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Konjunktur steigt weiter

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Konjunktur steigt weiter

Geschäftsklima steigt auf neuen Rekordstand 

Die Stimmung in den Chefetagen der kleinen und mittleren Unternehmen läuft heiß: Das Geschäftsklima steigt markant um 4,8 Zähler – das entspricht knapp dem Zweieinhalbfachen einer üblichen Monatsveränderung – auf jetzt 28,0 Saldenpunkte. Damit schwingt es sich im Juni zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten in neue gesamtdeutsche Rekordhöhen auf.

 

Binnennachfrage mit zweiter Luft 

Die bereits seit einigen Jahren verlässlich wachsende deutsche Binnennachfrage bekommt gegenwärtig die zweite Luft. So stärkt der jüngste Ölpreisrückgang zusammen mit der leichten Aufwertung des Euro die Kaufkraft der Verbraucher, während die hohe Dynamik beim Beschäftigungsaufbau anhält. Die starke Verfassung des Arbeitsmarktes unterstreichen auch die Beschäftigungspläne der Firmen, die sich in beiden Unternehmensgrößenklassen schon lange auf sehr hohen Niveaus bewegen. Bei den Mittelständlern erreichen sie im Juni mit 19,0 Saldenpunkten bzw. einem Plus von äußerst kräftigen 3,7 Zählern gegenüber Mai sogar ein neues Allzeithoch. Das sind weiter fundamental exzellente Aussichten für den privaten Konsum, die sich im Juni nicht zuletzt in deutlichen Geschäftsklimaverbesserungen bei Einzel- und Großhandel niederschlagen. Den oberen Rand der Anstiege markiert dabei der mittelständische Großhandel mit einem äußerst selten gesehenen Vormonatszuwachs von 12,1 Zählern – auf jetzt 32,9 Saldenpunkte. Doch auch bei den Ein-zelhandelsfirmen beider Größenklassen steigen die Klimaindikatoren mehr als deutlich. Im Bau bewegt sich die Stimmung weiterhin auf Rekordkurs (Mittelständler) oder bleibt nach einem leichten Rücksetzer gegenüber Mai – dem einzigen bei einem Teilindikator des Geschäftsklimas in diesem Monat – nur knapp dahinter zurück (Großunternehmen). Der Bauboom in Deutschland dürfte so schnell nicht enden. Ein recht kräftiger Klimazuwachs beim industriellen Mittelstand (+4,1 Zähler auf 25,9 Saldenpunkte) und ein eher moderater auf Seiten der Großindustrie (+0,7 Zähler auf 25,1 Salden-punkte) runden das positive Branchenbild ab.

 

(Quelle: Kfw.de)