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Rückblick: Existenzgründung 2012 – Ausblick 2013

Im Jahr 2012 hat die Agentur für Arbeit insgesamt 20.600 mal den Gründungszuschuss (GZ) an Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist dies ein Rückgang von mehr als 75%.

Dies ist sehr stark auf die geänderten Bedingungen zurückzuführen.

Neben dem Gründungszuschuss ist auch bei der Bewilligung von Einstiegsgeld (ESG) ein Rückgang zu erkennen. Jedoch liegt der Rückgang bei ca. 30%. In Summe haben in 2012 ca. 7.800 Gründer aus ALG2 die Fördermittel in Form des Einstiegsgeldes erhalten.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 mehr als 28.000 Gründungen mit Fördermitteln bezuschusst.

Die Werte beziehen sich auf ganz Deutschland.

Der Rückgang der Förderungen zum Vorjahr 2011 ist unter anderem dadurch zu erklären, dass weniger Gründer einen Antrag auf Gründungszuschuss oder einen Antrag auf Einstiegsgeld gestellt haben. Die Arbeitsamtberater  haben sehr stark versucht, möglichst viele Gründungswillige davon abzuhalten den Antrag auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu stellen.

Sehr häufig wurden durch die Arbeitsamtberater allgemeine und teilweise unrichtige Behauptungen aufgestellt, wie „Es sind keine Mittel mehr vorhanden“ oder „Sie haben in Ihrer Branche keine Aussicht auf einen Zuschuss.“

Wer von seiner Sache überzeugt ist, der lässt sich nicht abwimmeln.

Eine gute Vorbereitung ist das „A“ und „O“. Denn wer von seinem Gründungsvorhaben und von seiner Geschäftsidee überzeugt ist, der holt sich die Fachleute zur Seite und stellt einen gut vorbereiteten Antrag. Hierzu gehört ein schlüssiger Businessplan mit aussagefähigem Finanzplan.

Die Gründer, die sich gut beraten lassen und sich gut vorbereiten haben eine sehr gute Chance den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld zu erhalten.

Was viele Gründer nicht wissen, die Vorbereitungsmassnahmen für die Gründung bis hin zum Businessplan werden in vielen Bundesländern auch gefördert. Wichtig ist immer die rechtzeitige Beantragung, die vorher erfolgen muss.

Gerade dies zeigt sich auch in der weiteren Vorgehensweise nach Abgabe des Antrages auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld. So wurden in 2012 diverse Anträge von der Arbeitsagentur pauschal abgelehnt. Hier hat sich gezeigt, dass diese erste Ablehnung bei den zuständigen Gerichten nicht auf Zustimmung gestossen ist.

Die Gründer, die folglich gut beraten waren, die haben Widerspruch eingelegt und sind somit noch zu dem Zuschuss gekommen.

Ausblick 2013

Der Gründungszuschuss zählt auch in 2013 zu dem Fördermittel, das jeden Gründer finanziell gut entlasten kann und den Weg in die Selbständigkeit mit ebnen kann.

Eine professionelle Vorbereitung ist bei jeder Gründung unerlässlich, genauso wie die absolute Überzeugung des Gründers von seinem Geschäftsvorhaben.

Zu einer guten Vorbereitung zählt die professionelle Beratung sowie der Kampf um die Sache.

Sollten Sie eine Gründung planen, so zögern Sie nicht und nehmen Kontakt mit uns auf.