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Gründer unterschätzen Finanzierung

Zwei von drei neuen Unternehmen starten mit Businessplan
Aber: Finanzbedarf im Schnitt doppelt so hoch wie geplant
Falsche Planung der Finanzierung oft Grundstein für ein Scheitern

 

Nur bei zwei von drei neuen Unternehmen stellen Gründer einen Businessplan auf. Rund 70 % von ihnen unterschätzen ihren Finanzbedarf im Gründungsjahr. Im Mittel brauchen diese Gründer mehr als doppelt so viel Geld wie im Businessplan veranschlagt. Das zeigt eine Studie der KfW. „Eine Unterkapitalisierung bereits zum Unternehmensstart erhöht die Gefahr eines Scheiterns deutlich“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Gründer müssen sich genau mit dem Finanzbedarf beschäftigen und einen Puffer einplanen. Wenn ein finanzieller Puffer fehlt, können unerwartete Liquiditätsengpässe, etwa durch Forderungsausfälle, nur schwer überbrückt werden. Junge Unternehmen können so sehr schnell in Existenznöte geraten.“

ür das erste Geschäftsjahr ihrer neuen Unternehmen planen die Gründer mit einem Finanzbedarf von durchschnittlich 102.000 EUR. Tatsächlich fallen im Mittel aber 152.000 EUR für Investitionen und Betriebsmittel an. Je geringer der Planwert, desto größer ist die Abweichung: Gründer, die im Businessplan mit Kosten von weniger als 25.000 Euro im Jahr rechnen, haben im Durchschnitt tatsächlich den 3,3-fachen Finanzbedarf; Unternehmen mit einem geplanten Finanzbedarf von 25.000 – 100.000 EUR haben einen Mehrbedarf von 90 % und Unternehmen, die mit über 100.000 EUR kalkulieren, benötigen 65 % mehr Geld. Im Durchschnitt aller Gründer ergibt sich dadurch eine Abweichung zum Businessplan von 122 %.

Auffällig ist, dass insbesondere Unternehmensgründer, die zugleich Mitarbeiter einstellen, von ihrem tatsächlichen Finanzbedarf überrascht werden: Sie haben im Vergleich zu ihrem Planansatz einen Mehrbedarf von 172 %, Gründer ohne Mitarbeiter liegen nur 44 % über Plan. „Gründer sollten immer ein Wachstumsszenario einplanen. Dabei ist wichtig, mit den Bruttokosten der zusätzlichen Mitarbeiter zu kalkulieren“, sagt Dr. Zeuner.

Die KfW fördert im Inland neben Umwelt, Infrastruktur und Wohnungsbau den Mittelstand in jedem Unternehmensalter. Für Gründer bietet die KfW u. a. den KfW-Gründerkredit Startgeld und Universell (seit 01.12.2014 mit verbesserten Konditionen) an sowie den ERP-Startfonds für Beteiligungskapital. Außerdem bietet die KfW über das Gründercoaching Zuschüsse zu qualifizierter Beratung. Gründer können sich im Infocenter der KfW (0800/5399001) über die Produkte informieren.

(Quelle: KfW Bankengruppe)

 

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Erfolgreiche Gründung Innliner

Der 53-jährige Bruckmühler Existenzgründer Thomas Stemmler wagt sich als „Einzelkämpfer“ Stemmler Bus Motiv.inddin den aufstrebenden Fernlinienbus-Markt vor: Mit seinem komfortablen 4-Sterne-Bus, dem „innliner“, bietet er eine Verbindung aus dem Raum Rosenheim in die Bundeshauptstadt Berlin an. Ein Zwischenstopp in München und Leipzig erschließt zudem auch Verbindungen aus Oberbayern und Berlin in die sächsische Messestadt.

 

Über die Zusteigemöglichkeiten in Raubling bei Rosenheim, Bad Aibling und Bruckmühl hinaus hält der innliner auch in München am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und erweitert damit das Angebot für die beliebte Verbindung München-Berlin um eine attraktive Alternative. Für einen Fahrpreis ab 29 Euro bei Zustieg in München sind kostenloses WLAN, Steckdosen in jeder Sitzreihe und großzügige Sitzabstände keine Selbstverständlichkeit in der hart umkämpften Branche: Standard im innliner sind komfortable 75 cm Sitzabstand, für einen geringen Aufpreis sind auch Sitze mit einem 5-Sterne-Sitzabstand von 81 cm buchbar.

 

Mit diesem attraktiven Gesamt-Paket ist sich Thomas Stemmler sicher, als (derzeit noch) 1-Bus-Familienbetrieb gegen die großen Anbieter auf dem Markt bestens aufgestellt zu sein, und seinen Fahrgästen eine individuelle Reisemöglichkeit anbieten zu können.

 

Beratungsleistung:

  • Gründung
  • Businessplan
  • Unternehmensbewertung
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Organisation
  • Auftragswesen
  • Kapitalbeschaffung
  • Fördermittel

Startup in den Fernbusmarkt
 
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Existenzgründungen durch Migranten

Gründungslust belebt das Geschehen

Gründer helfen dabei, den Erneuerungs- und Effizienzdruck auf bereits bestehende Unternehmen hoch zu halten und so Deutschland zukunftsfähig zu machen. Ein reges Gründungsgeschehen ist deshalb wichtig. Gründungen durch Migranten spielen hierbei eine wichtige Rolle: In den letzten Jahren entfiel auf sie etwa jede fünfte Existenzgründung. Damit tragen sie sogar mehr zum Gründungs-geschehen bei als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Migranten beschäftigen zudem häufiger von Anfang an Mitarbeiter und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

Die Gründer unter den Migranten sind etwas jünger als die Gründer insgesamt, zudem sind bei ihnen Männer häufiger vertreten. Auch ist der Anteil der Gründer, die vor ihrer Selbstständigkeit arbeitslos waren, bei Migranten etwas höher als im Durchschnitt. Eine vergleichbar häufigere „Not“ zur Existenzgründung ist aus den Gründungsmotiven jedoch nicht abzuleiten.

 

Die Frage der Gründungsfinanzierung ist für Migranten etwas häufiger eine Herausforderung – allerdings ohne Folge für die Finanzierungsstruktur. Diese weicht von der Gesamtheit der Gründer kaum ab. Migranten beschäftigt zudem stärker die Sorge, in der beruflichen Selbstständigkeit einen attraktiven Job zu verpassen – wohl auch ein Grund dafür, dass Migranten ihre Selbstständigkeit etwas häufiger abbrechen.

Quelle: Kfw

 
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Kapital für Unternehmen

Finanzierungsumfeld in Deutschland bleibt weiterhin sehr gut

Deutsche Unternehmen kommen vermehrt an Bankkredite. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist nach dem historischen Tiefstand im Mai leicht auf 18,3 Prozent gestiegen, nach 17,4 Prozent im Vormonat. Die Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft waren bereits vor der Leitzinssenkung der EZB hervorragend und sind es weiterhin.

Die Kredithürde im Verarbeitenden Gewerbe ist um 0,9 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent gestiegen. Großfirmen kommen weiterhin sehr gut an Bankkredite. Nur noch 13,3 Prozent der Firmen gaben an, dass die Kreditvergabe der Banken restriktiv ist. Im Gegensatz dazu stehen die kleinen Firmen. Hier gibt knapp ein Fünftel an, Probleme bei der Kreditvergabe zu haben.

Auch im Baugewerbe und im Handel stieg die Kredithürde im Juni an. Mit jeweils 18,6 Prozent und 22,6 Prozent liegt sie jedoch historisch betrachtet weiterhin sehr niedrig.

(Quelle: ifo Institut)

Kapital-Beschaffung

Entscheidend für eine erfolgreiche Finanzierung ist eine professionelle Vorbereitung. Es zeigt sich immer öfter, dass die Begleitung durch einen spezialisierten Berater unerlässlich ist. Dieser Berater sollte nicht nur bei der Erstellung des Businessplan begleiten sondern sollte auch direkte Kontakte zu den Finanzinstituten haben.

Weitere Informationen

Erfolgreiche Finanzierung

Auch das Jahr 2013 verzeichnet wieder viele erfolgreiche Finanzierungen. So hat die Kfw Bankengruppe den Mittelstand und insbesondere den Bereich KMU (kleine und mittlere Unternehmen) in der Höhe von 22,6 Mrd. EUR unterstützt.

Die Nachfrage der kleinen und mittleren Unternehmen konzentrierte sich besonders stark auf die Bereiche Finanzierung von  Gründung und Innovation sowie die allgemeine langfristige Investitionsfinanzierung.

Gerade im Bereich der gewerblichen Förderkredite war die Finanzierungsquote besonders stark. Dies zieht sich durch alle Phasen der Unternehmensfinanzierung, wie Unternehmensgründung, Unternehmenswachstum, Sanierung und Restrukturierung sowie Unternehmensnachfolge und Unternehmensbeteiligung.

Dies erstreckt sich auf alle Unternehmenstätigkeiten, wie Gewerbe, Handel, Handwerk und Freie Berufe.

So lag die Summe der durch die Kfw finanzierten und geförderten Mittel für kleine und mittlere Unternehmen bei 22,6 Mrd. EUR. Die Mittelstandsquote in der inländischen Förderung beträgt 47%.

Das ausländische Geschäftsvolumen beträgt 20,5 Mrd. EUR. Hierzu zählen die Bereiche Export- und Projektfinanzierung, der Kfw Entwicklungsbank und der Tochtergesellschaft Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG.

„Das Jahr 2013 war ein erfolgreiches Förderjahr. Die weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Finanzierungen zeigt, dass unsere Programme in hohem Maße den aktuellen Bedürfnissen von Unternehmen, Kommunen und Privatkunden entsprechen. Das Jahr 2013 zeigt aber auch, dass sich die Nachfrage an das jeweilige Finanz- und Wirtschaftsumfeld anpasst und die KfW ihre subsidiäre Rolle wahrnimmt“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW.

 

Förderergebnisse der Geschäftsbereiche

  • KfW Mittelstandsbank: 22,6 Mrd. EUR
  • Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung: 11,3 Mrd. EUR
  • Umwelt: 10,3 Mrd. EUR
  • Export- und Projektfinanzierung: 13,7 Mrd. EUR

(Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau, Kfw)

 

 

 

 

Finanzierung Gründung

Finanzierung Gründung

Der Weg in die Selbständigkeit ist häufig auch eine Frage der Finanzierbarkeit. Gerade die Startphase kann kostspielig sein. So bilden neben Ausgaben für Investitionen und Betriebsmitteln auch Mittel für die private Lebenshaltung einen wichtigen Kostenblock.

Dies sind nicht nur wichtige Bestandteile des Businessplanes sondern diese Informationen sind auch sehr wichtig für die kapitalgebenden Finanzinstitute.

Viele Selbständige, Gründer, Gewerbe-, Frei- und Kreativschaffende haben Schwierigkeiten zahlungswillige Finanzpartner zu finden. So sind gerade in der Startphase zukünftige Einnahmen schwer einzuschätzen. Sind doch diese Einnahmen entscheidend für die Rückzahlungen von Darlehen.

Zudem verfügen viele der Selbständigen meist über keine hinreichenden Sicherheiten oder regelmässigen Einkommensströme. Eine klassische Finanzierung über Finanzinstitute wird daher schwierig bis unmöglich, denn Banken fürchten mögliche Ausfälle von Krediten.

Diese von den Banken befürchteten Ausfallraten bei Krediten sind allerdings immer häufiger nicht der Grund für Absagen von Finanzierungsanfragen.

Vielmehr entstehen den Banken Kosten durch den umfangreichen Kreditprüfungsprozess. Da werden Business Pläne gelesen und analysiert, die BWA’s, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen werden nach Basel I, II und III in den Computer eingegeben und bewertet. Dieser Aufwand kostet zeit und Geld – das Geld der Bank. Schätzungen zu Folge betragen die Kreditprüfungsfixkosten in Deutschland im Durchschnitt EUR 1.800.

Wenn nun ein Selbständiger von seiner Hausbank einen Firmenkredit über EUR 10.000 möchte, dann wird schnell klar, dass die Bank die EUR 1.800 für die Prüfung nicht zurück verdienen kann. Dies ist das tatsächliche Problem und nicht die Ausfallraten.

Banken werden dies nicht offen zugeben. Aus diesem Grunde wird häufig das Argument mitgeteilt, dass das Gründen sehr risikobehaftet ist und eine Finanzierung nicht befürwortet werden kann.

Doch wie kann der Gründer dem nun entgegen wirken? Durch eine sehr gute und detaillierte Vorbereitung sowie die Ausarbeitung eines guten Businessplanes der kaum Fragen offen lässt. Hier ist eine Begleitung durch einen Profi unerlässlich.

Hierfür gibt es Zuschüsse und Fördermittelprogramme. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.