unternehmerkredit. Einen ebenfalls deutlichen Zusageanstieg auf 12,0 Mrd. EUR verzeichnet das Förderfeld Umwelt (2011: 10,8 Mrd. EUR). Insbesondere hat sich das KfW-Programm Erneuerbare Energien mit 7,9 Mrd. EUR (2011: 7,0 Mrd. EUR) positiv entwickelt. Erfreulich ist zudem die Zusageentwicklung für die Finanzierung von Energieeffizienzvorhaben: das Fördervolumen stieg von 2,8 Mrd. EUR auf 3,6 Mrd. EUR.

(Quelle: KfW Bankengruppe)

Konjunktur: ifo Wirtschaftsklima im Euroraum aufgehellt

ifo Wirtschaftsklima im Euroraum aufgehellt

Der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum ist im ersten Quartal 2013 nach zwei Rückgängen in Folge erstmals wieder gestiegen. Zwar beurteilen die befragten Experten die aktuelle Lage erneut etwas schlechter. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate sind hingegen nun wieder vermehrt positiv ausgefallen und befinden sich auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Ein Silberstreif am Horizont ist erkennbar.

Im Vergleich zur Vorquartalsumfrage gibt es hinsichtlich der Bewertung zur aktuellen Wirtschaftslage der Euro-Krisenländer keine großen Veränderungen: In Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern berichten die WES-Experten weiterhin über eine sehr angeschlagene Wirtschaft. In Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg und den Niederlanden beurteilen sie die aktuelle Lage nur wenig besser. Als „ungünstig“ bewerten die befragten Experten die aktuelle wirtschaftliche Situation in Österreich und Finnland. Lediglich in Deutschland und Estland herrscht ihrer Meinung nach derzeit eine zufriedenstellende Wirtschaftslage.

Konjunktur aufgehellt

In allen Euro-Mitgliedsländern, bis auf Estland, haben sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich aufgehellt. Insgesamt wird im Euroraum in den nächsten sechs Monaten mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gerechnet. Eine Ausnahme bilden Zypern, Finnland, Portugal und Spanien, wo die Erwartungen der befragten Experten trotz Besserung im negativen Bereich verbleiben.

Die Inflationserwartungen der WES-Experten liegen im Euroraum für 2013 bei 2,1% p.a. und damit unter der von den Teilnehmern geschätzten Inflationsrate für das abgelaufene Jahr (2,4%). Die kurzfristigen Zinsen werden nach Ansicht der befragten Experten in den nächsten sechs Monaten weitgehend unverändert bleiben, die langfristigen Zinsen allerdings leicht anziehen. Die Mehrheit der Wirtschaftsexperten rechnet mit einem weitgehend stabilen Euro/US-Dollar Wechselkurs in den nächsten sechs Monaten.

(Quelle: ifo Institut, München)

Rückblick: Existenzgründung 2012 – Ausblick 2013

Im Jahr 2012 hat die Agentur für Arbeit insgesamt 20.600 mal den Gründungszuschuss (GZ) an Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist dies ein Rückgang von mehr als 75%.

Dies ist sehr stark auf die geänderten Bedingungen zurückzuführen.

Neben dem Gründungszuschuss ist auch bei der Bewilligung von Einstiegsgeld (ESG) ein Rückgang zu erkennen. Jedoch liegt der Rückgang bei ca. 30%. In Summe haben in 2012 ca. 7.800 Gründer aus ALG2 die Fördermittel in Form des Einstiegsgeldes erhalten.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 mehr als 28.000 Gründungen mit Fördermitteln bezuschusst.

Die Werte beziehen sich auf ganz Deutschland.

Der Rückgang der Förderungen zum Vorjahr 2011 ist unter anderem dadurch zu erklären, dass weniger Gründer einen Antrag auf Gründungszuschuss oder einen Antrag auf Einstiegsgeld gestellt haben. Die Arbeitsamtberater  haben sehr stark versucht, möglichst viele Gründungswillige davon abzuhalten den Antrag auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu stellen.

Sehr häufig wurden durch die Arbeitsamtberater allgemeine und teilweise unrichtige Behauptungen aufgestellt, wie „Es sind keine Mittel mehr vorhanden“ oder „Sie haben in Ihrer Branche keine Aussicht auf einen Zuschuss.“

Wer von seiner Sache überzeugt ist, der lässt sich nicht abwimmeln.

Eine gute Vorbereitung ist das „A“ und „O“. Denn wer von seinem Gründungsvorhaben und von seiner Geschäftsidee überzeugt ist, der holt sich die Fachleute zur Seite und stellt einen gut vorbereiteten Antrag. Hierzu gehört ein schlüssiger Businessplan mit aussagefähigem Finanzplan.

Die Gründer, die sich gut beraten lassen und sich gut vorbereiten haben eine sehr gute Chance den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld zu erhalten.

Was viele Gründer nicht wissen, die Vorbereitungsmassnahmen für die Gründung bis hin zum Businessplan werden in vielen Bundesländern auch gefördert. Wichtig ist immer die rechtzeitige Beantragung, die vorher erfolgen muss.

Gerade dies zeigt sich auch in der weiteren Vorgehensweise nach Abgabe des Antrages auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld. So wurden in 2012 diverse Anträge von der Arbeitsagentur pauschal abgelehnt. Hier hat sich gezeigt, dass diese erste Ablehnung bei den zuständigen Gerichten nicht auf Zustimmung gestossen ist.

Die Gründer, die folglich gut beraten waren, die haben Widerspruch eingelegt und sind somit noch zu dem Zuschuss gekommen.

Ausblick 2013

Der Gründungszuschuss zählt auch in 2013 zu dem Fördermittel, das jeden Gründer finanziell gut entlasten kann und den Weg in die Selbständigkeit mit ebnen kann.

Eine professionelle Vorbereitung ist bei jeder Gründung unerlässlich, genauso wie die absolute Überzeugung des Gründers von seinem Geschäftsvorhaben.

Zu einer guten Vorbereitung zählt die professionelle Beratung sowie der Kampf um die Sache.

Sollten Sie eine Gründung planen, so zögern Sie nicht und nehmen Kontakt mit uns auf.