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Start-Ups legen zu

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Start-Ups legen zu

Die Zahl innovations- oder wachstumsorientierter junger Unternehmen in Deutschland ist erneut gestiegen. Im Jahr 2018 gab es 70.000 Start-ups nach 60.000 im Jahr zuvor.

Die für Start-ups typischen Merkmale sind bei Existenzgründungen von Frauen seltener zu finden. Im Schnitt weisen nur 3 von 100 Existenzgründungen von Frauen Start-up-Merkmale auf. Bei Männern sind es 9 von 100. Aufgrund dessen sind Start-up- Gründerinnen im Vergleich zu Gründern deutlich unterrepräsentiert.

Die größten Unterschiede zwischen Gründungen von Frauen und Männern gibt es bei der Innovati- ons- und Wachstumsorientierung. Das erklärt warum es wenige Start-ups von Frauen gibt. Geeignete Maßnahmen, um diese Lücken zu schließen, sind beispielsweise

− noch stärkere Anstrengungen, um Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu gewinnen,

− eine Verankerung unternehmerischer Kenntnisse in der Schule sowie

− eine stärkere Ansprache von Frauen durch Beratungsangebote.

In Deutschland hat sich die Zahl der Start-ups erneut erhöht, auf zuletzt 70.000 im Jahr 2018. Bei einer durchschnittlichen Teamgröße von 1,8 stehen hinter diesen Start-ups rund 129.000 aktive Gründerinnen und Gründer. Deren Charakteristika sind im KfW-Start-up-Report 2018 näher beleuchtet. Sie sind beispielsweise jünger und akademisch geprägter als andere Gründerinnen und Gründer, vor allem aber sind Männer deutlich stärker vertreten.

Insbesondere dieses Phänomen, dass Gründerinnen bei Start-ups deutlich unterrepräsentiert sind, ist ein oft diskutierter Fakt. Die Kernfragen dabei sind: Warum sind Frauen so stark unterrepräsentiert und wie kann man das ändern? Lösungen auf diese Fragen zu finden ist wichtig, um das Beschäftigungs- und Innovationspotenzial von Start-ups volkswirtschaftlich noch besser ausschöpfen zu können.

(Quelle: Kfw.de)