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Unternehmen Städte-Ranking – München top, Berlin abgeschlagen

Wenn es um die Wirtschaft geht, kann Berlin im Deutschlandvergleich weiterhin nicht mithalten. München, Stuttgart und Münster laufen allen das Wasser ab. Magdeburg setzt zur Aufholjagd an.

Trotz einer wachsenden Gründerszene und viel Zuwanderung bleibt Berlin bei der Wirtschaftslage eines der Schlusslichter in Deutschland. Die Hauptstadt landet in einer jüngsten Rangliste der 50 größten Städte bei der Wirtschaftslage auf Platz 47. In dem Vergleich des Magazins „Wirtschaftswoche“ und der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft liegt Berlin damit zwischen Halle und Duisburg. Gründe sind unter anderem die hohe Arbeitslosigkeit und die hohe Kriminalitätsrate.

Die ersten Plätze in dem Ranking belegen München, Stuttgart und Münster. Schlusslicht ist Gelsenkirchen. Magdeburg holt am schnellsten auf und gewinnt die Dynamik-Wertung für die Jahre 2006 bis 2011. Hier erreicht Berlin immerhin Platz neun.

Wissenschaftler der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, werteten für die 50 größten Städte rund 90 sozio-ökonomische Faktoren von Einkommen bis Kriminalität aus. Sie erstellten zwei Ranglisten: zum wirtschaftlichen Niveau und zur jüngsten Entwicklung.

Berliner Problemkieze hinken hinterher

Berlin profitiert auf der einen Seite von zahlreichen Firmengründungen. In diesem Bereich steht die Hauptstadt so gut da wie München. Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, viele junge Menschen ziehen nach Berlin. Die Zahl der Besucher und Touristen ist ebenfalls rapide gewachsen.

Gleichzeitig leidet die Stadt unter anhaltend hoher Arbeitslosigkeit, der höchsten Zahl von Hartz-IV-Empfängern und einer überdurchschnittlichen Kriminalitätsrate. „Trotz der guten Arbeitsmarktdynamik gelingt es in Berlin offenbar nicht, Milieus mit verfestigter Arbeitslosigkeit und Sozialproblematik an die Aufwärtsentwicklung heranzuführen“, stellt die Studie fest. Auch die hohe Zahl der Straftaten verweise auf ungelöste soziale Probleme. Nur jedes zweite Unternehmen in Berlin beantwortete die Frage „Fühlen Sie sich in Ihrer Stadt sicher?“ positiv. Schlecht schnitt Berlin auch bei der Wirtschaftsfreundlichkeit und dem Kostenbewusstsein der Verwaltung ab.

Die Studie resümiert: „Damit Berlin insgesamt vom Tabellenende wegkommt, muss es seine Sozialproblematik wirksamer anpacken. Dazu gehört immer auch ein gutes Wirtschaftsklima, damit Unternehmen das schaffen, was Berlin am dringendsten braucht: Arbeitsplätze.“

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekommt ihr Geld nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. Als ihr Ziel nennt sie die konsequente wettbewerbliche Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialordnung.

(Quelle: dpa, N24)

 

Keine Änderung des Labels „Made in Germany“

Die Europäische Kommission weist Berichte über angeblich von ihr geplante Einschränkungen bei der Verwendung des „Made in Germany“-Labels zurück. Weder hat die Kommission eine Abschaffung noch eine Erschwernis dieser Herkunftsbezeichnung vorgeschlagen. In der Diskussion werden bisweilen Regeln für importierte Waren aus Nicht-EU-Staaten und für in der EU hergestellte Waren vermengt. Beides hat aber nichts miteinander zu tun.

Die Kommission plant keine neuen Regeln für Exportgüter aus der EU. Daher soll sich nach Auffassung der Kommission auch an dem Label „Made in Germany“ nichts ändern. Richtig ist, dass die Kommission einheitliche Regeln für Herkunftsbezeichnungen für Produkte angeregt hat, die aus Staaten außerhalb der EU in die Union eingeführt werden – nicht aber für in der EU hergestellte Waren, die exportiert werden. Für importierte Waren aus anderen Ländern will die Kommission ein einheitliches Vorgehen der 27 EU-Staaten erreichen, derzeit liegt aber auch dazu noch kein Vorschlag auf dem Tisch. Es gibt lediglich erste Diskussionen. Dies hat allerdings nichts mit dem „Made in Germany“-Label zu tun, sondern dient einer einheitlichen Anwendung der gemeinsamen Außenhandelspolitik.

(Quelle: EU-Nachrichten Nr. 02 26.01.2012)

Erfolgreiche Gründung BB Objektservice

Die Firma BB-Objektservice wurde 2011 von Beatrix Banko erfolgreich in München gegründet. Durch eine fundierte Gründungsberatung und mit Geldern aus Fördermittelprogrammen wurde Ihr der Start in die Selbständigkeit ermöglicht. Heute steht sie fest auf eigenen Beinen und kann davon gut leben.

 

Bea erzählt unseren Lesern ihre Geschichte.
Ich war 7 Jahre lang Angestellte bei verschiedenen Firmen aus der Branche Unterhaltsreinigung und Glasreinigung. Vor zwei Jahren habe ich mir vorgenommen, mich selbständig zu machen. Das war mein großer Traum. Aber aus Angst vor Unsicherheiten, Verantwortung und Risiko, konnte ich mich nicht dazu entschließen, mein eigenes Unternehmen zu gründen.

 

Bei der letzten Firma habe ich sehr viel Erfahrung in verschiedenen Bereichen gesammelt und da hab ich mir gedacht, dass es nun der richtige Zeitpunkt wäre, jetzt oder nie. Aber mir fehlten das Startkapital und die Kenntnisse im Bereich Business. Durch eine Empfehlung habe ich die Kontaktdaten von einer Unternehmerberatung in München bekommen. Unverzüglich habe ich mich bei dieser Stelle online angemeldet und nach einer Woche habe ich einen Termin bei Herrn J. Gottwald gehabt. Anschließend ging alles ganz schnell. Er hat mir bei dem Businessplan geholfen und einen Gründungszuschuss beantragt. Danach hat er mir beim Marketing geholfen, wie Kundengewinnung, Angebotswesen, Webseite, etc. und mir wurde sogar eine Software für das Auftragswesen und Rechnungswesen eingerichtet. Ich mache meine Buchhaltung selber, und das Finanzamt ist auch zufrieden. Seit einem Jahr arbeite ich nun selbständig und habe keine Angst mehr. Ich werde weiterhin von Herrn Gottwald unterstützt und die Kundennachfrage ist so groß, dass ich bald noch mehr Mitarbeiter benötige.

Die Unternehmensberatung ist das Beste, was ich für meine Firma gebraucht habe, ich kann es jedem empfehlen.

 

Beratungsleistung:

  • Gründung
  • Businessplan
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Organisation
  • Auftragswesen
  • Kapitalbeschaffung
  • Fördermittel

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:

Erfolgreiche Geschichten aus München 1

Was Gründungen und Ausgründungen erfolgreich macht

Ausgründenden bzw. Gründungen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen starten häufig zu früh: Vier von zehn werden ohne Produkt oder Prototyp gegründet – zu Lasten ihrer Wachstums-Chancen. Dagegen profitieren Ausgründungen vom frühzeitigen Kontakt zu künftigen Kunden, die sie noch vor Markteintritt unterstützen. Zu diesen Ergebnissen kommt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der bislang ersten umfassenden Untersuchung zu Erfolgsfaktoren von Ausgründungen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. acatech hat am 14. Juli in Berlin die Ergebnisse vorgelegt und acht Empfehlungen an Gründer, Forschungs- und Förderinstitutionen gerichtet. Unter anderem schlägt die Akademie einen bundesweit vereinheitlichten Fördernavigator vor: Viele Gründer gaben an, dass sie wegen hoher bürokratischer Hürden keine öffentliche Förderung beantragt haben.

„In Deutschland herrscht kein Mangel an guten Ideen. Allerdings beschäftigen sich viele Gründer aus der Wissenschaft zu spät mit ihren künftigen Märkten und Kunden. Netzwerke, Wirtschaftserfahrung und Legitimität am Markt sind aber entscheidende Erfolgsfaktoren“.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Projektleiter und Vizepräsident acatech

(Quelle: Acatech, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, www.acatech.de)

Eigenkapital von kleinen und mittleren Unternehmen

Die Eigenkapitalquote, gemessen als haftendes Eigenkapital in Relation zur Bilanzsumme, gilt als eine wichtige Kenngröße der Robustheit und Risikotragfähigkeit von Unternehmen. Im Gegensatz zu der hohen Bedeutung als Maßstab der finanziellen Verfassung der Unternehmen und dem Schutz gegen Insolvenzen, ist die statistische Datenlage über diese wichtige Kenngröße für die Gesamtpopulation der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) immer noch unbefriedigend. Es gibt nicht die eine repräsentative Eigenkapitalquote für den Mittelstand, sondern nur mehr oder minder repräsentative Kennzahlen für Ausschnitte aus der Gesamtheit kleiner und mittlerer Unternehmen. Dies liegt daran, dass es in Deutschland keine nationale Bilanzdatenbank gibt, die die Jahresabschlüsse aller Unternehmen erfasst, sondern jeweils Datenbanken von verschiedenen Institutionen mit unterschiedlichen Berichtskreisen. Die z.T. erheblich divergierenden Eigenkapitalquoten sind daher dem Umstand geschuldet, dass je nach Datenbasis unterschiedliche Teilbereiche erfasst werden. Eine Zusammenführung der Datenbasen der Institutionen ist bisher nicht möglich. Eine der bedeutendsten Quellen ist die Deutsche Bundesbank, die mit einem Hochrechnungsverfahren die durchschnittliche Eigenkapitalquote für ca. 2,2 Mio. Unternehmen schätzt.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote von 24,5% im Jahre 2007 auf 24,8% im Jahre 2008 gestiegen. Nach der vorläufigen Schätzung hat sich diese positive Entwicklung auch im Jahre 2009, für das eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 25,5% ermittelt wurde, fortgesetzt. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch große Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen weisen trotz des sehr starken Aufwuchses der Eigenkapitalausstattung in dem Zeitraum 1997 bis 2009 eine deutlich niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. Im Jahr 2009 lag die Eigenkapitalquote der KMU bei 20,0% und die der Großunternehmen bei 27,9%.

(Quelle: IfM Institut für Mittelstandsforschung, Bonn)