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Förderbank unterstützt Wirtschaft

Förderbank erzielt zweithöchste Gesamtförderleistung in ihrer Geschichte, Gründungs- und Innovationsförderung besonders stark gefragt, Corona-Hilfen weniger stark benötigt


Die LfA Förderbank Bayern zieht für das Jahr 2021 eine positive Bilanz: Mit Programmkrediten für Mittelstand und Kommunen verzeichnete die staatliche Spezialbank mit 2,2 Milliarden Euro erneut ein Zusagevolumen auf hohem Niveau. Die mittelständischen Betriebe konnten mit Unterstützung durch LfA-Mittel Investitionen und Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von fast 3,1 Milliarden Euro tätigen. Zusammen mit den Konsortialdarlehen (298 Millionen Euro) und Globaldarlehen (75 Millionen Euro) beläuft sich die Kreditvergabe 2021 auf rund 2,6 Milliarden Euro. Damit erreichte die Gesamtförderleistung für den Wirtschaftsstandort Bayern, einschließlich der Risikoübernahmen (616 Millionen Euro), mit mehr als 3,2 Milliarden Euro einen der höchsten Werte in der Geschichte der LfA. Insgesamt profitierten fast 5.900 Unternehmen und Kommunen von den Fördervorteilen der LfA. Zudem trug die Förderung dazu bei, im Mittelstand rund 140.000 bestehende Arbeitsplätze zu festigen und fast 5.900 neue zu schaffen.


Im vergangenen Jahr besonders stark gefragt waren die LfA-Finanzierungsangebote für Gründung und Innovation: Insgesamt wurde die Gründungsförderung mit rund 570 Millionen Euro beansprucht. Dabei stieg allein die Nachfrage nach dem – mit Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern zinsverbilligten – Startkredit für Gründungen und Unternehmensnachfolgen um knapp 19 Prozent auf rund 470 Millionen Euro. Zudem gab es ein deutliches Plus von 47 Prozent bei der Förderung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben. Der Bedarf an Corona-Hilfen, bestehend aus Krediten, Risikoübernahmen (einschließlich Staatsbürgschaften) und Tilgungsaussetzungen, hingegen ist 2021 deutlich zurückgegangen: Sie beliefen sich insgesamt auf 488 Millionen Euro. 2020 waren es noch über 1,5 Milliarden Euro.

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

(Quelle: LfA.de)


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Banken lockern Finanzierung

Die Kreditnachfrage der mittelständischen Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter erholt.

Zugleich setzte sich der vor einem Jahr begonnene Abwärtstrend der KfW-ifo-Kredithürde für den Mittelstand fort. Der längerfristige Durchschnitt ist nun wieder in Reichweite.

Auf deutlich steigende Skepsis der Banken stießen hingegen Kreditersuchen der Großunternehmen. Hier können sich erste Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine zeigen, dessen wirtschaftliche Folgewirkungen mit wachsenden Ausfallrisiken einhergehen.


Kreditzugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verbessert sich

Mittelständische Unternehmen kommen wieder einfacher an Bankkredite. Im ersten Quartal fiel die KfW-ifo-Kredithürde auf 17,7% und ist innerhalb eines Jahres um nahezu 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Ob sich die Entspannung beim Kreditzugang fortsetzen kann, ist angesichts der russischen Aggression fraglich. Der Krieg mitten in Europa schwächt die Konjunktur über eine massive Verteuerung der Energie, die Verschärfung von Materialengpässen bringt ernorme Unsicherheit. Daher ist von einer Neubewertung der Ausfallrisiken durch die Finanzinstitute und einer Anpassung der Kreditvergabepolitik auszugehen. Ein erstes Anzeichen könnte der deutliche Anstieg der Kredithürde für Großunternehmen (+6,2 PP) sein. Besonders betroffen waren die in die internationale Arbeitsteilung stark eingebundenen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Von diesen beklagten im März 22,6% ein restriktives Verhalten der Banken in Kreditverhandlungen. Dieser Anteil hat sich damit binnen eines Quartals mehr als verdoppelt.

(Quelle: Kfw.de)


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Trend zu Gründungen hält an

Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat im Jahr 2022 den Rückgang des Jahres 2021 wettgemacht und liegt wieder auf Vor-Corona-Niveau. Mit 607.000 Existenzgründungen haben sich 70.000 mehr Menschen selbstständig gemacht als 2020. Das entspricht einem Plus von 13%. Die Gründungsquote ist auf 119 Gründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18–64 Jahren gestiegen (2020: 104).

Die Gründungstätigkeit ist sowohl im Voll- als auch im Nebenerwerb angestiegen. Ausgehend von ihrem bisherigen Tiefpunkt legte die Zahl der Vollerwerbsgründungen auf 236.000 zu (+35.000 +18%), die Zahl der Nebenerwerbsgründungen auf 371.000 (+35.000 10%).


Trend zu Neugründungen und Sologründungen hält an

Die meisten Existenzgründungen sind zum einen Neugründungen und zum anderen Sologründungen. Gegründet von nur einer Person gab es die Unternehmen also rechtlich wie organisatorisch vorher nicht. Der Anteil der Neugründungen ist 2021 auf 85% gestiegen, einen so hohen Anteil gab es im Monitoring noch nie. Für den von Nachfolgesorgen geplagten Mittelstand ist das eine schlechte Nachricht. Der Anteil von Sologründungen stieg mit 81%, knapp über den langjährigen Durchschnitt. Der Arbeitgeberanteil unter den Existenzgründungen ist auf 21% gesunken. Bei Teamgründungen war er noch nie geringer. Die Personalgewinnung wurde für Gründungen im Vergleich zu 2020 wieder schwieriger.

(Quelle: Kfw.de)


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Fördermittel über die LfA

670 Mio. EUR Fördermittel der LfA über Sparkassen.

Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von zugesagten Krediten 

Die zinsgünstigen und flexiblen Fördermittel der LfA erleichtern es den bayerischen Unternehmern und Existenzgründern vorausschauend und nachhaltig in ihre Zukunftsfähigkeit zu investieren. Das gilt für den Unternehmensstart ebenso wie für den aktuell so notwendigen ökologischen Umbau etablierter Firmen. Förderkredite der LfA tragen außerdem in Sonderprogrammen erheblich zur wirtschaftlichen Bewältigung von Krisensituationen bei. Die Finanzierungshilfen der LfA sind aus dem Beratungs- und Finanzierungsangebot der bayerischen Sparkassen nicht wegzudenken. Zusammen steigern wir so die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und damit den Wohlstand in Bayern, so Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern.


Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

(Quelle: Lfa.de)


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Förderung ausgebaut

Erhöhung des Investmentvolumens von rd. 2 Mrd. EUR auf rd. 4,5 Mrd. EUR bis 2030Finanzierung von mehr als 1.300 Start-ups und innovativen Wachstumsunternehmen über VC-FondsDeutschland-Fokus und ESG-Kriterien bei KfW Capital fest verankert.

KfW Capital hat die Förderung von Start-ups und innovativen Technologieunternehmen mit Wachstumskapital in Deutschland im vergangenen Jahr erfolgreich ausgebaut. Dazu hat maßgeblich der deutliche Anstieg der Investments in Venture Capital (VC)-Fonds, dem Kerngeschäft von KfW Capital, beigetragen: Rund 300 Mio. EUR (2020: 184 Mio. EUR) sagte KfW Capital über das Programm „ERP-VC-Fondsinvestments“ und über die im Rahmen des Zukunftsfonds neu eingeführte „ERP/Zukunftsfonds-Wachstumsfazilität“ in europäische VC-Fonds zu. Zudem koordiniert KfW Capital den Zukunftsfonds, aus dem u.a. über den Europäischen Investitionsfonds (EIF) erstmals treuhänderische Mittel (183 Mio. EUR) investiert wurden. Das (gesamte) Kapital aus diesen drei Programmen wird durch VC-Fonds in Start-ups und junge, innovative Technologieunternehmen in Deutschland investiert.

Das geplante Zusagevolumen von KfW Capital bis Ende 2030 hat sich durch die Einführung der „ERP/Zukunftsfonds-Wachstumsfazilität“ von rd. 2 Mrd. EUR auf rd. 4,5 Mrd. EUR mehr als verdoppelt. „Wir können künftig noch stärker dazu beitragen, dass innovative Tech-Unternehmen über alle Branchen hinweg in Deutschland passende Finanzierungen finden. Dies ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologie-Standorts Deutschland von herausgehobener Bedeutung,“ sagt Dr. Jörg Goschin, der KfW Capital seit der Gründung im Jahr 2018 gemeinsam mit Alexander Thees als Geschäftsführer leitet. Insgesamt wurden bereits mehr als 1.300 innovative Tech-Unternehmen durch VC-Fonds, in denen KfW Capital investiert ist, finanziert.

(Quelle: Kfw.de)


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Förderprogramme 2022

Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Verbesserte Konditionen für junge KMU und für Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen in Regionalfördergebieten. KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit Universell sowie das ERP-Regionalförderprogramm laufen aus


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und die KfW stellen zum Beginn des Jahres 2022 die Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen neu auf: Kleinen und mittleren Unternehmen sowie größeren Mittelständlern steht künftig jeweils ein eigenes Förderprogramm zur zinsgünstigen Finanzierung von Vorhaben im In- und Ausland sowie von Gründungen und Unternehmensübernahmen zur Verfügung: Der neue ERP-Förderkredit KMU bietet allen Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 50 Mio. EUR, mit nicht mehr als 249 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von max. 43 Mio. EUR zinsgünstige Kredite mit attraktiven Konditionen aus dem ERP-Sondervermögen an. Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind, sowie für Vorhaben von KMU in Regionalfördergebieten gelten nochmals verbesserte Konditionen. Für größere Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 500 Mio. EUR wird der KfW-Förderkredit großer Mittelstand mit zinsgünstigen, aber beihilfefreien Konditionen eingeführt. In beiden Programmen beträgt der Kredithöchstbetrag 25 Mio. EUR pro Vorhaben. Je nach Finanzierungszweck kann eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren vereinbart werden. Den durchleitenden Banken und Sparkassen bietet die KfW die Option einer teilweisen Übernahme des Kreditrisikos (Haftungsfreistellung) von 50 % für Unternehmen, die seit mindestens 3 Jahren am Markt sind, um eine positive Kreditentscheidung zu erleichtern.


Die neuen Programme lösen den KfW-Unternehmerkredit, den ERP-Gründerkredit Universell sowie das ERP-Regionalförderprogramm ab. Die Programmvarianten des KfW-Unternehmerkredits und des ERP-Gründerkredits Universell unter dem Dach des KfW-Sonderprogramms werden bis zu dessen Auslaufen fortgeführt. Unverändert bestehen bleiben der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, die Nachrangprodukte ERP-Mezzanine für Innovation und ERP-Kapital für Gründung sowie der ERP-Gründerkredit StartGeld.

(Quelle: Kfw.de)


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Betriebe investieren in Zukunft

Kleine und mittlere Betriebe investieren verstärkt in ihre Zukunftsfähigkeit

  • Bayerische Wirtschaft mit 1,2 Milliarden Euro gefördert 
  • 3.300 Unternehmen und Kommunen nachhaltig unterstützt
  • Investitionen in Digitalisierung und Innovation nehmen zu 
  • Offensive bei Eigenkapitalprogrammen

Die LfA Förderbank Bayern hat die bayerische Wirtschaft im 1. Halbjahr 2021 mit Darlehen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro unterstützt. Dabei blieb das Geschäft bei den Programmkrediten mit etwa 1,1 Milliarden Euro auf hohem Niveau. Den Großteil davon hat die LfA mit rund 880 Millionen Euro in ihren regulären Förderprogrammen zugesagt. Besonders stark gefragt waren hierbei die Förderung für bestehende mittelständische Betriebe sowie für Gründer und Unternehmensnachfolger. In diesen beiden Bereichen sagte die LfA Förderkredite mit einem Volumen von über 555 Millionen Euro zu. Im Fokus beim bayerischen Mittelstand stand zudem die Innovationsförderung der LfA, hier stiegen die Zusagen um 87 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2020 und um 57 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf rund 88 Millionen Euro. Insgesamt fast 3.300 mittelständische Unternehmen und Kommunen profitierten in der ersten Jahreshälfte 2021 von dem Angebot der LfA.


Mit Hilfe der Fördergelder investierten die Unternehmen nicht nur verstärkt in innovative Technologien und Digitalisierung, sondern mit über 350 geförderten Betriebsübernahmen insbesondere auch nachhaltig in den Generationswechsel in ihren Betrieben.

Bei den speziell zur Bewältigung der Krise geschaffenen Corona-Sonderprogrammen ging die Nachfrage auf knapp 233 Millionen Euro zurück (gegenüber rund 394 bzw. über 443 Millionen Euro im zweiten bzw. ersten Halbjahr 2020).

„Wer heute die richtigen Maßnahmen ergreift, kann auch morgen erfolgreich wirtschaften. Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ist eine zentrale Herausforderung für den bayerischen Mittelstand. Dabei steht die LfA kleinen und mittleren Betrieben mit einem attraktiven Förderangebot zur Seite. Allein mit den Programmkrediten der LfA konnten im ersten Halbjahr Investitionen von bayerischen Unternehmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro unterstützt werden. Damit werden im Freistaat rund 63.000 Arbeitsplätze gefestigt und fast 5.000 neue Stellen geschaffen“, erläutert Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger.

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, ergänzt: „Nach dem Ausnahmejahr 2020 war das Interesse an unserer Förderung auch im ersten Halbjahr 2021 sehr hoch. Erfreulicherweise haben viele bayerische Unternehmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres vorrausschauend und nachhaltig in ihre Zukunftsfähigkeit investiert. Die LfA wird die Betriebe weiterhin kraftvoll dabei unterstützen, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und die Chancen des strukturellen Wandels zu ergreifen. So haben wir zuletzt etwa die Förderung von Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und Klimaschutz oder von Gründungen durch deutlich günstigere Konditionen weiter intensiviert, hier sind bei kürzeren Laufzeiten und guten Bonitäten Zinsen nahe Null möglich.“


Die LfA stellt den bayerischen Gründern und Unternehmern zur Stärkung ihrer Kapitalbasis überdies allein 2020 und 2021 zusätzliche Eigenkapitalangebote in Höhe von 900 Millionen Euro zur Verfügung, etwa den Startup Shield Bayern, den Eigenkapitalschild Mittelstand Bayern, den Transformationsfonds Bayern, die Bayern Kapital Innovationsfonds und den Wachstumsfonds Bayern 2 oder den neuen ScaleUp-Fonds Bayern und die LfA-EIF-Fazilität. Die Mittel werden je nach Instrument über die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH und die Bayern Kapital GmbH – beides Unternehmen aus der LfA Gruppe – sowie den Kooperationspartner Europäischer Investitionsfonds und von der LfA selbst ausgereicht.

(Quelle: Lfa.de)

Resilienz von Unternehmen

Resilienz von Unternehmen – gegen schwere Zeiten

Unternehmensphasen sind geprägt durch gute und schlechte Zeiten. Auf die schlechten Zeiten muss ein Unternehmen bestmöglich vorbereitet sein. Es besteht ein ständiger Wandel und dieser Wandel wird durch die Digitalisierung immer schneller. Unternehmen müssen widerstandsfähiger werden, um schwere Zeiten besser zu verarbeiten.

Das Thema Resilienz (Widerstandskraft) ist in der Geschäftswelt und in der Führungsebene von Unternehmen angekommen. Resiliente Systeme sind flexible, agile Systeme. Sie schaffen es, sich immer zwischen Erhaltung, Reorganisation und Wachstumsphase zu bewegen. Das gelingt dann, wenn durch eine kontinuierliche Verbesserung schwierige Situationen erkannt und vermieden werden. Ist das Unternehmen auf schwierige Zeiten nicht ausreichend vorbereitet, leidet das ganze Unternehmen bis hin zur Insolvenz. 

Für Unternehmen geht es darum rechtzeitig zu erkennen, wann von außen oder von innen Veränderungen eintreten, um rechtzeitig handeln zu können. Letztlich soll die Widerstandskraft (Resilienz) von Unternehmen gestärkt werden, um Schaden zu vermeiden. Hierbei stellen sich folgende Fragen:


Wichtige Schritte zu einem resilienten Unternehmen

Grundlage für eine gute Resilienz sind Unternehmenswerte. Die Umsetzung dieser Werte führt zu einem resilienten Unternehmen. 


1. Strategie

Eine Strategie ist nur so gut wie ihre Akzeptanz und Umsetzung. Absolut wichtig ist hierbei, dass die Strategie im Unternehmen und bei den Mitarbeitern gelebt wird. Ansonsten bleibt sie wirkungslos.


2. Diversifikation

Unternehmen müssen ihr Portfolio ständig auf den Prüfstand stellen, denn schnell kann sich das Marktverhalten verändern und die Nachfrage nach den Leistungen und Produkten sich verändern.  Die ständige Überprüfung bestehender und neuer Märkte sowie Leistungen und Produkte gibt immer eine aktuelle Sicht und das Unternehmen kann auf neue Entwicklungen schnell reagieren.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum mit dem Titel „Wie deutsche Unternehmen auf die Wirtschaftskrise reagieren“ waren 2009 mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen von der Krise unmittelbar und zum Teil existenzbedrohend betroffen. Die Mehrheit der Unternehmen sieht darin auch ein schwerwiegendes Hindernis bei der Umsetzung von Restrukturierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. In der Studie heißt es sinngemäß: „Da alle ‚Player’ in den Märkten betroffen sind, also Lieferanten und Kunden, ist die Entwicklung ganzer Wirtschaftszweige über die gesamte Wertschöpfungskette bedroht.“


3. Aussensicht

Unternehmen müssen aktiv ihr Umfeld im Auge haben. Hierdurch werden Marktänderungen und Innovationen erkannt damit Veränderungen rascher wahrgenommen werden können. Zu jeder Zeit ist es notwendig eine funktionierende Aussensicht zu haben und zeitnah Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen am Markt sichern und in schwierigen Zeiten genug Widerstandskraft geben.


4. Innere Stabilität

Mitarbeiter sind das Human Capital im Unternehmen. Sie entscheiden mit für die Zukunft. Mitarbeiter die sich mit dem Unternehmen identifizieren, sind motivierter und schaffen innere Stabilität im Unternehmen. Daraus entsteht Zufriedenheit und Innovationskraft. Dies sind klare Wettbewerbsvorteile und unterstützen die Widerstandskraft des Unternehmens.


5. Offene Unternehmenskultur

Durch eine Unternehmenskultur, die auf eine offene Kommunikation ermöglicht, wird die Grundlage geschaffen, dass sich Ideen entwickeln können. Hieraus können sich weitere Wachstumsmöglichkeiten im Unternehmen etablieren. Gerade durch die zentrale Rolle von Social Media ist eine offene Kommunikation im Unternehmen sehr wichtig. Eine regelmässige Kontrolle und Anpassung der Unternehmenskultur ist elementar wichtig.


6. Einfachheit

KISS: Keep it simple and stupid. Einfache und flexibele Strukturen im Unternehmen sind sehr wichtig und sorgen dafür, dass ein Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren kann. Daher gilt es alle Prozesse und Abläufe regelmässig zu überprüfen und komplexe Strukturen zu vermeiden. Ohne diese regelmässigen Überprüfungen etablieren sich Abläufe, die inzwischen vielleicht besser und effizienter umgesetzt werden können. Durch stetig verbesserte Prozesse bleiben Unternehmen flexibler und sind dadurch stabiler am Markt. Stichwort KVP: kontinuierlicher Verbesserungsprozess


7. Das Ganze sehen

Gerade in schwierigen Zeiten ist eine Unternehmensführung gefordert, die eine Überblick zulässt um neue Ziele zu erkennen und Antworten auf neue Fragen zu finden. Hierzu ist eine sichere Umsetzung aus den Punkten 1 bis 6 notwendig. Denn ein gut aufgestelltes Unternehmen kommuniziert und hat straffe Prozesse. Hierdurch schafft sich das Unternehmen ein stabiles Fundament um auf schwierige Zeiten adäquat zu reagieren. 


Hinter den sieben Schritten stehen Methoden und Tools, die durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) immer wieder hinterfragt und optimiert werden. Der KVP zeichnet sich dadurch aus, dass er Produkte. Prozesse und Services ständig hinterfragt und verbessert. Dadurch verschafft man dem Unternehmen eine verbesserte Kraft auf besondere Marktereignisse zu reagieren. Es schafft ein verbessertes Unternehmens-Immunsystem. 


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Anfrage

KfW senkt Zinsen

Endkreditnehmer profitieren von deutlichen Zinssenkungen

Die KfW wird ab dem 01.07.2021 negative Bankeneinstände an ihre Finanzierungspartner im bankdurchgeleiteten Fördergeschäft mit Privatkunden und Unternehmen weitergeben können. Voraussetzung hierfür waren umfangreiche Anpassungen der IT-Systeme sowohl bei der KfW als auch bei den Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Privatbanken und Landesförderinstituten.


Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts begibt die KfW Anleihen auf den internationalen Kapitalmärkten und erzielt dabei im aktuellen Niedrigzinsumfeld niedrige Zinsen bis in den Minusbereich. Die Weitergabe dieses Vorteils führt so zu „negativen Bankeneinständen“ für die durchleitenden Banken und damit zu deutlich niedrigeren Zinsen als bisher in den Förderprogrammen für Existenzgründer, Unternehmer, private Haushalte oder kommunale und soziale Unternehmen. Die Weitergabe des Refinanzierungsvorteils der KfW wird durch ein verbindliches Konditions- und Margensystem zwischen KfW und Hausbanken sichergestellt. Der Zinssatz für die Endkreditnehmer wird nach der Einführung der Weitergabe deutlich sinken, jedoch im positiven Bereich bleiben. Die KfW gewinnt mit der nun möglichen Weitergabe von negativen Bankeneinständen neuen Spielraum für besonders günstige Zinsen, mit denen sie Investitionen in wichtigen Zukunftsfeldern wie z.B. Digitalisierung oder Klimaschutz noch intensiver fördern wird.


Die KfW hat zu Beginn des Jahres bereits Minuszinsen in ihrem Direktgeschäft mit Kommunen, Landesförderinstituten und Leasinggesellschaften gestartet. Ferner ist seit dem 01.02.2021 die Weitergabe eines negativen Bankeneinstandes im Rahmen der Individualfinanzierung für Unternehmen möglich. Die jetzt erfolgte Umsetzung für die bankdurchgeleiteten Förderprogramme wurde zugunsten der von KfW und Kreditwirtschaft gemeinsam durchgeführten KfW-Corona-Hilfe für einige Monate zurückgestellt.


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(Quelle: Kfw.de)

Anstieg Fördermittel

Anstieg des KfW-Fördervolumens auf 24,5 Mrd. EUR

Mit einem sehr guten Jahresauftakt begann die KfW Bankengruppe das Förderjahr 2021. In den ersten drei Monaten erreichte das Fördervolumen einen Höchststand von 24,5 Mrd. EUR (Vorjahreszeitraum 19,8 Mrd. EUR, +24%). Besonders stark hat sich das Zusagevolumen im inländischen Fördergeschäft aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach der KfW-Corona-Hilfe entwickelt (19,7 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum 13,6 Mrd. EUR, +45%). Die Zusagen des Geschäftsfelds KfW Capital beliefen sich insgesamt auf 74 Mio. EUR (69 Mio. EUR, +8%). In der Export- und Projektfinanzierung lag das Zusagevolumen aufgrund der Auswirkungen der noch andauernden Corona-Krise auf den Welthandel wie erwartet unter dem Vorjahresniveau (3,4 Mrd. EUR; Vorjahreszeitraum 5,7 Mrd. EUR, -41%). Die Förderung der Entwicklungs- und Schwellenländer ist auf 1,2 Mrd. EUR (0,5 Mrd. EUR, +116%) gestiegen. Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank lag nach einem coronabedingten Einbruch im Vorjahr mit 0,9 Mrd. EUR (0,3 Mrd. EUR, +193%) wieder auf dem Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie. Die DEG sagte Finanzierungen in Höhe von 249 Mio. EUR (227 Mio. EUR, +10%) zu.


Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

Mit einem Fördervolumen von 17,0 Mrd. EUR per 31.03.2021 erfuhr das Neugeschäft im Geschäftsfeld Mittelstandsbank & Private Kunden einen starken Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (11,9 Mrd. EUR).

Das gewerbliche Segment Mittelstandsbank ist mit 6,1 Mrd. EUR Fördervolumen gut in das Jahr 2021 gestartet (3,8 Mrd. EUR). Dies basierte vor allem auf den weiter nachgefragten Corona-Hilfsprogrammen. Über diese Programme erhielten Unternehmen im Auftrag der Bundesregierung Kredite von insgesamt 3,4 Mrd. EUR (0,5 Mrd. EUR).


Förderschwerpunkte:

  • Gründung & Unternehmensinvestitionen wurden 4,3 Mrd. EUR (1,8 Mrd. EUR) zugesagt. Haupttreiber waren auch hier die Corona-Hilfsprogramme: Der KfW-Unternehmerkredit verzeichnete Zusagen in Höhe von 2,1 Mrd. EUR (1,1 Mrd. EUR), welche nahezu gänzlich im Corona-Sonderprogramm zugesagt wurden. Der KfW-Schnellkredit erreichte Zusagen von 1,1 Mrd. EUR.
  • Energieeffizienz & Erneuerbare Energien, dessen Programme die Klimaziele der Bundesregierung unterstützen, liegen die Neuzusagen mit 1,6 Mrd. EUR unter dem Vorjahresniveau (2,0 Mrd. EUR).
  • Innovation erzielte ein Fördervolumen von 0,2 Mrd. EUR (0,1 Mrd. EUR), welches maßgeblich auf den ERP Digitalisierungs- und Innovationskredit zurück zu führen ist. Der im Jahr 2020 eingeführte Zuschuss zum Kredit wird weiterhin gut angenommen.

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(Quelle: Kfw.de)