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Banken vor Umbruch

Die Banken in Deutschland stehen vor einem Umbruch

 

In 10-15 Jahren wird es statt heute 1.600 nur noch 150 bis 300 Banken in Deutschland geben, die nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle haben. Der Wettbewerb nimmt zu und immer mehr Auslandsbanken, FinTechs, Marktinfrastrukturanbieter und globale Technologiekonzerne dringen in das deutsche Bankengeschäft vor. Gleichzeitig werden Kunden durch die Digitalisierung immer anspruchsvoller und erwarten nahtlos miteinander verknüpfte Lösungen, die einfach zu bedienen sind.

 

Für den „Bankenreport Deutschland 2030“ wurden zwei Szenarien für die zukünftige Bankenlandschaft entworfen. Je nach Szenario verläuft die Marktanpassung kontinuierlich oder disruptiv: Gemeinsamer Nenner ist die Reduktion auf nur noch 150 bis 300 Banken in Deutschland innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre.

 

Je nach Geschwindigkeit der Veränderung werden die nachhaltigen Geschäftsmodelle unterschiedlich aussehen: In einem Evolutionsszenario mit geringer Veränderungsgeschwindigkeit können Banken auf ihren bestehenden Stärken aufbauen: Banken mit großer lokaler Verankerung könnten sich etwa zu „Platzhirschen“ entwickeln, die sich stark mit den regionalen Ökosystemen verflechten; während Produktspezialisten als „Monoliner“ der bevorzugte Anbieter für einzelne Dienstleistungen werden können.

 

Steigt die Geschwindigkeit der Veränderungen, müssen auch die Banken noch stärker reagieren, um ihre Relevanz für Kunden zu behalten: so könnten sie etwa Kunden als „Lotsen durch den digitalen Dschungel“ führen oder als „Unsichtbare Banken“ die Wertschöpfungsketten ihrer Kunden fast unbemerkt unterstützen. Andere Typen wie „Museumsbanken“ mit einem klassischen, integrierten Bankmodell oder Banken des Typs „Telefonzelle im 21. Jahrhundert“, werden ebenso aus dem Markt fallen wie „Zögerer und Zauderer“, die sich nicht für eine klare Ausrichtung entscheiden können.

 

Die nachhaltigen Geschäftsmodelle für beide Szenarien sollen Banken helfen, eine Auswahl zu treffen, und ihre Fähigkeiten, Investitionen und das Operating Model konsequent darauf auszurichten.

 

(Quelle: Bankenreport Deutschland 2030, Oliver Wyman)

 

Fördermittel für Mittelstand

Genossenschaftsbanken starker Partner im Fördergeschäft

• Fast 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand
• LfA-Förderangebot ist attraktiv und gefragt

 

Jahresbilanz mit den Genossenschaftsbanken: Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben in 2016 rund 470 Millionen Euro an Förderkrediten der LfA Förderbank Bayern zugesagt. Mit knapp 3.000 Zusagen an den bayerischen Mittelstand sind die Genossenschaftsbanken damit ein starker Partner im Fördergeschäft.

 

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

 

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern.

 

(Quelle: LfA.de)

Förderbanken und Fördermittelinstitute

Förderbanken dienen in der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung der Investitionstätigkeit. Jedes Bundesland verfügt über eine Förderbank bzw. ein Landesförderinstitut.

Die zentrale Aufgabe von Landesförderinstituten ist die Förderung von Investitionen und Betriebsmitteln in dem jeweiligen Bundesland. Hierfür werden zumeist zinsgünstige Darlehen unterstützt.

In den meisten Fällen bekommt man das Geld in Verbindung mit Fördermitteln nur von einer Geschäftsbank. Die so genannten Fördermittelbanken geben selber nur Sicherheiten oder Haftungsfreistellungen.

 
So ist der Ablauf zur Erhaltung von Fördermitteln wie folgt:

Mit dem Businessplan geht man zu einer Geschäftsbank seiner Wahl (Hausbank). Wichtig hierbei ist es, dass die Banken auch Firmenkundenkonten (Geschäftskunden) verwalten und mit den Fördermittelbanken zusammenarbeiten.

Bei der Bank wird das Konzept bzw. der Businessplan vorgestellt und mitteilt wieviel Fremdkapital benötigt wird. Hierbei sollte dann auch daraus hingewiesen werden, dass die Bescherung des Darlehens in Verbindung mit einem Fördermittelprogramm erfolgen soll.

 
Danach kann die Bank einen Antrag stellen bei der Fördermittelbank. Diese prüft die Unterlagen und erteilt die Bewilligung unter Empfehlung von Haftungsfreistellung, Zinssatz, Laufzeiten, etc.

 

Förderinstitut und Förderbank des Bundes:

 

Förderinstitute und Förderbanken der Länder:D-Karte

Fördermittel Deutschland begleitet bei der Auswahl und Beschaffung von Fördermittelprogrammen und steht in regelmässigem Kontakt mit den Banken.
 

Kontakt aufnehmen

 

Finanzierung Gründung

Finanzierung Gründung

Der Weg in die Selbständigkeit ist häufig auch eine Frage der Finanzierbarkeit. Gerade die Startphase kann kostspielig sein. So bilden neben Ausgaben für Investitionen und Betriebsmitteln auch Mittel für die private Lebenshaltung einen wichtigen Kostenblock.

Dies sind nicht nur wichtige Bestandteile des Businessplanes sondern diese Informationen sind auch sehr wichtig für die kapitalgebenden Finanzinstitute.

Viele Selbständige, Gründer, Gewerbe-, Frei- und Kreativschaffende haben Schwierigkeiten zahlungswillige Finanzpartner zu finden. So sind gerade in der Startphase zukünftige Einnahmen schwer einzuschätzen. Sind doch diese Einnahmen entscheidend für die Rückzahlungen von Darlehen.

Zudem verfügen viele der Selbständigen meist über keine hinreichenden Sicherheiten oder regelmässigen Einkommensströme. Eine klassische Finanzierung über Finanzinstitute wird daher schwierig bis unmöglich, denn Banken fürchten mögliche Ausfälle von Krediten.

Diese von den Banken befürchteten Ausfallraten bei Krediten sind allerdings immer häufiger nicht der Grund für Absagen von Finanzierungsanfragen.

Vielmehr entstehen den Banken Kosten durch den umfangreichen Kreditprüfungsprozess. Da werden Business Pläne gelesen und analysiert, die BWA’s, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen werden nach Basel I, II und III in den Computer eingegeben und bewertet. Dieser Aufwand kostet zeit und Geld – das Geld der Bank. Schätzungen zu Folge betragen die Kreditprüfungsfixkosten in Deutschland im Durchschnitt EUR 1.800.

Wenn nun ein Selbständiger von seiner Hausbank einen Firmenkredit über EUR 10.000 möchte, dann wird schnell klar, dass die Bank die EUR 1.800 für die Prüfung nicht zurück verdienen kann. Dies ist das tatsächliche Problem und nicht die Ausfallraten.

Banken werden dies nicht offen zugeben. Aus diesem Grunde wird häufig das Argument mitgeteilt, dass das Gründen sehr risikobehaftet ist und eine Finanzierung nicht befürwortet werden kann.

Doch wie kann der Gründer dem nun entgegen wirken? Durch eine sehr gute und detaillierte Vorbereitung sowie die Ausarbeitung eines guten Businessplanes der kaum Fragen offen lässt. Hier ist eine Begleitung durch einen Profi unerlässlich.

Hierfür gibt es Zuschüsse und Fördermittelprogramme. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

 

 

Das sind die besten Banken der Welt

Das Magazin „Global Finance“ hat die besten Banken in verschiedenen Kategorien gekürt. Neben Kennzahlen gingen auch Informationen von Insidern und Experten in die Wertung ein. Unter den Gewinnern ist die Deutsche Bank.

Banken in 136 Ländern hat das US-Magazin „Global Finance“ für seine Rangliste der besten Banken 2012 unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Schließlich wurden in zwölf Kategorien Gewinner gekürt. Dies seien nicht immer die größten, aber sicher die besten Banken, betont das Magazin.

 

Beste Sub-Depotbank: Citibank

In der Kategorie beste Sub-Depotbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt und decke damit 61 Märkte sowie 98,5 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Als Sub-Depotbanken bezeichnet man Depotbanken, die von anderen Finanzinstituten in Ländern beauftragt werden, in denen diese selbst nicht tätig sind.

 

Bester Devisenhändler: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist Dauer-Sieger in der Kategorie bester Devisenhändler. Das größte deutsche Finanzinstitut habe den größten, vielseitigsten und profitabelsten Devisenbereich aller Banken, heißt es bei „Global Finance“. Es ist nicht die einzige Kategorie, in der die Deutsche Bank gewonnen hat.

 

Bester Handelsfinanzierer: Citibank

Citigroup-Chef Vikram Pandit kann sich auch in der Kategorie bester Handelsfinanzierer über einen Erfolg freuen. Citibank biete ihren Service in Sachen Handelsfinanzierung in 86 Ländern an und ermögliche es Unternehmen damit, in einer globalisierten Wirtschaftswelt und sich verschiebenden Handelsströmen stets über Geld zu verfügen.

 

Cash Management: Citibank

Und noch in einer dritten Kategorie siegt die Citibank. Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die US-Großbank ganz vorne. Die entsprechende Sparte der Bank verfüge über eine beeindruckende Kundenliste heißt es in der Begründung. Es umfasse multinationale Firmen ebenso wie Finanzinstitute, Regierungen und Notenbanken.

 

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon

Laut „Global Finance“ ist die BNY Mellon mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Billionen Dollar die größte Depotbank der Welt. Die Bank habe die Prozessrisiken gemindert. Trotz eines Gewinneinbruchs im zweiten Quartal sei BNY Mellon die beste Depotbank der Welt. In einer Depotbank werden Sondervermögen wie Wertpapiere von Investmentfonds unabhängig verwahrt.

 

Beste Vermögensverwaltung: Blackrock

Der US-Finanzdienstleister Blackrock gewinnt in der Kategorie beste Vermögensverwaltung. Blackrock sei mit 3,6 Billionen Dollar verwalteten Vermögens der größte Dienstleister der Welt in diesem Bereich. Das Geschäft mit der Beratung von Regierungen, Zentralbanken und Unternehmen in Sachen Risikomanagement floriere seit der Finanzkrise.

 

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank

Die Al Baraka Bank ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Ägypten sei ein besonderer Wachstumsmarkt von Al Baraka, die ihren Sitz in Bahrain hat. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Türkei, Indonesien und Pakistan.

 

Beste Bank in aufstrebenden Märkten (Emerging Markets): Standard Chartered

Die Briten von Standard Chartered sind die beste Bank in Emerging Markets. Die Bank habe eine hohe Präsenz in den Wachstumsmärkten Asien, Afrika und dem Nahen Osten, begründet „Global Finance“.

 

Beste Privatbank: Julius Bär

Julius-Bär-Chef Boris Collardi kann sich freuen, sein Institut wurde als beste Privatbank 2012 ausgezeichnet. Mit der Übernahme des internationalen Vermögensverwaltung der Bank of America hat die Bank ihre Position gestärkt. Julius Bär habe zudem in Wachstumsmärkten investiert und strategische Partnerschaften mit der Bank of China und der australischen Macquarie Gruppe abgeschlossen, begründet „Global Finance“. Die zwei wichtigsten Auszeichnungen gehen an Großbanken.

 

Beste Privatkundenbank: HSBC

Die internationale Großbank mit Sitz in London ist für „Global Finance“ die beste Privatkundenbank. In seiner Begründung führt das US-Magazin an, dass HSBC zwei Drittel seiner Gewinne im Asien-Pazifik-Raum erziele. In Asien und Lateinamerika befinde sich das Institut zudem in einer strategischen Neupositionierung. In Europa sei die Bank dagegen Unsicherheiten durch eine mögliche Regulierung in Großbritannien und eine europäische Bankenunion ausgesetzt – was ihr zumindest im Ranking nicht schadet.

 

Beste Geschäftsbank: Deutsche Bank

Die neuen Co-Vorsitzenden Jürgen Fitschen (l.) und Anshu Jain können sich freuen. Die Deutsche Bank ist der Sieger in der Kategorie beste Geschäftsbank unter den besten Banken der Welt. Die Deutsche Bank sei mit Niederlassungen in 72 Ländern sehr präsent in Schwellenländern, aber durch seine umfangreichen Aktivitäten in Europa auch stark von der Konjunkturabschwächung in Europa betroffen, heißt es in der Begründung.

 

(Quelle: Handelsblatt und Global Finance)